Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

23.12.09

Unsere schönste Weihnachtsgeschichte: Happy end mit Rindergulasch


 Foto: Links Gisi, rechts Julchen: Wo bleibt das Rindergulasch?

Vergesellschaftung von Senioren

Können Sie sich vorstellen, wie sich eine Katze fühlt, die sechs! Jahre in einem Tierheim sitzt? Mehr als die Hälfte ihres Lebens? Und das nicht, weil sie krank, verhaltensauffällig oder behindert ist? Sondern einfach nur lieb, graugetigert und unauffällig? Gisi saß so lange in einem Tierheim. Nun ist sie elf Jahre alt und ein mutiger Mensch hat sie zu sich nach Hause geholt. Mutig? Warum? Weil es eben in diesem Zuhause schon einen ebenfalls elf Jahre alten Kater namens Jule gibt, der sein Leben lang Alleinherrscher in seinem Revier war.
Kann das gutgehen? Wird sich Gisi eingewöhnen und wird Julchen eine fremde Katze akzeptieren? Zumal beide keine Jungkatzen mehr sind, bei denen nach einigem Gefauche und Gekunrre meist die Neugier überwiegt und die Freundschaft schnell besiegelt ist?

Tierpsychologen sind, das liegt in der Natur der Sache, eher skeptische Menschen. Denn sie haben es eben oft mit den Folgen missglückter Zusammenführungen zu tun. Aber hier ging zum Glück alles viel besser, als erwartet: Jule, trotz seines Namens ein echter Gentleman unter den Katern, akzeptiert Gisi. Natürlich hat auch er anfangs seinen Unmut geäußert, das gehört zum Spiel dazu. Aber er zeigte sich von einer toleranten Seite. Dazu beigetgragen hat sicher, dass die Besitzerin viel Platz, viel Zeit und viel Rindergulasch zu bieten hatte. Und eben mit viel Vorsicht und Sensibilität an diese schwierige Aufgabe herangegangen ist. Solche gravierenden Veränderungen im Katzenleben brauchen ihre Zeit und es ist immer besser, langsam und Schritt für Schritt eine Gewöhnung herbeizuführen, als zwei wildfremde Tiere einfach aufeinander prallen zu lassen.
Wichtig ist, dass beide noch immer ihr geliebten Rückzugsorte, gewohnten Rituale und viel menschliche Zuwendung haben. Und sicher wird es auch hier noch mal den einen oder anderen kleinen Rückschlag oder eine schwierige Situation geben. Aber wichtig ist, dass grundsätzlich Frieden herrscht...und sogar schon die eine oder wirklich freundschaftliche Kontaktaufnahme geschieht. Wir sind gespannt, ob wir demnächst Fotos von beiden nachreichen können,wie sie gemeinsam im Körbchen kuscheln.