Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

7.10.16

TASSO: Büroschnauzen – Warum der Vierbeiner im Büro eine gute Idee ist

Vielleicht ist Mini ihre ideale Bürobegleiterin? Mehr Infos unter www.pro-vita-animale.de 

 
Kennen Sie das? Sie sitzen auf der Arbeit vor dem Computer, die Zeit verfliegt, ohne dass Sie es mitbekommen, und nichts klappt so, wie es soll. Vielleicht fehlt die richtige Idee, vielleicht die Konzentration. Und plötzlich ein Trippeln, ein freundlicher Stupser auf den Unterarm. Der Hund fordert Aufmerksamkeit. Und wer kann da schon widerstehen? Ein paar Streicheleinheiten später, zurück am Computer, läuft die Arbeit plötzlich besser. Die Laune hat sich gehoben, die Kreativität ist zurück, und auch mit der Konzentration klappt es wieder. Wir, die Mitarbeiter bei TASSO e.V. kennen diese Wirkung nur zu gut – schließlich dürfen uns unsere Vierbeiner seit jeher zu Arbeit begleiten. Daher sind wir überzeugt: Hunde im Büro sind eine richtig gute Idee. Deswegen wollen wir anlässlich des Welthundetages (10. Oktober 2016) im Oktober mit unserer Aktion „Büroschnauzen“ verstärkt auf dieses Thema aufmerksam machen.

Die tierischen Kollegen sind aber nicht nur in der TASSO-Zentrale in Sulzbach nicht mehr wegzudenken. In viele Büros dürfen die Vierbeiner ihre Menschen mittlerweile begleiten. Und dabei zeigen sie, dass sie nicht nur der beste Freund, sondern auch der beste Arbeitskollege sein können. Studien belegen, dass Hunde im Büro gleich mehrere Vorteilte bieten. Sie fördern die Kommunikation, heben die Stimmung, und beim Streicheln wird Stress abgebaut.

Das weiß auch Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO. Er wird von seinem 12-jährigen Mischling Sam zur Arbeit begleitet. Mike Ruckelshaus  ist überzeugt, dass es richtig ist, Mitarbeitern zu gestatten, ihren vierbeinigen Liebling mitzubringen. Auch für die Tiere ist das ein Gewinn: „Hunde fühlen sich in der Nähe ihres Menschen am wohlsten, denn Hunde verfügen über ein ausgeprägtes Sozialverhalten und eine besondere Kommunikationsfähigkeit. Sie sind tolle Begleiter und können ein Team gut ergänzen.“ Ruckelshaus würde sich wünschen, dass es in Deutschland weiter verbreitet wäre, Hunde mit zur Arbeit zu bringen. Dann könnten sich auch mehr Berufstätige einen Vierbeiner anschaffen. Und das würde letztlich vielen Tierheimhunden eine Chance auf ein schönes Zuhause eröffnen.

Auch die Kollegen im Büro profitieren von der Anwesenheit des Vierbeiners. „Die positiven Auswirkungen von Hunden auf Menschen sind hinreichend bekannt“, sagt Ruckelshaus. „Unzählige gesundheitsfördernde Effekte der Hundehaltung sind durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt. Beim Spielen mit dem Hund schüttet unser Körper zum Beispiel Glückshormone aus. Außerdem sind Hundehalter seltener krank als Menschen ohne Haustier.“

Natürlich ist es nicht in jedem Job möglich, dass der Hund mit zur Arbeit kommt. Aber oft wäre eine Begleitung denkbar. Dabei müssen aber einige Grundregeln beachtet werden:
  • Der Arbeitsplatz muss hundefreundlich sein: Der Hund darf nicht mit in eine Fabrik, in der es laut und gefährlich ist. Lebensmittel verarbeitende Betriebe sind tabu. Weiterhin sollte nicht zu viel Trubel herrschen. Ein überfülltes Kaufhaus ist zum Beispiel keine gute Umgebung für den Vierbeiner.
  • Kollegen und Vorgesetzte müssen einverstanden sein: Auch wenn ein Kollege ein Problem damit hätte – vielleicht auch bedingt durch eine Allergie – müssen Sie darauf Rücksicht nehmen. 
  • Ein eigener Platz: Ihrem Liebling darf es an nichts fehlen. Dazu gehört ein Rückzugplatz. Weiterhin braucht der Hund auch im Job immer Zugang zu frischem Wasser und regelmäßige Spaziergänge sowie gelegentliche Spielpausen.
  • Natürlich muss sich der Vierbeiner im Büro wohlfühlen: Er sollte keine Angst vor Menschen haben oder Aggressionen zeigen. Ein gewisser Grundgehorsam ist ebenfalls Voraussetzung. Den idealen Begleiter für das Büro zeichnet zudem ein ruhiges und freundliches Gemüt aus. 
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, stehen die Chancen gut, dass Sie bald bestätigten können, was wir TASSO-Mitarbeiter seit mehr als 30 Jahren wissen: Mit einem Hund im Büro macht die Arbeit mehr Spaß!

Kennen Sie das auch? Dann schicken Sie uns doch einfach Ihr liebstes Bürohund-Foto über www.tasso.net/bueroschnauzen. Und wenn Sie sehen möchten, welche Vierbeiner bei TASSO arbeiten, schauen Sie sich doch unser TASSO-Schnauzenbuch an.
 
© Copyright TASSO e.V.