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22.6.10

Düsseldorf stoppt beschlossene Kastrationsverordnung

Dass Politiker heute so und morgen anders reden und handeln, ist in diesen Tagen nichts Ungewöhnliches. Bestes Beispiel: Die im Februar beschlossene Verordnung, nach der alle freilaufenden Katzen im Stadtgebiet von Düsseldorf gekennzeichnet und kastriert werden müssen, wurde nun im Stadtrat auf Eis gelegt. Fadenscheinige Begründung: Es lägen nur die Zahlen der Tierschutzorganisationen vor und außerdem gäbe es rechtliche Bedenken. Zudem habe keine deutsche Großstadt außer Paderborn eine solche Verordnung erlassen.
Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Tierschützer. Für alle die, die viel Zeit, Engagement, Gefühl und Geld investieren, um das zu retten, was andere Mitbürger fahrlässig verursachen. Und es zeigt wieder einmal, dass Tiere und Tierschützer in dieser Gesellschaft keinerlei Stellenwert haben. Wie anders lässt sich der Satz interpretieren, dass nur die Zahlen der Tierschutzorganisationen vorlägen. Was heißt hier NUR? Wer sollte wohl sonst besser Bescheid wissen über das tägliche Katzenelend auf den Straßen? Wer schleppt bei jedem Wind und Wetter sommers wie winters Futter, kastriert auf eigene Kosten, hilft bei Wunden und Infektionen, bei Krankheit und Leiden? Wer kümmert sich um all das Elend, dass liebe Mitmenschen verursachen, indem sie ohne Benutzung ihres Gehirns unkastrierte Tiere frei herum laufen lassen? Dass eine Katze in jedem Jahr rund zehn Nachkommen in die Welt setzen kann, ist eine bekannte Tatsache. Welches Elend das verursacht, auch: Ausmemergelte Müter, selber kaum ein Jahr alt, die schon Junge haben. Unterernährte, krankheitsanfällige Katzenkinder, oft schon im Mutterleib infiziert, mit Seuchen wie Katzenschnupfen und FIP oder FIV. Allesamt Krankheiten, die einen langsamen und grrausamen Tod verursachen. Kann da jemand wirklich noch allen Ernstes daran zweifeln, dass eine Kastrationsverordnung absolut dringend notwendig ist, um dieses Problem in den Griff zu bekommen? Mögen sich doch die Verantwortlichen einfach nur mit den Zahlen beschäftigen, wie viele Tiere jedes Jahr in den Tierheimen und Tiersschutzorganisationen landen, die streunend, krank, verhaltensgestört aufgegriffen werden: Die Statistiken sind vorhanden. Wer sehen will, der kann sehen. Die Politiker wollen offensichtlich nicht. Und dafür gehört ihnen die Meinung gesagt: Bloggen, mailen, erzählen Sie diese Ungeheuerlichkeit bei allen Tierfreunden. Verbreiten Sie die Nachricht von der Ignoranz und Arroganz, von der Überheblichkeit und Feigheit auf Kosten der Tiere. Tierschützer, wehrt Euch endlich!