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25.11.15

Wann endlich kommt die Kastrationsverordnung - überall?

Diese schrecklich traurige Geschichte stammt von der Vier Pfötchen Hilfe und wurde auf facebook gepostet. Sie ist leider so schrecklich wahr. 

Chalyma's Geschichte
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie sehr ich fror- es war so kalt und nass auf diesem Betonboden und ich hatte so einen Hunger. Von meiner Mama fehlte jede Spur und ich vermisste sie doch so sehr.
Ich war noch gar nicht lange auf dieser Welt und lernte nun schon ihre schlimmsten Seiten kennen.
Aber endlich sollten wir Glück haben, denn liebe Menschen kamen um uns zu helfen:
Sie gruben solange im Holzhaufen, bis sie mich und meine Geschwister fanden. Dann wurden wir warm und kuschelig in einen Pullover eingepackt- das erste Mal, dass ich nicht mehr so arg frieren musste- zusammen mit meinen Geschwistern, kuschelte ich mich an diese tolle Menschen.
Wir hatten großen Hunger und bekamen im neuen Zuhause leckere warme Milch zu trinken. Die Flasche war ganz seltsam- nicht so wie bei Mama, aber das störte uns erst einmal nicht wirklich, denn wir wurden satt.
Ein wunderbares Gefühl, wenn dir vorher das Bäuchlein wehtat, weil es so leer war.
Am nächsten Tag, ging es für uns vier zum Tierarzt- wir wurden untersucht und bekamen Vitamine gespritzt. Danach ging es wieder nach Hause wo wir weiter liebevoll umsorgt wurden.
Wenige Tage später, war mein Brüderchen auf einmal ganz komisch: er bewegte sich nicht mehr viel und war merkwürdig kälter als sonst. Unser Mensch nahm ihn von uns weg und sagte er müsse schnellstens zu Tierarzt- danach wir sahen ihn nie wieder. Sie konnten nichts mehr für ihn tun.
Wir verstanden das nicht und vermissten ihn sehr.
Für uns ging es aber erst einmal bergauf- wir fraßen gut und nahmen ordentlich zu.
Bis zu dem Tag, als auch mein anderes Brüderchen sich plötzlich nicht mehr bewegen wollte. Wieder nahmen unsere Menschen ihn mit zum Arzt- und auch ihn konnte man nicht mehr retten. Wir sahen ihn ebenfalls nie wieder.
Nun waren nur noch meine Schwester und ich übrig- und auch uns ging es immer schlechter: wir wollten nicht mehr so fressen wie sonst, wir nahmen zu und wieder stark ab. Schließlich, mussten wir sogar zwangsernährt werden, damit wir nicht verhungerten.
Jeden zweiten Tag mussten wir zum Tierarzt und bekamen große Spritzen. Diese Menschen machten sich sehr große Sorgen um uns. Aber die Spritzen halfen, anschließend ging es uns immer wieder besser.
Doch einige Wochen später, machte meine Schwester komische Geräusche- ihr Bauch bewegte sich ganz schnell. Wieder kam unser Mensch und nahm sie mit. Puh...ich hatte solche wahnsinnige Angst um sie, aber kurz danach lag meine Schwester wieder bei mir.
Am nächsten Tag folgte das Gleiche, aber wieder kam meine Schwester zurück zu mir. Doch es ging ihr nicht mehr besser, und beim letzten Mal, brachten sie sie nicht mehr zu mir zurück.
Nun musste auch ich wieder zum Tierarzt- es geht bergauf mit mir, aber aus der Gefahrenzone bin ich immer noch nicht.
Jetzt bin ich ganz alleine, von uns vier Geschwistern lebe nur noch ich.
Alle meine Geschwister mussten so früh sterben. Wir hatten so viele Würmer, wir waren voll mit Bakterien und Viren und nichts half, nichts konnte unser Mensch tun um sie zu retten. Meine Geschwister wurden geboren um qualvoll wieder zu sterben. Könnt ihr Euch vorstellen wie groß meine Angst ist auch zu sterben?
Und das nur, weil unsere wildlebende Mama, die selbst völlig verwurmt und mit Viren und Bakterien infiziert ist -so sagt mein Mensch- immer und immer wieder Babys bekommen muss.
Das bedeutet, wir sind nicht die letzten gewesen, denen so ein schlimmes und qualvolles Schicksal bevorsteht.
Vermutlich trägt meine Mutter erneut Geschwister in sich, da sie meinen Menschen einfach nicht in die Falle tappen wollte, damit sie kastriert werden kann... Bitte sorgt dafür, dass eure Katzen kastriert sind, oder helft uns, damit wir wilde Katzen, um die sich keiner mehr kümmert, kastrieren lassen können.
Ich leide jetzt schon mit meinen baldigen Geschwistern und hoffe, dass sie nicht auch so ein Schicksal erleiden müssen..
Eure Chalyma
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Hope's Geschichte:
Wir waren zu dritt, vielleicht auch mehr ich kann mich leider nicht mehr erinnern, als liebe Leute kamen und uns von dem kalten Hof wegholten. Unsere Mama war schon seit Tagen weg und wir warteten vergebens auf ihre Rückkehr.
Die Menschen versuchten uns gleich mit Spritzen zu füttern, aber wir wollten so nicht trinken, da es sich merkwürdig und fremd anfühlte.
Dann kamen wir zu einer anderen lieben Frau, dort bekamen wir Fläschen mit leckerer warmer Milch. Das erinnerte uns an unsere Mama, da wir so einen großen Hunger hatten, tranken wir sie auch alle gierig leer.
Wir drei nahmen in den kommenden Tagen fleißig zu, wir hatten ja auch immer großen Hunger und mussten viel nachholen. Doch eines Abends ging es meiner Schwester gar nicht gut, sie bewegte sich nicht mehr viel und war sehr kalt.
Unsere Pflegemama kam und nahm sie von uns weg...wir sahen sie das letzte Mal.
Am Folgetag ging es auch meinem Bruder auf einmal nicht mehr gut, er wollte nicht mehr mit mir trinken, er war sehr kühl und hatte ein dickes Beinchen. Sofort machte meine Pflegemama sich auf dem Weg zum Tierarzt und nahm ihn mir weg.
Ich hatte schon solche Angst, um ihn, doch er kam zu mir zurück. Glücklich kuschelte ich mich an mein Brüderchen, es soll ihm doch bitte wieder schnell besser gehen.
Am Abend aber nahm meine Pflegemama ihn mir wieder weg, denn obwohl wir unter einem schönen warmen Licht lagen war mein Bruder sehr kalt. Von da an sah ich ihn ebenfalls nicht mehr wieder.
Mir ging es erstmal gut und nahm weiter fleißig zu, doch schleichend mit der Zeit nahme ich langsam kontinuierlich ab, obwohl ich fleißig trank.
Mir ging es dann sehr schlecht und meine Pflegemama machte sich wieder auf dem Weg mit mir zum Arzt. Ich hatte keine Kraft mehr und konnte auch nichts mehr zu mir nehmen.
Dies war auch mein letzter Weg...ich durfte endlich einschlafen und über die Regenbogenbrücke gehen. Jetzt geht es mir gut und ich bin wieder vereint mit meinen zwei Geschwistern.
Meine Mama kann sich Gott sei Dank nicht mehr vermehren, da sie vermutlich von einen Auto erfasst wurde, sie hätte uns sonst nie alleine gelassen.
Eure Hope
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Nachtrag von uns:
Woran genau Chalyma's Brüder gestorben sind, können wir leider bis heute nicht sagen. Es ging wahnsinnig schnell, wodurch sie binnen einer Stunde gestorben sind. Bei Chalymas Schwester wissen wir das ihre Leber versagt hat. Durch die Inzucht waren die Organe nicht dem Körper entsprechend ausgebildet. Verschlimmert wurde es durch die Vielzahl der Würmer und Bakterien, die die Mäuse von ihrer Mutter übertragen bekamen. Sie erhielten von ihr nicht die dringend benötigten Abwehrkräfte, sondern ein Cocktail krankmachender Erreger.
Bei Hope und ihren zwei Geschwistern wissen wir, das sie aufgrund der fehlenden Abwehrkräfte, der Unterversorgung der Mutter und deren Bakterien den Calicivirus (Katzenschnupfen) trugen, sowie Giardien hatten.. Wir führen den Tod der ersten Schwester, der wahnsinnig schnell ging, darauf hin zurück. Bei dem Brüderchen waren die Bakterien schon bis in die Gelenke und den Körper gewandert, sodass er erlöst werden musste. Hope hat leider aufgrund ihres ganzen Leidensweg einen Darmverschluss erlitten und musste ebenfalls erlöst werden.