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14.3.09

Tierschützer sind doch schlimme Menschen

Gestern im WDR in der Sendung "Daheim und unterwegs" war ein Fischer zu sehen, der im Rhein chinesische Wollhandkraben und nebenbei an den Rheindämmen Nutrias in Fallen fängt. In schöner Ausführlichkeit wurde gezeigt,wie er die toten Tiere aus den Fallen holt und dabei erzählt, dass er pro abgeliefertem Schwanz bezahlt wird. Denn schließlich sind diese Tiere Schädlinge, die Deiche und Dämme zerstören. Nur wieder "diese Tierschützer" sind damit nicht einverstanden. Dabei sind die schuld, weil sie vor vielen Jahren die zu Pelzmänteln bestimmten Nutrias befreiten..tss, tss..

Heute kommt Aho aktuell mit der Schlagzeile. "Tierschützer prügelten Schlangenbesitzer krankenhausreif und raubten Tigerpythons".

Und in diversen Tierforum dieser virtuellen Welt wird gern vor Tierschützern gewarnt. Die einen wollen "Geld", igitt, um den Unterhalt für eine vom AmtsVet beschlagnahmte Massenhaltung von Kaninchen zu finanzieren und sind überdies beratungsresistent.

Andere wollen sogar TAUBEN oder Wasservögel retten. Ist das vorstellbar? Und das in einer Stadt wie Düsseldorf, die bekanntlich auf ihr Image viel hält, wenn schon auf sonst nichts.

Halten wir fest: Meist sind Tierschützer ja ohnehin entweder jung, dann fanatische Veganer und Tierbefreier oder alte Mütterchen und nicht ganz für voll zu nehmen. Sie sind hysterisch, irrational, großmäulig, geraten öfter wegen Unbelehrbarkeit in die Schlagzeilen...

Sind sie uns deshalb ein Dorn im Auge und gefälliger Prügelknabe - diese "Tierschützer"? Weil sie den Mund aufmachen und uns aus unserer bequemen Ruhe aufstören? Weil sie umsetzen, was die Naturwissenschaften schon lange bewiesen haben, nämlich dass der Mensch alles andere als die Krone der Schöpfung ist? Und weil sie sich für andere Mitbewohner dieser Erde stark machen?

Ich gestehe, ich in es satt. Satt diese dummen Plattitüden zu hören, satt, Arbeit zu machen, für die andere zu faul, zu borniert, zu geizig, zu unwissend sind. Satt, mich mit Halbwissen und Vorurteilen herum zu schlagen. Und satt, immer die selben wiedergekäuten Schlagzeilen zu lesen. Liebe Mitmenschen, lasst Euch endlich mal was Neues einfallen!