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24.1.17

Landwirte fordern Katzensteuer?

Ja, ist denn heut schon 1. April?

Da staunt man und wundert sich: Die Rheinische Post von heute veröffentlicht in einem Beitrag, dass Landwirte eine Katzensteuer fordern. Hallo? Aber klar, in Zeiten wo über "postfaktisch" geredet wird, sollte einen nichts wundern....Und dass ausgerechnet Jäger die Kastrationspflicht fordern.....
 
Hier ein Leserbrief von Christa Becker, 1. Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft für Tiere Rheinland e.V. dazu:
Ausgerechnet ein Landwirtschaftsverband beklagt die Katzenflut auf dem Land! Nach unseren Erfahrungen sind die meisten Bauernhöfe genau die leidproduzierenden Quellen, mit deren Ergebnis wir TierschützerInnen uns herumschlagen müssen. Ich selbst kenne im Rheinland nur einen einzigen Bauernhof, der seine Katzen rigoros kastrieren ließ und sogar auf eigene Kosten. Standard ist, dass wir TierschützerInnen bei den Bauern betteln müssen, ob wir deren Katzen auf unsere Kosten kastrieren dürfen. Und dann müssen wir noch froh sein, wenn wir nicht mit der Mistgrepe vom Hof gejagt werden!
Und nun kommt auch noch der Herr Schmidt daher, und gibt seinen Senf dazu. Er allein könnte mit der Streichung von zwei Wörtern in §13 b des Tierschutzgesetzes, nämlich „bestimmte Gebiete“, die seine Vorgängerin Ilse Aigner da ohne Kenntnis der Realität reingeschrieben hat, anfangen, das Katzenelend mittel- und langfristig beseitigen.
Aber wegen dieser zwei Wörter müssen TierschützerInnen nun in jeder Stadt die Ratsmitglieder überzeugen, die Freigängerkatzen-Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht zu verordnen. In Düsseldorf haben wir dafür 5 Jahre gebraucht, in Essen ging es schneller. Im Kreis Mettmann greifen nur die Städte Wülfrath und Erkrath den TierschützerInnen unter die Arme, indem Sie die Kastrationspflicht verordnet haben.
Dabei kostet die Verordnung die Städte keinen Cent, im Gegenteil: Wenn sich die Katzenpopulation verringert, verringern sich auch die Kosten, die die Städte für Fundtiere an Tierheime zahlen müssen.
Von den 396 Kommunen in NRW haben das schon über 80 begriffen.
Ach ja, das Totschlagargument mit der bedrohten Vogelwelt wird auch wieder bemüht. Die Wahrheit ist, dass Vogelarten nur deshalb verschwinden, weil die Landwirtschaft immer ödere Landschaften hinterlässt und auf Deibel komm raus Pestizide versprüht.
Und nun kommt auch noch der Herr Schmidt daher, und gibt seinen Senf dazu. Er allein könnte mit der Streichung von zwei Wörtern in §13 b des Tierschutzgesetzes, nämlich „bestimmte Gebiete“, die seine Vorgängerin Ilse Aigner da ohne Kenntnis der Realität reingeschrieben hat, anfangen, das Katzenelend mittel- und langfristig beseitigen.Aber wegen dieser zwei Wörter müssen TierschützerInnen nun in jeder Stadt die Ratsmitglieder überzeugen, die Freigängerkatzen-Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht zu verordnen. In Düsseldorf haben wir dafür 5 Jahre gebraucht, in Essen ging es schneller. Im Kreis Mettmann greifen nur die Städte Wülfrath und Erkrath den TierschützerInnen unter die Arme, indem Sie die Kastrationspflicht verordnet haben.Dabei kostet die Verordnung die Städte keinen Cent, im Gegenteil: Wenn sich die Katzenpopulation verringert, verringern sich auch die Kosten, die die Städte für Fundtiere an Tierheime zahlen müssen.Von den 396 Kommunen in NRW haben das schon über 80 begriffen.Ach ja, das Totschlagargument mit der bedrohten Vogelwelt wird auch wieder bemüht. Die Wahrheit ist, dass Vogelarten nur deshalb verschwinden, weil die Landwirtschaft immer ödere Landschaften hinterlässt und auf Deibel komm raus Pestizide versprüht.