Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

21.1.15

Tierische Familienbande

 

Unter den Tieren gibt es Beispiele von hingebungsvoller Fürsorge. Nicht von ungefähr kennen wir den Begriff der „Löwenmutter“. Dass alle Tiereltern ihre Brut verteidigen, wundert nicht. Aber ob das „Elternliebe“ und damit altruistisches Verhalten ist oder der Instinkt, die eigenen Gene unter allen Umständen weiter zu geben, ist auch in der Forschung immer noch umstritten. 
Es gibt aber auch Beispiele von „Grausamkeit“. Etwa, wenn ein verletztes oder auffälliges Tier von der Gruppe ausgesondert wird. Wer sich wie und wo sozial organisiert und auf Bedrohungen von außen reagiert, ist sehr unterschiedlich und hängt immer auch vom Lebensraum und der Lebensweise ab. 

Familien, Harems, Rudel, Herden

Es gibt Schwärme, Herden, Rudel, Familien, Harems – alles kommt vor. Für viele Tierarten macht es Sinn, sich zu großen Gruppen zusammen zu schließen, denn so sind sie weniger angreifbar und das Einzeltier ist stärker geschützt vor Feinden. Die großen Herden Afrikas sind dafür die besten Beispiele. Es gibt aber auch Tiere, die in Kleingruppen leben, wie Primaten, oder eher solitär, wie Bären. 

Denn da ist eben auch Nahrungskonkurrenz durch die Artgenossen. Manchmal ist es vorteilhaft, die Beute gemeinsam zu erlegen und zu teilen – wie bei den Löwen, die Großtiere jagen. Eine Maus zu teilen, wäre dagegen für eine Katze vollkommen unsinnig. Das begründet nicht nur den Ruf der Katze als Einzelgängerin, es ist auch bestimmend für ihr Sozialverhalten. Was wiederum nicht heißt - und das macht es so kompliziert - dass Katzen immer und unter allen Umständen unverträglich mit Artgenossen sind.

Einzelgänger Katze
Aber alle Tierpsychologen wären arbeitslos, wenn sich jeder Vierbeiner mit jedem anderen verstehen würde. Tatsächlich sind Aggression und Unverträglichkeit zwei der ganz großen Probleme, die Katzenhaltern zu schaffen machen. Und so ist die Frage, ob Katzen Einzelgänger sind oder nicht, eigentlich vollkommen überflüsig. Sie müsste richtig heißen, Ist DIESE Katze verträglich und wenn ja, mit WEM und mit WEM NICHT?