Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

21.12.12

Susis Kinder sind in Sicheheit - Susi nicht

Bitte helfen Sie meiner Mama
Die Verhältnisse, aus denen wir unsere schwarz-weißen Katzenkinder geholt haben, waren schlimm. Wir haben die Mutter, Susi, kastrieren lassen. Nun muß auch die Mutter da weg, sie darf schon nicht mehr in die Wohnung, und das bei diesem Wetter. Aber wir haben z.Z. keine Pflegestelle frei. Bitte helfen Sie uns mit einer Pflegestelle, damit wir die Mama unserer Kinder so schnell wie möglich ins Warme und Trockene bekommen. Sie heißt Susi und ist etwas über 3 Jahre. Kontakt: Christa Becker, T (0 21 29) 3 16 49, eMail: becker(at)agtiere.de

Es gibt allein in Deutschland Millionen von Katzen, die sich elendig durchschlagen müssen, weil sie - meistens auch noch unkastriert - ausgesetzt wurden. Die Streunerkatzenanzahl allein in Düsseldorf wird von TierschützerInnen, die Hunderte von Streunerkatzenfutterstellen betreuen, auf mindestens 25.000 geschätzt, wahrscheinlich ist die Dunkelziffer doppelt so hoch. Die Katzenmütter versuchen ALLES, um ihre Kinder zu ernähren und zu beschützen, so wie jede Menschenmutter das auch tun würde. Die wenigsten werden dabei von Menschen unterstützt. Können Sie sich vorstellen, wie sich eine Mutter fühlt, die ihren Kindern nicht genug Milch bieten kann, weil sie selbst abgemagert und ausgehungert ist? Wie sie sich fühlt, wenn ihre Kinder nach und nach sterben, weil sie dem Regen/Schnee und der Kälte nichts entgegen setzen können? Sich in solche Schicksale hinein versetzen zu können, heißt Empathie. Warum ist viel zu vielen Menschen Empathie abhanden gekommen? Es gibt genug Leute, die nicht alle Zimmer in ihren Häusern nutzen, es gibt genug Wohnungen, wo ein warmes Plätzchen für eine Katze vorhanden wäre. Warum bekommen wir TierschützerInnen so wenig Pflegestellenangebote? Wir bezahlen doch alle Kosten, wir betteln lediglich um einen warmen Platz und Liebe für Katzen. Wir TierschützerInnen verzweifeln nicht daran, Tiere zu pflegen, wir verzweifeln daran, Katzen NICHT aufnehmen zu können, weil alle Pflegestellen belegt sind. Und wir verzweifeln daran, dass wir von der Politik so elendig im Stich gelassen werden. In diesem Sinne wünscht das AGT-Team allen Menschen, die guten Willens sind, ein schönes Weihnachtsfest in einer warmen Stube mit ausreichend Nahrung.


Kontakt: Christa Becker, T (0 21 29) 3 16 49, eMail: becker(at)agtiere.de