Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

16.2.18

Tierkommunikation bei Jutta Durst

Viele Therapeuten kennen das: Man kommt irgendwann mit allen herkömmlichen Methoden an eine Grenze. Jeder von uns möchte helfen, aber manchmal gibt es einfach keinen Fortschritt. Wie schön wäre das, wenn wir besser verstehen könnten, wie unsere Tiere denken.


Die Kollegin Jutta Durst aus Kaarst, Tierpsychologin und Hundetrainerin, hat sich im Thema Tierkommunikation weitergebildet und bietet das nun zusätzlich als Dienstleistung an - nicht nur für Hunde, sondern für alle Tiere.  


Ein Beispiel ihrer Arbeit schildert sie so: 
Kater Pim Mink will nicht nach Deutschland
Ich habe daraufhin Kontakt mit dem Kater aufgenommen und seine Reaktion war folgende: „Ein Zuhause ist schön, aber mir fehlt ja hier nichts, warum sollte ich weggehen. Ich finde immer Leute, die sich um mich kümmern.“



Ein Mann aus Deutschland macht seit Jahren in Ägypten Urlaub, in immer dem gleichen Ort, im gleichen Hotel. Dort hat er sich in eine Streunerkatze verliebt, die sich im Hotelgelände aufhält und ihm bei jedem Aufenthalt sogar bis ins Zimmer folgt. Am liebsten würde er sie mit nach Deutschland nehmen und fragt sich deshalb, ob der Kater das wohl auch möchte. 

Wer sich für Tierkommunikation interessiert, kann sich hier informieren: http://www.die-tierversteherin.de/

14.2.18

Vortrag Mehrkatzenhaushalt: Naturheilpraxis Bianka Kerres

  • Seit 15 Jahren betreibt Bianka Kerres ihre Naturheilpraxis in Kerpen. Das feiert sie mit einem Tag der offenen Tür und einer Reihe von Vorträgen.

Am 16. 5 geht es um das Thema "Mehrkatzenhaushalt". Und um Fragen wie die, wer zu wem passt, wie viele Katzen der Mensch braucht oder will und wie man den Frieden in der Gruppe herstellt oder bewahrt. 


Mittwoch, 16.5. 2018, 19.30 bis 21.30Naturheilpraxis Bianka Kerres
Brüggener Straße 
50169 Kerpen
Tel. 02237/ 975117

8.2.18

Kater Speedy: Älter werde ich später

Dieser Sonnenschein ist 12 Jahre alt. Aber das weiß er nicht und das ist ihm auch egal. Er möchte spielen und leben und toben und gerne Einzelprinz sein. Speedy lebt in Düsseldorf und sucht ein neues Zuhause

25.1.18

Radia ist ein echter Notfall: Hund mit Epilepsie


Wir suchen ganz dringend eine (Dauer-)Pflegestelle für unsere 10-jährige Notfall-Hündin Radia! 
Radia kam 2008 aus Ägypten zur AGT, sie hatte als einzige ihrer Geschwister eine Vernichtungs-Vergiftung überlebt. Hier angekommen sollte ein neues, schöneres Leben auf sie warten, doch leider wurde Radia krank: Sie entwickelte eine sehr schwere Form der Epilepsie und hatte häufig, zum Teil sehr heftige Krampfanfälle, die mit starken Medikamenten behandelt werden musste. Trotz aller Handicaps hatte Radia Glück und wir fanden ein Zuhause für Radia. Leider musste sie dieses vor einiger Zeit aufgrund persönlicher Umstände ihrer Besitzerin wieder verlassen und ist zurzeit in einer Hundepension untergebracht. 

Radia hat aufgrund ihrer Erkrankung einige Einschränkungen. Sie ist z. B. nicht stubenrein und ist motorisch ein wenig unbeholfen, sodass man immer ein Auge auf sie haben sollte, damit sie sich nicht verletzt und/oder Dinge anknabbert bzw. frisst, die nicht zum Fressen gedacht sind. Daher braucht sie einen eigenen Raum, der auch ein Gartenhaus mit entsprechender „Einrichtung“ sein kann, indem sie bei Abwesenheit ihrer Menschen sicher untergebracht werden kann und wo es nicht schlimm ist, wenn sie dort mal ihr Geschäft hinterlässt. 
Radia lebt in der Pension mit vielen anderen Hunden zusammen und versteht sich grundsätzlich gut mit ihren Artgenossen. Aufgrund ihrer motorischen Probleme, sollten die Hunde allerdings nicht viel kleiner sein als sie.
Sie ist kastriert, gechippt und medikamentös gut eingestellt und aktuell werden bei ihr keine Anfälle beobachtet.
Radia kann nur noch kurze Zeit in ihrer aktuellen Hundepension bleiben. Deshalb brauchen wir ganz schnell eine neue, ebenerdige Unterbringung, wenn möglich mit einem Garten für sie. Alle Kosten (Futter, Medikamente, Hundesteuer und Versicherung) werden von der AGT getragen. 


Es wäre schön, wenn Radia noch einmal Glück hätte und ihren Lebensabend bei Menschen verbringen kann, die ein großes Herz für Handicap-Tiere haben.


www.agtiere.de, Tel. 02129/31649

18.1.18

Das Leiden der verwilderten Hauskatzen im Winter


Kinder einer verwilderten Katzenmutter - in Sicherheit. Ihre Mutter lebt inzwischen wieder draußen und wird versorgt

Das ist ganz oft zu hören: Katzen kommen draußen gut alleine klar. Sie können ja jagen und sich selbst versorgen. Das stimmt und stimmt auch wieder nicht. Ja, jede Katze ist ein Jäger. Dieser Instinkt ist angeboren, wenn auch die Techniken erst trainiert werden müssen. Aber wo in unserer verstädterten Welt sollen Katzen Beute finden. Wir reden hier, um das klar zu stellen, nicht von geliebten und gefütterten Hauskatzen, deren Halter für sie sorgen. Sondern von "verwilderten" Hauskatzen. Die sind eben KEINE Wildkatzen und mit ihnen als Abkömmlinge der Felis silvestris libyca auch nur sehr entfernt verwandt.

Verwildert, aber nicht wild

Unsere verwilderte Katzenpopulation ist genau das - verwildert, nicht wild. Die draußen streunenden Katzen sind Abkömmlinge unserer Hauskatzen - ausgesetzt, weggeworfen, nicht mehr gewollt. Mit Glück tauchen sie dann an Futterstellen auf oder schlagen sich alleine mehr schlecht als recht durch das Leben. Das ist alles andere als ein schönes Dasein. Denn die Tiere müssen jeden Tag ums Überleben kämpfen, haben Hunger, werden von Parasiten aufgefressen, erleiden Verletzungen und sterben einen langsamen Tod an Infektionskrankheiten.

Elfie, noch zu haben. www,agtiere.de
Und sie vermehren sich - mittlerweile auch rund um das Jahr. Auch jetzt, mitten im tiefsten Winter, tauchen Katzenmütter mit ihren Kindern in Gärten oder auf Friedhöfen auf.

Wie soll eine Katzenmutter bei diesem Wetter Nahrung für sich und ihre Kinder finden? Wo hat sie einen warmen und trockenen Platz?


Emilio, noch zu haben. www.agtiere.de
Wer immer kann, sollte solchen Tieren einen geschützten Unterschlupf anbieten und sich vor allem an seine örtliche Tierschutzorganisation wenden. Ohne Kastration wird dieses Elend niemals enden. Und wenn die Tiere wenigstens kastriert, geimpft, entwurmt und entfloht werden und die Jungtiere in menschliche Obhut kommen, ist schon großes Leid vermieden worden. Sehen Sie nicht weg - helfen Sie! 
     

8.1.18

Luzie mit den Smaragdaugen


Die wunderschöne Luzie sucht ein Zuhause, in dem sie im Mittelpunkt stehen darf. Luzie ist eine absolute Traumkatze!
Sie ist ca 3,5 Jahre alt, sehr anhänglich und lieb und möchte immer in der Nähe ihres Menschen sein – sie fordert ihre Streicheleinheiten regelrecht ein. Sie liebt es sich mit ihrem Menschen unter die Decke zu kuscheln und ordentlich zu schmusen, was sie mit lautem Schnurren deutlich macht.
Obwohl Luzie vorher eine reine Wohnungskatze war, merkt man deutlich, dass sie sich Freigang wünscht. Sie bleibt aber meistens nicht lange draußen und entfernt sich nicht weit von ihrem Zuhause. Da sie aber noch unerfahren ist, sollte der Freigang in einer ruhigen und verkehrsarmen Gegend sein. 
Luzie ist eine eher ängstliche Katze, die einen gelassenen und souveränen Menschen sucht, an dem sie sich orientieren und Sicherheit finden kann. Kinder machen ihr Angst, daher wünschen wir uns für Luzie einen Haushalt ohne Kinder. 
Luzie braucht ein ruhiges Zuhause, in dem nicht viel Trubel ist; Veränderungen verunsichern sie eher.Luzie sollte daher auch besser Einzelkatze sein.
Luzie wohnt derzeit in 50171 Kerpen, wird mit Schutzvertrag und Schutzgebühr vermittelt. Sie ist kastriert, gechipt,geimpft, fiv und felv negativ getestet,entwurmt und entfloht. Vermittlungsradius
bis 50km Umkreis. Bei Interesse bitte hier melden, wir leiten es weiter.

4.12.17

Spendenmarathon für Tiere




Tierschutz-Shop (Europas größte Futter-Spendenplattform) veranstaltet den ersten SpendenMarathon für Tiere ▪

Jedes Jahr verhungern in Europa tausende heimatlose Tiere – weil es nicht genug Futter gibt und ihnen Schnee und Eis die letzte Kraft rauben. In Osteuropa wird es im Winter bis zu minus 30°C. Aber auch im Süden, zum Beispiel in Italien oder Spanien, herrscht in den Bergregionen Schneefall, der die Tierheime von der Außenwelt abschottet. Um diese Temperaturen zu überleben, brauchen die Tiere nahrhaftes Futter. Denn das verschafft ihnen eine Fettschicht, die vor dem Erfrieren schützt. Damit diesen Winter kein Tier mehr hungert, hat sich Tierschutz-Shop etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: den ersten Spenden-Marathon für Tiere. „Wir starten in Deutschland, gehen dann Land für Land quer durch Europa und sammeln für die Tiere ganz viele Futterspenden“, erklärt Gründerin Hanna Czenczak. 

„Laufen muss dabei keiner, weil der Spenden-Marathon online stattfindet. So hat jeder Tierfreund die Möglichkeit, ganz einfach von zuhause am Marathon teilzunehmen.“ 

Zu Tierschutz-Shop, Europas größte Futter-Spendenplattform: Über 500 deutsche Tierschutzvereine, die sich europaweit engagieren, haben sich bei Tierschutz-Shop Wunschlisten mit Produkten angelegt, die sie dringend benötigen. Aus diesen Wunschlisten können Tierfreunde ganz einfach Futter und Zubehör spenden. Von jeder Bestellsumme zahlt Tierschutz-Shop dauerhaft eine Prämie als finanzielle Unterstützung an die Vereine. Sowohl die Ankunft der Prämie als auch die Ankunft der Futterspenden kann transparent nachverfolgt werden.

Hier geht es zum Spendenshop für den spanischen Tierschutzverein Ayandena: 
https://www.tierschutz-shop.de/wunschliste/tierhilfe-mit-herz-e-v/?fb_action_ids=1967356736853285&fb_action_types=share_dynamic%3Agespendet




BITTE TEILEN! Tierschutz-Shop startet einen gigantischen Spenden-Marathon für Tiere! Schau mal hier:
https://www.tierschutz-shop.de/spendenmarathon Das ist die größte Spendenaktion, die es je für Tierheim-Tiere in Europa gab. Die Futter-Spendenplattform Tierschutz-Shop gibt dabei 30 engagierten Tierschutzvereinen die Chance auf ganz viel Futter, damit kein Tier zu Weihnachten hungert. Gemeinsam mit Tierfreuden sollen 30.000 Pakete online aus den Wunschlisten mit Futter gepackt werden ❤
PS: Auch du kannst beim Spenden-Marathon für Tiere dabei sein und ganz einfach online Futter für die Vereine spenden. Mach jetzt mit, damit wir alle gemeinsam den Spenden-Marathon gewinnen und den Fellnasen helfen!

28.11.17

Die Katze zieht ein, Teil II

Wie lange eine Katze Tier braucht, um im neuen Zuhause wirklich anzukommen? Eine Frage, auf die es nicht nur eine Antwort gibt. Je größer die Angst und das Misstrauen, umso länger wird es dauern. Das können Tage oder Wochen oder auch Monate sein. Und der Prozess, bis eine ängstliche Katze Vertrauen aufbaut, verläuft nicht geradlinig - es geht hin und her, vor und zurück. 
Vor allem Tieren, die Menschen ängstlich gegenüberstehen, hilft ein freundlicher und sozialer Artgenosse, im neuen Leben anzukommen. Ein selbstbewusster Revierverteidiger, der respektlos auf den Neuzugang losgeht und Grenzen missachtet, macht womöglich noch mehr Angst.


Felicia, www.agtiere.de
"Was kann ich noch tun?" Diese Frage stellen sich die besorgten Halter. "Auf keinen Fall bedrängen, aber Präsenz zeigen", heißt die Devise. Etwa der Katze den ausgestreckten Arm mit der offenen Handfläche hinhalten, damit sie schnuppern kann. Oder Berührungen mit einem Gegenstand, aber auf Distanz, denn wenn eine Katze sich in die Enge getrieben fühlt und keinen Ausweg sieht, kann sie nicht anders, als mit dem Mut der Verzweiflung anzugreifen. Was bleibt? Nur, sich in Geduld zu fassen und die Samtpfote kommen zu lassen – in ihrem eigenen Tempo. 

Und ja, das kann zermürbend und frustrierend sein - anstrengend ist es allemal und es kostet Zeit und Nerven und Energie. Aber nichts macht euphorischer als der Moment, wenn ein Angsttier zum ersten Mal von sich aus die Nähe zum Menschen sucht und zeigt, dass es Vertrauen gewonnen hat. 

27.11.17

Die (Tierschutz)Katze zieht ein

Jamie, knapp vier Jahre alt, lebt in Velbert, sucht ein Zuhause mit Freigang. Kennt Kinder, Hunde, Katzen. www.agtiere.de 

Ob es daran liegt, dass wir Katzen zwar lieben, aber ihr Wesen nicht WIRKLICH verstehen? Oder daran, dass das Überangebot an Tieren so groß ist? Oder haben wir einfach ein viel zu hohes Anspruchsdenken? 

Im Moment scheint es "üblich" zu sein, Tiere nach einem Tag, einer Woche wieder zurück zu geben. Das trifft vor allem die, die ohnehin schon eine schlimme Vergangenheit haben. Können wir uns vorstellen, wie es sein mag, in einen Korb gesperrt und einfach irgendwohin transportiert zu werden? Nein, das können wir nicht. Aber jedem könnte und müsste doch klar sein, dass vor allem Tiere mit Vergangenheit länger als 24 Stunden, vielleicht auch länger als ein paar Tage brauchen, um anzukommen, sich zurecht zu finden, Kontakte zu schließen. So etwas nennt sich Empathie....
Ja, die ersten Tage sind schwierig. Immer. Und wenn sie es nicht sind, dann ist das schön, aber wir sollten das nicht erwarten, sondern uns auf Angst und Abwehr und Futterverweigerung einstellen. 

Die neue Mitbewohnerin sollte auf jeden Fall verschiedene Rückzugsmöglichkeiten und Verstecke bekommen, in denen sie vor Blicken geschützt ist. Korb- oder Plüschhöhlen oder große Kartons eignen sich dafür gut. Keiner ohnehin vom Transport gestressten Katze gefällt es, angefasst, angestarrt und bedrängt zu werden. Meist wollen die Tiere nur eines: ihre Ruhe. Sie brauchen Futternapf und Toilette in ihrer Nähe und ein möglichst sicheres Versteck.

Liebe geht durch den Magen – früher oder später. Alles, was intensiv duftet, macht Appetit. Und Fressen und Trinken sind immer ein Zeichen für Überlebenswillen. Keine Katze verhungert freiwillig, aber manche halten es einige Tage ohne Nahrung aus. Vor allem Flüssigkeit ist wichtig, deshalb sollte das Tier Wasser und alles in Reichweite haben, was Feuchtigkeit enthält.

Fortsetzung Teil II





23.11.17

Einfangen mit der Muschibox

Jeder, der schon mal eine unzugängliche Katze zum Tierarzt bringen musste und davor schlaflose Nächte hatte, weiß, wie schwierig sich das Einfangen gestalten kann.

Über den diskussionswürdigen Namen mag man stolpern - aber das Prinzip des Einfangens mit der Muschibox ist gut. Über das Katze wird ein Drahtkorb gestülpt und dann unter der sitzenden Katze eine Art Schublade vorsichtig in eine Führung geschoben. Dann kann der Korb mitsamt dem Tier angehoben werden.

Beim Tierarzt kann sich dann allerdings das Öffnen als schwierig erweisen. Es empfiehlt sich bei völlig unkooperativen Patienten, den Korb nur von hinten anzuheben und ein Handtuch oder eine Decke über die Katze zu streifen. Denn wird der Korb abgehoben, hat die Katze volle Bewegungsfreiheit und kann vom Behandlungstisch springen.

https://www.amazon.de/Muschibox-Die-schonende-Katzenfang-Transportbox/dp/B00UDA41MU


http://kaefige-transportboxen-fuer-katzen.allesfuershaustier.com/muschibox-die-schonende-katzenfang-und-transportbox-online-bestellen/
 

13.11.17

Die geheime Sprache der Katzen




Es gibt einen neuen Buchtitel auf dem ohnehin schon riesigen Markt der Katzenbücher. Die schwedische Wissenschaftlerin Susanne Schötz hat sich der  Katzenlaute angenommen und versucht, sie phonetisch zu analysieren - eine interessanter Ansatz.
Was Katzen so zu sagen haben, hat zwar auch die Professorin nicht wirklich allumfassend herausgefunden, aber es ist insgesamt ein schöner Überblick mit praktischen Hinweisen zum Verständnis des Katzenverhaltens geworden. Und es gibt die eine oder andere Anregung, wie der Halter besser mit seinen pelzigen Mitbewohnern kommunizieren kann - etwa durch eigenes Fauchen oder Schnurren.
Auf der Website www.meowsic.info/katzenlaute gibt es die passenden Hörbeispiele zum Buch 


23.10.17

Ist die Katze sozial? Teil 3


"Meine Katzen verstehen sich nicht, was kann ich tun?" Vergesellschaftung bei "Samtpfoten" kann ganz schön schwierig sein. Immer wieder ein Risiko ist die Auswahl eines passenden Katzenpartners, denn nicht jede Katze möchte teilen. Egal wie oft und wo überall propagiert wird, man solle Katzen nicht alleine halten, entscheidet über Gelingen oder Scheitern einer Vergesellschaftung nur eine: Die Katze selbst. Zweibeiner können bestenfalls unterstützen und regulieren. Aber nicht immer klappt es. Wenn blanker Hass und ständige Angst herrschen, dann ist es schlicht nicht Liebe, sondern Egoismus, Tiere zusammen zu zwingen und zu behalten, die nicht zusammen leben wollen. Und es ist die größere Zuneigung, vor allem aber Respekt vor den Bedürfnissen eines Lebewesens, einen besseren Platz für ein Tier zu suchen.
Gibt es Regeln für eine Vergesellschaftung?
Ja, die wichtigste lautet: Nicht der Mensch, die Katze soll entscheiden, besser gesagt, zu ihr muss ein neues Tier passen.
Ein ängstliches Tier wird mit einem Macho nicht glücklich.
Eine Seniorin kann mit einem Welpen nichts anfangen.
Eine verspielte Natur hat keine Freude mit einem Couchpotatoe.
Oder: Gleich und gleich gesellt sich gerne.
Weniger wichtig, aber auch zu bedenken: Rasse und Geschlecht. Denn mit der Zucht werden sehr wohl bestimmte grundlegende Charaktermerkmale selektiert. Und natürlich gibt es extrem sanfte Kater und biestige Kätzinnen - oder umgekehrt.
Völlig unwichtig: Fellfarbe und Aussehen - obwohl genau das oft den Ausschlag gibt.
FAZIT: Es ist und bleibt schwierig.
Fotos: Tarek und Terence, die seit Ewigkeiten auf eine Anfrage warten und so gerne in ein neues Zuhause mit Freigang ziehen möchten. Aber niemand will sie
Vermittlung 50 km Umkreis Hilden. 0202/7379140

20.10.17

Haustiermesse - geschafft


Bei schönstem Wetter hatte die erste Haustiermesse der Rheinisch-Bergischen Tiertherapeuten Premiere. Es gab viele gute Gespräche und nette neue Kontakte. Zum Schluss waren die Köpfe voll und die Füße platt - so soll es sein.


8.10.17

Noch eine Woche bis zur Haustiermesse



Ja, so ist das, wenn sich vier Tierheilpraktiker und eine Tierpsychologin treffen, um die erste Haustiermesse der Rheinisch-Bergischen Tiertherapeuten vorzubereiten. Mit dabei: Findus und Seppl. Kater Willi hatte zum Zeitpunkt des Fotos bereits das Weite gesucht. Wer uns besuchen möchte: Am 15.10 von 10 bis 17 Uhr in Haan, Schallbruch 41a







6.10.17

Ist die Katze sozial oder gesellig? Teil 2



Tierschützer empören sich mit Recht darüber, wenn Katzenwelpen einzeln, mit vier bis sechs Wochen abgegeben werden. Warum? Menschen finden Katzenkinder um so niedlicher, je kleiner und hilfloser sie sind. Und genau das ist es: Sie sind in diesem Alter noch viel zu klein und hilflos, um ohne ihre Mutter und ihre Geschwister auszukommen. 

Sie sind weder körperlich, gesundheitlich noch psychisch gefestigt und anfällig. Das trifft auf alle Arten von Erkrankungen zu, aber auch auf die Katzenseele. Mal ganz davon abgesehen, wie es wohl der Mutter gehen mag, der die Kinder weg genommen werden.
Katzenwelpen brauchen andere gleichaltrige Tiere zum Erwachsenwerden. Kein Mensch kann in der wichtigen Prägephase den Umgang mit einem Artgenossen ersetzen. Nur von der Mutter und im Spiel mit anderen Katzen wird Sozialverhalten erlernt. Nicht umsonst bleiben in der Regel die Kinder drei Monate und länger bei ihrer Mutter. Und selbst dann sind sie noch lange nicht erwachsen.


Eine Katze, die behütet, gut sozialisiert und mit vielen verschiedenen Reizen konfrontiert aufgewachsen ist, hat die besten Startmöglichkeiten ins Leben. Und ob sie sich dann entscheidet, mit einer oder mehreren anderen Katzen oder lieber alleine zu leben - diese Entscheidung sollten wir ihr überlassen und respektieren.

Diese beiden, Mariella und Mercie, Mutter und Tochter, haben ihre Entscheidung getroffen: Sie wollen zusammenbleiben und sie tun sich gut. Also werden sie gemeinsam vermittelt von der Aktionsgemeinschaft für Tiere. eV. 

5.10.17

Bruderliebe: Tarek und Terence

Die Aktionsgemeinschaft für Tiere sucht für zwei Katerchen ein gemeinsames Zuhause

Für Tarek und Terence hatten wir ein sehr gutes Zuhause gefunden, die aus den ehemals sehr schüchternen Buben zwei Kater geformt haben, die wir jetzt als menschenbezogen und verschmust bezeichnen können.

Leider verlieren sie nun ihr Zuhause, weil ihr Frauchen eine massive Allergie gegen Katzenhaare entwickelt hat und sich schweren Herzens von ihnen trennen muss.
Tarek und Terence wohnten in einer Doppelhaushälfte am Feld, wo sie ihren Freigang genießen konnten.
Seit einiger Zeit wird mit ihnen geklickert; sie können schon einige einfache Übungen auf Kommando ausführen.
Wenn es einmal in der Woche frische Hühnerherzen gibt, kennen die beiden Kater keine Freunde, da kommen ihre nahen Verwandten, die Tiger, so richtig durch.

Tarek und Terence sind anderthalb Jahre alt. Sie sind kastriert, gechippt, geimpft und auch ansonsten in einem gesundheitlichen Top-Zustand.
Wir suchen nun ein neues – natürlich rauchfreies - Zuhause für die Beiden, wo ihnen Freigang in verkehrsberuhigter Gegend geboten werden kann. Vorhandene Kinder sollten bereits das 10. Lebensjahr erreicht haben. Wir vermitteln Katzenpaare gerne zu Vollberufstätigen.
Tarek und Terence leben in Haan.
Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland, Tel 02129/31649

4.10.17

Das ebenso falsche wie unerträgliche Märchen von der ach so sozialen Katze

Das unerträgliche Märchen von der geselligen Katze macht wieder mal die Runde.
Überall sehe ich gerade Fotos von kuschelnden Katzen und drunter mit inbrünstiger Begeisterung den Satz: Katzen sind keine Einzelgänger. Macht sie nicht dazu.
Das verschlägt mir dann doch die Sprache. Sicher gut gemeint, aber an Naivität nicht zu überbieten ist das, was dahinter steht: Unsere Sucht nach Harmonie. Wir möchten gerne aus Katzen etwas machen, dass sie nicht sind: Rudeltiere. 
Es gibt viele Formen sozialen Zusammenlebens im Tierreich: Offene und geschlossene Verbände, Herden, Rudel, Clans, Harems und Familien. Und wie sind Katzen organisiert?


Prof. Dr. Dennis Turner weist auf die matriarchalisch geprägten Clanstrukturen von Katzen hin, die Zugang zu sicheren Ressourcen haben - etwa Bauernhofkatzen. Subadulte Kater werden von Müttern, Tanten und Schwestern am Rande geduldet, potente erwachsene Kater nicht.
In Wohnungen leben mal mehr, mal minder friedlich Tiere miteinander, wenn die Voraussetzungen stimmen. Aber sind sie deshalb sozial? Das Leben in der Gruppe erfordert Regularien, die Katzen in dem Sinne nicht haben, sondern bestenfalls situativ bedingt entwickeln können. Mit anderen Worten: Es wird eine Verkehrsregelung geschaffen, die auf Toleranz basiert. Wenn, ja wenn es gut geht. Aber wenn nicht?
FORTSETZUNG MORGEN

Vortrag Björn Artlich: Erste Haustiermesse Rheinisch Bergische Tiertherapeuten

Krankheiten können durch die Zufuhr von Vitaminen und Mikronährstoffen günstig beeinflusst werden. Die Zusammenhänge erklärt Hundeosteopath und Hundephysiotherapeut Björn Artlich aus Wuppertal in seinem Vortrag über Orthomolekulare Therapie auf der 1. Haustiermesse der Rheinisch-Bergischen Tiertherapeuten in Haan am 15.10.



28.9.17

Vortrag Blutegeltherapie auf der Haustiermesse in Haan

Viele Menschen denken bei dem Wort "Egel" gleich an Ekel. Dabei hat die Anwendung der Blutegeltherapie (Hirudo medicinalis) eine lange Tradition in der Medizin. Die im Speichel des Egels enthaltenen Substanzen wirken blutgerinnungshemmend, aber auch antithrombotisch, gefäßkrampflösend und lymphstrombeschleunigend. 

Auf unserer 1. Haustiermesse Rheinisch-Bergischen Tiertherapeuten am 15. 10. 2017 wird unsere Kollegin Kristina Kuhn einen Vortrag dazu halten. Wer sich schon immer mal mit den kleinen Blutegeln und ihren Einsatzmöglichkeiten vertraut machen wollte - hier ist es möglich.

Die Messe findet am 15.10. 2017 in Haan statt. Ort: Majas Bewegungszentrum, Schallbruch 41 a  


26.9.17

ATAXIE-Kater mit ungarischem Temperament sucht neue Bleibe

Topi-Maxi wird zum absoluten Notfall: Wir brauchen eher gestern als heute eine Pflegestelle für ihn. Aber: Er muss wirklich zu Katzenkennern und Menschen, die ihm viel Zeit widmen können. Er MUSS einen Balkon oder einen Garten haben, sonst ist er restlos unterfordert.


Kater Maxi ist 6 Jahre alt und hat es in seinem bisherigen Leben nicht so gut angetroffen. Geboren wurde er in Ungarn, wo er sich nach einiger Zeit in einer Tötungsstation wieder fand. Tierschützer holten ihn raus und brachten ihn in ihr Tierheim, aus dem er dann nach Deutschland kam.
Er wurde vermittelt. Als er unsauber wurde, wurde er zurückgegeben. Dass diese Unsauberkeit durch eine heftige, nicht behandelte Blasenentzündung verursacht wurde, wird bis jetzt nicht eingesehen. Maxi hat eine leichte Form von Ataxie, was ihn aber überhaupt nicht stört. Er kann fast alles, was eine „normale“ Katze auch kann. Seine Bewegungsabläufe wirken etwas tapsig und unbeholfen, aber das macht ihn eigentlich noch liebenswerter.

Maxi ist sehr verschmust und liebebedürftig und springt seinen Leuten abends gerne auf den Schoß, um sich ausgiebig streicheln zu lassen.
Darüber hinaus ist er unglaublich lebhaft und liebt es, den ganzen Tag zu spielen und zu toben.
Er wäre sicherlich gut in einer Familie mit Kindern ab 6 Jahren aufgehoben, die viel mit Maxi unternehmen können. Er ist kein Kater für nebenbei, sondern will schon gefordert werden.
Das ist auch der jetzige Abgabegrund: Sein Frauchen ist voll berufstätig und kann Maxi vor allem zeitlich einfach nicht gerecht werden.
Es gibt noch eine weitere Katze in diesem Haushalt, die aber inzwischen von Maxis Spiel-„Attacken“ genervt ist und sich selbst verletzt. Wenn es also im neuen Zuhause eine Katze, vielleicht einen robusten Kater, geben sollte, dann muss die/der einen wirklich agilen Kumpel „aushalten“ bzw. mitmachen.
Wichtig: Ein gesicherter Balkon oder ein gesicherter Garten zur Verfügung haben könnte. Maxi kennt und mag auch Hunde. Der Kater ist kastriert, gechippt, geimpft.
Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de