Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihr Hund greift den Briefträger an? Ihr Stubentiger wird unsauber oder Ihr bester Freund lässt die Kinder nicht mehr aus dem Haus? Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen und vielen anderen Verhaltensauffälligkeiten. Rufen Sie uns an, wir helfen gerne.

31.12.11

Malwin und Mark: Immer noch auf der Suche

Malwin sieht aus wie seine hübsche Mutter    

Zusammen suchen Malwin und Mark, Brüder, 7 Monate alt, ein neues Zuhause. Sie sind wirklich prachtvolle große Kater(chen). Ihr Fell glänzt wie Seide, sie sind wunderschön, extrem lieb, sehr sozial mit anderen Katzen und die Sanftmut auf acht Pfoten. Und sie warten schon sooo lange auf einen Menschen für sich ganz alleine.....

Bruder Mark, schnurrt schon, wenn man ihn nur anspricht      



Wohnungsghaltung in reiner Nichtraucherwohnung erwünscht.
Kontakt: AG Tiere, Tel. 0202/7379140

28.12.11

Sind Katzen Einzelgänger?

Leticia, eine absolute Einzelkatze


Diese Frage wird immer noch gerne diskutiert. Und jeder Katzenhalter kennt darauf die einzig richtige Antwort. Die fällt allerdings immer anders aus, je nachdem, ob der Mensch nun ein  extrem soziales oder ein komplett ungeselliges Tier hält oder kennt.
Tatsache ist, dass es im kätzischen Sozalaverhalten die ganze Bandbreite gibt: Es gibt Tiere, die Artgenossen nicht dulden wollen und können. Und es gibt die eher rudeltauglichen Samtpfoten, die mit (fast) allem und jedem klar kommen.
Menschen gerne - Katzen nie!

Wer wie gepolt ist, hat mit vielen Faktoren zu tun: Mit der Genetik, mit der Rasse, mit der Prägung, mit der Sozialisation, mit der Erfahrung und Lebensgeschichte jedes einzelnen Tieres. Vorsicht ist immer dann  geboten, wenn Menschen allen Ernstes behaupten, mehr als zehn Katzen auf engem Raum würden sich doch blendend vertragen...Hier spielt wohl eher Überlebenstaktik eine Rolle als Wohlfühlen. Und auch, wenn Aggression nicht offen ausgebrochen ist, kann in einer solchen Gruppe blanker Stress herrschen.
Das immer wieder gerne zitierte Beispiel der römischen Katzen ist nur bedingt vergleichbar. Denn hier handelt es sich im frei lebende Populationen, die dank menschlicher Unterstützung  Zugang zu Futterressourcen haben.Geht es aber um das Jagen und Beute machen, dann ist es nun mal eine Tatsache, dass Katzen solitär jagen, auch wenn sie sich gut verstehen.
Wahr ist auch, dass, wenn Katzenkinder im großen Rudel aufwachsen und dabei gute Erfahrungen machen, meist freundlich zu allen anderen Artgenossen sind. Und ebenso wahr ist, dass sich selbst Geschwister hassen können, wie die Pest. Sind Katzen also Einzelgänger? Ein glasklares Jein. Oder auch: Ja sie sind es, können dennoch sozial sein - nur müssen sie es eben nicht.

Mehr über Leticia, die noch ein Zuhause sucht: www.agtiere.de 

24.12.11

Felix Weihnachtsbotschaft


 Frohe Weihnachten!
Wünsche ich: Babe, Flipper, Lassie, Skippy, Rin Tin Tin, Sabine Duda, Kommissar Rex, Micky Mause, Donald Duck, dem Schweinchen von Siegfried, Paulchen Panther, Schweinchen Dick, Struppie, Knut, Rudi Rüssel, free Willy, Bernhard und Bianca, Flocke der Eisbär, Robby der Seelöwe, Kater Miekesch, dem gestiefelten Kater, Shawn, Charly, dem kleinen Onkel, Mister Nilson, Mr Ed, den Dalmatinern, Asamoah, Antje, Snoopy und Lines, Apollo und Zeus von Higgins, Dombo, Benjamin Blümchen, Jollie Jumper, Paul der Oktopus, Garfield, Carola Otterstedt, den Bremer Stadtmusikanten, Kalle, Beethoven, Tom und Jerry, Der Maus, Judy, Clarence, Doris McGinness, Miss Piggy, den Birds, den Domspatzen, den Flippers, den Cats, den Monkeys, den Eagles, Fienchen, Alf, Woody Woodpacker, Hazel und seinen Freunden unten am Fluss, Trüffel, dem Roadrunner, Gabriele Müller, Maya und Willy, Ben der Bär, Puh der Bär, Bugs Bunny, Opa Jansen mit Trinity, King Kong, der Milka Kuh, der hübschen Amy, dem bösen Wolf, Kermit der Frosch, Kühlwalda die Kröte, Sammy, dem Krokodil, Schnappy, Hutch, Kalle, Ka die Schlange, Ötzi, Cäsar der Hase, Scrat, Dino von Fred und Barny, , Karuso der Hahn, Moby Dick, Bambi, Jonas der Wal, Felix die Katze , Lesia und Fam. Lenzen, Findus, Louis, Fury, Black beauty, Balu, dem weißen Hai, den Playboy Häschen...., mein kleines Mäusebärchen, Nessy, Kapitän Johannes, James Bond (007), Sam mit Kerstin, Bolle und Carlsson, dem Weihnachtskarpfen Ferdinand, auch Dir Rudolf, mit Deiner roten Nase, und und und.....allen anderen Tieren. ( und tierisch liebe Menschen) Ihr habt mein Leben bereichert oder tut es immer noch . Ich bin in eurer Schuld. Sehr viele Tiere aber, können ihrerseits auch Doris , Sabine, Marco, Gabriele und vielen anderen Tierfreunden sagen: „saustark, eure Hilfe und Engagement, auch wir haben zu danken“. In dem Sinne: frohe Weihnachten! The animal make the world a better place to live!

Copyrigt: D. Vermeulen 

21.12.11

TASSO: Wichtiger Erfolg für rumänische Hunde


Kurz vor Weihnachten haben die beiden großen Tierschutzorganisationen, TASSO und Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), Grund zur Freude. Die Ratifizierung des in Rumänien seit Langem geplanten und immer diskutierten Gesetzes PL912, das die Legalisierung zum Töten aller Straßenhunde vorsieht, ist auf den 11. Januar 2012 verschoben worden. TASSO und der bmt gehen stark davon aus, dass die massiven Proteste aus ganz Europa maßgeblich zu der Entscheidung beigetragen haben. Die beiden Tierschutzorganisationen danken daher allen Tierfreunden ganz herzlich für diesen phänomenalen Einsatz. 35.476 Proteste sind allein bei TASSO eingegangen! „Das ist ein tolles Ergebnis, mit dem wir nicht gerechnet haben. Wir bleiben aber dennoch dran und werden über die weiteren Entwicklungen berichten", so Philip McCreight von TASSO e.V.
Außerdem scheinen die jahrelangen Bemühungen um die Straßenhunde  in Brasov, Rumänien, nun endlich den gewünschten Erfolg zu zeigen. Den zähen Verhandlungen von Cristina Lapis' Millions of friends und dem bmt ist es zu verdanken, dass Bürgermeister Scripcaru die Verantwortung für die Straßenhunde seiner Stadt den Tierschützern überlassen hat. In dieser Stadt, in der noch vor Kurzem tausende Hunde in einer Hundefängeranlage gestorben sind, hat die Vernunft gesiegt. Der Bürgermeister hat eingesehen, dass andere Maßnahmen zu hundefreien Straßen führen als Einfangen und Töten. Um den Zustrom auf die Straße zu stoppen, wurde in Brasov die Chip-, Registrierungs- und Kastrationspflicht für Hunde und Katzen eingeführt. Wer sein Tier nicht kastrieren möchte, muss eine Steuer zahlen. Für mittellose Tierhalter stellen der bmt und Millions of friends die kostenlose Kastration sicher. Wenn diese Maßnahme greift, werden wesentlich weniger Tiere auf der Straße sein, und die Situation wird beherrschbar.
Alle Hunde, die überlebt haben, sind aus dem ehemaligen städtischen Tötungslager Brasov/Stupin, das nach zähen Verhandlungen geschlossen werden konnte,  ins Tierheim Brasov umgezogen. Einige Hunde leben schon glücklich  in Deutschland in neuen Familien. Insgesamt musste das Tierheim Brasov seit dem 1.8.2011 über 700 Hunde aufnehmen, es platzt aus allen Nähten, und ständig kommen natürlich neue Tiere dazu.
Hier bitten wir wieder alle Tierfreunde um Hilfe – gerade auch für die vielen Junghunde, die den strengen rumänischen Winter in einem Tierheim ohne Heizung nicht überleben würden. Gerne nimmt Petra Zipp vom Bund gegen Missbrauch der Tiere Anfragen zur Vermittlung eines Hundes entgegen: petra.zipp@bmt-tierschutz.de
 
© Copyright TASSO e.V.

19.12.11

KOMMENTAR: Rheinische Post über Katzenkinder

Die Jungkater Athos, Laurenz, Malwin und Mark suchen ein Zuhause: 02129/31649, www.agtiere.de

Auf der Tierseite in der Ausgabe vom Samstag, den 17. Dezember habe ich mit einigem Entsetzen eine Tierkolumne gelesen. Darin steht, dass man ein Katzenkind nicht vor der achten, am besten zwischen der achten und zehnten Woche zu sich holen soll. In jedem Fall aber vor der 16. Woche, denn sonst wird es schwer, es an seine neue Umgebung zu gewöhnen....

Solche Aussagen werden wohl jeden Tierpsychologen, aber auch jeden seriösen Tierschutzverein und Züchter relativ sprachlos machen. Denn ein Katzenjunges vor der 12. Woche aus dem Verbund von Mutter und Geschwistern zu reißen, und es dann noch dazu alleine zu halten, ohne Sozialkontakt zu Artgenossen, ist komplett unverantwortlich. Sicher wird nicht jedes solcher bedauernswerten Geschöpfe verhaltensauffällig. Signifikant jedoch ist, wie viele  verhaltensauffällige Katzen, die Probleme, vor allem beim Aggressionsverhalten zeigen, schon viel zu früh von der Familie getrennt und  dann alleine gehalten wurden. Kommt bei solchen Tieren im Beratungsgespräch die Frage nach der Vorgeschichte, stellt sich bei der großen Mehrzahl heraus, dass sie mit wenigen Wochen abgegeben und isoliert gehalten wurden. Aber: Junge Katzen lernen gerade in diesen ersten Lebenswochen so viel, so schnell und so prägend, wie nie wieder. Oder eben auch nicht - wenn ihnen die Chance genommen wird, ihr Sozialverhalten mit ihren Geschwistern zu trainieren.
Dass sie sich nach der 16. Woche nicht mehr oder schlechter eingewöhnen können, widerspricht wirklich allen Erfahrungen, die Tierschützer, deren täglich Brot die Vermittlung ist, machen. Im Gegenteil: Gut sozialisierte junge Katzen, vor allem gemeinsam mit einem (vertrauten) Artgenossen entwickeln sich dann zu einem angenehmen Familienmitglied, wenn sie eine behütete, angstfreie Welpenzeit hatten. Dazu gehören möglichst viele unterschiedliche Reize und Sozialkontakte. Und auch mit zwölf Wochen sind Katzen noch längst nicht erwachsen - aber ab diesem Zeitpunkt beginnen sie sich kontinuierlich von der Mutter abzunabeln und auf eigenen Pfoten zu stehen. Eine Vermittlung vor diesem Zeitpunkt ist falsch und führt oft zu Problemen - für Tier und Mensch.




     

18.12.11

Schwein Felix und der vierte Advent

Felix lässt sich stöhnend , mit verklärten Augen, auf die Seite fallen, während er von meinem jüngsten Sohn zärtlich am Bauch gekrault wird. Er liegt mal wieder genussvoll neben Rudi vor dem Kamin . Die ganze Rotte ist glücklich zusammen. Nachdem unter den beiden Schweinen die Liegeordnung festgelegt ist, herrscht eine himmlische Ruhe, und es fließt eine Entspannung durch die vor-weihnachtliche Luft, geschwängert vom Geruch der frisch gebackenen Plätzchen, Tannengrün und pupsenden Schweinen. 
Draußen verwandelt der rieselnde Schnee den Garten in eine Märchenlandschaft. Der Adventskranz sieht schon etwas getrockneter aus, mittlerweile brennt auch die vierte Kerze wobei die erste schon gefährlich kurz wird. Ich kümmere mich um Rudi, mache seine Augen sauber, und bürste seine schuppige Haut. Auf einmal stehen beide Schweine auf, und gehen in den Flur. Verwundert schauen wir uns gegenseitig an. Kommt unser Freund Bernd, der ehemalige Metzger, dem die den Zugang verwehren möchten? Nein, es schellt nicht. Wir hören lediglich unsere Schweine gedämpft, aber aufgeregt grunzen. 
Dann erscheinen beide stolz in der Wohnzimmertür: Rudi hält meine Pantoffel im Maul, und Felix bringt mir die Zeitung. Gerührt schauen wir Richtung Schweine, und kriegen nicht mit, wie hinter uns der ausgetrocknete Adventskranz wie ein Molotowcocktail Feuer fängt und in ein Bruchteil von Sekunden die Gardinen mit anzündet. Das Feuer spiegelt sich in den Augen der Schweine, und beide sehen sofort aus wie Teufelchen. Bei Felix sprießen akut zwei Hörnchen. Ich fühle die Glut in meinem Nacken. 
„Aufstehen“, sagt plötzlich die Stimme meiner Frau, weißt du wie spät wir schon haben“? Schweißgebadet werde ich wach, alles nur geträumt..uff... Ja nee, is klar! Kann ich mir abschminken, dass Rudi endlich mal meine Pantoffel bringt, und Felix mir die Zeitung nicht nur zerreißt. Eigentlich auch egal! Zurück zur Wirklichkeit: mein Gott, was habe ich euch alle lieb. In dem Sinne: schönen vierten Advent!
Copyright: D. Vermeulen

16.12.11

Großer Katzennotfall in Krefeld: Hilfe gesucht

Aus diesem Abbruchbhaus hat die AGT bereits zwei Katzenkinder aufgenommen - und leider sind alle Pflegestellen übervoll...Wer kann helfen?
Liebe Tierfreunde und Mitstreiter...

Der Tierschutzverein Krefeld e.V. sucht in Zusammenarbeit mit dem
Katzenschutzbund Krefeld e.V. und uns
dringend für 17 scheue/wilde Katzen aus dem Abbruchhaus in Krefeld
<http://www.katzen-forum.net/notfellchen/111331-abbruchhaus-krefeld-dringend
-hilfe-ps-fuer-jungtiere-benoetigt.html
>  Aufnahmeplätze.

Die Katzen befinden sich aktuell noch im Tierheim und sollen, nachdem jetzt
die Fangaktion im Abbruchhaus gestern beendet wurde, wieder auf das alte Stadtbadgelände mitten in der Krefelder Innenstadt zurück gesetzt werden, sofern sich binnen der nächsten Woche keine Aufnahmeplätze finden!

Die Krefelder Innenstadt ist weiß Gott nicht Freigänger tauglich, von daher suchen wir wirklich ganz dringend für diese Katzen Plätze. Entweder bei tierlieben Menschen, die keine Kuschelkatzen sondern nur reine Hofkatzen haben möchten,  oder auf Reitanlagen, Rest,- bzw. auch auf Bauernhöfen, wo diese Katzen anständig untergebracht, mit Futter versorgt werden, und wenn nötig auch tierärztlich versorgt werden!

Es sind scheue, zum Teil auch wilde Katzen im Alter von ca. 1-4 Jahren. Sie sind alle kastriert und gegen Würmer und Parasiten behandelt. Diese Katzen sind nicht böse, sie sind lediglich noch sehr, sehr menschenscheu!

Kontakt: miriamkoleta@web.de
Telefon: 0170 – 6679880
Beste Grüße,
Miriam Koleta

Weitere Infos:
<http://www.facebook.com/pages/rettet-die-Katzen-aus-dem-Krefelder-Katzenhau
s/188437937901478
> Ihr findet die Krefelder Katzen auch HIER auf Facebook!

Bitte diesen Aufruf großräumig verteilen! Danke!

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Last Minute Weihnachtsgeschenk

Ein Tipp aus der "Solinger Morgenpost"


14.12.11

Timi leidet sehr, weil sein Mensch gestorben ist

Timi ist ein 8 Jahre alter Kater, dessen Dosenöffner vor kurzem verstorben ist.
Er kennt nur reine Wohnungshaltung und war nie lange alleine, da sein Dosenöffner kaum die Wohnung verlassen hat, die letzten Jahre sogar bettlägerig war.
Wahrscheinlich ist er nicht mit anderen Katzen oder Hunden verträglich, da er immer Einzelkater war.
Er wurde auf eventuelle Erkrankungen untersucht und für gesund befunden. Natürlich ist er kastriert, geimpft und gechippt.
Timi sitzt zur Zeit in einem Tierheim und kommt leider mit der neuen Situation gar nicht gut zurecht, so daß er sich den ganzen Tag unter einer Decke versteckt. Dabei ist er ein menschenbezogener und verschmuster Kater.
Wer gibt dem hübschen Siam Mischling eine Chance?

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Düsseldorf

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de

12.12.11

Freddy, der netteste Kater, den es gibt


Wie kann man Freddy sehen und nicht haben wollen?


 Zwar hatte unser aller Liebling Freddy am Wochenende Besuch...und in der Zeitung war er auch. Aber: Noch will ihn niemand haben. Wir verstehen das nicht!

Solch einen sanften, einfühlsamen Kater wie Freddy hatten wir schon lange nicht mehr; denn er ist ein wirklicher Schmusebär, der am liebsten immerzu bei seinem Menschen sein möchte. Sein weiches Plüschfell lädt zum ständigen Streicheln und Schmusen ein, was Freddy ganz besonders toll findet.
Gerade in diesem kalten Tagen liegt er am liebsten ganz nahe an, neben oder auf der Heizung, von Wärme kann er gar nicht genug kriegen.



Aber er ist nicht nur ein gemütlicher Kumpel, sondern möchte auch noch bespielt werden.
Wir suchen für unseren Freddy Menschen, die ihm viel Zeit widmen können.
Sein neues Zuhause sollte rauchfrei sein. Kleine Kinder kennt Freddy nicht.
Freddy möchte Alleinkatze sein, d.h., seine Menschen ganz für sich alleine haben.
Freddy ist kastriert, geimpft, gechippt, entwurmt und auch ansonsten gesund.
Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland
Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de

Serie Katzenspielzeug: Elektronische Mäuse

Katzentiere, die mit der Zeit gehen wollen, jagen nicht mehr hinter echen Mäusen her: Sie tatzen nach virtuellen. Und auch nicht mehr wie früher, indem sie auf den Hinterbeinen auf dem Schreibtisch stehen und dabei gleich die Arbeit des Tages durcheinander  bringen. Nein, ganz gemütlich auf dem Boden sitzen und Beute jagen - das iPad macht's möglich. Kratzfest ist der Tablet-PC auch - sagen jedenfalls die menschlichen und kätzischen Tester der Zeitchrift CHIP. Die haben verschiedene Spiele unter die Lupe und die Pfoten genommen. Das Ergebnis lesen Sie hier

11.12.11

Schwein Felix Gedanken zum 3. Advent

Weihnachten, ein Fest der Liebe, für alle, auch für Tiere? Vom Egoisten, bis zum Altruisten mit Helfersyndrom, die Spannbreite ist groß. Man könnte fast sagen: vom Schwein , bis zum für den Menschen trainierten Begleithund...Felix schreit jetzt auf. Hat er das jetzt richtig verstanden? Wird er da mit dem Egoisten verglichen? Beruhige dich Felix, lass mich dir das erklären: Du stehst zusammen mit deinem Halbbruder Rudi vor einem Teller mit zwei Walnüssen drauf. Ein weißer Schaum, wie beim Prediger bildet sich um deinen Lippen. Dermaßen freust du dich auf den appetitlichen Happen. Dem Rudi geht es nicht anders. Jetzt hast du die Chance, Nächstenliebe zu zeigen, weißt du wie? Felix überlegt nicht lange, und antwortet: „So schnell wie möglich die erste Nuss fressen, und dann die Zweite, denn die nächste liebe ich auch!“ Felix ist sichtbar stolz auf seine Antwort. Felix und ich haben noch einen langen Weg vor uns. Aber wir sind nicht die Einzigen. In dem Sinne: Schönen dritten Advent!

5.12.11

Antwort auf: Katze uriniert ins Bett




Dies ist eine Antwort auf die Anfrage: Katzenkind benutzt das Bett als  Toilette.

Zum einen und grundsätzlich sollten Katzenkinder eigentlich nie vor der 12. Woche von der Mutter getrennt werden. Und auch das ist noch früh. Zum anderen sollten sie niemals alleine vermittelt werden sondern immer zusammen mit einem Geschwister oder wenigstens zu einer anderen jungen Katze. Auch mit drei Monaten sind junge Katzen noch lange nicht erwachsen - ihr Sozialverhalten wird jetzt entscheidend geprägt. Und ein junger Hund, noch dazu wild und stürmisch, ersetzt auf keinen Fall einen Artgenossen.

Dass die Katze ins Bett uriniert, sehen Menschen meist, ohne groß zu zögern, als Protest an. ABER: Das ist es NIEMALS. Egal was immer zu hören, zu lesen, zu erfahren ist. Wir sollten einer Katze niemals menschliches Denken unterstellen, sondern uns bemühen, das DENKEN einer KATZE zu verstehen, indem wir arteigenes Verhalten mit abweichendem Verhalten vergleichen und analysieren.

Der Drang, Urin abzusetzen und zu verbuddeln ist angeboren - die Feinheiten der Technik lernen Katzenkinder von der Mutter oder den Geschwistern. Dass dieses Kätzchen das Bett bevorzugt, hat vermutlich zwei Ursachen: Zum einen sind Betten aus Katzensicht etwas sehr Angenehmes und Erstrebenswertes: Warm, weich, erhöht und nach Mensch duftend. Grundsätzlich ist, wenn Katzen auf weiche Unterlagen urinieren, IMMER der Verdacht gegeben, dass das Tier beim Urinabsatz Schmerzen verspürt und deshalb die Toilette meidet. Die Toilette wird sozusagen als Verursacher der Schmerzen angenommen. Inwieweit die kleine Katze gesund ist, kann ich nicht beurteilen. Ich würde in jedem Fall den Tierarzt kontrollieren, um sicher zu sein.

Zum anderen wird es hier wohl so sein, dass der stürmische Hund die Kleine bedrängt hat oder ihr Angst gemacht hat, als sie die Toilette benutzen wollte.....Sie hat also gelernt, dass es gefährlich ist, auf dem Boden Urin abzusetzen. Haben Sie etwa gar ein Deckelklo, dann hat sie in der Falle gesessen und eine sehr unangenehme und Angst auslösende Erfahrung gemacht.

Was können Sie tun?
1. Haube oder Deckel abnehmen
2. Sandstreu verwenden, eine Lage Blumenerde oben drüber
3. Großes offenes Katzenklo auf einen erhöhten Standort stellen, der für den Hund unerreichbar ist oder einen sicheren Platz finden, an dem der Hund keinen Zugang hat. (Katzenklappe?)
4. Zum Schutz Plane über das Bett legen
5. Alternativ auch das Katzenklo auf die Plane ins Bett stellen...Es geht nur darum, dass die Katze wieder lernt, die Toilette als Selbstverständlichkeit zu akzeptieren. Danach kann sie ja wieder auf dem Boden stehen...
4.Unbedingt!!!!!!!!!! den Hund erziehen! Er MUSS lernen, die Katze nicht zu bedrängen und sie auf dem Boden nicht zu überrumpeln , sondern Rücksicht zu nehmen.

Mit freundlichem Gruß
G. Müller
Vierpfotenprofis


3.12.11

Schwein Felix und der 2. Advent

Es muss beim gestrigen Zeitungen zerreißen passiert sein. Felix wirkt seitdem sehr nachdenklich. Ob er also doch die Botschaft des Zerrissenen mitgekriegt hat? Beim Aufräumen der Papierfetzen am heutigen Morgen fiel mir ein Artikel auf: Größte Mastanlage in NRW für Schweine in Marbeck geplant. Daneben stand eine Anzeige : Bestellen Sie für die Feiertage jetzt schon Ihren Schweinebraten bei uns. Abgebildet dabei wurde ein rosa, lachendes Schwein mit Schlabberlatz um dem dicken Hals und ein Messer zwischen den Hufen. 
Weihnachten, ein Fest der Liebe... wird sich Felix dabei gefragt haben. Aber wenn er ehrlich ist, geht bei ihm die Liebe auch stark durch den Magen. Er hat mir jetzt versprochen, daran zu arbeiten, und nicht nur an sich selbst zu denken. Es gibt ja auch wichtigeres als Konsum und Besitz. Er liegt jetzt entspannt im Wohnzimmer, draußen peitscht der Regen vor die Fenster. Sein Blick ist dabei auf den Adventskranz gerichtet , wo auch die zweite Kerze dem tristen Wetter Paroli bietet, und träumt wahrscheinlich von Respekt, Frieden, Toleranz. Obwohl..sehe ich das richtig? In seinen Augen spiegeln sich die Wal,- und Erdnüsse wieder , die den Kranz schmücken. Also geht auch der zweite Advent durch den Magen? Felix, lass uns mit dem guten Beispiel voran gehen, in dem Sinne: schönen zweiten Advent!.

Copyright: D. Vermeulen 

2.12.11

Was soll der Kampf Mensch gegen Hund?

Immer wieder ist zu hören, dass Städte die Kontrollen bei Hunden und Haltern verschärfen. Denn Hunde sollen im Stadtgebiet nur angeleint laufen dürfen. Ausnahmen sind ausgewiesene Freilaufflächen. Es entbrennt ein Streit zwischen Menschen mit und ohne Hund.
Was wäre, wenn…
….ab morgen alle Hunde nur noch auf den ausgewiesenen Flächen frei laufen?

Stellen Sie sich vor, die Hundebesitzer wären von einem Tag auf den anderen von den Maßnahmen des Ordnungsamts so beeindruckt, oder so einsichtig in ihr Fehlverhalten, dass sie ab sofort ihre vierbeinigen Lieblinge nur noch in den erlaubten Gebieten von der Leine lassen. Eine schöne Vorstellung? Zur Zeit sind in etwa in Düsseldorf 32 Hundeauslaufflächen ausgewiesen. Deren Größe variiert, manche sind nur 20 mal 20 Meter groß (400 qm).
Nun werden sich drei bis viermal täglich alle Hundebesitzer zu einem dieser Orte auf den Weg machen. Da die Menschen üblicherweise bestimmte Tageszeiten für den Hundespaziergang bevorzugen, treffen mehr oder weniger viele Hunde gleichzeitig auf Platz X ein. (Morgens, mittags und abends werden es eher mehr als weniger sein.)
Was wird passieren?
Räumliche Enge, nicht ausweichen können, nicht flüchten können, Revierverteidigung, Konkurrenz, das macht jedem Hund Stress, dem einen Individuum mehr, dem anderen weniger. Es wird täglich auf  verschiedenen Auslaufplätzen zu aggressiven Auseinandersetzungen zwischen Hunden kommen,  und keines der beteiligten Tiere kann als verhaltensgestört oder gefährlich bezeichnet werden.
Die schlimmsten Vorfälle mit Bissverletzungen werden wir dann am nächsten Tag in der Zeitung lesen. Wahrscheinlich werden auch menschliche Beißopfer zu beklagen sein, die zwischen die Fronten geraten sind.
Da hilft kein Hundeführerschein, keine Landeshundeverordnung, keine Ordnungsamtüberwachung: ein Hund, ist ein Hund, ist ein Hund…

Die ist kein Blick in die Glaskugel, sondern eine Vorhersage, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Verhalten von Haushunden gegründet ist.

Marita Römer
Biologielehrerin, tierpsychologische Beraterin für Menschen mit Hund oder Katze

 

   
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