Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

2.12.11

Was soll der Kampf Mensch gegen Hund?

Immer wieder ist zu hören, dass Städte die Kontrollen bei Hunden und Haltern verschärfen. Denn Hunde sollen im Stadtgebiet nur angeleint laufen dürfen. Ausnahmen sind ausgewiesene Freilaufflächen. Es entbrennt ein Streit zwischen Menschen mit und ohne Hund.
Was wäre, wenn…
….ab morgen alle Hunde nur noch auf den ausgewiesenen Flächen frei laufen?

Stellen Sie sich vor, die Hundebesitzer wären von einem Tag auf den anderen von den Maßnahmen des Ordnungsamts so beeindruckt, oder so einsichtig in ihr Fehlverhalten, dass sie ab sofort ihre vierbeinigen Lieblinge nur noch in den erlaubten Gebieten von der Leine lassen. Eine schöne Vorstellung? Zur Zeit sind in etwa in Düsseldorf 32 Hundeauslaufflächen ausgewiesen. Deren Größe variiert, manche sind nur 20 mal 20 Meter groß (400 qm).
Nun werden sich drei bis viermal täglich alle Hundebesitzer zu einem dieser Orte auf den Weg machen. Da die Menschen üblicherweise bestimmte Tageszeiten für den Hundespaziergang bevorzugen, treffen mehr oder weniger viele Hunde gleichzeitig auf Platz X ein. (Morgens, mittags und abends werden es eher mehr als weniger sein.)
Was wird passieren?
Räumliche Enge, nicht ausweichen können, nicht flüchten können, Revierverteidigung, Konkurrenz, das macht jedem Hund Stress, dem einen Individuum mehr, dem anderen weniger. Es wird täglich auf  verschiedenen Auslaufplätzen zu aggressiven Auseinandersetzungen zwischen Hunden kommen,  und keines der beteiligten Tiere kann als verhaltensgestört oder gefährlich bezeichnet werden.
Die schlimmsten Vorfälle mit Bissverletzungen werden wir dann am nächsten Tag in der Zeitung lesen. Wahrscheinlich werden auch menschliche Beißopfer zu beklagen sein, die zwischen die Fronten geraten sind.
Da hilft kein Hundeführerschein, keine Landeshundeverordnung, keine Ordnungsamtüberwachung: ein Hund, ist ein Hund, ist ein Hund…

Die ist kein Blick in die Glaskugel, sondern eine Vorhersage, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Verhalten von Haushunden gegründet ist.

Marita Römer
Biologielehrerin, tierpsychologische Beraterin für Menschen mit Hund oder Katze

 

   
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