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17.3.08

Protestaktion: Rumänienhunde

Es gibt einen neuen Aufruf in Sachen rumänischer Hunde und Katzen der Tierhilfe Hoffnung . Nachdem in Rumänien ein neues Tierschutzgesetz schon fast beschlossen war,scheint dieses nun doch noch gekippt werden zu sollen - ein Rückfall in düstere Zeiten?

"Wie wir in einer Aussendung zu Weihnachten 2007 mitteilen konnten, wurde von der rumänischen Regierung ENDLICH ein neues Tierschutzgesetz beschlossen, das das Töten von gesunden Tieren in Zukunft verbietet. Senator Marius Marinescu, der sich für den Tierschutz in Rumänien stark macht, hatte schon am vergangenen Welttierschutztag, den 4. 10. 2007, unser rumänisches Tierheim, die SMEURA, besucht und war zutiefst beeindruckt, wie gut unser Tierheim, das laufend über 3000 rumänischen Strassenhunden das Überleben sichert, funktioniert, und welchen gesunden und zufriedenen Eindruck unsere Hunde machen. Auch begrüsste er den Erfolg unseres Kastrationsprojektes (innerhalb von drei Jahren haben wir 12000 Hunde kastriert und damit unendliches Tierleid verhindert). Schliesslich versicherte er uns, sich vehement dafür einzusetzen, dass die grausame Verfolgung und Tötung der Strassenhunde in ganz Rumänien bald der Vergangenheit angehören werde – und er löste dieses Versprechen rasch ein. Auf sein Betreiben wurde am 17.12.07 über eine sofortige Verbesserung des rumänischen Tierschutzgesetzes Nr. 205 abgestimmt und von der rumänischen Abgeordnetenkammer (Präsident Bogdan Olteanu) mit 218 zu einer einzigen Gegenstimme verabschiedet: das erste rumänische Gesetz, das das Leben von Tieren schützt! In diesem Gesetz (Nr.9/2008) steht: „Es ist verboten, Hunde, Katzen und andere Tiere zu euthanasieren, ausgenommen wenn sie unheilbar krank sind.“ Damit hatte unser jahrelanger Kampf um das Leben der bedauernswerten Strassenhunde endlich Erfolg! In Hinkunft ist das Quälen bzw. das Töten gesunder Tiere (mit Ausnahme der sogenannten Nutztiere) bei Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr bzw. einer Geldstrafe bis zu 3.000 Euro verboten!


Senator Marinescu und die verzweifelten Tierschützer Rumäniens hatten durch unsere immerwährenden Protest-Aufrufe internationale Unterstützung durch E-mails und Faxe aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien und England erfahren. Wir danken Ihnen allen, die Sie unseren Kampf um diese neue fortschrittliche gesetzliche Regelung auch mit IHREM Protest unterstützt haben!


Das zweite Gesetz, das Gesetz Nr. 227, das sich noch detaillierter auf die rumänischen Strassenhunde bezieht und ganz besonders wichtig ist - es geht dabei um die Kastration und Rückführung der Hunde in ihr früheres Territorium - kommt am Dienstag, den 18. März 2008 zur letzten Abstimmung in der Abgeordnetenkammer. Es ist zuvor schon vom Plenum des Senats akzeptiert worden.

Dieses 2. Gesetz – ebenfalls eine Initiative des tierschutzengagierten Senators Marinescu – verlangt,

1. dass herrenlose Hunde nach Entwurmung, Impfung, Kastration und Identifikation in ihrem alten Territorium wieder freigelassen werden,

2. dass Hundewelpen bis 5 Monate und Hunde, die nicht im Territorium erwünscht sind, in öffentlichen Tierheimen bleiben sollen,

3. dass Grosstiere wie Pferde, Esel u.a., die verlassen, ausgesetzt oder beschlagnahmt wurden, bis zur Adoption in Tierheimen bleiben sollen.

Um dieses gute und tierfreundliche Gesetz noch in letzter Sekunde platzen zu lassen, wurden in jüngster Zeit im rumänischen Fernsehen und in Zeitungen regelrechte Hetzkampagnen gegen die Strassenhunde veranstaltet. Man schürte die Angst vor Seuchen und Hundebissen absichtlich mit dem Ziel, das Verbot der Tötung der Strassenhunde und die Vorschrift zur Durchführung offizieller humaner Kastrationsprojekte noch in allerletzter Minute mit Gewalt zu verhindern!

Die Drahtzieher hinter diesen grossen Hetzkampagnen in Zeitungen und im Fernsehen sind die ewig gestrigen tier- und fortschrittsfeindlichen Politiker und völlig korrupten Profiteure, die seit Jahren viele Millionen Euros an rumänischen Steuergeldern für die qualvolle Tötung von Hunderttausenden wehrloser Strassenhunde vergeudet und daraus profitiert haben, obwohl sie sehr genau erkannten, dass die Zahl der Hunde auf den Strassen durch die Tötungen niemals geringer wurde und nur die konsequente Kastration der Tiere dieses Problem lösen konnte. Zugleich behaupten sie, die selbst vielfach schwerreiche Industrielle und EURO-Millionäre sind , für die Kastration der Hunde sei kein Geld da (wohl aber für protzige Prachtbauten…)

Das ANSVSA, das landesweite Veterinäramt, verlangt nun unglaublicherweise folgende Änderungen, die die beiden neuen wunderbaren Tierschutzgesetze mit einem Schlag völlig wert- und wirkungslos machen würden. Diese verlangten Änderungen stehen in vollem Widerspruch zu diesen neuen Gesetzen, wonach Tiere nicht mehr gequält und gesunde Tierebei hoher Strafe nicht mehr getötet werden dürfen.

Das ANSVSA will jetzt das genaue Gegenteil dazu durchsetzen, nämlich: dass Hunde und Katzen, die binnen fünf Tagen nach dem Einfangen nicht zurückgefordert, adoptiert oder im Territorium erwünscht sind, sollen euthanasiert werden, dass die Rückführung der Hunde in ihr altes Territorium nur nach schriftlichem Ansuchen einer Personerfolgen darf, die damit auch die volle Verantwortung für die Hunde übernehmen muss, dass Welpen bis zu einem Monat euthanasiert werden sollen,
dass Grosstiere wie Pferde, Esel usw., die nicht binnen fünf Tagen nach dem Einfangen adoptiert werden, geschlachtet werden sollen!"

TEXT EINES ENGLISCHSPRACHIGEN PROTESTBRIEFES
Dear Sirs!

Romania is a European Union country now - That’s why it really was high time for it to bring about a more compassionate law protecting the life of animals. This law Nr. 9/2008 (former Nr. 205) now secures the survival and protection of stray animals. From now on people tormenting or even killing animals can expect a high fine or imprisonment in future.

After wasting enormous sums of Romanian tax money – many millions! – on the ruthless killing of thousands and thousands of innocent dogs for no result whatsoever (the number of dogs in the streets is still the same as before!) and upsetting innumerable Romanian animal lovers who helplessly had to observe the cruel proceedings – your government finally decided to accept what the WHO /World Health Organization had already stated more than 20 years ago in "Guidelines for Dog population management":

Neither killing nor imprisoning dogs can reduce the dog population, but only consequent sterilization!

The recent passing of the new animal protection law has well shown that Romania now wants to modernize and to turn away from the money-wasting, futile killing of sensitive creatures. It has shown that Romania has decided to leave the old primitive, brainless ways and change over to the only promising and humane method: the sterilization of all stray dogs.

This now only remains to be put into action by law Nr. 227 - which has already been accepted by the Plenum of the Romanian Senat – and is to be passed now as the necessary logical supplement to law Nr. 205 forbidding the killing and torturing of animals.

It is absolutely incredible and utmostly annoying for us, what the ANSVSA backed by the mafia of profiteers is now trying to do:

They intend to betray and defraud the Romanian legislation! Totally contradictory to the newly passed law they want to maintain the killing of the poor stray animals by demanding

-that stray animals not being adopted within 5 days should have to be killed

-that baby dogs under 1 month should have to be killed in any case

-that stray dogs after sterilization should only be returned to their original territories on written demand, with the demanding person being totally responsible for these dogs

-that horses and other bigger animals not being adopted within 5 days should be slaughtered etc.

In case the ANSVSA and the profiting killing mafia should succeed, this would mean the END of Romania’s excellent new animal welfare law, which would then turn back to becoming a simple KILLING INSTRUMENT.
Please don’t let Romania’s unscrupulous profiteering animal killers take over again!


Die folgenden email-Adressen der verantwortlichen Politiker bitte in das Adressaten-Feld Ihres Protestmails kopieren!

tariceanu@pnl.ro; sen.m.marinescu@clicknet.ro; tenealuminitza@yahoo.com; bogdan.olteanu@cdep.ro; cp06@cdep.ro; relu.fenechiu@cdep.ro; relu@fene.ro; dusa_mircea@cdep.ro; constantin.igas@cdep.ro; soporan.vasile@cdep.ro; cristianadomnitei@cdep.ro; antal.arpad@cdep.ro; antala@narancs.ro; mapostolache@cdep.ro; stefan.bardan@cdep.ro; bogdan.cantaragiu@cdep.ro; ion.calin@cdep.ro; ancaconstantinescu@cdep.ro; petru.lificlu@cdep.ro; dan.marian@cdep.ro, eduard.martin@cdep.ro; eduard@polaris.ro; alexandru.mazare@cdep.ro; rares.manescu@cdep.ro; chestor_ioltean@cdep.ro; cristian.stanescu@cdep.ro; strunga_emil@cdep.ro; strunga_emil@yahoo.com; pur.caras@pur.ro; aurel.vladoiu@cdep.ro; zgonea@cdep.ro