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30.1.15

Katzen-WG, Teil eins: Wer verträgt sich mit wem?



 
Drei kleine angehende Machos? Sind Kater rauhbeininger?

Gleich und gleich gesellt sich gern




Das ist ein altes Sprichwort, an dem viel Wahres dran ist – zumindest, wenn es um die Zusammensetzung einer Katzengruppe geht. Noch viel mehr als Rasse oder Geschlecht ist der individuelle Charakter eines Tieres ausschlaggebend dafür, ob es gruppenkompatibel und freundlich im Umgang mit Artgenossen ist. Trotzdem ist die meist gestellte Frage: Soll ich Kater oder Katze zu meinem Tier dazu setzen? Es gibt rein weibliche Gruppen, die ihre Jungen gemeinsam groß ziehen, Väter und Söhne, die ein Leben lang zusammen bleiben. Also ist auch das Geschlecht nicht das allein Ausschlaggebende bei der Frage, wer sich mit wem verträgt oder nicht. Obwohl es zumindest in der Jungtierentwicklung Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt.  

Sind Kater selbstbewusster?

Schon ab der zehnten Woche interessieren sich Kater eher für Sozial- und Kampfspiele, während Kätzinnen Objektspiele bevorzugen. Spätestens aber um den Zeitpunkt des Eintritts der Geschlechtsreife herum beginnen die jungen Herren ein Machogehabe an den Tag zu legen. Sie spielen rabiater, körperbetonter, aggressiver und proben das Erwachsenenverhalten. Es gibt sogar die Theorie, dass Kater grundsätzlich selbstbewusster sind und dass daher besser Kater zu Kater und Katze zu Katze passt. 
Auch hier gilt: Alles kann, nichts muss so sein. Wenn sich die Frage, wer am besten zu wem passt, überhaupt beantworten lässt, dann so: Zu einem sensiblen, ängstlichen Tier einen Raufbold dazu zu setzen, das geht selten gut. Ähnliche Temperamente garantieren zwar nicht die große Liebe für das Leben, aber eine einfachere Vergesellschaftung und ein friedlicheres Zusammenleben. Manchmal finden sich auch Paare oder Gruppen, die sich in gewisser Weise ergänzen: Je nach Situation ist mal die eine, mal die andere Katze wagemutiger oder geschickter. Aber auch wenn Gegensätze sich vielleicht anziehen mögen: Das alltägliche Leben gestaltet sich einfacher, wenn beide oder mehrere Tiere ähnliche Bedürfnisse haben oder ähnlich reagieren.