Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

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27.2.15

Kommt wirklich eine Katzenplage?

Der MDR berichtete in einem Beitrag über verwilderte Streunerkatzen und ihr elendes Dasein.
(http://www.mdr.de/exakt/video254990.html)

Alle Tierschützer fordern schon seit Jahren ein flächendeckendes Kastrationsgebot für Freigänger. Das würde das Problem des unerwünschten Nachwuchses endlich langfristig regulieren. Leider gibt es noch immer viele vollkommen falsche Vorstellungen vom selbstbestimmten Leben in freier Natur. Wie der Bericht sehr eindrucksvoll zeigt, krepieren die Tiere tatsächlich elendiglich an Seuche, AIDS, Parasiten oder Wunden, ganz abgesehen vom Hunger.

Was aber in diesem Beitrag wirklich sprachlos macht, sind die Äußerungen von Prof. Hackbarth von der  Tierärztlichen Hochschule Hannover: "Katzen sollen nur in der Wohnung gehalten werden, ohne Freigang."  Er unterstreicht seine Forderung mit dem Vergleich zum Hund, der würde ja schließlich auch nicht alleine streunen. Was der Professor hier leider gänzlich vergisst, würde ihm jeder Zoologe sagen können: Dass es absolut und vollkommen unzulässig ist, das Verhalten zweier Tierarten miteinander zu vergleichen. Und dass die Katze sowohl genetisch nahezu vollkommen identisch ist mit ihren afrikanischen Vorfahren, als auch im Verhalten viele Ähnlichkeiten aufweist.

Das Sozialverhalten von Hunden und das von Katzen hat nichts miteinander gemein. Abgesehen davon ist die Domestikationsgeschichte der Hunde und ihr Bezug zum Menschen eine völlig andere, als die der Katze. Dass der Mensch aus dem Wolf über zehntausend Jahre den Chihuahua gemacht hat, hat nichts, aber auch gar nichts mit der Geschichte der Katzen und des Menschen zu tun. Dieser Vergleich hinkt also nicht nur, er ist absolut irreführend und dumm.

Der Vorschlag des Herrn Professor Hackbarth, Katzen in einer Art von Kasernen unterzubringen, braucht hier nicht kommentiert zu werden - das erübrigt sich wohl von selbst.

Bleibt das Fazit, dass dringend etwas getan werden muss: Nicht weil Katzen zur Plage werden, wie andere Tiere, die wir ja auch gerne so nennen. Sondern weil diese Situation für die Tiere unhaltbar, unzumutbar und grausam ist. Wie endet der Beitrag: Des Deutschen liebstes Haustier, ausgesetzt, verwildert, vergessen?"
 

25.2.15

Seminar zum Thema Bachblüten in Langenfeld

Tina Krogull hält ein Seminar über Bachblüten. Am Samstag, 18.4. 2015, 12 bis 16 Uhr.
Die Themen: 
- Was sind die Bach-Blüten
- Gefühlsgruppen
- Wie man die Bach-Blüten wählt
- Zubereitung
-- der Urtinkturen
-- einer individuellen Mischung
- Anwendung beim Tier
- Was kann mit Bach-Blüten behandelt werden und was nicht
Tina Krogull ist seit 2008 Tierpsychologin und hat sich auf Katzen spezialisiert. Sie ist darüber hinaus Bach-Blüten-Beraterin für Tiere (BFRAP - Bach Foundation Registered Animal Practioner) und derzeit nur eine von zwei bei der Bach Foundation gelisteten BFRAPs in Deutschland.
www.bb-tiere.de
Ort: SGL Langenfeld, Langforter Str. 72, 40764 Langenfeld
Kosten: 15€ pro Person. AGT-Mitglieder 10€.
Anmeldungen bitte an info@escriva.de

24.2.15

Katzen und vogelsicherer Garten



Es gibt Vogelfreunde. Und es gibt Katzenfreunde. Beides zusammen scheint aber kaum vorzukommen. Dabei muss das absolut kein Gegensatz sein. Denn der Ruf der Katze als Vogelmörderin ist so falsch, wie schlagzeilenträchtige Studien, die immer wieder mal die Runde machen. Wer seinen Garten richtig ausrüstet, kann sowohl seiner Katze Auslauf bieten, als auch die Wildvögel schützen.
Was brauchen Amseln, Finken, Stare, Rotkehlchen oder Meisen im Garten? Rückzugsorte, Brutplätze und ausreichend natürliche Nahrung. Naturnah belassene Gärten, in denen nicht jedes abgefallene Blatt beiseite gekehrt wird, bieten dazu die besten Voraussetzungen. Denn auch wenn es manchen Gärtner stören mag: Unter dem Laub verbergen sich Insekten – also natürliches Vogelfutter. Auch altes oder totes Holz wird von ihnen genutzt. Und Hecken, Büsche, Bäume oder fruchttragende Sträucher sind eben auch Lebensraum und Nahrungsressourcen für Vögel. Wer den Tieren darüber hinaus helfen will, der platziert Brutkästen oder Futterhäuser so, dass sie für Katzen schlicht unerreichbar oder unattraktiv sind.
So werden Futterhäuschen vor Katzen gesichert
Frei stehende Futterhäuser bieten für Katzen immer dann ein unüberwindliches Hindernis, wenn sie auf einem hohen, glatten Kunststoffrohr stehen. An dem glatten Material finden die Katzenkrallen keinen Halt, das Klettern ist damit unmöglich. Das Vogelhaus selbst muss groß und geräumig genug und gut zu säubern sein. Denn schlimmer als „Katzenfeinde“ sind Infektionen durch verdorbenes, schimmeliges oder durch Kot verseuchtes Futter. Bei allen Futterhäusern, ob frei stehend oder hängend, muss das Dach genügend über die Grundfläche hinaus ragen. Das hält den Futterplatz trocken und schützt vor Schnee und Regen. Futterplätze, die an Bäumen befestigt werden, sollten mindestens immer rund einen bis anderthalb Meter Abstand vom Stamm haben, so kann auch die beweglichste Katze sie nicht erreichen. Wer zusätzlich noch Sicherheit einbauen möchte, kann um den Baumstamm eine „Manschette“ aus Kunststoff oder Metall legen, an der Teile nach außen ragen – auch das macht das Erklettern unmöglich.
Ganz und gar tierwidrig – und noch dazu völlig nutzlos – sind Katzenhalsbänder mit Glöckchen. Da Katzen keine Hetzjäger sind, sondern Meister im Anschleichen, macht das Glöckchen bei der Jagd eher selten Geräusche. Dafür aber hat es die Katze den ganzen Tag das Gebimmel im Ohr. Zudem stellen Halsbänder eine erhebliche Gefahrenquelle dar. Denn wenn sich die Tiere darin verheddern, versuchen sie instinktiv, das Halsband nach hinten zu streifen und laufen so Gefahr, sich zu strangulieren, mindestens aber, sich schlimme Wunden zuzuziehen.

23.2.15

Njuuz berichtet über Katzenbücher

 
Unter der Rubrik "Kultur" - übrigens vielen Dank dafür - berichtet Njuuz über zwei meiner vier Katzenbücher. Mehr Informationen und Rezensionen von Lesern und Katzenfreunden gibt es auf Amazon unter den jeweiligen Titeln. www.njuuz.de/beitrag29262.html.

18.2.15

Urlaub ohne Katzenelend: Lanzarote

Urlaub im Süden ist für Tierschützer und Tierfreunde immer eine schwierige Sache. Auf Schritt und Tritt wird derjenige, der sehen kann und will, mit Not und Elend von Hunden und Katzen konfrontiert. Inmitten von Urlaubsluxus fristen die meisten ein schlimmes Dasein - bestenfalls geduldet, oft aber auch gejagt, verletzt, vergiftet, geschlagen, getötet, sobald die Touristenströme weniger werden.
Deshalb hier eine ausdrückliche Empfehlung für eine Insel und ein Hotel, in dem das nicht der Fall ist. Das THB Hotel Tropical Island in Playa Blanca, Lanzarote kümmert sich um seine tierischen Bewohner. Es gibt zwei Futterstationen für die Katzen, die zum überwiegenden Teil auch kastriert sind. Die Tiere sind nicht ausgehungert und machen einen guten Eindruck, sind auch durchaus zutraulich, so dass sie offensichtlich keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht haben.
Darüber hinaus: Die Apartments im Hotel sind großzügig, es gibt viele Pools, die Mitarbeiter sind freundlich - also ein Haus für alle Generationen und alle, die einen entspannten Urlaub verbringen wollen. 

31.1.15

Neue Katzenrasse: Stinkt, aber miaut nicht

Zu haben für drei Euro
Gegen Vorkasse und Porto
Erlös geht an die Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V.
Wer sich dafür interessiert, schreibt bitte eine Mail an vierpfotenprofi@googlemail.com mit Stückzahl, Adresse und Farbwunsch.

30.1.15

Katzen-WG, Teil eins: Wer verträgt sich mit wem?



 
Drei kleine angehende Machos? Sind Kater rauhbeininger?

Gleich und gleich gesellt sich gern




Das ist ein altes Sprichwort, an dem viel Wahres dran ist – zumindest, wenn es um die Zusammensetzung einer Katzengruppe geht. Noch viel mehr als Rasse oder Geschlecht ist der individuelle Charakter eines Tieres ausschlaggebend dafür, ob es gruppenkompatibel und freundlich im Umgang mit Artgenossen ist. Trotzdem ist die meist gestellte Frage: Soll ich Kater oder Katze zu meinem Tier dazu setzen? Es gibt rein weibliche Gruppen, die ihre Jungen gemeinsam groß ziehen, Väter und Söhne, die ein Leben lang zusammen bleiben. Also ist auch das Geschlecht nicht das allein Ausschlaggebende bei der Frage, wer sich mit wem verträgt oder nicht. Obwohl es zumindest in der Jungtierentwicklung Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt.  

Sind Kater selbstbewusster?

Schon ab der zehnten Woche interessieren sich Kater eher für Sozial- und Kampfspiele, während Kätzinnen Objektspiele bevorzugen. Spätestens aber um den Zeitpunkt des Eintritts der Geschlechtsreife herum beginnen die jungen Herren ein Machogehabe an den Tag zu legen. Sie spielen rabiater, körperbetonter, aggressiver und proben das Erwachsenenverhalten. Es gibt sogar die Theorie, dass Kater grundsätzlich selbstbewusster sind und dass daher besser Kater zu Kater und Katze zu Katze passt. 
Auch hier gilt: Alles kann, nichts muss so sein. Wenn sich die Frage, wer am besten zu wem passt, überhaupt beantworten lässt, dann so: Zu einem sensiblen, ängstlichen Tier einen Raufbold dazu zu setzen, das geht selten gut. Ähnliche Temperamente garantieren zwar nicht die große Liebe für das Leben, aber eine einfachere Vergesellschaftung und ein friedlicheres Zusammenleben. Manchmal finden sich auch Paare oder Gruppen, die sich in gewisser Weise ergänzen: Je nach Situation ist mal die eine, mal die andere Katze wagemutiger oder geschickter. Aber auch wenn Gegensätze sich vielleicht anziehen mögen: Das alltägliche Leben gestaltet sich einfacher, wenn beide oder mehrere Tiere ähnliche Bedürfnisse haben oder ähnlich reagieren.