Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihr Hund greift den Briefträger an? Ihr Stubentiger wird unsauber oder Ihr bester Freund lässt die Kinder nicht mehr aus dem Haus? Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen und vielen anderen Verhaltensauffälligkeiten. Rufen Sie uns an, wir helfen gerne.

27.6.10

Katzenkinder, einfach, billig, gestört für das Leben

Jetzt werden sie wieder überall inseriert: Tierkinder, vor allem Katzenbabys. Vorzugsweise mit sechs Wochen und alleine abzugeben. Und jedes Jahr wieder läuft dieses schlimme Spiel zwischen dummen, verantwortungslosen Menschen, die einen schnellen Euro verdienen wollen und- nennen wir es "uninformierten" Menschen, die ein Lebewesen mindestens genauso niedlich finden, wie ein Plüschtier. Und auch genau so damit umgehen. Schließlich soll der Hausgenosse niiiiiedlich, süüüüß und putzig sein Ob er dabei leidet, von Mutter und Geschwistern rabiat getrennt zuwerden, wie er sich fühlt ohne Art- und Spielgenossen, ist dabei fürchterlich egal. Ach, Katzen haben Gefühle? Sind sie vielleicht deshalb irgendwann restlos verstört, aggressiv und verhaltensauffällig, weil der Mensch ihr Leben gründlich aus den Fugen gebracht hat? Sind sie deshlab so krankheitsanfällig, weil mit sechs Wochen das Immunsystem noch lange nicht ausgereift ist? Jedes Jahr und immer wieder aufs Neue das gleiche traurige Spiel: Nimmt das nie ein Ende?

Diese vier Katzenkinder werden mit Bedacht erst ab der 12. Woche vermittelt und nur zu zweit, damit sie den bestmöglichen Start in ein langes und glückliches Katzenleben haben...




Fiesta, Finette, Fibus und Frisco sind   Ende März dieses Jahres geboren. Drei sind graugetigert mit viel weiß, ein Katerchen ist schwarz-weiß. Ihre Mutter hat sie liebevoll  aufgezogen und sozialisiert.Alle vier sind menschenbezogen, verschmust,  verspielt und toben durch die Wohnung der Pflegestelle. Zukünftige Adoptiveltern müssen sich auf viel  Temperament einstellen; da kann auch schon mal im Eifer des Gefechts  etwas zu Bruch gehen.




Wir suchen ab Mitte Juni ein neues, liebevolles  Zuhause für diese netten Kinder in einer rauchfreien Wohnung bei Leuten,  die die Teppichfransen nicht mit einem Kamm grade ziehen.




Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland




Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:


Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49


oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Der neueste hässlichste Hund der Welt ist ein Chihuahua

Es hat nicht lange gedauert, da haben wir nach dem Tod von Miss Ellie, einem chinesichen Nackthund, nun wieder einen neuen "Champion" mit dem Titel "hässlichster Hund der Welt". Diesmal ist es eine Chihuahuahündin mit nur einem Auge namens Princess Abby. Mag auch die Besitzerin verkünden, sie finde den Hund schön, dass ganze Spektakel ist doch ziemlich fragwürdig. Weil vorgeblich auch einmal Tiere, die nicht hübsch, jung und süüüüß sind, eine Chance bekommen, bekannt zu werden, heißt das noch lange nicht, dass solche Wettbewerbe nicht ziemlich geschmacksverirrt sind. Gut, dass es dem kleinen Hundemädchen ziemlich egal sein wird, welchen Titel ihr dumme Menschen anheften.

22.6.10

Eisbär im Wuppertaler Zoo gestorben


Foto: Pixelio, dieterundmarion


Die Tierschutzorganisation PETA nimmt ja schon länger die Eisbärenhaltung in den deutschen Zoos aufs Korn. Jetzt fühlt sie sich duch den Tod von Eisbärin Jerka im Wuppertaler Zoo erst recht bestätigt. Warum das Tier starb, ist noch unklar...Dennoch bringt PETA die nach eigener Einschätzung nicht artgerechten Haltungsbedingungen mit dem Tod des Tieres in Verbindung. Jerka habe unter Dauerstress gestanden, so PETA. Daher sei sie empfänglicher für Krankheiten aller Art gewesen. Die Eisbärenhaltung des Wuppertaler Zoos zählt PETA zu den schlechtesten in Deutschland.

Der Fall wirft, unabhängig von seinem Ausgang, die Frage wieder auf, ob Eisbären in Zoos überhaupt artgerecht gehalten werden können.

Düsseldorf stoppt beschlossene Kastrationsverordnung

Dass Politiker heute so und morgen anders reden und handeln, ist in diesen Tagen nichts Ungewöhnliches. Bestes Beispiel: Die im Februar beschlossene Verordnung, nach der alle freilaufenden Katzen im Stadtgebiet von Düsseldorf gekennzeichnet und kastriert werden müssen, wurde nun im Stadtrat auf Eis gelegt. Fadenscheinige Begründung: Es lägen nur die Zahlen der Tierschutzorganisationen vor und außerdem gäbe es rechtliche Bedenken. Zudem habe keine deutsche Großstadt außer Paderborn eine solche Verordnung erlassen.
Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Tierschützer. Für alle die, die viel Zeit, Engagement, Gefühl und Geld investieren, um das zu retten, was andere Mitbürger fahrlässig verursachen. Und es zeigt wieder einmal, dass Tiere und Tierschützer in dieser Gesellschaft keinerlei Stellenwert haben. Wie anders lässt sich der Satz interpretieren, dass nur die Zahlen der Tierschutzorganisationen vorlägen. Was heißt hier NUR? Wer sollte wohl sonst besser Bescheid wissen über das tägliche Katzenelend auf den Straßen? Wer schleppt bei jedem Wind und Wetter sommers wie winters Futter, kastriert auf eigene Kosten, hilft bei Wunden und Infektionen, bei Krankheit und Leiden? Wer kümmert sich um all das Elend, dass liebe Mitmenschen verursachen, indem sie ohne Benutzung ihres Gehirns unkastrierte Tiere frei herum laufen lassen? Dass eine Katze in jedem Jahr rund zehn Nachkommen in die Welt setzen kann, ist eine bekannte Tatsache. Welches Elend das verursacht, auch: Ausmemergelte Müter, selber kaum ein Jahr alt, die schon Junge haben. Unterernährte, krankheitsanfällige Katzenkinder, oft schon im Mutterleib infiziert, mit Seuchen wie Katzenschnupfen und FIP oder FIV. Allesamt Krankheiten, die einen langsamen und grrausamen Tod verursachen. Kann da jemand wirklich noch allen Ernstes daran zweifeln, dass eine Kastrationsverordnung absolut dringend notwendig ist, um dieses Problem in den Griff zu bekommen? Mögen sich doch die Verantwortlichen einfach nur mit den Zahlen beschäftigen, wie viele Tiere jedes Jahr in den Tierheimen und Tiersschutzorganisationen landen, die streunend, krank, verhaltensgestört aufgegriffen werden: Die Statistiken sind vorhanden. Wer sehen will, der kann sehen. Die Politiker wollen offensichtlich nicht. Und dafür gehört ihnen die Meinung gesagt: Bloggen, mailen, erzählen Sie diese Ungeheuerlichkeit bei allen Tierfreunden. Verbreiten Sie die Nachricht von der Ignoranz und Arroganz, von der Überheblichkeit und Feigheit auf Kosten der Tiere. Tierschützer, wehrt Euch endlich!

9.6.10

Aktuelle Stunde: Kater Oskar

Die Aktuelle Stunde berichtete über Kater Oscar und interviewte Marita Römer
Kann ein Kater den Tod riechen? Kater Oscar aus Rhode Island macht Schlagzeilen, weil er sich zu sterbenden Menschen setzt, kurz bevor deren Tod eintritt. Dabei ist der Kater an und für sich nicht menschenbezogen. Ist Oskar ein Todesengel? Ein Hellseher?
Die Aktuelle Stunde befragte Tierhalter und Experten, darunter Marita Römer von den Vierpfotenprofis, zu diesem Phänomen.