Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

2.7.15

TASSO gibt Tipps für den Sommer

Eine Reise muss gut vorbereiten sein

Bei Reisen innerhalb der EU vergessen Sie keinesfalls den EU-Heimtierausweis für Hunde, Katzen und Frettchen mit aktuellen Impfdaten. Informieren Sie sich vorab über die Einreisebestimmungen Ihres Urlaubslandes, auch bei Reisen in Drittländer. Packen Sie für die Fahrt eine Extraportion Wasser für das Tier ein. Die letzte Mahlzeit sollten Sie spätestens vier bis sechs Stunden vor Abreise anbieten, und dann erst wieder am Ankunftsort.

TASSO-Tipp: Teilen Sie uns vor Abfahrt unbedingt unter www.tasso.net/adresse Ihre Handynummer mit. Entläuft Ihr Tier am Urlaubsort, können wir es schnell und unkompliziert zurückvermitteln.

Eine ausführliche Liste, der Dinge, die Sie unbedingt beachten sollten, finden Sie unter www.tasso.net/mit-dem-tierischen-freund-in-den-urlaub

Auch im Auto wird es heiß

Es reichen schon 20 Grad, um bei direkter Sonneneinstrahlung das Wageninnere binnen kürzester Zeit auf über 50 Grad aufzuheizen. Das bedeutet für die Insassen Lebensgefahr! Auch das einen Spalt breit geöffnete Fenster hilft nicht. Lassen Sie Ihren Vierbeiner niemals allein im Auto zurück. Aber auch wenn Sie in einem fremden Auto ein leidendes Tier sehen, können Sie helfen.

Nähere Informationen zum richtigen Umgang in einer solchen Notsituation finden Sie unter www.tasso.net/auch-im-auto-wird-es-heiss

Wichtige Hilfestellung, wie Sie bei einem Hitzschlag schnell helfen können, finden Sie unter  www.tasso.net/hitzschlag-zu-viel-sonne-schadet-tieren

Ausreichend trinken

Was bei sommerlichen Temperaturen für Menschen gilt, ist auch für Ihr Haustier wichtig: ausreichend trinken!

Wie viel Wasser Ihr Tier benötigt, was noch zu beachten ist und wie Sie herausfinden, ob Ihr Hund genug trinkt, erfahren Sie unter www.tasso.net/ausreichend-trinken

Tiere aus dem Urlaub mitbringen

Bei Reisen in südliche und südöstliche Länder kommen Urlauber oft mit streunenden Hunden und Katzen in Kontakt. Am liebsten möchte man sie mit nach Hause nehmen. Bedenken Sie dabei die damit verbundenen bürokratischen Hürden und eventuelle Quarantänebestimmungen. Informieren Sie sich am besten vorab über eine Tierschutzorganisation, die Sie vor Ort kontaktieren können. Auch lokale Tierschützer freuen sich über Ihren Besuch und die Anerkennung ihres Engagements.

Einreisebestimmungen in Ihr Urlaubsland beachten

In einigen Ländern unterliegt die Haltung, aber auch sogar der kurze Urlaubsaufenthalt mit einem Tier strikten Gesetzen. So sollten sich beispielsweise Hundehalter, die eine Reise nach Dänemark planen vorab genau darüber informieren, ob sie mit ihrem Hund überhaupt einreisen dürfen.

Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen einzelner Länder und eine Liste der 13 in Dänemark als gefährlich geltenden Hunderassen, für die in Dänemark ein Verbot von Zucht, Haltung und Einfuhr besteht, finden Sie unter www.tasso.net/vorsicht-bei-reisen-in-andere-laender

Ohne Tier in den Urlaub

Nicht immer kann uns der geliebte Vierbeiner in den Urlaub begleiten. Ohne tägliche Versorgung und Betreuung sollte er aber keinesfalls allein zu Hause bleiben. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Zeit Ihrer Abwesenheit zu überbrücken.
Eine ausführliche Zusammenstellung von Tipps, was Sie grundsätzlich bedenken sollten, wie Sie eine passende Tierpension finden und was aus rechtlicher Sicht zu beachten ist, finden Sie unter www.tasso.net/ohne-tier-in-den-urlaub

TASSO-Tipp: Teilen Sie uns vor Abfahrt unbedingt die Kontaktdaten der Urlaubsbetreuung Ihres Tieres mit. Entläuft Ihr Tier während Ihrer Abwesenheit, können wir es schnell und unkompliziert an die Tierbetreuung zurückvermitteln.

In eigener Sache

Suchhundezentrum K-9 und TASSO laden zur Vortragsreihe „Hilf mir zurückzukommen“ ein

Im Vortrag „Hilf mir zurückzukommen” zeigt Ihnen Alexandra Grunow, wie Ihr Hund in den unterschiedlichen Bereichen des Trailens ausgebildet werden kann. Erleben Sie einen spannenden Vortrag und erfahren Sie, wie Sie Ihren Hund nicht nur beschäftigen, sondern mit ihm gemeinsam auch eine sinnvolle Arbeit leisten, indem Sie dabei helfen, vermisste Haustiere zu retten.

Inhalte
Was ist grundsätzlich zu tun, wenn das eigene Haustier verloren geht?
Wie kann ein Tiersucher helfen?
Wie kann ich selbst Tiersucher werden?
Wie werden ein Tiersuch-Team und der Einsatz einer Staffel aufgebaut?
Wie läuft ein Einsatz taktisch hinter den Kulissen ab?

Deutschlandtour

04.07.2015 Straubing
08.07.2015 Nürnberg
16.07.2015 Trier
29.08.2015 Stuttgart
23.10.2015 Köln
02.11.2015 Darmstadt
16.12.2015 Hamburg

Bereits stattgefunden in: Berlin, München, Hannover

Alle Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung finden Sie unter: www.suchhunde-zentrum.de/veranstaltungen
 

24.6.15

Endlich Kastrationsverordnung in Düsseldorf?

 
Das ist kaum zu glauben. Nach vielen Jahren Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit, nach großem persönlichen Einsatz und mühevoller Kleinarbeit scheint sich etwas in Düsseldorf zu bewegen. Es sieht doch tatsächlich so aus, als ob die Stadt eine Kastrationsverordnung für Freigängerkatzen erlassen würde.

Die unsäglich dummen Argumente dagegen werden nicht weniger, aber durch ständige Wiederholung auch nicht besser
Wer soll das kontrollieren? 
Wie können wir uns anmaßen, den Tieren die Lebensfreude zu rauben?

Menschen, die so etwas fragen, haben keine Ahnung vom Alltag der Tiere und der Tierschützer. Jedes Jahr wird eine Flut von ungewollten Katzenkindern geboren. Viele davon schon schwer krank, wenn sie auf die Welt kommen, weil ihre unterernährten, geschwächten Mütter selbst krank sind, aber zweimal jährlich qualvoll Junge auf die Welt bringen. Nein, es ist nicht schön, von Würmern aufgefressen zu werden, an FIP, FELV und FIV zu krepieren, denn es ist ein langsames und grausames Sterben. Und das alles kann verhindert werden, wenn es nicht immer und immer noch mehr herrenlose Streuner gibt, um die sich niemand kümmert. Niemand? Doch, diejenigen, die nächtelang versuchen, die Tiere einzufangen und untersuchen zu lassen. Die Wunden versorgen und Wurmkuren verabreichen. Die aufpäppeln und füttern und die mitleiden, wenn wieder ein Lebewesen nur geboren wird, um bald darauf unter Schmerzen elend zu sterben.

Und wer das kontrollieren soll? Ist das nicht die unnötigste und überflüssigste aller Fragen? Müssen wir nicht erst einmal anfangen und Bewusstsein dafür schaffen, was Kastration bewirkt? Und reicht es nicht, wenn die Kollegen, die Landwirte auf ihre Kastrationspflicht aufmerksam machen, nicht mehr bedroht und beschimpft werden? Ist es nicht schon ein Erfolg, wenn Tierschützer nun endlich eine rechtliche Sicherheit haben, gegen Tierelendvermehrer vorzugehen? Städte, in denen es schon seit Jahren eine Kastrationsverordnung gibt, berichten von einem signifikanten Rückgang des Katzenelends - ganz ohne Prozesse und Klagen und Kontrolltruppen.

Warum erst jetzt in Düsseldorf und warum nicht auch überall anders? Das ist doch die einzig wichtige Frage.     

 http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kastrationspflicht-fuer-freilaufende-katzen-aid-1.5182378

22.6.15

Felix soll nicht ins Tierheim

Für ältere Tiere ist es immer besonders schwer, wenn sie von heute auf morgen ihr Zuhause verlieren. Solche eine arme Seele ist Felix. Und er ist - nein, nicht schwarz-weiß, sondern rot. Sein Mensch kommt ins Pflegeheim und zwar schnell. Die Not ist also groß.




Felix ist 14 Jahre alt, kennt keine anderen Katzen oder Hunde, ist extrem lieb und anhänglich, leidet sehr unter der Situation. Er ist gesund, munter, geimpft, aber noch nicht gechipt. Felix hat nur in der Wohnung gelebt, kennt aber den Balkon und lebt derzeit in Düsseldorf.
Felix wird privat vermittelt, Anfragen bitte an: Alexandra Kromat, Tel.: 0176 - 23149288


19.6.15

Vier Pfoten lobt Abschaffung der Hunderasseliste

Forderung nach verpflichtenden Sachkundenachweis für Hundehalter
Hamburg, 19. Juni 2015 – Die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN  begrüßt das neue Gefahrhundegesetz, das der Landtag in Schleswig-Holstein beschlossen hat. Dieses sieht die Abschaffung der umstrittenen Rasseliste vor.

Birgitt Thiesmann (52), Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN:
„Wir freuen uns sehr, dass Schleswig-Holstein diese sehr willkürliche Rasseliste abschafft und hoffen, dass andere Länder diesem Beispiel folgen. Die Rasse eines Hundes sagt absolut nichts über seine Gefährlichkeit aus. Was VIER PFOTEN vielmehr fordert, ist ein bundesweites Gesetz über einen verpflichtenden Sachkundenachweis für Hundehalter.“
Immer wieder macht VIER PFOTEN die Erfahrung, dass Hundehalter mit ihren Tieren überfordert sind. Das führt im schlimmsten Fall dazu, dass Hunde ins Tierheim gebracht oder sogar ausgesetzt werden. Laut VIER PFOTEN hat die Rasseliste diese Situation in der Vergangenheit sogar verschlimmert. Ein Sachkundenachweis würde nach Ansicht der Tierschutzstiftung dazu beitragen, die Kompetenz und Selbstsicherheit der Halter erheblich zu verbessern. Somit wäre Mensch und Tier geholfen.

Quelle: Vier Pfoten

17.6.15

Zahl der deutschen Haustiere

Über die Zahl dertatsächlich hierzulande lebenden Haustiere wird ja immer mal wieder spekuliert. Klar ist, dass die Katzen die Hunde auf der Beliebtheitsskala längst vom Spitzenplatz verdrängt haben.
Laut IVH und ZZF, den beiden großen Verbänden der Heimtierbranche, leben in Deutschland 11,5 Millionen Katzen in 19 Prozent der Haushalte, gefolgt von 6,9 Millionen Hunden in 14 Prozent der deutschen Haushalte. Die Zahlen stammen von 2014.

Toby im Garten


 
Er ist 17 und hat das eine oder andere Wehwehchen - aber wenn der Sommer kommt, hält ihn nichts mehr drinnen.

12.6.15

Seminar BARFen für Katzen

Am 19.7. findet unser Seminar BARFen für Katzen statt. Wer sich dafür interessiert, sollte sich bitte so schnell wie möglich anmelden, da das Interesse eigentlich immer groß ist.
Und um diese Themen geht es:
Grundlagen des Barfens, Vorteile und Nachteile, verschiedene Formen der Rohfütterung – speziell für Katzen
Warum eine Umstellung auf Barfen bei Katzen häufig sehr schwierig ist und wie man sie doch überreden kann
Welche Nährstoffe eine Katze wirklich unbedingt braucht und welche Zusätze Sinn machen
Kleine Fleischkunde – was ist wo drin, was sollte man füttern, worauf kann man verzichten, was sollte man meiden? - Katzen barfen bei chronischen und akuten Erkrankungen, im Wachstum und bei Senioren
Die Katze, das Raubtier - Fertigbarf, Eintagsküken, Mäuse, Frankenprey, Supplemente oder irgendwas dazwischen – verschiedene Methoden im Vergleich
Kleiner Wegweiser durch den Informationsdschungel – verschiedene Informationen über Katzen-Barf auf dem Prüfstand
Das Seminar wird gehalten von Gabriele Tischler, der Inhaberin der Pfotenbar aus Düsseldorf. www.pfotenbar.de
Termin: 19.7. 2015, 11 bis 15 Uhr
Sportgemeinde Langenfeld (SGL)
Langforter Str. 72 - 40764 Langenfeld
Telefon: (02173) 96095-0
Teilnahmegebühr 20€, AGT-Mitglieder bekommen Ermäßigung
Anmeldung unter info@escriva.de, Tel 0202/7379140

29.5.15

Schwarze Katzen bringen (Un)Glück?!



 
Man glaubt es kaum, aber vorgestern fiel in einem Gespräch wieder der Satz: "Nein, eine schwarze Katze will ich nicht. Die bringen Unglück. Und meine Nachbarn haben auch Angst vor einer schwarzen Katze." Immer noch und immer wieder ist die Fellfarbe eines Tieres wichtiger als Charakter, Wesen oder Not. Und wer im schwarzen Fell geboren wird, gleich, ob Hund oder Katze, hat es also immer noch besonders schwer.

Es gibgt KEINEN Beweis für einen Zusammenhang von Fellfarbe und Charakter. Schwarze Katzen sind nicht grundsätzlich anders als Grautiger. Und sie bringen genau so viel Glück oder Unglück wie jede andere Samtpfote.
Dieses Exemplar hier, Schmuserkönig Felipe, hat sogar das Zeug, Menschen besonders viel Glück zu bringen:    

Also, wer ihn nicht will, ist selber schuld: Felipe ist gestern in seiner neuen Pflegestelle angekommen und hat sofort und nachhaltig alle um die schwarzen Pfötchen gewickelt. Er ist ein Kater von ausnehmend stolzer Gestalt: groß, schlank, mit glänzendem Fell. Er springt wie ein Flummi, aber dabei absolut leise. Er hat sofort die ganze Wohnung erkundet, von allem Besitz ergriffen und geschmust und gespielt, wie ein Weltmeister. Er hört, wenn man ihn ruft und gurrt zurück und gibt Köpfchen wie wild. Wenn wir nicht wüssten, dass er acht Jahre alt ist, würden wir ihn auf die Hälfte an Jahren schätzen. Kurz: Er ist ein ganz toller Kater mit ungeheuer viel Charme.



Wir suchen für ihn unbedingt ein Zuhause mit Freigang, denn darauf besteht er. Leider duldet er andere Katzen nicht - jedenfalls war das bisher die Erfahrung. 

Und er hat ganz sicher die Gene seiner exotischen Vorfahren geerbt: Er ist schön, schnell, schlau, kommunikativ und immer auf der Suche nach Abenteuern. Dabei sucht er ständig die Nähe seiner Menschen und fordert sie zu Schmusesitzungen auf.

Felipe lebt derzeit in Wuppertal in einer Pflegestelle, wo man ihn besuchen kann.

Kontakt: 02129/31649

27.5.15

Zwei Grautigerkinder suchen das Abenteuer Leben

Es muss sich doch mal ernsthaft jemand für diese beiden hier interessieren wollen? Sie warten immer noch auf nette Menschen, die ihnen einen Platz geben. Bitte bedenken: gesucht wird ein Platz für beide zusammen in einer Wohung, gerne mit Balkon, aber ohne Zigarettenrauch.



Dorit und Daniel sind gechippt, geimpft und entwurmt; Dorit ist auch schon kastriert. Ihre Mutter ist auf AIDS und Leukose negativ getestet. Sie sind verspielt und toben wie wild. Sie sind putzmunter und wollen endlich das Abenteuer Leben erkunden.

Vermittlung Rhld/Berg. Land, www.agtiere.de, Tel. 02129/31649

26.5.15

Wussten Sie schon, wie Katzen Farben sehen?





Viele Menschen kaufen gerne buntes Spielzeug für ihre Miezen. Aber tatsächlich spielen Farben für Katzen eine ganz andere Rolle als für Zweibeiner. Lange war sogar umstritten, ob Katzen überhaupt Farben wahrnehmen, aber heute steht fest, dass sie eindeutig nicht farbenblind sind. Nur ist der Anteil der farbempfindlichen Zellen, der so genannten „Zapfen“ in ihrem Auge ist weit geringer als beim Menschen. Die Differenzierung der Farben ist also nicht so fein. Vermutlich nehmen Katzen am ehesten Blau-, Grün- und Grautöne wahr. Das Institut für Zoologie der Universität Mainz hat in einem Versuch herausgefunden, dass 95 Prozent der Katzen die Farbe Blau statt Gelb wählten, wenn sie unter verschiedenen Beleuchtungsbedingungen die Wahl zwischen beiden hatten.

Bestimmt die Rasse den Charakter einer Katze?

 Bei Rassebeschreibungen tauchen immer wieder bestimmte Attribute auf: Menschenbezogen, verspielt, anhänglich, schlau...Aber diese - natürlich immer positiven - Charakterisierungen sind oft austauschbar. Wer würde von einer Rassekatze auch schon behaupten, sie sei langweilig und unattraktiv?
Dennis Turner hat ja vor vielen Jahren schon in einer Untersuchung festgestellt, dass die Unterschiede zwischen den Rassen geringer sind, als es die Menschen wahrhaben wollen. Das wundert angesichts der Kürze der Zuchtgeschichte eigentlich nicht. Und er kam zu dem Schluss, dass Menschen den Charakter einer Rassekatze grundsätzlich positiver beurteilen - vielleicht weil sie ihr Tier eher für etwas Besonderes halten oder eine engere Beziehung dazu haben?

Also, vor diesem Hintergrund - oder trotzdem - hier nun die Behauptung, dass Felipe doch ganz viel Siamblut haben muss.

Wer ihn nicht will, ist selber schuld: Felipe ist gestern in seiner neuen Pflegestelle angekommen und hat sofort und nachhaltig alle um die schwarzen Pfötchen gewickelt. Er ist ein Kater von ausnehmend stolzer Gestalt: groß, schlank, mit glänzendem Fell. Er springt wie ein Gummiball, aber dabei absolut leise.

Er hat sofort die ganze Wohnung erkundet, von allem Besitz ergriffen und geschmust und gespielt wie ein Weltmeister. Er hört, wenn man ihn ruft und gurrt zurück und gibt Köpfchen wie wild. Wenn wir nicht wüssten, dass er acht Jahre alt ist, würden wir ihn auf die Hälfte an Jahren schätzen. Kurz: Er ist ein ganz toller Kater mit ungeheuer viel Charme.


Wir suchen für ihn unbedingt ein Zuhause mit Freigang, denn darauf besteht er. Leider duldet er andere Katzen nicht - jedenfalls war das bisher die Erfahrung. 


Und er hat ganz sicher die Gene seiner exotischen Vorfahren geerbt: Er ist schön, schnell, schlau, kommunikativ und immer auf der Suche nach Abenteuern. 


 Felipe lebt derzeit in Wuppertal. Kontakt: 02129/31649 www.agtiere.de

 

25.5.15

Warum will niemand Katzenpaare?



Erfahrungsgemäß tun sich zwei Tiere, die zusammen bleiben wollen, im Tierschutz immer schwer. Sie warten länger als andere, wenn sie denn überhaupt jemals vermittelt werden können. Manchmal bleibt nur der verzweifelte Schritt, sie zu trennen, damit wenigstens eine Katze überhaupt ein Zuhause findet.

Zwei Tiere machen mehr Arbeit? Das stimmt nur bedingt. Gerade für berufstätige Menschen ist es ratsam, lieber zwei Tiere aufzuehmen, die sich kennen und verstehen, als später mühsam eine Vergesellschaftung zu versuchen.  

Zwei Tiere sind nicht so menschenbezogen, wie eine? Nein, das stimmt auf keinen Fall. Ob eine Samntpfote positiv auf Menschen reagiert oder nicht, hat mit ihren Erfahrungen, ihrer "Prägung" zu tun, nicht damit, ob sie mit einer anderen Katze zusammenlebt.



Zwei Tiere verursachen mehr Kosten? Das stimmt dann, wenn beide krank werde oder Medikamente benötigen. Die Futterkosten relativieren sich, weil es bei zwei Katzen möglich ist, größere Mengen einzukaufen, die im Verhältnis preiswert(er) sind.

Diese beiden hier gehören zu den Tieren, die im Leben schon mehrfach hin und her geschubst worden sind und jetzt wieder wegen Krankheit ihr Zuhause verlieren.

Die Schwestern Flöhchen und Michita werden im Juni 11 Jahre alt. Wir hatten sie mit 5 Jahren aufgenommen und an eine ältere Dame vermittelt. Nun ist diese Frau schwerkrank geworden und kann sich nicht mehr um die Katzen kümmern.
Beide Katzen sind schwarz-braun-grau getigert, kastriert, geimpft, gechippt und entwurmt.
Vom Charakter sind die Katzen unterschiedlich: Flöhchen fasst recht rasch Vertrauen zu Menschen und ist von Anfang an sehr verschmust. Michita ist zunächst vorsichtig und es dauert einige Zeit, bis sie aufgetaut ist. Auch Michita ist sehr menschenbezogent, aber hier ist erstmal Geduld gefragt.
Beide Katzen ergänzen sich prima, hängen sehr aneinander und spielen viel zusammen.
Flöhchen musste mal ein kleines Stückchen vom Schwanz amputiert werden, was sie aber überhaupt nicht stört.Sie haben bisher einen eingenetzten Balkon zur Verfügung gehabt, auf den sie auch nicht verzichten möchten. Wir suchen für Flöhchen und Michita zusammen ein neues Zuhause in einer mindestens mittelgroßen, rauchfreien Wohnung mit einem gesicherten Balkon.

Vermittlung: Rheinland/Berg. Land, www.agtiere.de