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27.12.18

Flöhe bei Katzen erkennen, vorbeugen und behandeln


Wenn sich Katzen auffällig häufig kratzen, sollten Besitzer hellhörig werden. Flöhe könnten die Ursache für den Juckreiz sein. Die nur wenige Millimeter großen Insekten siedeln sich im Fell von Katzen an und ernähren sich vom Blut ihres Wirtes. Häufigster Parasit der Stubentiger ist der rot-braune Katzenfloh. Da ein weiblicher Floh pro Tag zwischen 20 und 30 Eier legen kann, kommen in einem einzigen Flohleben schnell einige tausend Eier zusammen.

Flohbefall erkennen


Ob eine Katze von Flöhen befallen ist, lässt sich leicht erkennen. Mit einem feinen Kamm wird das Fell der Katze ausgebürstet und der Kamm anschließend auf einem weißen, feuchten Tuch ausgeklopft. Rot-braune Flecken weisen auf Flöhe hin. Auch die Wohnung mit weißen Baumwollsocken abzulaufen ist eine Möglichkeit. Eine sichere Diagnose kann ein Tierarzt stellen. Flohbefall zu erkennen und zu behandeln ist sehr wichtig. Flöhe sind nicht nur unangenehm für eine Katze, sie können auch allergische Reaktionen hervorrufen. Juckreiz, Schwellungen und Veränderungen der Haut sind die Folge. Das vermehrte Kratzen kann Hautentzündungen und Haarausfall auslösen. Außerdem können Flöhe den Gurkenkernbandwurm sowie verschiedene Bakterien übertragen. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Flohbefall bei den geliebten Stubentigern zu bekämpfen.


Quelle: Pixabay


Flöhen vorbeugen


Damit es gar nicht erst zu einem Flohbefall kommt, sollte auf regelmäßige Hygiene geachtet werden. Freigänger bringen Flöhe meist von draußen mit herein. Die Wohnung inklusive Polstermöbel, Kissen, Decken und Körbchen sollte regelmäßig gesaugt werden. Nach Möglichkeit sollten alle Nistmöglichkeiten von Flöhen in regelmäßigen Abständen bei 60 Grad gewaschen werden. Eine Vielzahl der Flöhe befindet sich nämlich nicht auf der Katze, sondern auf ihren Schlafplätzen. Spot-On Präparate helfen, zusätzlich Flöhe fern zu halten. Bei Flohhalsbändern ist Vorsicht geboten, da sich Katzen damit strangulieren können. Katzen können Flöhe auch von anderen Tieren übertragen bekommen, weshalb stets alle in einem Haushalt lebenden Tiere regelmäßig auf einen Flohbefall untersucht werden sollten, denn trotz aller Vorsicht ist ein hundertprozentiger Schutz gegen Flöhe selten möglich. 

Sobald ein Verdacht auf Flöhe besteht, sollte ein Termin mit dem Tierarzt vereinbart werden. Der stellt eine zuverlässige Diagnose und berät über die Behandlungsmöglichkeiten. Mit einem Flohkamm können bereits viele Eier, Larven und ausgewachsene Flöhe aus dem Fell des befallenen Tieres entfernt werden.

Für die Behandlung gibt es verschiedene Mittel, die als Pasten, Tabletten oder Sprays erhältlich sind. Je nach Wirkstoff töten Sie Eier, Larven oder die Flöhe selbst ab. Produkte zur erfolgreichen Flohbekämpfung bietet zudem die Europa Apotheek. Wer nicht gleich zu chemischen Mitteln greifen möchte, kann Flöhe auch auf natürliche Weise bekämpfen. Kieselgur kann erfolgreich gegen Flöhe eingesetzt werden. Katzenbäder können bei Tieren, die nicht wasserscheu sind, zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass bei einem diagnostizierten Flohbefall alle im Haushalt lebenden Tiere behandelt werden, da Flöhe sich schnell auf einen anderen Wirt verbreiten. 

Der Hygiene der Wohnung sollte bei einer Floh-Diagnose besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden um einen erneuten Flohbefall zu verhindern. Besonders gründlich sollten alle Ecken, Polstermöbel und Teppiche abgesaugt und der Staubsaugerbeutel sofort entsorgt werden. Alle Textilien, mit denen die Katze in Berührung kommt, sollten bei 60 Grad gewaschen oder bei mindestens minus 19 Grad eingefroren werden. Auch an eine Wurmkur sollte im Laufe der Behandlung gedacht werden. Werden alle Maßnahmen sorgfältig ausgeführt, besteht eine gute Prognose. In den meisten Fällen können Katzen erfolgreich von einem Flohbefall befreit werden. Die Behandlung kann aber langwierig sein, wenn sich durch den Befall mit Flöhen Allergien oder Entzündungen gebildet haben. Diese müssen speziell, in Absprache mit dem Tierarzt, behandelt werden.