Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

18.12.14

Samtpfotige Matrosen auf hoher See: Schiffskatzen



(Foto: Cover Schiffskatzen, Insel Verlag)


Wer noch ein Geschenk für Katzenfreunde sucht, die schon alles haben, der kann gerne zu dem neuen Buch von Detlef Blum greifen: Schiffskatzen. Der Autor beschreibt die ruhmreiche Geschichte der seefahrenden Miezen über die Jahrtausende hinweg - amüsant und bewegend. Einen kleinen Einblick gibt der gerade erschienene Artikel in der Schweizer "Tierwelt" in dem der Autor auch über sich und seine Recherchen erzählt.

  


15.12.14

Die „Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2015 - Das Deutsche Karakulschaf"



Presseinfo der GEH 

Das Karakulschaf ist eine der ältesten Haustierrassen der Welt. Schon vor mehr als 4.500 Jahren belegen in Uruk am Euphrat gefundene Tonabbildungen die Haltung von Schafen im Typ des Karakuls. Die Locke des Fells frisch geborener Lämmer gab der Rasse wahrscheinlich ihren Namen: „Kara-gjull“ bedeutet im Assyrischen „Schwarze Rose“. Ursprünglich in den Steppen und Halbwüsten Usbekistans gehalten, gelangten im Jahr 1900 die ersten vier Tiere nach Deutschland.

Mit ihnen begann Prof. Julius Kühn, Direktor des Landwirtschaftlichen Institutes der Universität Halle die Karakulzucht in Deutschland. Nachdem weitere Tiere importiert wurden, konnte seit 1928 ohne wesentliche Zufuhr von Fremdblut in Reinzucht gezüchtet werden. Die Zucht des Deutschen Karakuls gelangte schnell zu internationalem Renomee, viele Tiere wurden exportiert. Rund 9.758 Tiere konnten im Jahr 1936 gezählt werden, eine Herdbuchzucht etablierte sich1938.
Der Verfall der Fellpreise, auch durch die Entscheidung weiter Teile der Bevölkerung, keinen Pelz mehr zu tragen, führte in den alten Bundesländern bereits Anfang der 70er Jahre zur Aufgabe der Herdbuchzucht und Auflösung des Verbandes Deutscher Karakulzüchter.
In der DDR hatten die Karakuls eher Bedeutung als Exporttiere, durch das gute internationale Renomee der deutschen Karakulzucht, die bestehenden Exportchancen und die staatliche Förderung gab es dort Ende der 80er Jahre noch rund 1.000 Karakuls.
Durch stark veränderte Rahmenbedingungen, wie den Wegfall der Exporte und staatlichen Förderungen, sowie weitere Reduzierung der Rohfellpreise, kam es seit 1990 zu einem akuten Bestandsrückgang. Gegenwärtig existieren noch 6 Karakulzuchten mit 250 Herdbuchmutter-schafen und 30 Böcken.

Das mittelrahmige Fettschwanzschaf ist besonders gut an karge Bedingungen in der Steppe angepasst, die Böcke tragen in der Regel schneckenförmige Hörner (20-30% hornlos), weibliche Tiere sind generell hornlos. Der Kopf ist länglich, schmal und ramsnasig mit langen Hängeohren. Zwei Schuren je Jahr sind üblich, das Vlies besteht aus einer langabwachsenden Mischwolle. Charakteristisch sind glänzende Stichelhaare an Kopf und Extremitäten. Die Standardfarbe ist schwarz (arabi). Sie verändert sich mit zunehmendem Alter zu grauschwarz und grau oder graubraun.

Für die Zukunft des Karakulschafes bedarf es neuer Ideen: die besondere Anpassung der über 4000 Jahre alten Rasse an überaus karge Standorte, die Fähigkeit, Fett im Fettschwanz zu lagern und dadurch ein äußerst mageres und wohlschmeckendes Fleisch zu produzieren, die Genügsamkeit und Robustheit und die vielseitig verwendbare Wolle sind als besondere Eigenschaften hervorzuheben. In der Landschaftspflege, auf kargen Standorten, kann diese Rasse mit ihrer speziellen Anpassung sehr erfolgreich eingesetzt werden. Weitere Züchter für das Deutsche Karakul sind sehr willkommen.

Kontakt:
Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH), Walburger Str. 2,
37213 Witzenhausen, Tel.: 05542-1864, E-Mail: info@g-e-h.de, www.g-e-h.de

11.12.14

Adam - ein feuriger Spanier

Adam kommt aus Spanien und wie so viele Katzen dort ist er dem Tod von der Schippe gesprungen. Er lebt jetzt hier in Deutschland, in Wuppertal, in einer netten Katzengruppe, aber leider sorgt sein Termperament dafür, dass die anderen Katzen Angst vor ihm haben. Er hat in der Truppe einen Kumpel und Sparringspartner, mit dem er sehr gut zurecht kommt. Und das wünschen wir uns auch wieder für ihn: Einen besten Freund, mit dem er raufen, spielen, toben kann. Adam lässt sich inzwischen gerne streicheln und am Köpfchen kraulen, ein Kuschelkater ist er (noch) nicht.


 
Er ist sehr lebhaft, aber nicht unruhig oder hyperaktiv und kann auch stundenlang ruhig schlafen. Vermittlung nur als Wohnungskatze oder gesicherter Freigang.
Mehr Infos über Adam gibt es bei seiner Pflegestelle: C. Barkmann, <cc6699@gmx.de> oder auf der Seite des Vereins http://www.sieben-katzenleben.de/katze.php?id=1215

27.11.14

Die Katze frisst nur Trockenfutter

Foto: Kurt Michel, Pixelio
  
Über das Thema Katzenernährung wird viel diskutiert. Ob nur Nass-, Roh- oder Trockenfutter oder eine Kombination aus allem, die Meinungen gehen weit auseinander. Dazu kommt, dass es egal bei welcher Fütterungsform, eben auch immer auf die Qualität dessen ankommt, was gefüttert wird. Ist ein billiges Nassfutter besser als ein teures Trockenfutter? Mag und verträgt jede Katze Hühnermägen? Was ist hochwertiges Futter?
Hochwertiges Futter ist da, was der Katze gut bekommt und ihren Bedürfnissen entspricht. Das sind die Bedürfnisse eines Fleischfressers und nicht die eines Vegetariers. Katzen bauchen somit einen hohen Proteinanteil im Futter und kein Getreide, wie Weizen oder Mais. Beide sind für Samtpfoten schwer verdaulich und zählen zu den Stoffen, die die häufigsten Allergien auslösen. Hochwertiges Futter berücksichtigt zudem ein gewisses Verhältnis von Phosphor, Calcium und Magnesium - ein zuviel oder zuwenig von allem schadet. Gut erklärt findet sich das hier 

Welches Trockenfutter füttern?
Bei Katzen gibt es im zoologischen Sinne keine Nahrungsprägung. Sehr wohl aber ausgesprochene Vorlieben. Viele Minitiger haben eine ausgesprochene Vorliebe für Trockenfutter und lassen sich nur
schwerlich von etwas anderem überzeugen. Da ist es umso wichtiger, dass dieses Trockenfutter eben keinen Mais und keinen Weizen enthält, die oft als Füllstoffe zugesetzt werden. Und schon gar nicht sollten Getreide - wie bei manchen Sorten - rund ein Drittel des Inhalts ausmachen. Auch häufig in der Deklaration zu finden sind Soja oder Milchprodukte, dazu künstliche Farb- und Aromastoffe. Auch das hat im Katzenfutter nichts zu suchen, löst es doch ebenfalls viele Unverträglichkeiten und Magen- Darmprobleme aus. Immer mehr Hersteller bringen deshalb auch Trockenfutter auf den Markt, die ohne Getreide und schlecht verdauliche Zusätze auskommen - etwa Josera.
Schön ist, dass es in der Trockenfutterpalette des Herstellers auch Sorten mit ausgesuchten Proteinquellen gibt. Denn die Unverträglichkeiten mehren sich. Reagieren die einen empfindlich auf Rind, vertragen die anderen keinen Fisch. Und sehr häufig sind eben beide Proteinquellen in einem Futter vorhanden, was es für die Tütenöffner noch schwieriger macht, ein gutes und gut akzeptiertes Futter für die Katze zu finden.

Last but not least und beim Thema Trockenfutter besonders wichtig: Katzen trinken selten genug. Und nicht immer gelingt es den Haltern, ihre Tiere zum Trinken zu animieren. Dranbleiben lohnt und alle Findigkeit ist gefragt. Ob Trinkbrunnen oder besonders große Wasserschale, ob Temperaturwechsel des Wassers oder Standortwechsel des Trinknapfs, alles kann dazu beitragen, die Katze mit dem Thema Trinken zu befreunden. Und ganz wichtig: Ein Wassernapf ist zu wenig. Besser es befinden sich in der Wohnung an mehreren Stellen, an denen das Tier ständig entlang schlendert, Trinkgelegenheiten. Auch Wasserspiele oder tropfende Wasserhähne haben schon so manche Katze überzeugt, dass Trinken gut sein kann.

17.11.14

Tod nach nur fünf Tagen in der Freiheit

Wildtierschutz Deutschland e.V. - www.wildtierschutz-deutschland.de

 

Liebevoll hat Frank Demke den ganzen Sommer über die Fuchswaisen Jacky und Julchen in seiner kleinen Wildtierstation in Mecklenburg-Vorpommern aufgepäppelt und auf ein Leben in der Wildnis vorbereitet. Eigentlich wollte er sie noch bis zum Frühjahr bei sich halten – allerdings nahm der Freiheitsdrang der beiden in den letzten Wochen derart stark zu, so dass er seinen Plan ändern musste.
 
Frank hat sich viele Gedanken um einen geeigneten Auswilderungsort gemacht, entschieden hat er sich dann letztlich für einen befriedeten Wald. Dabei handelt es sich um ein kleines Waldstück, in dem nicht gejagt werden darf. Vor wenigen Tagen hat er Jacky und Jule dort in die Freiheit entlassen und brachte ihnen seitdem jeden Tag ein wenig Futter. Er wurde am Auswilderungsort von seinen Füchsen quiekend begrüßt, anfassen lassen sie sich jedoch nicht mehr.
 


Nachdem Frank in der Nähe des Auswilderungsortes Hinweisschilder auf eine bevorstehende Treibjagd entdeckt hatte, hat er den ganzen Tag in das befriedete Waldgebiet gestellt um seine Füchse zu beschützen. Aber jedes Daumendrücken und Hoffen waren vergeblich. Die Füchslis sind alle tot.

Noch am Morgen der Treibjagd war Frank Demke an der Auswilderungsstelle zum Füttern und Sichern des Waldstückes. Er hatte Sichtkontakt zum kleinen Jacky und konnte noch einige Fotos machen. Gierig verschlang er sein Frühstück und legte den Überschuss in Depots an. Julchen war in der Nähe zeigte sich aber nicht. Ebenso war von einer Treibjagt zunächst nichts zu merken.
 
Eine gute Freundin war mit raus gekommen um zu helfen.  Sie gingen in einem großen Bogen um das Waldstück um die kleinen Füchse nicht zu verschrecken. Plötzlich krachten in unmittelbarer Nähe mehrere Schüsse. Die Treiber kamen mit freilaufenden Hunden, die auch durch das "befriedete" Stück stöberten. Alles ging sehr schnell. Bange Stunden des Wartens und Hoffens vergingen bis wir die traurige Gewissheit hatten. Mit zerrissenem Körper und weggeschossenen Beinen lagen sie dicht bei einander. Frank hat sie sofort erkannt. Zweifellos.
 
Nach nur 5 Tagen in Freiheit wurde ihr junges Leben durch die Jagd ausgelöscht. Unendliche Trauer aber auch Wut kommen auf, wenn man über diesen sinnlosen Tod nachdenkt. „Wir haben alles für die Kleinen getan und doch hat es am Ende nicht gereicht. Wir werden nicht aufhören gegen dieses Töten zu kämpfen.“
 
 
 
Dies ist eine Information von www.wildtierschutz-deutschland.de

10.11.14

Letzter Aufruf: Seminar Erste Hilfe am 15.11.



Auf Haustiere lauern im Haushalt wie auf der Straße viele Gefahren. Ob Unfall, Beißerei, Vergiftung oder Verbrennung: in solchen Fällen ist schnell Erste Hilfe gefragt. Aber wie kann der Mensch richtig helfen? Und welche Medikamente und Materialien sollte man als Tierbesitzer im Haus haben? 

Antwort gibt ein Seminar der Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V. (AGT) am Samstag, den 15.11. von 11 bis 15 Uhr in Langenfeld. Referentin ist Tierheilpraktikerin Kristina Kuhn aus Haan, ausgebildete Krankenschwester mit Schwerpunkt Notfallmedizin und seit zehn Jahren als Tierheilpraktikerin und Dozentin im Raum NRW mit einer mobilen Praxis im Einsatz.

Termin:
40764 Langenfeld/Rheinland
Langforter Straße 72 (Sportzentrum)
Samstag, 15.11.2014 von 11 bis 15 Uhr
Pro Person: 15 Euro, sie beinhalten neben schriftlichen Unterlagen auch den Überblick über eine Notfallapotheke.
Anmeldung erbeten: Gabriele Müller,
info(at)escriva.de