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14.2.12

Wenn Katzen sich das Fell ausrupfen


Es kommt zum Glück nicht häufig vor, aber es löst bei den Tierhaltern immer große Bestürzung aus: Eine Katze leckt sch kahl oder reißt sich das Fell aus. Betroffen sind Stellen, die das Tier gut ereichen kann, also Bauch, Flanken, Schenkelinnenseiten, Vorderpfoten oder Schwanz. Das erste Putzen und Lecken wird in der Regel Alopezie genannt, das Rupfen Trichotillomanie - ein Phänomen, die übrigens auch bei Menschen auftritt.
Beides ist unbedingt ernst zu nehmen und abzuklären. Wobei auch hier der erste Gang immer zum Tierarzt führen sollte. Leider ist es oft schwierig, in solchen Fällen eine schnelle Diagnose zu treffen. Denn es gibt eine Vielzahl von möglichen organischen aber auch psychischen Ursachen. Leidet die Katze womöglich unter Juckreiz, Parasiten, Allergien? Schmerzen, die womöglich an einer ganz anderen Stelle ihre Ursache haben, etwa in der Blase oder in den Gelenken? Sind Erkrankungen des Nervensystems und des Verdauungstraktes ausgeschlossen?
Wie Sabine Schroll in ihrem Buch "Verhaltensmedizin bei der Katze" schreibt, haben die meisten Katzen mit solchen Verhaltensauffäligkeiten organische Befindlichkeiten, vorrangig Allergien und darunter wieder Flohkotallergien.
Wenn diese Dinge abgeklärt sind, bleibt immer noch die Frage einer psychischen Störung: Stress, Umzug, Verlustängste, Aggression von Mitkatzen?
Hilfreich ist es, zu beobachten, ob sich die Katze in bestimmten Situationen oder zu bestimmten Zeiten rupft oder leckt, um den Auslöser näher zu bestimmen - auch das kann schwierig sein.
Sind alle organischen Erkrankungen ausgeschlossen, kann eventuell eine Verhaltenstherapie helfen, die sich gegen Angst oder Depression richtet. Unterstützend wirken dabei spezielle Nahrungsergänzungsmittel, oft mit einem hohen Anteil an Vitamin B oder Medikamente, die Angst lösend wirken.