Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

30.1.17

Wir werden alle alt..

Wenn jemand früher sagt, seine Katze wäre 15 Jahre alt, dann staunten alle Menschen. Heute sind Samtpfotensenioren mit 18 oder 20 Jahren nicht mehr selten. Das macht natürlich die bessere Haltung und Pflege und Gesundheitsvorsorge. Jedenfalls bei manchen Tieren. Viele werden auch entsorgt, nur weil sie alt sind - und nicht einmal krank.

Natürlich verändern sich mit den Jahren auch die Verhaltensweisen der Senioren. Sie sind weniger aktiv, ruhen mehr, brauchen für Vieles länger als früher. Manche werden unflexibler, auch im Denken, andere unleidlich. Aber es gibt auch diejenigen, die eine Art Altersweisheit bekommen. Mancher wilder Streiter wird milder und friedlicher und überlässt die Auseinandersetzungen ums Revier den Jüngeren, wird anhänglicher und sucht nach Nähe.

Es gibt auch Verhaltensveränderungen, die mit körperlichen Problemen einher gehen. Und die kann man früh erkennen und behandeln. Natürlich gibt es degenerative Prozesse, die sich nur aufhalten und verlangsamen, nicht heilen lassen. Aber auch das ist Gewinn von Lebensqualität.


Typische Alterserkankungen bei Katzen sind:

  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Niereninsuffizienz
  • Herzinsuffizienz
  • Hoher Blutdruck
  • Verlust der Sehfähigkeit
  • Verlust des Gehörs
  • Kognitive Dysfunktion
  • Arthrose
  • Diabetes
Manches hängt miteinander zusammen, etwa die Schilddrüsenüberfunktion und die Niereninsuffizienz mit erhöhtem Blutdruck. Und der kann, wenn er nicht behandelt wird, zur Blindheit führen.

Tierhalter, deren Katze zehn Jahre und älter ist, sollten regelmäßig mindestens einmal im Jahr den Tierarzt aufsuchen und ein "geriatrisches Blutbild" machen lassen. Auch dort wird nicht automatisch der Wert für Pankreas-Lipase (PLI) ermittelt, sondern auf Anfrage. 


Viele Wehwehchen lassen sich, frühzeitig erkannt, gut therapieren und Lebensqualität lässt sich verbessern oder erhalten. Man muss es nicht so weit kommen lassen wie die Besitzer von Kater Nicolas.

Er wurde, abgemagert auf 2,8 Kilo, ein Skelett mit Fell, beim Tierarzt zum Einschläfern abgegeben. Aber Nicolas, nur 15 Jahre alt, wollte leben. Und nur hat er, dank des Einschreitens der Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V. ein neues Leben geschenkt bekommen. Seine Bauchspeicheldrüsenerkrankung wird behandelt und er genießt jede Zuwendung, die er bekommen kann.