Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis
Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihr Hund greift den Briefträger an? Ihr Stubentiger wird unsauber oder Ihr bester Freund lässt die Kinder nicht mehr aus dem Haus?
Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen und vielen anderen Verhaltensauffälligkeiten. Rufen Sie uns an, wir helfen gerne.
29.8.11
Die Katze pinkelt im Stehen
Immer wieder berichten Katzenhalter davon, dass ihre Katze im Stehen uriniert. Was ist das nun, Markieren? Oder wirklich Urinieren?
Auch wenn es ähnlich aussehen mag, gibt es einen gewaltigen Unterscheid zwischen Urinieren und Markieren. Echtes Markieren ist, wie hier in diesem Blog ja schon beschrieben, ein territoriales Verhalten. Die Katze steht, der Schwanz zittert, die Hinterpfoten treteln, es wird nur eine geringe Menge an Urin waagerecht gespritzt.
Beim Urinieren sitzt die Katze, sie verscharrt ihre Hinterlassenschaften, oft schnüffelt sie auch noch einmal daran. Und was ist mit den gar nicht so seltenen Stehpinklern? Das sieht zwar aus wie Markieren, ist aber keines. ABER: es ist in jedem Fall auffällig und abweichend und bedarf der Abklärung.
Mögliche Ursachen:
- Harngriess
- Zystitits
- Ort, Ausstattung der Toilette sind dem Tier unangenehm
- Geräusche, Gerüche, Zugluft verunsichern beim Gang auf die Toilette
- die Streu behagt nicht.
Wer denkt, dass er mit einer Deckeltoilette das Problem beheben kann, liegt leider meist völlig falsch. Meist wird dann einfach an die Toilettenwand uriniert. Bessre ist wenigstens eine nach oben offene Toilette, die ein freies Sichtfeld ermöglicht. In vielen Baumärkten oder Möbelgeschäften gibt es Kunststoffgefäße mit hohen Rändern, die sich als Toilettenersatz eignen.
24.8.11
Vortrag: Das unbekannte Schwein
Daan Vermeulen, Dipl. Physiotherapeut (N.L.)
Informationsveranstaltung über Wesen ,Haltung und Pflege des Minischweins.
Daan Vermeulen, Physiotherapeut, wohnt seit über fünf Jahren mit seiner Familie und zwei Minischweinen zusammen.
Das intensive Zusammenleben und die
tiergestützte Arbeit mit den Schweinen hat zu viel Verständnis für, und
Wissen über Schweine geführt. Viel Wissenswertes, aber auch lustige
Geschichten lassen das Tier Schwein in ein besseres, vorurteilsloseres
Licht rücken.
Informativ und unterhaltsam, begleitet von Schwein Felix, Film und vielen Bildern.
Mit anschließender Fragenrunde: Dauer ca. 1,5 StundeTermin: 21.10.2011, Tierklinik Lesia, Düsseldorf
22.8.11
Was fasziniert Sie an Katzen?
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| Comtessa braucht dringend ein neues Zuhause |
Heute morgen hat mich eine Journalistin zu dem Katzenbuch interviewt und gefragt, was mich an Katzen fasziniert.Und ich hatte einige Mühe, zu antworten. Klar, es gibt die üblichen Standards: "Ihre Schönheit, ihre Anmut, ihre Eleganz, ihre Unabhängigkeit.... " Aber das sind alles sehr menschliche Bewertungen und Interpretationen eines Tieres. Um ehrlich zu sein, mag ich Hunde. Ich mag Kaninchen, ich finde Wellensittiche interessant...dass es Katzen geworden sind, ist natürlich ein Stück weit Zufall. Und ein Stück weit Faszination, das ihr komplexes Wesen mir immer wieder beschert. Aber: Wer Tiere mag oder schätzt, der schätzt alle Tiere. Jedes hat seine Besonderheiten, jedes seine eigene Art. Und es ist nicht an uns, das zu bewerten oder zu vergleichen. Sind Katzen grausamer als Hunde? Sind Kaninchen hübscher als Meerschweinchen? Schon die Frage allein tut dem Tier unrecht. Drum: Womöglich schreibe ich doch irgendwann ein Hundebuch - aus Sicht des Katzenhalters? Das wäre bestimmt unterhaltsam.
19.8.11
Tierliebe oder Egoismus?
Die Beziehung des Menschen zum Tier ist komplex und sehr extrem. Von
heftiger Abneigung bis zu heftiger Liebe reichten die vielfältigen Variationen
dieses Themas. In letzter Zeit macht eine besondere Form der Tierliebe auf sich
aufmerksam, das Tiersammeln oder Animal Hoarding, Hoarder verstehen sich
durchaus als Tierschützer, das macht die Sache besonders tragisch. Denn sie
wollen ja nur das Beste.
Aber ein Mensch muss kein Tiersammler sein, um seinen Egoismus mit Liebe zu verbrämen und ihn dahinter zu verstecken. Wenn es um die Frage geht, ob ein Tier abgegeben wird oder nicht, steht sie wieder an, die Frage nach Liebe und Uneigennützigkeit oder Liebe und Egoismus.
Abgeben, weil lästig? Da gibt es die einen, die diese Frage ungeschminkt mit Ja beantworten. Das Tier muss weg, es passt nicht mehr zu den neuen Lebensumständen. Das ist brutal - ehrlich. Dann gibt es die Anderen, die ihre Entscheidung damit begründen, dass es doch für da Tier besser ist, in eine neue Umgebung zu kommen. Seltsam, dass darunter sehr häufig Menschen mit unsauberen Katzen sind. Ob sich das Problem wirklich durch eine Abgabe lösen lässt, weil die Katze in der neuen Umgebung weniger Stress hat? Und was ist, wenn ausgerechnet nur die eine, die unsaubere oder die kranke oder die auffällige Katze gehen muss, die andere bleiben darf? Weil die sich ja "nichts hat zuschulden kommen lassen"?
Und last but not least - und das macht es vollends schwierig: Was ist mit denen, die ihr Tier besser abgeben würden, aber sich nicht davon trennen können? Weil es ja "anderswo auch nicht besser und nie so gut ist, wie hier"? Die also ihr Tier aus Liebe dazu verdammen, ein Leben zu führen, bei dem es nicht glücklich ist?
Liebe und Egoismus - ein schwer zu ziehende Grenze, ein heikles Thema.
Aber ein Mensch muss kein Tiersammler sein, um seinen Egoismus mit Liebe zu verbrämen und ihn dahinter zu verstecken. Wenn es um die Frage geht, ob ein Tier abgegeben wird oder nicht, steht sie wieder an, die Frage nach Liebe und Uneigennützigkeit oder Liebe und Egoismus.
Abgeben, weil lästig? Da gibt es die einen, die diese Frage ungeschminkt mit Ja beantworten. Das Tier muss weg, es passt nicht mehr zu den neuen Lebensumständen. Das ist brutal - ehrlich. Dann gibt es die Anderen, die ihre Entscheidung damit begründen, dass es doch für da Tier besser ist, in eine neue Umgebung zu kommen. Seltsam, dass darunter sehr häufig Menschen mit unsauberen Katzen sind. Ob sich das Problem wirklich durch eine Abgabe lösen lässt, weil die Katze in der neuen Umgebung weniger Stress hat? Und was ist, wenn ausgerechnet nur die eine, die unsaubere oder die kranke oder die auffällige Katze gehen muss, die andere bleiben darf? Weil die sich ja "nichts hat zuschulden kommen lassen"?
Und last but not least - und das macht es vollends schwierig: Was ist mit denen, die ihr Tier besser abgeben würden, aber sich nicht davon trennen können? Weil es ja "anderswo auch nicht besser und nie so gut ist, wie hier"? Die also ihr Tier aus Liebe dazu verdammen, ein Leben zu führen, bei dem es nicht glücklich ist?
Liebe und Egoismus - ein schwer zu ziehende Grenze, ein heikles Thema.
18.8.11
Morgendliche Mausrettung
Klein-Flimpi genießt den derzeitigen "Sommer " in
vollen Zügen. So klettert sie artistisch aus dem Fenster, über das Dach in den
Baum und von da aus in den Vorgarten. Und da gibt es offensichtlich Mäuse in
größerer Zahl Leider Spitzmäuse - die sie nicht mag, die sie aber gerne mit zurück ins
Arbeitszimmer schleppt. Und da laufen sie denn. Also besteht der Frühsport aus Herumkriechen
neben und unter dem Kratzbaum, Suchen hinter Kabeln, Hechtsprüngen über den PC und
schließlich Kartonfallen aufstellen. Übung macht den Meister: Wir haben die Maus
gerettet und im Garten ausgesetzt. Flimpi ist übrigens schon wieder draußen....
13.8.11
11.8.11
Artikel in der Westdeutschen Zeitung
Und auch die WZ hat über das neue Katzenbuch berichtet. Dazu gibt es einen netten Artikel über die Arbeit eines Tierpsychologen und darüber, wie man kätzisch spricht.
10.8.11
Flimpi, der Katzenwerwolf
Klein Flimpi ist eine zierliche Grautigerdame: schnell beim Denken, Laufen, Schnurren - und Knurren. Besonders beim Spiel mit der Ersatzbeute, dem großen Federwedel lässt sie bereits nach wenigen Sekunden einen Laut voller Beuteaggression hören. Ein dumpfes Knurren, das einem Riesenkater alle Ehre machen würde.Wagt es dieser freche Federwedel etwa, nicht klen bei und sich zu ergeben, dann steigert sie die Intensität dieses Lautes in ein absolut furchterregendes Grollen, das klingt wie sehr nahes Gewitter - was ihr innerfamiliär den Beinamen "der Katzhnwerwolf" eingebracht hat. Versuche, diesen Laut aufzunehmen, sind leider noch gescheitert, weil sie partout nichts ins Mikro knurren will. Aber wir geben nicht auf und versuchen es weiter.
8.8.11
6.8.11
4.8.11
Morgen Interview bei Radio Wuppertal
...über das neue Katzenbuch. Gesendet wird am Montag, zum Weltkatzentag....
Man darf gespannt sein....
Man darf gespannt sein....
Labels:
Katzen
Unsere neue Seite: Lackschuh-Katzen
Warum wir eine Website für schwarze Katzen brauchen? Weil viele Menschen mit der Fellfarbe offensichtlich Vorurteile verbinden. Und weil wir, die AGT, immer wieder feststellen, dass schwarze Katzen besonders schlecht zu vermitteln sind.
Im Moment präsentieren wir hier nur unsere eigenen Tiere, wollen aber auf Dauer auch anderen Tierschutzvereinen die Möglichkeit geben, ihre schwarzen Katzen zu bewerben.
Labels:
Katzen
2.8.11
Wer passt zu wem? Teil I
![]() |
| Betty mag Calvin, aber mag Calvin Betty? |
Im Grunde gibt es kaum etwas Komplizierteres als eine Vergesellschaftung und dabei spielen eben viele Faktoren eine Rolle.
Also, was tun? Am besten, Sie suchen nicht oder jedenfalls nicht nur nach Ihrem eigenen Geschmack aus. Sondern danach, wer zu Ihrer Katze passen könnte. Und dabei sind Geschlecht oder Fellfarbe wirklich nicht das Wichtigste.
Auch wenn es geschlechtsspezifisches Verhalten gibt, keine Frage, spielt männlich oder weiblich nicht die alles entscheidende Rolle bei der Vergesellschaftung. Es können ebenso sehr Kater mit Katern wie Kätzinnen mit Kätzinnen befreundet sein. Es gibt wunderbare Kumpelfreundschaften und harmonische Damenkränzchen. Und umgekehrt kann blanker Hass regieren zwischen Müttern und Töchtern, Brüdern und Schwestern....
Auch die alte Faustregel, dass drei immer einer zu viel sind, hat längst keine Geltung mehr. Ob nun gerade oder ungerade Anzahl von Tieren spielt weniger eine Rolle, als die Tatsache, dass ein Mensch allein mit vielen Tieren garantiert irgendwann überfordert ist. Da ist an dem Satz: "Pro Katze eine Hand und ein Zimmer" schon viel mehr Wahres.....
FORTSETZUNG folgt
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