Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

23.3.15

Pillen für die Problemkatze

"Ja aber, kann ich denn der Katze nicht irgendetwas geben?" Dieser Satz fällt in Beratungsgesprächen ziemlich häufig. Meist steckt dahinter einfach Not. Der Mensch versteht seine Katze nicht mehr. Genauer gesagt, er versteht nicht, warum sie sich so verhält, wie sie es tut. Sie pinkelt ins Bett, sie beißt ins Bein, sie kratzt an den Tapeten, sie fällt das Kind an.
Natürlich soll das aufhören. Natürlich soll das Tier wieder so werden, wie es einmal war. Und zwar so schnell wie möglich. Wer könnte das nicht verstehen? Und dann kommt sie unweigerlich, die Frage, ob es nicht irgendetwas gibt, was man der Katze eingeben kann. "Diese Blüten da oder eine Pille."
Nein, es gibt sie nicht, die Blüte, die Tropfen, die Kügelchen, die alles wieder gut machen. Verhalten ist angeboren, Verhalten ist erworben, also erlernt. Und Verhalten wird bestimmt von den Lebensumständen. Wer Verhalten verändern will, muss Veränderungen vornehmen, die auf Lernen basieren. Lernen aber erfordert Dinge, die uns schwer fallen: Geduld, Konsequenz, Wiederholungen.
Kein Tier zeigt ein Verhalten einfach so - grundlos. Es ist für uns nicht immer leicht, diesen Grund zu finden und zu verstehen, aber es gibt ihn.

Der erste Schritt muss immer heißen: Problemanalyse.

Wenn wir verstanden haben, warum ein Tier etwas tut, dann können wir Strategien entwickeln, dieses Verhalten zu verändern, nicht umgekehrt. Leider sind wir schnell mit Interpretation von Verhaltensweisen bei der Hand, aber das sagt nur etwas über uns aus, nicht über das Tier.
Ist die Ursache gefunden, kann man daran gehen, mit Training, also mit Lernen, etwas zu verändern: mit Wiederholung, Belohnung, Verstärkung, Zuwendung, also mit "Erziehung". Und mit klaren Ansagen, was erlaubt ist und was nicht. Und dabei kann es hilfreich sein, auch auf Anti-Angst- Anti-Stressmittel, Homöopathie und Co zurück zu greifen. Nicht mehr, nicht weniger. Angst und Stress blockieren das Lernen. Wer angstfrei und entspannt ist, lernt besser und kann sein Verhalten verändern. Und dennoch: Lernen ist mühsam. Lernen dauert. Lernen braucht Wiederholung. Lernen will Erfolg. Das ist mühsam? Aber es ist der einzige Weg.

12.3.15

Seminar zum Thema Bachblüten: 18.4.2015

Bei Gesprächen mit Katzenhaltern kommt immer wieder ein Thema auf: "Homöopathie? Diese Blüten?" Fast jeder hat schon einmal von Bachblüten gehört und viele haben auch damit experimentiert. Die wenigsten wissen wirklich, um was es dabei geht. Das soll sich ändern. Am 18.4. hält Tina Krogull ein Seminar über die Blüten des Dr. Bach und was sie bewirken sollen.
Tina Krogull ist seit 2008 Tierpsychologin und hat sich auf Katzen spezialisiert. Sie ist darüber hinaus Bach-Blüten-Beraterin für Tiere (BFRAP - Bach Foundation Registered Animal Practioner) und derzeit nur eine von zwei bei der Bach Foundation gelisteten BFRAPs in Deutschland.
Die Themen:
- Was sind die Bach-Blüten
- Gefühlsgruppen
- Wie man die Bach-Blüten wählt
- Zubereitung
- der Urtinkturen
- einer individuellen Mischung
- Anwendung beim Tier
- Was kann mit Bach-Blüten behandelt werden und was nicht


Termin: Samstag, 18. April 2015 von 12 bis 16 h
Ort: Sportgemeinschaft Langenfeld (SGL) Langenfeld, Langforter Str. 72, 40764 Langenfeld
Kosten: 15€ pro Person. AGT- und TSV-Erkrath-Mitglieder 10€.
Anmeldungen bitte an info@escriva.de
www.bb-tiere.de

7.3.15

Kater Kalle und der Eierkarton


Kater Kalle, 10 Jahre alt, hier als Star eines kurzen Einspielers im Online-Kanal der Wuppertaler Stadtwerke. E wurde anfangs als schwierig geschildert, aber wie man sieht, hat er sich prima gemacht und ist zum totalen Supercat geworden. Zum Beispiel spielt er jetzt wie ein Weltmeister, schmust und hat das Schlafzimmer erobert. Das Einzige, was fehlt, sind Menschen, die ihn lieben und ein Balkon oder Garten. Denn Kalle lebt in einer Pflegestelle der AG Tiere und braucht noch ein endgültiges Zuhause.
A propos, natürlich war der Eierkarton nur ein Versuch, um zu sehen, wie er wohl auf ein Fummelbrett reagieren würde. Und auch im Bild ist der Cat Dancer, immer wieder so simpel wie schön für Katzen. Schien ihm zu gefallen.

Bei Interesse an Kalle: 0202/7379140

6.3.15

Neue Forschung zum Thema Katzenmusik

Katzen-Musik der anderen Art...kommt bei den Samtpfoten besser an, als die, die Menschen lieben. Sagen jedenfalls amerikanische Forscher, die eigens für die Tiere Klänge zusammengestellt haben. Das Ergebis kann man sich anhören - es klingt teilweise doch recht ungewöhnlich.
Nachzuhören ist es in einer Meldung des SPIEGEL


"Music for cats and friends" gab es ja schon einmal - damals von Prof. Dr. Bubna-Littitz aus Wien, der dazu auch geforscht hat. CDs mit Katzenmusik sind noch erhältlich.   

5.3.15

Kennen Katzen keinen Schmerz?

Oder zeigen sie ihn nur nicht? Die aktuelle Ausgabe des Magazins Tierwelt berichtet über Schmerzverhalten bei Katzen.




27.2.15

Kommt wirklich eine Katzenplage?

Der MDR berichtete in einem Beitrag über verwilderte Streunerkatzen und ihr elendes Dasein.
(http://www.mdr.de/exakt/video254990.html)

Alle Tierschützer fordern schon seit Jahren ein flächendeckendes Kastrationsgebot für Freigänger. Das würde das Problem des unerwünschten Nachwuchses endlich langfristig regulieren. Leider gibt es noch immer viele vollkommen falsche Vorstellungen vom selbstbestimmten Leben in freier Natur. Wie der Bericht sehr eindrucksvoll zeigt, krepieren die Tiere tatsächlich elendiglich an Seuche, AIDS, Parasiten oder Wunden, ganz abgesehen vom Hunger.

Was aber in diesem Beitrag wirklich sprachlos macht, sind die Äußerungen von Prof. Hackbarth von der  Tierärztlichen Hochschule Hannover: "Katzen sollen nur in der Wohnung gehalten werden, ohne Freigang."  Er unterstreicht seine Forderung mit dem Vergleich zum Hund, der würde ja schließlich auch nicht alleine streunen. Was der Professor hier leider gänzlich vergisst, würde ihm jeder Zoologe sagen können: Dass es absolut und vollkommen unzulässig ist, das Verhalten zweier Tierarten miteinander zu vergleichen. Und dass die Katze sowohl genetisch nahezu vollkommen identisch ist mit ihren afrikanischen Vorfahren, als auch im Verhalten viele Ähnlichkeiten aufweist.

Das Sozialverhalten von Hunden und das von Katzen hat nichts miteinander gemein. Abgesehen davon ist die Domestikationsgeschichte der Hunde und ihr Bezug zum Menschen eine völlig andere, als die der Katze. Dass der Mensch aus dem Wolf über zehntausend Jahre den Chihuahua gemacht hat, hat nichts, aber auch gar nichts mit der Geschichte der Katzen und des Menschen zu tun. Dieser Vergleich hinkt also nicht nur, er ist absolut irreführend und dumm.

Der Vorschlag des Herrn Professor Hackbarth, Katzen in einer Art von Kasernen unterzubringen, braucht hier nicht kommentiert zu werden - das erübrigt sich wohl von selbst.

Bleibt das Fazit, dass dringend etwas getan werden muss: Nicht weil Katzen zur Plage werden, wie andere Tiere, die wir ja auch gerne so nennen. Sondern weil diese Situation für die Tiere unhaltbar, unzumutbar und grausam ist. Wie endet der Beitrag: Des Deutschen liebstes Haustier, ausgesetzt, verwildert, vergessen?"
 

25.2.15

Seminar zum Thema Bachblüten in Langenfeld

Tina Krogull hält ein Seminar über Bachblüten. Am Samstag, 18.4. 2015, 12 bis 16 Uhr.
Die Themen: 
- Was sind die Bach-Blüten
- Gefühlsgruppen
- Wie man die Bach-Blüten wählt
- Zubereitung
-- der Urtinkturen
-- einer individuellen Mischung
- Anwendung beim Tier
- Was kann mit Bach-Blüten behandelt werden und was nicht
Tina Krogull ist seit 2008 Tierpsychologin und hat sich auf Katzen spezialisiert. Sie ist darüber hinaus Bach-Blüten-Beraterin für Tiere (BFRAP - Bach Foundation Registered Animal Practioner) und derzeit nur eine von zwei bei der Bach Foundation gelisteten BFRAPs in Deutschland.
www.bb-tiere.de
Ort: SGL Langenfeld, Langforter Str. 72, 40764 Langenfeld
Kosten: 15€ pro Person. AGT-Mitglieder 10€.
Anmeldungen bitte an info@escriva.de

24.2.15

Katzen und vogelsicherer Garten



Es gibt Vogelfreunde. Und es gibt Katzenfreunde. Beides zusammen scheint aber kaum vorzukommen. Dabei muss das absolut kein Gegensatz sein. Denn der Ruf der Katze als Vogelmörderin ist so falsch, wie schlagzeilenträchtige Studien, die immer wieder mal die Runde machen. Wer seinen Garten richtig ausrüstet, kann sowohl seiner Katze Auslauf bieten, als auch die Wildvögel schützen.
Was brauchen Amseln, Finken, Stare, Rotkehlchen oder Meisen im Garten? Rückzugsorte, Brutplätze und ausreichend natürliche Nahrung. Naturnah belassene Gärten, in denen nicht jedes abgefallene Blatt beiseite gekehrt wird, bieten dazu die besten Voraussetzungen. Denn auch wenn es manchen Gärtner stören mag: Unter dem Laub verbergen sich Insekten – also natürliches Vogelfutter. Auch altes oder totes Holz wird von ihnen genutzt. Und Hecken, Büsche, Bäume oder fruchttragende Sträucher sind eben auch Lebensraum und Nahrungsressourcen für Vögel. Wer den Tieren darüber hinaus helfen will, der platziert Brutkästen oder Futterhäuser so, dass sie für Katzen schlicht unerreichbar oder unattraktiv sind.
So werden Futterhäuschen vor Katzen gesichert
Frei stehende Futterhäuser bieten für Katzen immer dann ein unüberwindliches Hindernis, wenn sie auf einem hohen, glatten Kunststoffrohr stehen. An dem glatten Material finden die Katzenkrallen keinen Halt, das Klettern ist damit unmöglich. Das Vogelhaus selbst muss groß und geräumig genug und gut zu säubern sein. Denn schlimmer als „Katzenfeinde“ sind Infektionen durch verdorbenes, schimmeliges oder durch Kot verseuchtes Futter. Bei allen Futterhäusern, ob frei stehend oder hängend, muss das Dach genügend über die Grundfläche hinaus ragen. Das hält den Futterplatz trocken und schützt vor Schnee und Regen. Futterplätze, die an Bäumen befestigt werden, sollten mindestens immer rund einen bis anderthalb Meter Abstand vom Stamm haben, so kann auch die beweglichste Katze sie nicht erreichen. Wer zusätzlich noch Sicherheit einbauen möchte, kann um den Baumstamm eine „Manschette“ aus Kunststoff oder Metall legen, an der Teile nach außen ragen – auch das macht das Erklettern unmöglich.
Ganz und gar tierwidrig – und noch dazu völlig nutzlos – sind Katzenhalsbänder mit Glöckchen. Da Katzen keine Hetzjäger sind, sondern Meister im Anschleichen, macht das Glöckchen bei der Jagd eher selten Geräusche. Dafür aber hat es die Katze den ganzen Tag das Gebimmel im Ohr. Zudem stellen Halsbänder eine erhebliche Gefahrenquelle dar. Denn wenn sich die Tiere darin verheddern, versuchen sie instinktiv, das Halsband nach hinten zu streifen und laufen so Gefahr, sich zu strangulieren, mindestens aber, sich schlimme Wunden zuzuziehen.