Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

14.4.14

Seminar: Was ist drin - im Tierfutter?

Die Aktionsgemeinschaft für Tiere veranstaltet am 17.5. 2014  von 13-bis 15.30Uhr  ein Seminar mit THP Julia Schmitgen.

Thema: Was steckt im Futter für Hunde und Katzen?
Ort: SGL, Langforther Straße 72, 40764 Langenfeld/Rhld 


Was verbirgt sich hinter Begriffen wie “Rohfaser” und “Rohasche”?
Was ist der Unterschied zwischen “Lamm”, “Lammfleisch” und “Lammfleischmehl”? Und was sind überhaupt “pflanzliche Nebenerzeugnisse”?
Fütterungsarten: Trockenfutter, Nassfutter, selber kochen und Barf

• Futterkategorien: Alleinfuttermittel, Einzelfuttermittel, Mischfutter etc.
• Futtermitteletiketten: Zutatendeklaration und Zusatzstoffe

Kosten: 10€ pro Person. Anmeldung bitte bis zum 11.5. unter info@escriva.de

7.4.14

Sind Katzen Einzelgänger oder soziale Wesen?


Sammy und Gustav, Foto C. Leitgeb
 
Lange wurden Katzen als einzelgängerisch angesehen. Und ja, sie jagen solitär. Das ist ein wichtiger, ein nicht zu unterschätzender Faktor zur Beurteilung ihres Wesens. Ja, Katzen sind Einzelgänger. Das kann jeder bestätigen, der schon einmal versucht hat, Tiere miteinander zu vergesellschaften, die sich nicht vergesellschaften lassen wollten. Tatsächlich gibt es immer Samtpfoten, die nicht teilen wollen: Nicht ihren Menschen, nicht ihr Revier, nicht ihr Futter. Das sollten Katzenhalter akzeptieren. Und respektieren. Denn sein Tier zu lieben, bedeutet auch, es seinen Ansprüchen gemäß zu halten. 


Wer passt zu wem? Die ewige Frage

Ja, und es gibt sie, die sozialen Samtpfoten, die gut mit anderen Artgenossen zurecht kommen. Die den Körperkontakt lieben, gemeinsam auf Abenteuer gehen, miteinander spielen und alles teilen. Was aber nicht heißt, dass sie jede andere Katze akzeptieren, sondern vielleicht nur diese eine oder die diese anderen Mitkatzen. Es gibt Freundschaften, Duldungen, die große Liebe und alle Abstufungen dazwischen - unabhängig von Wesen, Alter und Geschlecht.

Schon allein deshalb ist es nicht nur falsch, sondern auch gefährlich, Pauschalurteile zu fällen. Katzen sind weder generell einzelgängerisch noch generell Gruppentiere. Jede ist ein Individuum und sollte als solches betrachtet werden. Das unterscheidet sie von Hunden, Pferden, Kühen als Rudelwesen oder Herdentieren.   

Warum sind manche Katzen freundlich im Umgang mit Artgenossen und andere nicht? Wie viele Katzen vertragen sich und können zusammen leben? Woran erkennt man, ob eine Katze Artgenossen mag?  Wer passt zu wem und wie findet man das passende Partnertier?

Diesen und anderen Fragen geht das neue Katzenbuch nach: Katzen-WG, erschienen bei MüllerRüschlikon, 96 Seiten, für 9,95€, bei jedem Buchhändler zu haben.

 

4.4.14

Notfalkatze Caro sucht Zuhause

 
 
Notfall: Caro ist eine schwarz-weiße, rund fünf Jahre alte Katze. Über ihre Vorgeschichte wissen wir wenig, nur dass sie an einer Futterstelle in Duisburg einer Tierschutzkollegin zugelaufen ist. Sie ist eine liebe, ruhige, ängstliche Katze, die sensible Menschen mit Geduld sucht. Denn sie ist eher zurückhaltend und vorsichtig, taut aber auf, wenn man sich viel mit ihr beschäftigt. Leider mag sie Artgenossen nicht sonderlich, dafür würde ihr aber sicher ein Balkon oder kleiner Garten gefallen. Caro lebt derzeit in Duisburg in einer Pflegestelle, wo sie aber wegen einer schweren Krankheit unserer Kollegin nicht bleiben kann. Wir suchen dringend nach einer neuen Unterbringung, am besten nach einem endgültigen Zuhause...Es brennt wirklich, weil die Kollegin zu einem längeren stationären Aufenthalt ins Krankenhaus muss...Kontakt: 0202/7379140

30.3.14

Seminarankündigung: Die homöopathische Sterbebegleitung beim Tier

Eine Alternative zur Einschläferung:
Die homöopathische Sterbebegleitung beim Tier

Lieber Tierbesitzer,
jeder weiß, dass dieser Tag irgendwann kommt. Der Tag, an dem man Abschied von seinem treuen Begleiter nehmen muss. Der Tag, an dem wir entscheiden müssen, ob unser krankes oder altes Tier eingeschläfert werden oder eines natürlichen Todes sterben soll.
Bei dem Gedanken an Sterben und Tod fühlen wir uns hilflos und unsicher. Wir fürchten uns vor dem, was auf uns zukommt und – was das Allerschlimmste ist – wir sind unendlich traurig. Gleichzeitig möchten wir die richtige Entscheidung für unser Tier treffen. Aber was ist das Richtige?
In der heutigen Zeit ist die Einschläferung als Standardlösung allgemein bekannt. Weniger bekannt hingegen ist, dass es eine Alternative gibt: Die homöopathische Sterbebegleitung.
Themenübersicht:
  1. Alterungsprozess und „Alterskrankheiten“ – Was bedeutet „Altern“ und von welchen typischen Krankheiten wird es begleitet?
  1. Sterbeprozess und homöopathische Sterbebegleitung – Was genau passiert während des Sterbeprozesses? Wie können homöopathische Mittel diesen Übergang erleichtern?
  1. Trauerarbeit – Was passiert nach dem Tod des Tieres? Wie gehen wir mit unserer Trauer um?

Dozentin: María del Carmen Cruz Dacal (http://www.cruz-dacal.de)Termin: 29. Juni 2014 (Sonntag: 10:00–18:00 Uhr)

Kosten: 90,- Euro inkl. Getränke und Snacks (Mittagessen nicht enthalten, aber Restaurants und Imbisse befinden sich in unmittelbarer Umgebung)
Ort: Gangwerk (Praxis für Hundephysiotherapie)
Weseler Str. 43
40239 Düsseldorf

Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen

Anmeldungen bis zum 18. Juni 2014 an:

Mobile Praxis für Alternative Tiermedizin
María del Carmen Cruz Dacal
Tierheilpraktikerin (ATM)
Am Schwalbenberg 5
40627 Düsseldorf
Tel: 02 11/270 19 120
Mail: info@cruz-dacal.de

27.3.14

TASSO: Zecken Gefahr für Mensch und Tier

Der diesjährige milde Winter lässt vermuten, dass wir uns dieses Jahr auf mehr Zecken einstellen müssen als üblich.  Zecken übertragen die mitunter gefährlichen Krankheiten Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Ein einziger Stich kann ausreichen, die Krankheit zu übertragen, wenn die Zecke die Bakterien (Borreliose) oder Viren (FSME) in sich trägt.
Die Gebiete in Deutschland, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) jährlich als FSME-Risikogebiete – siehe auch www.rki.de/fsme-karte – klassifiziert werden, nehmen von Jahr zu Jahr zu, und konzentrieren sich eher auf den süddeutschen Raum. Zecken, die Borreliose verursachen, meist ist es hierzulande die Auwaldzecke, sind hingegen in ganz Deutschland zu finden.

Für Hunde und Katzen gibt es über den Tierarzt zu beziehende Mittel wie Halsbänder und Spot on Präparate, sogenannte Repellentien, als Zeckenprophylaxe. Das Mittel sickert dabei ins Unterhautfettgewebe und reichert sich dort an. Beim Stich der Zecke „vergiftet“ sich der Blutsauger und fällt ab. Die Mittel schützen das Tier also nicht vor dem Stich selbst. Ob eine Impfung gegen Borreliose nötig und sinnvoll ist, muss jeder in Absprache mit seinem Tierarzt entscheiden. Menschen können sich übrigens nur gegen FSME impfen lassen, jedoch nicht gegen Borreliose.

Bei der Entfernung von Zecken ist darauf zu achten, dass alle Teile der Zecken entfernt werden, also der Kopf nicht hängen bleibt, um Entzündungen zu vermeiden. Am besten hilft eine spezielle Zeckenzange, die so nah wie möglich an der Hautoberfläche angesetzt wird. Keinesfalls sollte Druck auf den Zeckenkörper ausgeübt werden. Das führt dazu, dass die Zecke ihren Mageninhalt und Speichel und damit, sofern vorhanden, die Erreger in den Körper des Tieres abgibt. Dann wird die Zecke vorsichtig und – so die Empfehlung des RKI – gerade aus der Haut gezogen. Keinesfalls sollte man Öl oder Klebstoff zu Hilfe nehmen.

Grippeähnliche Symptome, Schlappheit, Müdigkeit und Hinken sowie Gelenkschmerzen können ein Hinweis auf eine Infektion sein. Zecken übertragen beim Hund auch die gefürchteten Krankheiten Babesiose (Hundemalaria) und Ehrlichiose.

Mehr zu  Borreliose & Co finden Sie auf www.tasso.net/Service/Wissensportal/Medizin

Im Zweifelsfall ist es ratsam, das Tier einem Tierarzt vorzustellen

24.3.14

Was halten Sie vom Katzenfuttertest?

Stiftung Warentest hat wieder zugeschlagen und mit Donnerhall ausgerechnet Discounterfutter auf die vorderen Plätze beim großen Katzenfuttertest gehievt. Auch Kitekat liegt ganz weit vorne. Ganz schlecht dagegen zum Beispiel Royal Canin Tütchen. Wundert sich hier wer? Dass immer die Billigfutter weit vorne sind, scheint schon Methode zu haben...wenn es auch im Gegensatz zu früher diesmal Aldi voll erwischt hat, das nur noch im Mittelfeld rangiert.  
Beim letzten Mal wurde noch die Unbedenklichkeit von Zucker attestiert...das ist diesmal schon gar kein Thema mehr. Um so mehr geht es um das Verhältnis von Phosphor und Calcium, was ja grundsätzlich richtig ist, denn wenn dieses Verhältnis nicht stimmt, leidet die Gesundheit der Katzen auf Dauer. Wieder außen vor geblieben ist allerdings leider eine Untersuchung, WAS denn nun wirklich im Futter drin ist.....also wie viel und welches Fleisch von welchem Tier. Da werden lediglich die Angaben der Hersteller wiederholt.
Penetrant wird erwähnt, dass eine Katze mit vier Kilo Gewicht übergewichtig sein...und davon wird Kritik an der Fütterungsempfehlung abgeleitet....Liebe Tester, lasst mich nicht lachen. Schon mal einen Main Coon-Kater mit vier Kilo gesehen? Im Gegensatz dazu eine Siamesin? Ja, Übergewicht kann zu Diabetes führen, aber Zucker im Futter kann auch nicht gesund sein, zumal die Tiere ja nichts Süßes schmecken....Und so gibt es eine Reihe von Ungereimtheiten in diesem Test. Last but not least: Warum lassen die Tester von Warentest nicht auch mal die Tester auf vier Pfoten ran? Das wäre spannend zu lesen.

Was halten Sie vom Katzenfuttertest? Wie sind Ihre Erfahrungen mit Dosen und Tüten?

Hier eine Stellungnahme eines Tierarztes: http://petspremium.tv/presseberichte/statement-zum-katzenfutter-test-der-stiftung-warentest



21.3.14

Ein Leben mit Behinderung


Taub oder blind? Nur noch drei Beine oder ein Ohr weniger? Das sieht für Menschen oft erschreckend aus. Und aus einem verqueren vermeintlichen Mitgefühl heraus meinen sie dann - und sagen das auch: „Wäre dieses Tier nicht besser erlöst worden?“ Dahinter steht aber weniger das Wissen um das angebliche oder tatsächliche Leiden des Tieres, als die eigene Befindlichkeit. Denn uns schockt in der Regel der Anblick eines behinderten Lebewesens, während die meisten Tiere mit ihrer Einschränkung bewundernswert gut zurecht kommen.
Taubheit oder Blindheit gleichen Hunde und Katzen meist so gut durch andere Sinne aus, dass wir es kaum bemerken. Hunde setzen auf ihre Wundernase, Katzen orientieren sich mit ihren anderen Sinnen. Auffälliger wird es, wenn ein Bein oder eine Pfote oder der Schwanz fehlen. Aber wer einmal einen sprintenden Hund gesehen hat, der wird sich wundern, wie selbstverständlich er damit laufen kann.
Und dreibeinige Katzen erklettern sogar noch immer hohe Kratzbäume. Die Kleintierklinik der Uni Zürich hat in einer Studie bei Patiententieren sogar nachgewiesen, dass bei rund 88 Prozent der Tiere die Lebensqualität nach Einschätzung der Halter nicht oder nur gering zurück ging. Fünf Prozent gaben sogar an, sie habe sich verbessert. Allerdings wurden 66 Prozent der Befragten von anderen Menschen auf ihr Tier angesprochen - mal mehr, mal weniger freundlich.

Bocelli, re.im Bild - wurde ohne Augen geboren