30.8.17

Kater Waldi aus dem Schrebergarten




An dieser Stelle muss ich einfach mal eines klar stellen: Weder Geschlecht noch Fellfarbe bestimmen den Charakter eines Tieres. Wer Angst vor schwarzen Hunden oder Katzen hat, ist einfach nur eins: Unsagbar dumm. Offensichtlich aber sind Vorurteile nicht auszurotten - die Leidtragenden sind die, die im falschen Fell geboren wurden. Den Charakter bestimmten Gene, Prägung, Sozialisation, Haltung und Lernerfahrung, körperlicher Zustand und Gesundheit und wahrscheinlich noch vieles mehr, aber NIEMALS die Fellfarbe. 
Waldi aus dem Schrebergarten
Dieser Prachtkater tauchte in einem Schrebergarten auf und bettelte um Zuneigung und Futter. Er ist Waldi genannt worden, weil er seinen Menschen immerzu hinterher dackelte. Er ist im besten Kateralter, gesund, gechippt, geimpft, kastriert. Leider sollte er dort nicht länger bleiben dürfen, deshalb sucht Waldi nun eine Stelle, die ihm Freigang ermöglicht in einer verkehrsarmen Umgebung. Eine nette schon vorhandene Katze wäre kein Hindernis, aber auch nicht zwingend erforderlich.
Ob sich der Prachtkater mit Hunden versteht ist nicht bekannt, Kinder sollten schon im Schulalter sein.
Wir wissen, wie schwer es ist, schwarze Katzen zu vermitteln, NIEMAND will sie. Soll Waldi hoffnungslos im Tierheim sitzen bleiben?
"Vielleicht hat jemand eine Idee, wo der nette Kater willkommen ist. Er hat sehr geweint, als ich ihn ins Tierheim bringen musste, mitten aus dem Paradies, das er im Schrebergarten gefunden hatte".
Kontakt E. Bongers
Tel.: 0211-7591412

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