Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

2.2.17

Vor dem Tod gerettet und neue Liebe gefunden

Diese beiden hier, das sind meine Patenkatze Felicia und ihre neue große Liebe Jamie.

Felicia konnte, wie viele andere, dank einer monatlichen Patenschaft aus der Tötungsstation geholt werden und hat im Tierheim von Ayandena ihren neuen Freund Jamie kennengelernt.

Die beiden möchten zusammen bleiben - für immer!

Kann ihnen denn niemand einen Platz auf dem Sofa und im Herzen anbieten?


Kontakt: https://www.facebook.com/Ayandena.deutscheSeite/

1.2.17

Tierschutzbund zur Dokusoap über Zoo Zajac auf SAT1

Anlässlich des Sendestarts der Sat.1 Dokusoap "Norberts Zoo" (1. Februar 2017), die den Zuschauern Einblicke hinter die Kulissen der Duisburger Zoohandlung "Zoo Zajac" bieten will, kommentiert Marius Tünte, Pressesprecher des Deutschen Tierschutzbundes:

„Mit seinem Zoogeschäft verfolgt Norbert Zajac ein fragwürdiges Konzept: exotische Tiere bietet er quasi für Jedermann zum Kauf an: Groß werdende Reptilienarten, wie Spornschildkröten, Tigerpythons oder Bindenwarane, die sich bereits zu Hauf in Auffangstationen finden. Störe, die über zwei Meter lang werden können, Tiere mit besonderen Haltungsansprüchen, wie Erdmännchen, Weißbüscheläffchen oder Gürteltiere. So genannte Hybridzuchten, bei denen Wildkatzen mit Hauskatzen verpaart werden, was zahlreiche Probleme mit sich bringt. Zajacs Tierhandlung mit „Erlebnischarakter“ weckt Begehrlichkeiten und gibt einigen Menschen das Gefühl, außergewöhnliche Tiere einfach im Wohnzimmer halten zu können – ein fataler Irrtum, denn die Tiere haben hohe Ansprüche an Haltung, Ernährung und Klima. Viele dieser exotischen Tiere vegetieren dann später in tierschutzwidrigen Haltungseinrichtungen, in Wohn- oder Kinderzimmern dahin. Zudem ist der Handel mit exotischen Tieren oftmals mit Artenschutzproblemen verbunden – bei vielen Tieren bleibt die Herkunft unklar, zahlreiche Wildfänge befinden sich im Angebot.“

Ebenso kritisiert der Deutsche Tierschutzbund den Verkauf von Hundewelpen, den Zoo Zajac vor ein paar Jahren wieder eingeführt hatte, obwohl sich der Rest des deutschen Zoofachhandels vom Verkauf von Hundewelpen distanziert.

„Ein Tier ist keine Ware, die man einfach in Massen in einem Geschäft verkaufen dürfen sollte. Wer ernsthaft in Erwägung zieht, ein Tier bei sich aufzunehmen, sollte sich zuerst im Tierheim umsehen. Das Zajac-Konzept, bei dem man spielende Hundewelpen in ihren Gehegen beobachten kann, verführt zu Spontankäufen. Durch den hohen Tierbestand in dem Geschäft, rückt der Wert des Einzeltieres in den Hintergrund. Ohne sorgfältige Vorüberlegungen angeschaffte Tiere landen jedoch häufig in Tierheimen, weil ihre Ansprüche oder die entstehenden Kosten letztlich doch höher sind, als zuvor gedacht.“

Hintergrund:
Da diese Zoofachhandlung seit vielen Jahren sowohl bei Tier- als auch Artenschutzverbänden in Kritik steht, hatte der Deutsche Tierschutzbund Sat.1 im Vorfeld aufgefordert, die Ausstrahlung zu überdenken. Die mehr als 740 angeschlossenen Tierschutzvereine des Deutschen Tierschutzbundes mit mehr als 550 Tierheimen leiden unter der Vielzahl an Tieren, die jedes Jahr abgegeben, eingezogen oder ausgesetzt werden. Oftmals ist die Ursache für die Aufgabe eines Tieres, dass das Tier unüberlegt angeschafft wurde.


30.1.17

Wir werden alle alt..

Wenn jemand früher sagt, seine Katze wäre 15 Jahre alt, dann staunten alle Menschen. Heute sind Samtpfotensenioren mit 18 oder 20 Jahren nicht mehr selten. Das macht natürlich die bessere Haltung und Pflege und Gesundheitsvorsorge. Jedenfalls bei manchen Tieren. Viele werden auch entsorgt, nur weil sie alt sind - und nicht einmal krank.

Natürlich verändern sich mit den Jahren auch die Verhaltensweisen der Senioren. Sie sind weniger aktiv, ruhen mehr, brauchen für Vieles länger als früher. Manche werden unflexibler, auch im Denken, andere unleidlich. Aber es gibt auch diejenigen, die eine Art Altersweisheit bekommen. Mancher wilder Streiter wird milder und friedlicher und überlässt die Auseinandersetzungen ums Revier den Jüngeren, wird anhänglicher und sucht nach Nähe.

Es gibt auch Verhaltensveränderungen, die mit körperlichen Problemen einher gehen. Und die kann man früh erkennen und behandeln. Natürlich gibt es degenerative Prozesse, die sich nur aufhalten und verlangsamen, nicht heilen lassen. Aber auch das ist Gewinn von Lebensqualität.


Typische Alterserkankungen bei Katzen sind:

  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Niereninsuffizienz
  • Herzinsuffizienz
  • Hoher Blutdruck
  • Verlust der Sehfähigkeit
  • Verlust des Gehörs
  • Kognitive Dysfunktion
  • Arthrose
  • Diabetes
Manches hängt miteinander zusammen, etwa die Schilddrüsenüberfunktion und die Niereninsuffizienz mit erhöhtem Blutdruck. Und der kann, wenn er nicht behandelt wird, zur Blindheit führen.

Tierhalter, deren Katze zehn Jahre und älter ist, sollten regelmäßig mindestens einmal im Jahr den Tierarzt aufsuchen und ein "geriatrisches Blutbild" machen lassen. Auch dort wird nicht automatisch der Wert für Pankreas-Lipase (PLI) ermittelt, sondern auf Anfrage. 


Viele Wehwehchen lassen sich, frühzeitig erkannt, gut therapieren und Lebensqualität lässt sich verbessern oder erhalten. Man muss es nicht so weit kommen lassen wie die Besitzer von Kater Nicolas.

Er wurde, abgemagert auf 2,8 Kilo, ein Skelett mit Fell, beim Tierarzt zum Einschläfern abgegeben. Aber Nicolas, nur 15 Jahre alt, wollte leben. Und nur hat er, dank des Einschreitens der Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V. ein neues Leben geschenkt bekommen. Seine Bauchspeicheldrüsenerkrankung wird behandelt und er genießt jede Zuwendung, die er bekommen kann.  
     

24.1.17

Landwirte fordern Katzensteuer?

Ja, ist denn heut schon 1. April?

Da staunt man und wundert sich: Die Rheinische Post von heute veröffentlicht in einem Beitrag, dass Landwirte eine Katzensteuer fordern. Hallo? Aber klar, in Zeiten wo über "postfaktisch" geredet wird, sollte einen nichts wundern....Und dass ausgerechnet Jäger die Kastrationspflicht fordern.....
 
Hier ein Leserbrief von Christa Becker, 1. Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft für Tiere Rheinland e.V. dazu:
Ausgerechnet ein Landwirtschaftsverband beklagt die Katzenflut auf dem Land! Nach unseren Erfahrungen sind die meisten Bauernhöfe genau die leidproduzierenden Quellen, mit deren Ergebnis wir TierschützerInnen uns herumschlagen müssen. Ich selbst kenne im Rheinland nur einen einzigen Bauernhof, der seine Katzen rigoros kastrieren ließ und sogar auf eigene Kosten. Standard ist, dass wir TierschützerInnen bei den Bauern betteln müssen, ob wir deren Katzen auf unsere Kosten kastrieren dürfen. Und dann müssen wir noch froh sein, wenn wir nicht mit der Mistgrepe vom Hof gejagt werden!
Und nun kommt auch noch der Herr Schmidt daher, und gibt seinen Senf dazu. Er allein könnte mit der Streichung von zwei Wörtern in §13 b des Tierschutzgesetzes, nämlich „bestimmte Gebiete“, die seine Vorgängerin Ilse Aigner da ohne Kenntnis der Realität reingeschrieben hat, anfangen, das Katzenelend mittel- und langfristig beseitigen.
Aber wegen dieser zwei Wörter müssen TierschützerInnen nun in jeder Stadt die Ratsmitglieder überzeugen, die Freigängerkatzen-Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht zu verordnen. In Düsseldorf haben wir dafür 5 Jahre gebraucht, in Essen ging es schneller. Im Kreis Mettmann greifen nur die Städte Wülfrath und Erkrath den TierschützerInnen unter die Arme, indem Sie die Kastrationspflicht verordnet haben.
Dabei kostet die Verordnung die Städte keinen Cent, im Gegenteil: Wenn sich die Katzenpopulation verringert, verringern sich auch die Kosten, die die Städte für Fundtiere an Tierheime zahlen müssen.
Von den 396 Kommunen in NRW haben das schon über 80 begriffen.
Ach ja, das Totschlagargument mit der bedrohten Vogelwelt wird auch wieder bemüht. Die Wahrheit ist, dass Vogelarten nur deshalb verschwinden, weil die Landwirtschaft immer ödere Landschaften hinterlässt und auf Deibel komm raus Pestizide versprüht.
Und nun kommt auch noch der Herr Schmidt daher, und gibt seinen Senf dazu. Er allein könnte mit der Streichung von zwei Wörtern in §13 b des Tierschutzgesetzes, nämlich „bestimmte Gebiete“, die seine Vorgängerin Ilse Aigner da ohne Kenntnis der Realität reingeschrieben hat, anfangen, das Katzenelend mittel- und langfristig beseitigen.Aber wegen dieser zwei Wörter müssen TierschützerInnen nun in jeder Stadt die Ratsmitglieder überzeugen, die Freigängerkatzen-Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht zu verordnen. In Düsseldorf haben wir dafür 5 Jahre gebraucht, in Essen ging es schneller. Im Kreis Mettmann greifen nur die Städte Wülfrath und Erkrath den TierschützerInnen unter die Arme, indem Sie die Kastrationspflicht verordnet haben.Dabei kostet die Verordnung die Städte keinen Cent, im Gegenteil: Wenn sich die Katzenpopulation verringert, verringern sich auch die Kosten, die die Städte für Fundtiere an Tierheime zahlen müssen.Von den 396 Kommunen in NRW haben das schon über 80 begriffen.Ach ja, das Totschlagargument mit der bedrohten Vogelwelt wird auch wieder bemüht. Die Wahrheit ist, dass Vogelarten nur deshalb verschwinden, weil die Landwirtschaft immer ödere Landschaften hinterlässt und auf Deibel komm raus Pestizide versprüht.


Tackenberg: Zehn Barfmythen

Die Firma Tackenberg bietet ja Rohfutter für Hunde und Katzen an. Und klärt über "die zehn hartnäckigsten Barf-Mythen auf".
Ob er dem zustimmt, muss jeder für sich entscheiden, aber lesenswert ist es.

17.1.17

Giardien - mit Naturmedizin behandeln, Teil II

Gastbeitrag von Tierheilpraktikerin Kristina Kuhn aus Haan
  
Das führte mich erst einmal zu der Frage: Was sind Giardien überhaupt?
Giardien (Giardia) sind eine Gattung von mikroskopisch kleinen Dünndarm-Parasiten. Sie zählen zu den Protozoen, d.h. sie sind Einzeller. Viele Menschen und Tiere beherbergen Giardien im Darm, ohne sich krank zu fühlen. Trotzdem scheiden sie den Parasiten mit ihrem Stuhl aus. Andere befallene Individuen leiden an ÜbelkeitBauchschmerzen und Durchfall. Die Darmparasiten haben eine birnenförmige Gestalt mit zwei typischen Kernen, die den Anschein eines Augenpaares (in Wirklichkeit Zellkerne mit Erbinformationen) haben. Zur Fortbewegung nutzen Giardien ihre Geißeln

Mit Hilfe ihrer Bauchhaftscheibe sind die Durchfallerreger in der Lage, sich an der Darmwand des Wirts festzusetzen, d. h., sie dringen nicht in das Gewebe ein. Dort vermehren sie sich dann millionenfach auf der Oberfläche der Darmschleimhaut. Zwei Giardien können sich jeweils mit einer schützenden Hülle umgeben und über den Kot ausgeschieden werden. Durch die Hülle sind sie tage- bis wochenlang geschützt, bevor sie vom neuen Wirt über verschmutztes Wasser oder Nahrungsmittel aufgenommen werden. Die infektiösen Parasiten bleiben in feuchten Böden bis zu sieben Wochen infektiös, in kühlem Wasser (4 °C) bis zu drei Monaten, wobei sie unter optimalen Bedingungen sogar mehrere Monate lebensfähig bleiben können. ( Quelle, Wikipedia)

Wie geht man nun mit so einem Befall von Parasiten im Darm des Hundes um?
Die wichtigste Information an dieser Stelle war für mich, dass es sich hier um Einzeller handelt. Das heißt, Giardien ernähren sich von Kohlehydraten. Um zu verhindern, dass die Tiere sich munter weiter vermehren, stellte ich also erst einmal das Futter um. Ab sofort bekamen ALLE meine Tiere (um bei evtl. Ansteckung die Nahrungsquelle zu eliminieren) nur noch Eiweiß und Gemüse.

Des Weiteren stellte ich eine Kräutermischung für meinen kranken Hund zusammen, die den Tieren das Leben im Darm meines Hundes so unbequem wie möglich machen sollten und sie somit zwingen sollten, den Darm zu verlassen. Das dauerte eine Weile und ich musste im Fall meines Hundes auch noch mit homöopathischen Mitteln unterstützen. 
Natürlich habe ich außerdem den Darm behandelt, das heißt, ich habe ihn entgiftet und das Immunsystem gestärkt. Neue Darmbakterien konnten sich beim Tier ansiedeln und ihre Arbeit aufnehmen.

An der Hygiene habe ich nichts verändert, da mir klar war, dass sich auf Grund der hartnäckigen Überlebensfähigkeiten dieser Tiere  die Räume und Lebensplätze aller Vierbeiner nicht eliminieren lassen. Das war eine gute Entscheidung und hat mir sehr viel Stress genommen.

Mittlerweile ist nicht nur mein Hund giardienfrei (noch evtl. vorhandene Parasiten sind inaktiv) der im Haus vorhandene Tierbestand hat sich auch nicht angesteckt.

Mittlerweile hat sich meine Vorgehensweise bei Giardienbefall herum gesprochen und so konnte ich schon weiteren Tierbesitzern helfen, diese lästigen Mitbewohner los zu werden.

Die Tierheilpraxis Kristina Kuhn
Tel. 02129/37 56 69



16.1.17

Giardien: neue Tierseuche oder Panikmache der Schulmedizin? Teil I


Ein Gastbeitrag von Kristina Kuhn, Tierheilpraktikerin aus Haan

Ich bin seit dreißig Jahren überzeugter und glücklicher Hundehalter. Durch meinen Beruf als Tierheilpraktiker kenne und therapiere ich mit großem Erfolg viele Krankheiten. Vor einigen Jahren nun begegnete mir der Begriff "Giardien" auf der Hundewiese zum ersten Mal. Dort berichtete ein Hundehalter, wie sehr sein Hund unter Durchfall litt und keine Diät half. Der hinzu gerufene Tierarzt stellte dann nach einer Kotuntersuchung fest – diese wurde erst gemacht, nachdem Antibiotika und Co nicht halfen und der Durchfall nicht weichen wollte – das das geliebte Haustier unter einer neuen Form des Parasitenbefalls litt. Kurz gesagt: Der Hund hatte Giardien.

Neben hoch dosierten Medikamenten ging nun der Hygienewahn bei dem betroffenen Besitzer los. Denn im Aufklärungsgespräch wurde ihm mitgeteilt, dass Giardien Parasiten und äußerst schwer zu eliminieren sind. Dafür ist die Infektionsgefahr aber umso größer. Da sei eben Waschen und Putzen was das Zeug hält angesagt.


Giardien und der Hygienewahn

Ab diesem Moment nahm das Elend seinen Lauf. Immer öfter begegnete ich nun Hundebesitzern, mit rissigen, von Wasser und Desinfektionsmittel aufgeweichten Händen und  abgemagerten Hunden, die mit Durchfall zu kämpfen hatten. Die Tierbesitzer berichteten oft, dass sich aus einem schlimmen Durchfall eine chronische Erkrankung entwickelt habe. (Oft sind bei an Giardien erkrankten Hunden nach mehreren chemischen Behandlungen u.a. BauchspeicheldrüsenpProbleme zu beobachten)

Diese Tatsache alleine stimmte mich zwar nachdenklich, aber meistens muss man ja selber erst einmal eine Not durchleiden um das Problem zu erkennen und anzugehen.
Und so kam es, wie es kommen musste: Im August zog unser neuer Mitbewohner, ein kleiner griechischer Asylant auf vier Beinen ein. Und mit ihm jede Menge ungebetener Gäste, auch Parasiten genannt. Diese fühlten sich zwar bei unserem neuen Mitbewohner sehr wohl, waren aber von mir nicht willkommen, da sie  eben den Ruf haben, Krankheiten zu verursachen.

Ich begann also mit der Recherche, um diese neuen ungebetenen Gäste = Giardien kennen zu lernen um sie dann bestmöglich zu eliminieren.


Kristina Kuhn, Die Tierheilpraxis
Tel. 02129/37 56 69
www.die-tierheilpraxis.com





6.12.16

Warum Katzen beliebter sind als Hunde


Paula, anderthalb Jahre alt, sucht ihren Menschen und einen Platz mit Freigang. www.agtiere.de
Dass Katzen die Hunde auf der Beliebtheitsskala weit überholt haben, ist ein Phänomen der letzten Jahre. Der Artikel erklärt sehr schön die Ursachen. Aber er zeigt auch auf, wie wenig viele Leute vom Wesen der Katze verstehen: "Die können sich selbst beschäftigen"?
Das mag für Freigänger ja stimmen, aber für Wohnungskatzen?


 http://ze.tt/kuschelersatz-immer-mehr-singles-haben-haustiere/

14.11.16

Dreibeiniges Katzenmütterchen Speranza hofft auf Rettung


Eine deutsche Tierschützerin reist jedes Jahr für Monate nach Italien. Sie kümmert sich dort auf eigene Kosten um Katzen und deren Elend. Sie bezahlt alle Kastrationen selber, lässt die Tiere medizinisch versorgen und versucht zu vermitteln, was zu vermitteln ist. 


Dieses arme Katzenmütterchen heisst Speranza, ist behindert (von Geburt an dreibeinig) und hat es trotzdem geschafft, ihre Kinder zu bekommen und groß zu ziehen, obwohl sie dafür im Dreck nach Abfällen suchen musste. 


Sie ist mit ihren Kindern notdürftig in Sicherheit gebracht worden, aber es wird wirklich dringend ein Platz gesucht. Wer kann dafür sorgen, dass diese kleine Familie aus der Hölle ins Glück findet? Kontakt: M. Bauner, 0171/4351849

UPDATE 6.12. 2016: Speranza und ein Sohn sind vermittelt. Zwei ihrer Kinder warten noch im Tierheim Würzburg auf nette Menschen.

13.11.16

Die Katze ist aggressiv: Seminar am 26.11. in Langenfeld

Was wir an unseren "Fellnasen" und "Plüschpopos" so lieben, ist ihre Weichheit, ihre Wärme, ihr anschmiegsames Wesen. Und dann gibt es da noch eine ganz andere Seite: Wildheit und Aggression. Das mag ja noch angehen, wenn sich Katzen draußen im Revier duellieren. Aber was, wenn Miezi plötzlich zum Tiger wird und den Menschen attackiert? Und zwar nicht nur mit ein wenig Knabbern an den Händen, sondern mit regelrechten Attacken, die schmerzhaft und gefährlich sind?  Dann steht nicht selten die Frage der Euthanasie im Raum. Denn wer will mit einem völlig unberechenbaren Tier zusammenleben, dass Menschen ernsthaft verletzen kann?


Foto: Verena N/Pixelio
Dieses Thema soll einer der Schwerpunkte im Seminar am 26. 11. in Langenfeld sein. Außerdem geht es um

  • Spielaggression
  • Beuteaggression
  • Abwehraggression
  • Territoriale Aggression  
also um Auseinandersetzungen zwischen Artgenossen.

Außerdem: Aggressiv durch Schmerzen? Wie erkennen und wie reageiren? 

Termin: 26.11. 2016
11-15 Uhr
SGL Langenfeld, Langforter Straße 72, 40764 Langenfeld
Kosten: 15 Euro

Anmeldung: info@escriva.de

9.11.16

Eine große schwarz-weiße Liebe: Moritz und Shiva



Die familiären Umstände von Moritz und Shiva verändern sich, deshalb muss für die beiden ein neues Zuhause gesucht werden. Da die beiden ein Traumpaar sind und nicht ohne einander sein können, sollen sie auch nicht getrennt werden

Shiva wird am 15.7. 5 Jahre alt, sie ist etwas schwerhörig und eine kleine Diva. Sie hat ihren eigen Kopf und weiß was sie möchte, deshalb zeigt sie ihrem Menschen auch genau, wann und wo sie schmusen möchte.
Sie ist sehr neugierig und geht gerne auf Entdeckungsreisen - dabei erkundet sie alle Schränke und auch der Kühlschrank ist nicht vor ihr sicher. Wenn sie nicht mit ihrer Kugelbahn oder anderen Spielzeugen beschäftigt ist, dann liegt sie bei ihrer großen Liebe Moritz





Der prachtvolle Moritz wird bald sechs Jahre alt und liebt Schmuseeinheiten über alles. Er schnurrt auch viel und gerne und mag sogar auf dem Arm getragen werden. Nur fremde Menschen machen ihm etwas Angst. 


Für seine große Liebe Shiva tut er alles und lässt ihr auch kleine Frechheiten großzügig durchgehen. Beide Katzen sind kastriert, geimpft, gechippt und werden privat vermittelt. 






Die Katzen leben derzeit in Wuppertal. Bei Interesse bitte Nachricht an info@escriva.de oder 0202/7379140.




8.11.16

Tierheim Mayen bittet dringend um Hilfe für alte Katzen

Wir im Tierheim haben selbst noch unseren tapferen, um sein Leben kämpfenden Ronaldo und die alte Marlies, deren Besitzer sie einfach im Tierheim sitzen ließen, ohne sich nur einmal zu melden.
Nun sind wir auf eure Hilfe angewiesen.
All diese Notfälle werden sich in den nächsten Wochen und Monaten häufen. Die kalte Jahreszeit ist die Zeit der traurigen, alten Katzen. Heimatlose Katzen, die auf der Suche nach einem warmen Platz und Zuwendung sind.
Pflegestelle zu sein bedeutet, einem Tier die Chance auf ein Zuhause zu geben, was aktuell in großer Not steckt. Diese Katzen benötigen zunächst nur ein warmes Plätzchen, Futter und Zuwendung. Natürlich sollte man nicht voll berufstätig sein, sondern auch Zeit für die Katze opfern können. Aber den alten Tieren macht es auch überhaupt nichts aus, einige Stunden alleine zu sein, sondern sie sehnen sich sogar danach, einige Stunden Ruhe zu haben und einfach nur zu schlafen und vor sich hinzudösen.
Notwendige Tierarztkosten werden natürlich vom Tierschutzverein übernommen.
Sie schenken den Tieren ein warmes Plätzchen, Futter und ganz viel Liebe. Mehr ist es nicht.
Wir würden uns freuen, wenn sich jemand bei uns meldet und einem dieser Notfälle ein Dach über dem Kopf bieten könnte!
Tierheim Mayen, Tel.: 02651-77438

6.11.16

Max wird gemobbt


Max ist ein bildschöner schwarzer Kater und ist fünfeinhalb Jahre alt. Er ist schüchtern, aber wenn er Zutrauen zu Menschen gefunden hat, schmust er gerne und setzt sich auf den Schoß. Er ist ein ruhiger und sensibler Kater, der gerne mit Dingen spielt, die sich bewegen oder denen er hinterher jagen kann. 


Leider ist der sensible Max ein Mobbingopfer. Mit ihm zusammen leben noch andere Katzen und Hunde und damit kommt er nicht klar. Für ihn wird ein Einzelplatz gesucht bei Menschen, die sich ferne und viel mit ihm beschäftigen. Max lebt in Wuppertal. Kontakt: 0202/7379140

26.10.16

Sergej und Lionella: Kleines Handicap, große Schmuser

Viele Katzeninteressenten sagen zu uns, dass ihnen die Katze, die sie haben möchten, auf den Schoß springen muss. Aber in den seltensten Fällen tun Katzen das bei Fremden. Dazu gehört schon eine Portion Vertrauen, welches sich Menschen erstmal erarbeiten müssen. Nun aber haben wir zwei Katzen, die springen den Menschen nach kurzer Zeit auf den Schoß: Lionella und Sergej.

Sie möchten auch immer dort sein, wo ihre Menschen sind und laufen ihnen hinterher wie ein Hündchen. Wir wundern uns, dass sie noch nicht angefangen haben zu bellen. Ihr Spieltrieb ist ungebrochen.
Sie sehen, es handelt sich hier um extrem menschenbezogene Katzen. Da sie sich gut verstehen, können sie zusammen vermittelt werden oder einzeln in einen Haushalt, wo sie regelmäßig nicht länger als halbtags alleine gelassen werden müssen.
Denn die Beiden sind auch noch jung: Lionella ist 3 Jahre und Sergej ist 1½ Jahre.
Lionella mag es zwar gebüstet zu werden, aber das wäre nicht unbedingt nötig.


Bei Sergej jedoch sieht es anders aus: Er hat ein Fell wie eine Waldkatze und muss regelmäßig gebürstet werden.
Zur Zeit sieht sein Fell noch ein wenig zerrupft aus, aber wir sind fleißig dran, ihn zu bürsten. Ach ja, fast hätten wir vergessen zu erwähnen, dass Sergej ein Auge verloren hat, außer ihm weiß niemand, wie das passiert ist. Und er selbst möchte darüber nicht sprechen; es ist nun mal so, wie es ist und er ist damit nicht eingeschränkt.
Lionella und Sergej sind kastriert, gechippt und geimpft und auch ansonsten als gesund befunden worden.
Wir suchen nun ein oder zwei – natürlich rauchfreie – Zuhause in einer Wohnung. Wir können uns gut vorstellen, dass sie auch mit Kindern ab Grundschulalter gut zurecht kommen könnten.

Vermittlungsradius: ca. 35 km um Hilden/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29)3 16 49
oder per eMail an: becker@agtiere.de

24.10.16

Lara - kommunikative Glückskatze braucht Gesprächspartner

Die Kollegen vom Tierschutz Meerbusch bitten um Mithilfe für Lara, eine wunderschöne Glückskätzin, die schon einiges hinter sich hat. 


Ein zartes kommunikatives Glückskätzchen sucht eine neue Bleibe. Lara ist ca. 9 Jahre alt und eine ganz große Schmusetante. Sie plaudert gerne und erzählt dabei aus dem Nähkästchen ihres früheren Lebens. Sie hört aber auch gerne zu, so dass es ein Geben und Nehmen wäre. In Sachen Streicheleinheiten kugelt Lara vor lauter Wonne schnurrend herum und kann gar kein Ende finden. Das feine Kätzchen liebt die frische Luft und würde gerne den Garten vereinnahmen, die Mäuse – so hat sie sich vorgenommen – schwätzt sie in Grund und Boden. Tel.: 0172 267592
Rückfragen bitte an den Tierschutz Meerbusch.
https://www.tierschutzmeerbusch.de/…/katzenvermit…/lara.html

18.10.16

Patenschaften retten Leben

Das ist meine Patenkatze Felicia. Sie konnte gestern als letzte und Nummer 12 aus der Tötung in Sevilla gerettet werden. Dort sitzen noch immer viele Tiere - auch Hunde. Aber mehr kann der Verein Ayandena im Moment nicht aufnehmen. 


Denn retten ist ja nicht alles. Die Tiere müssen versorgt, gefüttert und tierärztlich betreut werden - und das kostet. Sobald der Verein wieder Katzen vermittelt hat, können verlorene Seelen aus der Tötung nachrücken. Und das alles mit ein paar Euro im Monat.

Apropos - bevor hier wieder dumme Kommentare über AUSLANDSTIERSCHUTZ kommen: Ich habe Patenkatzen in Düsseldorf und bei der Katzenhilfe Hoyerswerda e.V. - seit vielen Jahren.

Wer sich dafür interessiert, Ayandena zu helfen, kann sich hier melden https://www.facebook.com/Ayandena.deutscheSeite/

UND: JEDER TIERSCHUTZVEREIN freut sich über Paten, denn das trägt einen erheblichen Teil dazu bei, dass Tieren geholfen werden kann. 

17.10.16

Letztes Seminar 2016: Wenn die Mieze zum Tiger wird - Aggression gegen Menschen und Katzen

Was wir an unseren "Fellnasen" und "Plüschpopos" so lieben, ist ihre Weichheit, ihre Wärme, ihr anschmiegsames Wesen. Und dann gibt es da noch eine ganz andere Seite: Wildheit und Aggression. Das mag ja noch angehen, wenn sich Katzen draußen im Revier duellieren. Aber was, wenn Miezi plötzlich zum Tiger wird und den Menschen attackiert? Und zwar nicht nur mit ein wenig Knabbern an den Händen, sondern mit regelrechten Attacken, die schmerzhaft und gefährlich sind?  Dann steht nicht selten die Frage der Euthanasie im Raum. Denn wer will mit einem völlig unberechenbaren Tier zusammenleben, dass Menschen ernsthaft verletzen kann?

Foto: Verena N/Pixelio
Dieses Thema soll einer der Schwerpunkt im Seminar am 26. 11. in Langenfeld sein. Außerdem geht es um

  • Spielaggression
  • Beuteaggression
  • Abwehraggression
  • Territoriale Aggression  
also um Auseinandersetzungen zwischen Artgenossen.

Termin: 26.11. 2016
11-15 Uhr
SGL Langenfeld, Langforter Straße 72, 40764 Langenfeld
Kosten: 15 Euro

Anmeldung: info@escriva.de

13.10.16

Buchtipp: Detlef Bluhm, Katzen und ihre Frauen

Katzenfans kennen Detlef Bluhm und seine kenntnisreichen Bücher über Katzen: Über ihre Geschichte und den Siegeszug, den sie um die Welt angetreten haben. Diesmal hat sich der Schriftsteller einem Thema zugewendet, das besonders die Kunst- und Katzenfans freuen wird: Katzen und Frauen in der Malerei.

Manches Bild ist bekannt, aber wer wusste schon, dass es bereits im Mittelalter religiöse Darstellungen mit Katzen gibt? Dass die Samtpfoten sogar bei der Verkündigung Mariens anwesend waren?

Bis zur Moderne reicht der Bilder-Bogen, etwa zu Lucian Freuds Mädchen mit Kätzchen.

Es ist spannend zu sehen, in welchen Rollen die Pelzigen auftauchen: Gesellschafterinnen, Freundinnen, Status- und Schmuseobjekte oder auch als geheimnisvolle Wesen. Ein schönes Buch und sicher ein Geschenk für Liebhaber von Malerei und Katzen.

Detlef Bluhm: Katzen und ihre Frauen, insel tb 4455, 12,95€