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7.2.13

Tierische Verkleidungen



Wenn Menschen sich verkleiden, dann ist meist Karneval. Oder sie führen gerade Böses im Schilde und haben sich maskiert, um unerkannt zu bleiben – man denke nur an die Panzerknacker. In der Tierwelt hat die „Verkleidung“, das Täuschen und Tarnen, einen anderen Zweck. Völlig harmlose Insekten tragen ein schwarz-gelbes Ringelkleid, weil sie damit den Wespen auf den ersten Blick zum Verwechseln ähnlich sehen. Die leuchtenden Streifen haben Signalcharakter und geben eine eindeutige Warnung ab – an alle Arten von Feinden. Diese Form der Tarnung wird „Mimikry“ genannt und nicht nur die Insekten beherrschen sie. Auch diverse Fische täuschen und tricksen, indem sie sich als gefährliche Räuber „kostümieren“. Nicht gefressen zu werden, ist der eine Grund für die Tarnung. Der andere ist, selbst nicht aufzufallen, aber dabei auf Beutezug zu gehen – auch das kommt bei den Fischen vor.
Eine andere Form der Anpassung und des Täuschens ist die „Mimese“. Hier werden nicht andere Tiere, sondern Teile des Lebensraumes nachgeahmt. Und das so perfekt, dass selbst ein eingeweihter Beobachter den Unterscheid nicht bemerkt. Das bekannteste Beispiel sind wohl Stabheuschrecken, die trockene Zweige imitieren. Aber auch bestimmte Raupen oder Schmetterlinge ahmen Baumrinde oder Zweige und Steine so perfekt nach, dass sie von Fressfeinden für unbelebte Gegenstände gehalten und als Futter verschmäht werden.