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19.5.09

Kommentar zu Zucker in Katzenfutter

Zu dem Beitrag über den Katzenfuttertest von Stiftung Warentest ist ein Kommentar von "Cet" eingegangen. Da ich ihn interessant und diskussionswürdig finde, hier einmal nicht als Kommentar, sondern als eigener Post veröffentlicht:


Er/Sie schreibt:

Ich weiss nicht, was an Zucker in geringsten Mengen so schädlich sein soll. Manche tun ja so, als ob Zucker eine ätzende Säure wäre, welche die Zähne im Nu auflöst. Erstens, es ist nicht der Zucker, der die Zähne angreift, sondern die zuckerverwertenden Bakterien, die ihrerseits Säuren produzieren, welche die Zähne angreifen. Zweitens ist das Milieu in der Mundhöhle von Katzen nicht mit der von Menschen vergleichbar, ebensowenig die Zahnerkrankungen, daher gibt es bei Katzen auch keine Karies, sondern FORL (Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen). Nach Angaben des “American Veterinary Dental Forum” findet man bei ca. 72 Prozent aller Katzen, die älter als 5 Jahre sind, mindestens eine Läsion. Im Gegensatz zu den Kavitäten (Löchern) in menschlichen Zähnen, die durch Karies verursacht werden, ist die genaue Ursache der FORL nicht bekannt. Allerdings findet man in den Resorptionsstellen einen speziellen Zelltyp: Die Odontoklasten. Diese Zellen scheinen für die Zerstörung verantwortlich zu sein und eben nicht säureproduzierende Bakterien und somit auch nicht der diese Bakterien ernährende Zucker. Was bleibt also gegen Zucker in Tiernahrung zu sagen? Dass es Diabetes und Adopositas verursacht? Unmöglich angesichts der geringen Mengen von Zucker, die so niedrig sind, dass der Zucker nicht einmal eine geschmacksgebende Komponente darstellt, sondern lediglich der optischen "Aufhübschung" der Nahrung als Zuckerkulör dient. Dieses ganze unfundierte, ideologische Gebashe auf Zucker in Tiernahrung kann man wohl getrost in der Schublade "Orthorexie" ablegen.

Meinungen dazu sind ausdrücklich erwünscht