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27.11.14

Die Katze frisst nur Trockenfutter

Foto: Kurt Michel, Pixelio
  
Über das Thema Katzenernährung wird viel diskutiert. Ob nur Nass-, Roh- oder Trockenfutter oder eine Kombination aus allem, die Meinungen gehen weit auseinander. Dazu kommt, dass es egal bei welcher Fütterungsform, eben auch immer auf die Qualität dessen ankommt, was gefüttert wird. Ist ein billiges Nassfutter besser als ein teures Trockenfutter? Mag und verträgt jede Katze Hühnermägen? Was ist hochwertiges Futter?
Hochwertiges Futter ist da, was der Katze gut bekommt und ihren Bedürfnissen entspricht. Das sind die Bedürfnisse eines Fleischfressers und nicht die eines Vegetariers. Katzen bauchen somit einen hohen Proteinanteil im Futter und kein Getreide, wie Weizen oder Mais. Beide sind für Samtpfoten schwer verdaulich und zählen zu den Stoffen, die die häufigsten Allergien auslösen. Hochwertiges Futter berücksichtigt zudem ein gewisses Verhältnis von Phosphor, Calcium und Magnesium - ein zuviel oder zuwenig von allem schadet. Gut erklärt findet sich das hier 

Welches Trockenfutter füttern?
Bei Katzen gibt es im zoologischen Sinne keine Nahrungsprägung. Sehr wohl aber ausgesprochene Vorlieben. Viele Minitiger haben eine ausgesprochene Vorliebe für Trockenfutter und lassen sich nur
schwerlich von etwas anderem überzeugen. Da ist es umso wichtiger, dass dieses Trockenfutter eben keinen Mais und keinen Weizen enthält, die oft als Füllstoffe zugesetzt werden. Und schon gar nicht sollten Getreide - wie bei manchen Sorten - rund ein Drittel des Inhalts ausmachen. Auch häufig in der Deklaration zu finden sind Soja oder Milchprodukte, dazu künstliche Farb- und Aromastoffe. Auch das hat im Katzenfutter nichts zu suchen, löst es doch ebenfalls viele Unverträglichkeiten und Magen- Darmprobleme aus. Immer mehr Hersteller bringen deshalb auch Trockenfutter auf den Markt, die ohne Getreide und schlecht verdauliche Zusätze auskommen - etwa Josera.
Schön ist, dass es in der Trockenfutterpalette des Herstellers auch Sorten mit ausgesuchten Proteinquellen gibt. Denn die Unverträglichkeiten mehren sich. Reagieren die einen empfindlich auf Rind, vertragen die anderen keinen Fisch. Und sehr häufig sind eben beide Proteinquellen in einem Futter vorhanden, was es für die Tütenöffner noch schwieriger macht, ein gutes und gut akzeptiertes Futter für die Katze zu finden.

Last but not least und beim Thema Trockenfutter besonders wichtig: Katzen trinken selten genug. Und nicht immer gelingt es den Haltern, ihre Tiere zum Trinken zu animieren. Dranbleiben lohnt und alle Findigkeit ist gefragt. Ob Trinkbrunnen oder besonders große Wasserschale, ob Temperaturwechsel des Wassers oder Standortwechsel des Trinknapfs, alles kann dazu beitragen, die Katze mit dem Thema Trinken zu befreunden. Und ganz wichtig: Ein Wassernapf ist zu wenig. Besser es befinden sich in der Wohnung an mehreren Stellen, an denen das Tier ständig entlang schlendert, Trinkgelegenheiten. Auch Wasserspiele oder tropfende Wasserhähne haben schon so manche Katze überzeugt, dass Trinken gut sein kann.