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5.6.08

Zecken übertragen Babesiose

Zecken sind wie alle Parasiten - lästig und unangenehm. Aber Zecken sind mehr: Gefährlich. Denn die Zahl der Krankheiten, die sie auch hierzulande übertragen, nimmt zu. Bekannt waren die Frühsommermeningoenezephalitis (FSME) und die Borreliose, vor allem die Lyme-Borreliose. Dazu kommt aber immer mehr die Erlichiose und die Babesiose, die auch als Hundemalaria bezeichnet wird. Für FSME gibt es noch immer ausgewiesene Risikogebiete, hauptsächlich in Österreich und Süddeutschland, wobei es vermutlich eine Frage der Zeit ist, wann diese Krankheit nach Norden wandert. Babesiose und Ehrlichiose sind allerdings längst keine Mittelmeer- oder Reisekrankheiten mehr.


Das Deutsche Grüne Kreuz warnt:
Diese Krankheit, die hierzulande von Auwaldzecken (Dermacentor rhiphicephalus)übertragen wird, war bereits in den Isarauen bei München, in der Regensburger Gegend, am Oberrhein, im Saarland und Rheinland Pfalz festgestellt worden. Nun sind auch die Auwaldzecken in den Elbauen und Berlin-Brandenburg mit den Erregern der Babesiose infiziert. Die ersten Hunde erkrankten bereits an Babesiose. Damit kann man nicht mehr ausschließen, dass sich diese Zeckenart mit ihren gefährlichen Erregern über ganz Deutschland ausbreitet.

Verglichen mit den von unserer heimischen Zecke, dem Holzbock, übertragenen Erregern, wie den FSME-Viren und Borrelien, sind die durch Auwaldzecken übertragenen Babesien für den Hund viel gefährlicher. Bei der "Hundemalaria", der Babesiose, werden ähnlich wie bei der menschlichen Malaria, die roten Blutkörperchen durch Parasiten zerstört. Die Krankheit beginnt etwa eine Woche nach Zeckenstich mit hohem Fieber und wird nicht immer rechtzeitig als Babesiose erkannt und behandelt. Gelbsucht und Blutarmut sind die Folge. In diesen Fällen, so sagt Professor Dr. Eberhard Schein, Parasitologe an der Freien Universität Berlin, sterben die Hunde in der Regel nach etwa zehn Tagen. Hinzu kommt, dass es in Deutschland keine Medikamente gegen die Babesiose gibt. Die Tierärzte müssen sich die Arznei über eine internationale Apotheke besorgen. Bis das Medikament dann zur Verfügung steht, kann es, so Professor Schein, für den Hund oft zu spät sein