Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

4.5.18

Emmi möchte Freigang und Einzelkatze sein

Diese wunderhübsche Diva namens Emmi braucht ein Zuhause mit Freigang. Sie wird privat vermittelt und lebt derzeit in Remscheid.
Emmi ist eine sehr hübsche, braun-getigerte EKH-Katze, die am 08.06.2014 geboren ist. Sie ist kastriert, geimpft, gechipt und bei Tasso eingetragen.



Emmi hat einen ausgeprägten Spiel- und Jagtinstinkt und hat gerne viel Beschäftigung. Sie ist menschenbezogen und schmust gerne. Außerdem liebt sie Leckerlis jeglicher Art und bedankt sich immer mit einem liebevollen Schnurren.
Da Emmi als Wohnungskatze sehr traurig ist und sich langweilt, suchen wir ein liebevolles Zuhause mit Freigang.
Kinder und Artgenossen kannte sie bisher nicht, daher gehen wir davon aus, dass sie auch weiterhin als Einzelprinzessin gehalten werden möchte.
Kontakt per e-Mail: MichaelaBuchner@gmx. net

24.4.18

Themenabend Mehrkatzenhaushalt in Kerpen


Nochmal ein Abend zum Thema Mehrkatzenhaushalt: Das tägliche Brot des Tierpsychologen sind Vergesellschaftungen, die schief laufen oder Gruppen, in denen es kracht. Und nein, es muss nicht immer Blut fließen, damit Angst und Stress herrschen. Niemand beherrscht die böse Kunst des diffizilen Mobbings so gut wie "Samtpfoten". Es muss nicht eine "Undercat" erst monatelang auf dem Schrank leben, damit klar wird, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Aber zugegeben, es gibt auch harmonische Gruppen und auch die brauchen Spielregeln. Welche? Das ist Thema des Abends.

Mittwoch, 16.5. 2018
19.30 Uhr, 20€ Kostenbeitrag
Naturheilpraxis für Mensch und Tiere Bianka Kerres
Brüggener Str. 19
D-50169 Kerpen-Brüggen

Telefon: 0 22 37 - 97 51 17
Mobil: 01 71 - 714 90 73
E-Mail: info@naturheilpraxis-kerres.de 
http://www.naturheilpraxis-kerres.de

3.4.18

Vom gesunden Halbwissen über Medikamente für Katzen


Heute geriet meine Therapeutenseele wieder mal ins Kochen. "Ich will meine Katze nicht mit Medis vollstopfen". Diesen Satz habe ich schon so oft und oft und oft gehört. Und er macht mich immer noch und immer wieder fassungslos.
Denn er stammt zumeist von Leuten, die ganz offensichtlich den Unterschied zwischen einem zulassungspflichtigen/verschreibungspflichtigen Medikament und einem Nahrungsergänzungspräparat nicht kennen und alles in einen Topf werfen.

Aber  "böse" ist es auf jeden Fall, seiner Katze "Medis" zu geben.   
Im Übrigen sind das auch oft Leute, die Bachblüten mit klassischer Homöopathie verwechseln, aber egal , das ist "gut".

Wenn es bei Katzen zu Angst- oder Aggressionsproblematik kommt, dann muss natürlich und ohne Frage immer zuerst geklärt werden, was die Ursache ist und ob und wie sie behoben werden kann. Dafür stehen Verhaltenstherapeuten viele Maßnahmen zur Verfügung. Damit diese jedoch greifen können, kann es durchaus ratsam sein, die Therapie mit Nahrungsergänzungsmitteln zu unterstützen, schließlich sind Seele und Körper eine Einheit mit Wechselwirkung. Ständige Angst oder große Aggression sind immer auch von körperlichen Vorgängen begleitet, bei denen das Nerven- und Hormonsystem eine große Rolle spielt. Man könnte auch sagen: Angst macht Lernen (fast) unmöglich. Aber um eine Verhaltensänderung herbei führen zu können, ist Lernen unabdingbar.

Vielfach liegt die Ursache für ein bestimmtes Verhalten auch in der (unbekannten) Vergangenheit. Und festgefahrene Verhaltensmuster sind oft schwer zu durchbrechen - auch hier können Anti-Angst und Antistressmittel helfen und das Lernen erst ermöglichen. Ob das nun Mittel aus der Homöopathie sind oder eher Wirkstoffe, wie Vitamine, Mineralien oder Pflanzwenwirkstoffe - das entscheiden Therapeut und Tierbesitzer.

Die Angst vor dem Medikament

Noch um etwas Anderes geht es bei echten Verhaltensstörungen wie Autoaggression oder Aggression gegen andere, die nicht erklärbar ist. Wenn alle anderen Mittel nicht helfen, sind hier nach Absprache mit dem Tierarzt Medikamente in Erwägung zu ziehen. Und es geht nicht um "Vollstopfen" sondern um eine individuelle Medikation, um einem Tier zu helfen. Wer aus Vorurteil und Halbwissen das kategorisch ablehnt, schadet demjenigen, dem er vorgibt, helfen zu wollen, dem Tier.

Das Wirkung und Nebenwirkung eingeschätzt und abgewogen werden müssen, bedarf keiner Erwähnung, denn es ist selbstverständlich. In diesem Sinne: Analyse, Information und Urteil statt Vorurteil wäre mehr als hilfreich.

 

16.3.18

Beschäftigung – der Schlüssel zum Katzenglück

Sicher, es gibt sie – die gemütlichen Couchpotatoes, die in sich ruhenden Genießer, die viel und gerne dösen und nur ab und zu ein Auge öffnen, um nach der Thunfischdose zu schielen. Aber das sind dann eher ältere Katzen oder solche, die aufgrund von Krankheit einen ruhigen Lebensstil pflegen. Richtig ist, dass die Tiere eigentlich viele Stunden des Tages schlafend oder ruhend verbringen. Aber das hat damit zu tun, dass sie auf der Jagd enorme Anstrengungen vollbringen und ihre Kraftreserven wieder auftanken müssen. Die Bewegungsfreude aber bleibt auch bei Wohnungstigern und selbst Katzen mit Behinderungen, ob sie nun etwa blind oder taub sind oder Bewegungsstörungen haben, lieben Beschäftigung.

Das hat mit den Hochleistungssinnen der Samtpfoten zu tun: Alles am Katzenkörper und in ihrem Wesen ist darauf ausgerichtet, möglichst effizient zu jagen. Augen, Ohren Tasthaare, extrem bewegliche Wirbelsäule und Pfoten dienen nur dem einen Zweck: Beute zu machen und zu fressen, um zu überleben. Eine Katze, die alles das nicht darf oder nicht  kann, ist nicht glücklich.

Natürlich sind nicht alle Wohnungskatzen depressiv oder verstört – immer vorausgesetzt, sie haben die Möglichkeit, ihren Instinkten freien Lauf zu lassen, so gut es das Haus- oder Wohnungsrevier es eben erlaubt. Das heißt, dass eine Katze auch hinter Möbeln gerne lauern, anschleichen, beobachten möchte. Dass sie springen und klettern und die Höhe nutzen möchte. Kurz, dass sie spielerisch ihre Welt entdecken möchte.
Deshalb ist ihr Mensch gefordert, für ein möglich abwechslungsreiches Animationsprogramm zu sorgen, dass den regen Katzengeist auslastet. Dabei ist alles gut, was die angeborenen Bewegungsmuster und Verhaltensweisen einbindet – also mit Rennen, Springen, Klettern, Antatzen oder Zupacken verbunden ist.

Die Verhaltensforschung hat nachgewiesen, dass Spielverhalten und Jagen bei Katzen nahezu identisch sind – lediglich die Endhandlung, das Erlegen der Beute, fehlt. Deshalb „spielen“ Katzen so gerne mit Federwedeln, Angeln, Kordeln, Schnüren, denn die erinnern an Beutetiere wie Vögel oder Würmer. Deshalb angeln sie so gerne mit den Pfoten etwas aus einem Fummelbrett oder einem anderen Spielzeug heraus – denn nichts  anderes tun sie ja auch, wenn sie die Maus aus ihrem Loch holen.  Und deshalb schnuppern sie auch so gerne an Duftspielzeug – denn auch in der freien Natur setzen sie Augen, Ohren und Nase ein, um sich zu orientieren.

Abwechslung ist das halbe Katzenleben und nicht immer ist es einfach für den Menschen, stets Neues zu erfinden. Zum Glück bietet jede Wohnung auch Gegenstände, die sich nutzen lassen: Stühle, Schränke und Regale für das Höhentraining. Leere Verpackungen, um etwas darin zu verstecken. Kartons als Höhlen. Leinen oder Schnüre und Verpackungsmaterial, um es zu jagen und dann natürlich alle Arten von duftenden Mitbringseln von der Wiese draußen zum Schnuppern. Dazu gibt es ein großes Angebot an Spielzeug zu kaufen, das den Geist anregt, indem es die Belohnung erst preis gibt, wenn die Katze strategisch klug vorgeht. Es lohnt sich, das Lieblingsspielzeug immer mal wieder für eine Weile weg zu stellen, damit es seinen Reiz nicht verliert. Und die schönste Belohnung für eine erfolgreiche Jagd ist das gemeinsame Feiern des Sieges mit einer ausgiebigen Kuschelstunde von Zwei- und Vierbeiner.







1.3.18

Winterzeit ist Erkältungszeit

Plüschfell hilft schon mal gegen Kälte 


Im Moment husten und niesen wir Menschen mehr als sonst – und manche Katzen auch. Denn die Samtpfoten können sich genauso erkälten wie ein Zweibeiner und die Symptome sind ähnlich. Der Hals kann sich entzünden, die Nase läuft, die Augen tränen, manchmal kommt auch eine erhöhte Körpertemperatur dazu. Dann sind die Miezen häufig müde, schlapp und appetitlos, liegen viel und bewegen sich weniger. 

Zwar schützt das winterliche Katzenfell Freigänger. Aber Feuchtigkeit und Zugluft können auch dafür sorgen, dass sich die Katze erkältet. Auch der ständige Wechsel von extrem trockener Heizungsluft drinnen und feucht-kalter Luft draußen kann den Katzen zu schaffen machen. 

Und je schwächer das Immunsystem, desto empfindlicher reagieren die Tiere. Deshalb sind sehr junge, alte oder bereits geschwächte Tiere besonders oft betroffen. Wenn die Samtpfote diese Symptome zeigt, dann sollte sie für ein paar Tage das Haus hüten und viel trinken. Bessert sich das Befinden nicht, dann ist in jedem Fall der Tierarzt gefragt.

Dabei ist eine Erkältung nicht zu verwechseln mit einem Katzenschnupfen, der durch Herpes/Caliciviren hervorgerufen wird und gegen den es eine vorbeugende Schutzimpfung gibt. Aber: auch geimpfte Tiere können krank werden, zumal wenn sie unterkühlt waren oder das Immunsystem angeschlagen ist. Leider mutieren Viren immer wieder - auch eine Impfung ist also kein vollständiger Schutz. Natürlich können sich in einer Katzengruppe auch mehrere Tiere anstecken, deshalb ist es besser, ein erkranktes Tier einige Tage zu separieren.

Wie lässt sich vorbeugen?

Vor allem die Senioren suchen und schätzen jetzt ruhige, warme Plätze und schlafen mehr. Das ist auch in Ordnung so, aber für alle anderen gilt: Bewegung hält fit. Nur sollte es eben wirklich Bewegung sein und nicht stundenlanges Sitzen auf dem zugigen Balkon oder am offenen Fenster. Gesunde Ernährung tut ein Übriges dazu. Alle Arten von Nahrungsergänzung sind genau das: Eine Ergänzung, wenn die Katze tatsächlich einen Mangel hat, der festgestellt wurde. 

Tiere, die von draußen hereinkommen, dürfen gerne trocken gerieben werden, das massiert die Haut und fördert die Durchblutung. Schmutz oder Eiskristalle im Fell und an den Pfoten werden dabei entfernt. Und dann sollte die Katze dort ruhen dürfen, wo sie sich gerne aufhält, meist in der Nähe einer Heizung oder eines Ofens. Gegen die trockene Luft, die die Augen und Schleimhäute reizen kann, helfen Luftbefeuchter im Raum am besten.

16.2.18

Tierkommunikation bei Jutta Durst

Viele Therapeuten kennen das: Man kommt irgendwann mit allen herkömmlichen Methoden an eine Grenze. Jeder von uns möchte helfen, aber manchmal gibt es einfach keinen Fortschritt. Wie schön wäre das, wenn wir besser verstehen könnten, wie unsere Tiere denken.


Die Kollegin Jutta Durst aus Kaarst, Tierpsychologin und Hundetrainerin, hat sich im Thema Tierkommunikation weitergebildet und bietet das nun zusätzlich als Dienstleistung an - nicht nur für Hunde, sondern für alle Tiere.  


Ein Beispiel ihrer Arbeit schildert sie so: 
Kater Pim Mink will nicht nach Deutschland
Ich habe daraufhin Kontakt mit dem Kater aufgenommen und seine Reaktion war folgende: „Ein Zuhause ist schön, aber mir fehlt ja hier nichts, warum sollte ich weggehen. Ich finde immer Leute, die sich um mich kümmern.“



Ein Mann aus Deutschland macht seit Jahren in Ägypten Urlaub, in immer dem gleichen Ort, im gleichen Hotel. Dort hat er sich in eine Streunerkatze verliebt, die sich im Hotelgelände aufhält und ihm bei jedem Aufenthalt sogar bis ins Zimmer folgt. Am liebsten würde er sie mit nach Deutschland nehmen und fragt sich deshalb, ob der Kater das wohl auch möchte. 

Wer sich für Tierkommunikation interessiert, kann sich hier informieren: http://www.die-tierversteherin.de/

14.2.18

Vortrag Mehrkatzenhaushalt: Naturheilpraxis Bianka Kerres

  • Seit 15 Jahren betreibt Bianka Kerres ihre Naturheilpraxis in Kerpen. Das feiert sie mit einem Tag der offenen Tür und einer Reihe von Vorträgen.

Am 16. 5 geht es um das Thema "Mehrkatzenhaushalt". Und um Fragen wie die, wer zu wem passt, wie viele Katzen der Mensch braucht oder will und wie man den Frieden in der Gruppe herstellt oder bewahrt. 


Mittwoch, 16.5. 2018, 19.30 bis 21.30Naturheilpraxis Bianka Kerres
Brüggener Straße 
50169 Kerpen
Tel. 02237/ 975117

25.1.18

Radia ist ein echter Notfall: Hund mit Epilepsie


Wir suchen ganz dringend eine (Dauer-)Pflegestelle für unsere 10-jährige Notfall-Hündin Radia! 
Radia kam 2008 aus Ägypten zur AGT, sie hatte als einzige ihrer Geschwister eine Vernichtungs-Vergiftung überlebt. Hier angekommen sollte ein neues, schöneres Leben auf sie warten, doch leider wurde Radia krank: Sie entwickelte eine sehr schwere Form der Epilepsie und hatte häufig, zum Teil sehr heftige Krampfanfälle, die mit starken Medikamenten behandelt werden musste. Trotz aller Handicaps hatte Radia Glück und wir fanden ein Zuhause für Radia. Leider musste sie dieses vor einiger Zeit aufgrund persönlicher Umstände ihrer Besitzerin wieder verlassen und ist zurzeit in einer Hundepension untergebracht. 

Radia hat aufgrund ihrer Erkrankung einige Einschränkungen. Sie ist z. B. nicht stubenrein und ist motorisch ein wenig unbeholfen, sodass man immer ein Auge auf sie haben sollte, damit sie sich nicht verletzt und/oder Dinge anknabbert bzw. frisst, die nicht zum Fressen gedacht sind. Daher braucht sie einen eigenen Raum, der auch ein Gartenhaus mit entsprechender „Einrichtung“ sein kann, indem sie bei Abwesenheit ihrer Menschen sicher untergebracht werden kann und wo es nicht schlimm ist, wenn sie dort mal ihr Geschäft hinterlässt. 
Radia lebt in der Pension mit vielen anderen Hunden zusammen und versteht sich grundsätzlich gut mit ihren Artgenossen. Aufgrund ihrer motorischen Probleme, sollten die Hunde allerdings nicht viel kleiner sein als sie.
Sie ist kastriert, gechippt und medikamentös gut eingestellt und aktuell werden bei ihr keine Anfälle beobachtet.
Radia kann nur noch kurze Zeit in ihrer aktuellen Hundepension bleiben. Deshalb brauchen wir ganz schnell eine neue, ebenerdige Unterbringung, wenn möglich mit einem Garten für sie. Alle Kosten (Futter, Medikamente, Hundesteuer und Versicherung) werden von der AGT getragen. 


Es wäre schön, wenn Radia noch einmal Glück hätte und ihren Lebensabend bei Menschen verbringen kann, die ein großes Herz für Handicap-Tiere haben.


www.agtiere.de, Tel. 02129/31649

18.1.18

Das Leiden der verwilderten Hauskatzen im Winter


Kinder einer verwilderten Katzenmutter - in Sicherheit. Ihre Mutter lebt inzwischen wieder draußen und wird versorgt

Das ist ganz oft zu hören: Katzen kommen draußen gut alleine klar. Sie können ja jagen und sich selbst versorgen. Das stimmt und stimmt auch wieder nicht. Ja, jede Katze ist ein Jäger. Dieser Instinkt ist angeboren, wenn auch die Techniken erst trainiert werden müssen. Aber wo in unserer verstädterten Welt sollen Katzen Beute finden. Wir reden hier, um das klar zu stellen, nicht von geliebten und gefütterten Hauskatzen, deren Halter für sie sorgen. Sondern von "verwilderten" Hauskatzen. Die sind eben KEINE Wildkatzen und mit ihnen als Abkömmlinge der Felis silvestris libyca auch nur sehr entfernt verwandt.

Verwildert, aber nicht wild

Unsere verwilderte Katzenpopulation ist genau das - verwildert, nicht wild. Die draußen streunenden Katzen sind Abkömmlinge unserer Hauskatzen - ausgesetzt, weggeworfen, nicht mehr gewollt. Mit Glück tauchen sie dann an Futterstellen auf oder schlagen sich alleine mehr schlecht als recht durch das Leben. Das ist alles andere als ein schönes Dasein. Denn die Tiere müssen jeden Tag ums Überleben kämpfen, haben Hunger, werden von Parasiten aufgefressen, erleiden Verletzungen und sterben einen langsamen Tod an Infektionskrankheiten.

Elfie, noch zu haben. www,agtiere.de
Und sie vermehren sich - mittlerweile auch rund um das Jahr. Auch jetzt, mitten im tiefsten Winter, tauchen Katzenmütter mit ihren Kindern in Gärten oder auf Friedhöfen auf.

Wie soll eine Katzenmutter bei diesem Wetter Nahrung für sich und ihre Kinder finden? Wo hat sie einen warmen und trockenen Platz?


Emilio, noch zu haben. www.agtiere.de
Wer immer kann, sollte solchen Tieren einen geschützten Unterschlupf anbieten und sich vor allem an seine örtliche Tierschutzorganisation wenden. Ohne Kastration wird dieses Elend niemals enden. Und wenn die Tiere wenigstens kastriert, geimpft, entwurmt und entfloht werden und die Jungtiere in menschliche Obhut kommen, ist schon großes Leid vermieden worden. Sehen Sie nicht weg - helfen Sie! 
     

8.1.18

Luzie mit den Smaragdaugen


Die wunderschöne Luzie sucht ein Zuhause, in dem sie im Mittelpunkt stehen darf. Luzie ist eine absolute Traumkatze!
Sie ist ca 3,5 Jahre alt, sehr anhänglich und lieb und möchte immer in der Nähe ihres Menschen sein – sie fordert ihre Streicheleinheiten regelrecht ein. Sie liebt es sich mit ihrem Menschen unter die Decke zu kuscheln und ordentlich zu schmusen, was sie mit lautem Schnurren deutlich macht.
Obwohl Luzie vorher eine reine Wohnungskatze war, merkt man deutlich, dass sie sich Freigang wünscht. Sie bleibt aber meistens nicht lange draußen und entfernt sich nicht weit von ihrem Zuhause. Da sie aber noch unerfahren ist, sollte der Freigang in einer ruhigen und verkehrsarmen Gegend sein. 
Luzie ist eine eher ängstliche Katze, die einen gelassenen und souveränen Menschen sucht, an dem sie sich orientieren und Sicherheit finden kann. Kinder machen ihr Angst, daher wünschen wir uns für Luzie einen Haushalt ohne Kinder. 
Luzie braucht ein ruhiges Zuhause, in dem nicht viel Trubel ist; Veränderungen verunsichern sie eher.Luzie sollte daher auch besser Einzelkatze sein.
Luzie wohnt derzeit in 50171 Kerpen, wird mit Schutzvertrag und Schutzgebühr vermittelt. Sie ist kastriert, gechipt,geimpft, fiv und felv negativ getestet,entwurmt und entfloht. Vermittlungsradius
bis 50km Umkreis. Bei Interesse bitte hier melden, wir leiten es weiter.

4.12.17

Spendenmarathon für Tiere




Tierschutz-Shop (Europas größte Futter-Spendenplattform) veranstaltet den ersten SpendenMarathon für Tiere ▪

Jedes Jahr verhungern in Europa tausende heimatlose Tiere – weil es nicht genug Futter gibt und ihnen Schnee und Eis die letzte Kraft rauben. In Osteuropa wird es im Winter bis zu minus 30°C. Aber auch im Süden, zum Beispiel in Italien oder Spanien, herrscht in den Bergregionen Schneefall, der die Tierheime von der Außenwelt abschottet. Um diese Temperaturen zu überleben, brauchen die Tiere nahrhaftes Futter. Denn das verschafft ihnen eine Fettschicht, die vor dem Erfrieren schützt. Damit diesen Winter kein Tier mehr hungert, hat sich Tierschutz-Shop etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: den ersten Spenden-Marathon für Tiere. „Wir starten in Deutschland, gehen dann Land für Land quer durch Europa und sammeln für die Tiere ganz viele Futterspenden“, erklärt Gründerin Hanna Czenczak. 

„Laufen muss dabei keiner, weil der Spenden-Marathon online stattfindet. So hat jeder Tierfreund die Möglichkeit, ganz einfach von zuhause am Marathon teilzunehmen.“ 

Zu Tierschutz-Shop, Europas größte Futter-Spendenplattform: Über 500 deutsche Tierschutzvereine, die sich europaweit engagieren, haben sich bei Tierschutz-Shop Wunschlisten mit Produkten angelegt, die sie dringend benötigen. Aus diesen Wunschlisten können Tierfreunde ganz einfach Futter und Zubehör spenden. Von jeder Bestellsumme zahlt Tierschutz-Shop dauerhaft eine Prämie als finanzielle Unterstützung an die Vereine. Sowohl die Ankunft der Prämie als auch die Ankunft der Futterspenden kann transparent nachverfolgt werden.

Hier geht es zum Spendenshop für den spanischen Tierschutzverein Ayandena: 
https://www.tierschutz-shop.de/wunschliste/tierhilfe-mit-herz-e-v/?fb_action_ids=1967356736853285&fb_action_types=share_dynamic%3Agespendet




BITTE TEILEN! Tierschutz-Shop startet einen gigantischen Spenden-Marathon für Tiere! Schau mal hier:
https://www.tierschutz-shop.de/spendenmarathon Das ist die größte Spendenaktion, die es je für Tierheim-Tiere in Europa gab. Die Futter-Spendenplattform Tierschutz-Shop gibt dabei 30 engagierten Tierschutzvereinen die Chance auf ganz viel Futter, damit kein Tier zu Weihnachten hungert. Gemeinsam mit Tierfreuden sollen 30.000 Pakete online aus den Wunschlisten mit Futter gepackt werden ❤
PS: Auch du kannst beim Spenden-Marathon für Tiere dabei sein und ganz einfach online Futter für die Vereine spenden. Mach jetzt mit, damit wir alle gemeinsam den Spenden-Marathon gewinnen und den Fellnasen helfen!

28.11.17

Die Katze zieht ein, Teil II

Wie lange eine Katze Tier braucht, um im neuen Zuhause wirklich anzukommen? Eine Frage, auf die es nicht nur eine Antwort gibt. Je größer die Angst und das Misstrauen, umso länger wird es dauern. Das können Tage oder Wochen oder auch Monate sein. Und der Prozess, bis eine ängstliche Katze Vertrauen aufbaut, verläuft nicht geradlinig - es geht hin und her, vor und zurück. 
Vor allem Tieren, die Menschen ängstlich gegenüberstehen, hilft ein freundlicher und sozialer Artgenosse, im neuen Leben anzukommen. Ein selbstbewusster Revierverteidiger, der respektlos auf den Neuzugang losgeht und Grenzen missachtet, macht womöglich noch mehr Angst.


Felicia, www.agtiere.de
"Was kann ich noch tun?" Diese Frage stellen sich die besorgten Halter. "Auf keinen Fall bedrängen, aber Präsenz zeigen", heißt die Devise. Etwa der Katze den ausgestreckten Arm mit der offenen Handfläche hinhalten, damit sie schnuppern kann. Oder Berührungen mit einem Gegenstand, aber auf Distanz, denn wenn eine Katze sich in die Enge getrieben fühlt und keinen Ausweg sieht, kann sie nicht anders, als mit dem Mut der Verzweiflung anzugreifen. Was bleibt? Nur, sich in Geduld zu fassen und die Samtpfote kommen zu lassen – in ihrem eigenen Tempo. 

Und ja, das kann zermürbend und frustrierend sein - anstrengend ist es allemal und es kostet Zeit und Nerven und Energie. Aber nichts macht euphorischer als der Moment, wenn ein Angsttier zum ersten Mal von sich aus die Nähe zum Menschen sucht und zeigt, dass es Vertrauen gewonnen hat. 

27.11.17

Die (Tierschutz)Katze zieht ein

Jamie, knapp vier Jahre alt, lebt in Velbert, sucht ein Zuhause mit Freigang. Kennt Kinder, Hunde, Katzen. www.agtiere.de 

Ob es daran liegt, dass wir Katzen zwar lieben, aber ihr Wesen nicht WIRKLICH verstehen? Oder daran, dass das Überangebot an Tieren so groß ist? Oder haben wir einfach ein viel zu hohes Anspruchsdenken? 

Im Moment scheint es "üblich" zu sein, Tiere nach einem Tag, einer Woche wieder zurück zu geben. Das trifft vor allem die, die ohnehin schon eine schlimme Vergangenheit haben. Können wir uns vorstellen, wie es sein mag, in einen Korb gesperrt und einfach irgendwohin transportiert zu werden? Nein, das können wir nicht. Aber jedem könnte und müsste doch klar sein, dass vor allem Tiere mit Vergangenheit länger als 24 Stunden, vielleicht auch länger als ein paar Tage brauchen, um anzukommen, sich zurecht zu finden, Kontakte zu schließen. So etwas nennt sich Empathie....
Ja, die ersten Tage sind schwierig. Immer. Und wenn sie es nicht sind, dann ist das schön, aber wir sollten das nicht erwarten, sondern uns auf Angst und Abwehr und Futterverweigerung einstellen. 

Die neue Mitbewohnerin sollte auf jeden Fall verschiedene Rückzugsmöglichkeiten und Verstecke bekommen, in denen sie vor Blicken geschützt ist. Korb- oder Plüschhöhlen oder große Kartons eignen sich dafür gut. Keiner ohnehin vom Transport gestressten Katze gefällt es, angefasst, angestarrt und bedrängt zu werden. Meist wollen die Tiere nur eines: ihre Ruhe. Sie brauchen Futternapf und Toilette in ihrer Nähe und ein möglichst sicheres Versteck.

Liebe geht durch den Magen – früher oder später. Alles, was intensiv duftet, macht Appetit. Und Fressen und Trinken sind immer ein Zeichen für Überlebenswillen. Keine Katze verhungert freiwillig, aber manche halten es einige Tage ohne Nahrung aus. Vor allem Flüssigkeit ist wichtig, deshalb sollte das Tier Wasser und alles in Reichweite haben, was Feuchtigkeit enthält.

Fortsetzung Teil II





23.11.17

Einfangen mit der Muschibox

Jeder, der schon mal eine unzugängliche Katze zum Tierarzt bringen musste und davor schlaflose Nächte hatte, weiß, wie schwierig sich das Einfangen gestalten kann.

Über den diskussionswürdigen Namen mag man stolpern - aber das Prinzip des Einfangens mit der Muschibox ist gut. Über das Katze wird ein Drahtkorb gestülpt und dann unter der sitzenden Katze eine Art Schublade vorsichtig in eine Führung geschoben. Dann kann der Korb mitsamt dem Tier angehoben werden.

Beim Tierarzt kann sich dann allerdings das Öffnen als schwierig erweisen. Es empfiehlt sich bei völlig unkooperativen Patienten, den Korb nur von hinten anzuheben und ein Handtuch oder eine Decke über die Katze zu streifen. Denn wird der Korb abgehoben, hat die Katze volle Bewegungsfreiheit und kann vom Behandlungstisch springen.

https://www.amazon.de/Muschibox-Die-schonende-Katzenfang-Transportbox/dp/B00UDA41MU


http://kaefige-transportboxen-fuer-katzen.allesfuershaustier.com/muschibox-die-schonende-katzenfang-und-transportbox-online-bestellen/
 

13.11.17

Die geheime Sprache der Katzen




Es gibt einen neuen Buchtitel auf dem ohnehin schon riesigen Markt der Katzenbücher. Die schwedische Wissenschaftlerin Susanne Schötz hat sich der  Katzenlaute angenommen und versucht, sie phonetisch zu analysieren - eine interessanter Ansatz.
Was Katzen so zu sagen haben, hat zwar auch die Professorin nicht wirklich allumfassend herausgefunden, aber es ist insgesamt ein schöner Überblick mit praktischen Hinweisen zum Verständnis des Katzenverhaltens geworden. Und es gibt die eine oder andere Anregung, wie der Halter besser mit seinen pelzigen Mitbewohnern kommunizieren kann - etwa durch eigenes Fauchen oder Schnurren.
Auf der Website www.meowsic.info/katzenlaute gibt es die passenden Hörbeispiele zum Buch 


23.10.17

Ist die Katze sozial? Teil 3


"Meine Katzen verstehen sich nicht, was kann ich tun?" Vergesellschaftung bei "Samtpfoten" kann ganz schön schwierig sein. Immer wieder ein Risiko ist die Auswahl eines passenden Katzenpartners, denn nicht jede Katze möchte teilen. Egal wie oft und wo überall propagiert wird, man solle Katzen nicht alleine halten, entscheidet über Gelingen oder Scheitern einer Vergesellschaftung nur eine: Die Katze selbst. Zweibeiner können bestenfalls unterstützen und regulieren. Aber nicht immer klappt es. Wenn blanker Hass und ständige Angst herrschen, dann ist es schlicht nicht Liebe, sondern Egoismus, Tiere zusammen zu zwingen und zu behalten, die nicht zusammen leben wollen. Und es ist die größere Zuneigung, vor allem aber Respekt vor den Bedürfnissen eines Lebewesens, einen besseren Platz für ein Tier zu suchen.
Gibt es Regeln für eine Vergesellschaftung?
Ja, die wichtigste lautet: Nicht der Mensch, die Katze soll entscheiden, besser gesagt, zu ihr muss ein neues Tier passen.
Ein ängstliches Tier wird mit einem Macho nicht glücklich.
Eine Seniorin kann mit einem Welpen nichts anfangen.
Eine verspielte Natur hat keine Freude mit einem Couchpotatoe.
Oder: Gleich und gleich gesellt sich gerne.
Weniger wichtig, aber auch zu bedenken: Rasse und Geschlecht. Denn mit der Zucht werden sehr wohl bestimmte grundlegende Charaktermerkmale selektiert. Und natürlich gibt es extrem sanfte Kater und biestige Kätzinnen - oder umgekehrt.
Völlig unwichtig: Fellfarbe und Aussehen - obwohl genau das oft den Ausschlag gibt.
FAZIT: Es ist und bleibt schwierig.
Fotos: Tarek und Terence, die seit Ewigkeiten auf eine Anfrage warten und so gerne in ein neues Zuhause mit Freigang ziehen möchten. Aber niemand will sie
Vermittlung 50 km Umkreis Hilden. 0202/7379140

20.10.17

Haustiermesse - geschafft


Bei schönstem Wetter hatte die erste Haustiermesse der Rheinisch-Bergischen Tiertherapeuten Premiere. Es gab viele gute Gespräche und nette neue Kontakte. Zum Schluss waren die Köpfe voll und die Füße platt - so soll es sein.


8.10.17

Noch eine Woche bis zur Haustiermesse



Ja, so ist das, wenn sich vier Tierheilpraktiker und eine Tierpsychologin treffen, um die erste Haustiermesse der Rheinisch-Bergischen Tiertherapeuten vorzubereiten. Mit dabei: Findus und Seppl. Kater Willi hatte zum Zeitpunkt des Fotos bereits das Weite gesucht. Wer uns besuchen möchte: Am 15.10 von 10 bis 17 Uhr in Haan, Schallbruch 41a







6.10.17

Ist die Katze sozial oder gesellig? Teil 2



Tierschützer empören sich mit Recht darüber, wenn Katzenwelpen einzeln, mit vier bis sechs Wochen abgegeben werden. Warum? Menschen finden Katzenkinder um so niedlicher, je kleiner und hilfloser sie sind. Und genau das ist es: Sie sind in diesem Alter noch viel zu klein und hilflos, um ohne ihre Mutter und ihre Geschwister auszukommen. 

Sie sind weder körperlich, gesundheitlich noch psychisch gefestigt und anfällig. Das trifft auf alle Arten von Erkrankungen zu, aber auch auf die Katzenseele. Mal ganz davon abgesehen, wie es wohl der Mutter gehen mag, der die Kinder weg genommen werden.
Katzenwelpen brauchen andere gleichaltrige Tiere zum Erwachsenwerden. Kein Mensch kann in der wichtigen Prägephase den Umgang mit einem Artgenossen ersetzen. Nur von der Mutter und im Spiel mit anderen Katzen wird Sozialverhalten erlernt. Nicht umsonst bleiben in der Regel die Kinder drei Monate und länger bei ihrer Mutter. Und selbst dann sind sie noch lange nicht erwachsen.


Eine Katze, die behütet, gut sozialisiert und mit vielen verschiedenen Reizen konfrontiert aufgewachsen ist, hat die besten Startmöglichkeiten ins Leben. Und ob sie sich dann entscheidet, mit einer oder mehreren anderen Katzen oder lieber alleine zu leben - diese Entscheidung sollten wir ihr überlassen und respektieren.

Diese beiden, Mariella und Mercie, Mutter und Tochter, haben ihre Entscheidung getroffen: Sie wollen zusammenbleiben und sie tun sich gut. Also werden sie gemeinsam vermittelt von der Aktionsgemeinschaft für Tiere. eV.