Katze: nachtaktiv oder nachts aktiv?

Immer wieder beklagen sich Menschen darüber, dass ihre Katzen so nachtaktiv seine und spielen, toben und Lärm machen würden. Wirklich, sind Katzen nachtaktiv?

Nein, sie zählen nicht zu den nachtaktiven Tieren, die tagsüber schlafen oder ruhen und nachts unterwegs sind, wie etwa Eulen, Frösche, Chinchillas, Igel, Würmer und viele andere.

Foto: Pixabay

Klassisch nachtaktive Tiere sind auf ein Leben im Dunkel bestens vorbereitet. Sie haben außergewöhnlich große Augen oder Ohren oder Sinneshaare zur Orientierung.

Ein Beispiel ist das Fingertier aus Madagaskar...der Link führt zu einem Video.
Katzen sind dagegen nicht "nachtaktiv". Wohl aber manchmal nachts aktiv.

Katzen jagen in der Dämmerung


Da ihre Augen anders aufgebaut sind, als die des Menschen, können Katzen in der Dämmerung besser sehen als wir. Das hängt damit zusammen, dass ihr Auge mehr Sehzellen für Licht als für Farben aufweist. Sie können quasi Restlicht besser "verwerten". 

Dass sie in der Dämmerung oder kurz davor und danach auf Jagd gehen, macht Sinn - auch die Beute ist dann aktiv. Dennoch können sie natürlich auch des nachts umherstreifen. Allerdings meist nicht die ganze Nacht, sondern meist eher, wenn es auf die Morgenstunden zugeht. 
Und natürlich hat jedes Individuum seinen eigenen Biorhythmus und seine eigenen Gewohnheiten. So mag es auch Streuner geben, die nachts viel unterwegs sind.

    

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