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27.2.17

Keine Massentötungen vor dem ESC in der Ukraine ?

     
Kiew, 27. Februar 2017 – Die Stiftung VIER PFOTEN hat mit dem ukrainischen Ministerium für Ökologie und Naturressourcen in Kiew eine Absichtserklärung zum Schutz der Streunertiere in der Ukraine unterzeichnet. Medienberichten zufolge befürchten Tierschützer,  dass es im Vorfeld des European Song Contests in Kiew zu Massentötungen von Streunern kommen könnte 
Gegenüber VIER PFOTEN haben Vertreter der Behörde für Ökologie der Stadt Kiew jedoch versichert, dass keine offiziellen Tötungsaktionen in Kiew vor, während und nach dem ESC stattfinden werden. Im Gegenteil: Das Ministerium will gemeinsam mit VIER PFOTEN ein Streunerhilfe-Projekt in der Ukraine starten. Insgesamt 2 000 Hunde sollen im Laufe des Jahres eingefangen, kastriert und gegen Tollwut geimpft werden. Parallel startet VIER PFOTEN ein Aufklärungsprogramm, um die Bevölkerung über den humanen Umgang mit Streunerhunden und -katzen zu informieren. Die Stiftung unterstützt das Ministerium außerdem bei der Verbesserung der Gesetze zum Schutz von Streunern.
Keine Massentötungen in Kiew
In Kiew gibt es mit 2 600 Streunerhunden aktuell verhältnismäßig wenige heimatlose Tiere (2). Dies ist auf die grausamen Tötungsaktionen im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 zurückzuführen, bei denen tausende Streuner ums Leben kamen. Dank VIER PFOTEN wurden die offiziellen Tötungen damals nach intensiven Verhandlungen gestoppt. Seitdem hat VIER PFOTEN in Kooperation mit der ukrainischen Regierung über 15 000 Streunerhunde im Land kastriert.
Rüdiger Jürgensen, Geschäftsleiter von VIER PFOTEN Deutschland:
„Die Massentötungen von 2012 werden sich in diesem Jahr zum Glück nicht wiederholen. VIER PFOTEN freut sich, dass die ukrainische Regierung künftig Streunertiere schützen wird.“
Ostap M. Semerak, Minister für Ökologie und Naturressourcen:
„Die Kooperation mit VIER PFOTEN ist uns sehr wichtig, weil die Organisation eine wesentliche Rolle spielt, wenn es um die Behandlung und Populationskontrolle von Streunerhunden geht. Wir dürfen keinesfalls vergessen, dass der humane Umgang mit Tieren, besonders Streunern, schon immer ein Markenzeichen zivilisierter Gesellschaften war.“

Quelle: Vier Pfoten