Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis
Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihr Hund greift den Briefträger an? Ihr Stubentiger wird unsauber oder Ihr bester Freund lässt die Kinder nicht mehr aus dem Haus?
Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen und vielen anderen Verhaltensauffälligkeiten. Rufen Sie uns an, wir helfen gerne.
28.5.10
Absoluter Notfall: Ambrosia
Ambrosia, weiblich, ca. 12 Jahre alt, kastriert, gechippt und komplett durchgecheckt. Ambrosia ist eine sehr ruhige, verschmuste und freundliche Katze. Ambrosia braucht Zeit, um Vertrauen zu fassen, aber nach einer Weile ist das Eis gebrochen, dann nähert sie sich vorsichtig und gibt Köpfchen und freut sich über die Nähe ihres Menschen. Dann ist sie sehr verschmust, anhänglich und äußerst gesprächig. Sie hört auf ihren Kosenamen "Moppelchen" und kommt, wenn sie gerufen wird. Bedingt dadruch, dass sie schon mehrfach ihr Zuhause wechseln musste, ist sie allerdings leicht in Angst zu versetzen: Damit muss Mensch umgehen können. Gesucht wird ein ruhiges Zuhause in einer verkehrsberuhigten Gegend, wo sie Freigang genießen kann, in einem Haushalt ohne Kinder, ohne Artgenossen, ohne Hunde, wo sie endlich die erste Geige spielen darf.
Möchten Sie Ambrosia einen liebevollen Lebensabend bereiten?
Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de
21.5.10
Gefährliche Tipps vom Hundeflüsterer
Alpharolle ist längst überholt
Da gibt der prominente amerikanische Hundetrainer Cesar Millan im Focus 13 Tipps zur richtigen Hundeerziehung. 11 davon entsprechen mehr oder weniger der anerkannten Expertenmeinung, nachzulesen in jedem handelsüblichen Hundebuch. Aber zwei sind doch recht kurios, ja sogar gefährlich.
Zuerst aus der Abteilung "Der Hund für Faulpelze". Millan:"Wenn Sie nicht in der Lage sind, mit Ihrem Hund regelmäßig spazieren zu gehen, sollten Sie sich ein Laufband anschaffen. So kann der Hund Energie verbrennen und Stress abbauen."
Ja super, dann kann man vor dem Fernseher sitzen bleiben und braucht kein schlechtes Gewissen haben!
Und jetzt aus der Abteilung: "Der Hund für Lebensmüde". Millan empfiehlt zur Unterwerfung des dominanten Hundes unter den menschlichen Rudelführer die "Alpharolle". Das heißt, der Mensch wirft mit körperlicher Gewalt den dominanten Hund zu Boden und hält ihn dort so lange fest, bis der Hund seine Unterwerfung signalisiert.
Millan: "So teile ich dem Tier auf natürliche Weise mit, wer der Boss ist." Ein Ratschlag aus der tierpsychologischen Mottenkiste, längst durch Feldforschung an Wolfsrudeln und verwilderten Haushunden widerlegt. Es wurde nachgewiesen, dass der Rudelführer es nicht nötig hat, sich auf solche Machtkämpfe einzulassen.
Rangordnungskämpfe gab es nur bei Gehegewölfen, die auf engem Raum eben nicht wie ein natürliches Rudel leben konnten. Leider ist die "Alpharolle" oder der "Alphawurf" immer noch nicht ausgerottet, wie man sieht. Hundebesitzer, die diese zweifelhafte Methode angewandt haben, können von unterschiedlichen Ergebnissen berichten.
Im harmlosesten Fall haben sie danach einen handscheuen Hund, der seinen Menschen meidet, weil er ihm nicht trauen kann. Wahrscheinlicher ist aber, dass der Mensch heftig gebissen wird, weil der Hund sich diese Behandlung nicht gefallen lässt.
Man kann nur jeden Hundebesitzer davor warnen, sich auf solch einen gefährlichen Ringkampf mit seinem Hund einzulassen. Um die Rangordnung innerhalb der Familie herzustellen, gibt es einfachere und gewaltfreie Methoden.
Da gibt der prominente amerikanische Hundetrainer Cesar Millan im Focus 13 Tipps zur richtigen Hundeerziehung. 11 davon entsprechen mehr oder weniger der anerkannten Expertenmeinung, nachzulesen in jedem handelsüblichen Hundebuch. Aber zwei sind doch recht kurios, ja sogar gefährlich.
Zuerst aus der Abteilung "Der Hund für Faulpelze". Millan:"Wenn Sie nicht in der Lage sind, mit Ihrem Hund regelmäßig spazieren zu gehen, sollten Sie sich ein Laufband anschaffen. So kann der Hund Energie verbrennen und Stress abbauen."
Ja super, dann kann man vor dem Fernseher sitzen bleiben und braucht kein schlechtes Gewissen haben!
Und jetzt aus der Abteilung: "Der Hund für Lebensmüde". Millan empfiehlt zur Unterwerfung des dominanten Hundes unter den menschlichen Rudelführer die "Alpharolle". Das heißt, der Mensch wirft mit körperlicher Gewalt den dominanten Hund zu Boden und hält ihn dort so lange fest, bis der Hund seine Unterwerfung signalisiert.
Millan: "So teile ich dem Tier auf natürliche Weise mit, wer der Boss ist." Ein Ratschlag aus der tierpsychologischen Mottenkiste, längst durch Feldforschung an Wolfsrudeln und verwilderten Haushunden widerlegt. Es wurde nachgewiesen, dass der Rudelführer es nicht nötig hat, sich auf solche Machtkämpfe einzulassen.
Rangordnungskämpfe gab es nur bei Gehegewölfen, die auf engem Raum eben nicht wie ein natürliches Rudel leben konnten. Leider ist die "Alpharolle" oder der "Alphawurf" immer noch nicht ausgerottet, wie man sieht. Hundebesitzer, die diese zweifelhafte Methode angewandt haben, können von unterschiedlichen Ergebnissen berichten.
Im harmlosesten Fall haben sie danach einen handscheuen Hund, der seinen Menschen meidet, weil er ihm nicht trauen kann. Wahrscheinlicher ist aber, dass der Mensch heftig gebissen wird, weil der Hund sich diese Behandlung nicht gefallen lässt.
Man kann nur jeden Hundebesitzer davor warnen, sich auf solch einen gefährlichen Ringkampf mit seinem Hund einzulassen. Um die Rangordnung innerhalb der Familie herzustellen, gibt es einfachere und gewaltfreie Methoden.
20.5.10
Wir nehmen Stellung zum Thema Hundeauslaufflächen und Kontrollen
Die Stadt Düsseldorf verschärft die Kontrollen, ob Hunde angeleint im Stadtgebiet unterwegs sind. Das führt zu einer scharfen Kontroverse zwischen den Tierhaltern und Tierschützern und Menschen, die Angst vor Hunden haben.
Was wäre, wenn…
….ab morgen alle Düsseldorfer Hunde nur noch auf
den ausgewiesenen Flächen frei laufen?
den ausgewiesenen Flächen frei laufen?
Stellen Sie sich vor, die Düsseldorfer Hundebesitzer wären von einem Tag auf den anderen von den Maßnahmen des Ordnungsamts so beeindruckt, oder so einsichtig in ihr Fehlverhalten, dass sie ab sofort ihre vierbeinigen Lieblinge nur noch in den erlaubten Gebieten von der Leine lassen. Eine schöne Vorstellung? Zur Zeit sind in Düsseldorf 32 Hundeauslaufflächen ausgewiesen. Deren Größe variiert, manche sind nur 20 mal 20 Meter groß (400 qm).
Nun werden sich drei bis viermal täglich alle Hundebesitzer zu einem dieser Orte auf den Weg machen. Da die Menschen üblicherweise bestimmte Tageszeiten für den Hundespaziergang bevorzugen, treffen mehr oder weniger viele Hunde gleichzeitig auf Platz X ein. (Morgens, mittags und abends werden es eher mehr als weniger sein.)
Was wird passieren?
Räumliche Enge, nicht ausweichen können, nicht flüchten können, Revierverteidigung, Konkurrenz, das macht jedem Hund Stress, dem einen Individuum mehr, dem anderen weniger. Es wird täglich auf verschiedenen Auslaufplätzen zu aggressiven Auseinandersetzungen zwischen Hunden kommen, und keines der beteiligten Tiere kann als verhaltensgestört oder gefährlich bezeichnet werden.
Räumliche Enge, nicht ausweichen können, nicht flüchten können, Revierverteidigung, Konkurrenz, das macht jedem Hund Stress, dem einen Individuum mehr, dem anderen weniger. Es wird täglich auf verschiedenen Auslaufplätzen zu aggressiven Auseinandersetzungen zwischen Hunden kommen, und keines der beteiligten Tiere kann als verhaltensgestört oder gefährlich bezeichnet werden.
Die schlimmsten Vorfälle mit Bissverletzungen werden wir dann am nächsten Tag in der Zeitung lesen. Wahrscheinlich werden auch menschliche Beißopfer zu beklagen sein, die zwischen die Fronten geraten sind.
Da hilft kein Hundeführerschein, keine Landeshundeverordnung, keine Ordnungsamtüberwachung: ein Hund, ist ein Hund, ist ein Hund…
Da hilft kein Hundeführerschein, keine Landeshundeverordnung, keine Ordnungsamtüberwachung: ein Hund, ist ein Hund, ist ein Hund…
Die ist kein Blick in die Glaskugel, sondern eine Vorhersage, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Verhalten von Haushunden gegründet ist.
Marita Römer
Biologielehrerin, tierpsychologische Beraterin für Menschen mit Hund oder Katze,
www.vierpfotenprofis.de
Biologielehrerin, tierpsychologische Beraterin für Menschen mit Hund oder Katze,
www.vierpfotenprofis.de
14.5.10
12.5.10
Welpenwissen, Teil II
Im Frühling lernt sich leichter...
Leider gibt es Zecken jetzt schon fast das ganze Jahr, die milden Winter sind schuld.
Nach jedem Frühlingsspaziergang sollten Sie Ihren kleinen Hund genau anschauen, ob die winzigen Blutsauger auf seinem Fell herumkrabbeln. Ihr Tierarzt wird Ihnen auch ein Zeckenabwehrmittel empfehlen, dass für Ihren Welpen unschädlich ist.
Frühling macht Spaß. Da merkt man gar
nicht, dass man erzogen wird. Freudig versucht man zu verstehen, was die
Zweibeiner von einem wollen. Und wenn man es verstanden hat, gibt es
tolle Belohnungen. Jeder Spaziergang ist ein Abenteuer und wenn man müde
aber glücklich nach Hause kommt, schläft man schnell ein und träumt
schon von den nächsten.
Achtung! Überforderung!
Voller
Freude über das herrliche Wetter und voller Stolz über den knuddeligen
Welpen kann es passieren, dass man den kleinen Kerl mächtig überfordert.
Stundenlange Spaziergänge kann der kleine Hund noch gar nicht verkraften. Er macht zwar alles mit, aber Muskeln und Gelenke leiden. In den ersten Lebensmonaten genügen wenige hundert Meter und eine Dauer von 15 Minuten. Auch allzu langes Herumtoben mit anderen Hunden ist schädlich für den jungen Organismus. Wenn Sie Zeichen der Erschöpfung bemerken, sollten Sie den Kleinen aus dem Spiel nehmen und ihm zu Hause die nötige Ruhephase gönnen.
Stundenlange Spaziergänge kann der kleine Hund noch gar nicht verkraften. Er macht zwar alles mit, aber Muskeln und Gelenke leiden. In den ersten Lebensmonaten genügen wenige hundert Meter und eine Dauer von 15 Minuten. Auch allzu langes Herumtoben mit anderen Hunden ist schädlich für den jungen Organismus. Wenn Sie Zeichen der Erschöpfung bemerken, sollten Sie den Kleinen aus dem Spiel nehmen und ihm zu Hause die nötige Ruhephase gönnen.
Achtung! Gesundheitsgefahr!
So
eine Frühlingswiese, ein Blumenbeet ist was Tolles. Der Welpe wird
alles erforschen und probieren, ob es für ihn genießbar ist. Leider
probiert er auch die Hinterlassenschaften anderer Tiere und findet
Kaninchenküttel sehr schmackhaft. Oder er knabbert an den hübschen
Narzissen herum. Er kann ja nicht wissen, dass Tierkot Krankheitserreger
enthält oder dass Narzissen giftig sind.
So heißt es jetzt besonders gut aufpassen und den kleinen Hund daran hindern, sich ungesunde Dinge einzuverleiben.
So heißt es jetzt besonders gut aufpassen und den kleinen Hund daran hindern, sich ungesunde Dinge einzuverleiben.
Achtung! Zecken!
Leider gibt es Zecken jetzt schon fast das ganze Jahr, die milden Winter sind schuld.
Nach jedem Frühlingsspaziergang sollten Sie Ihren kleinen Hund genau anschauen, ob die winzigen Blutsauger auf seinem Fell herumkrabbeln. Ihr Tierarzt wird Ihnen auch ein Zeckenabwehrmittel empfehlen, dass für Ihren Welpen unschädlich ist.
11.5.10
Wir helfen uns gegenseitig
unter www.haustierverschwunden.de haben wir eine neue Seite eingerichtet: "Vermittlungs- Tausch- und Austauschbörse".
Diesem Angebot liegt der Gedanke zugrunde, daß alle Tierschutzvereine und alle Tierbesitzer - oder die, die es noch werden wollen hier im näheren Umfeld, die Möglichkeit haben, untereinander Kontakt aufzunehmen, ein wenig über den Tellerrand zu schauen, was machen die anderen Leute, wie können wir uns sinnvoll ergänzen, um uns somit gegenseitig Hilfestellung zu geben. Das Forum ermöglicht ebenfalls, Tierfreunde, die nicht einem Verein angeschlossen sind, die ein Tier suchen/abgeben, irgendwelche Utensilien suchen/abgeben oder einfach nur eine Frage haben / eine wichtige Erkenntnis gewonnen haben, usw. auf ganz unverbindliche Art einzubinden. Damit ergeben sich evtl. auch Vermittlungsmöglichkeiten oder Pflegestellen.
Es wäre also großartig, damit dieses Forum erst einmal mit Leben erfüllt wird, wenn wir alle so viel Input wie möglich geben, zu vermittelnde Tiere einstellen usw. Das Vermittlungsprocedere wird selbstverständlich zu den individuellen Konditionen des jeweiligen Vereins stattfinden, sprich Vertrag, Gebühren usw. Bitte diese Mail auch an viele "Tierschutzaktive" aus Ihrem Umfeld weitergeben.
Wir denken, die Mühe ist einen Versuch wert. Vielleicht werden ja durch die Existenz dieses Forums wieder einige Tiere ein schönes Zuhause finden, denn die Zeiten sind bezüglich der Vermittlungsmöglichkeiten denkbar schlecht geworden. Wichtig ist natürlich, daß wir dieses Forum publizieren und Mundpropaganda betreiben. Eine solche Möglichkeit wäre auch, einen Auszug aus den Beiträgen auszudrucken und bei Tierärzten, Futterhäusern usw. auszulegen, damit viele Menschen darauf aufmerksam werden.
In diesem Sinne liebe Grüße von
Nadine Jossten (1. Vorsitzende - TSV Willich) & Petra Norden
Labels:
Tierschutz
10.5.10
Gegen die Fuchsohrprämie in Sachsen
Die Organisation "Natur ohne Jagd" ruft auf gegen einen barbarisches Vorgehen gegen Füchse: Wir veröffentlichen hier ihren Aufruf:
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Tillich,
Vor einigen Wochen ging ein Artikel durch die Presse über einen noch lebenden Fuchs, der aufgefunden wurde und dem man die Ohren abgeschnitten hatte. Abgeschnitten deswegen, weil in Ihrem Bundesland Sachsen für ermordete Füchse Prämien bezahlt werden. Eine Welle des Protestes ging durch die Republik und wie uns bekannt ist, wurde Sachsen von Protestbriefen überrollt, die jedoch alle in Form eines standardisierten Briefes vom sächsischen Bürgerbüro mit fadenscheinigen Begründungen zurückgewiesen wurden.
Als Begründung wurde angegeben, die Jagd auf Füchse diene der Regulierung der Population und der Eindämmung von Krankheiten. Dass die Jagd in keinster Weise dazu geeignet ist, Fuchspopulationen zu regulieren oder Krankheiten einzudämmen, hat sich schon in den 60-iger Jahren bei der Bekämpfung der Tollwut gezeigt.
Die verstärkte Bejagung der Füchse hatte sogar zur weiteren Ausbreitung der Tollwut beigetragen.
Selbiges trifft auch jetzt bei der Bekämpfung des Fuchsbandwurmes zu. Wie auch die Tollwut erst durch eine Impfung eingedämmt werden konnte, haben neue Studien gezeigt, dass nur eine Entwurmung der Füchse zum Erfolg führt, wobei dann nachweislich die Ansteckungsgefahr gen null tendiert.
Herr Siegemund vom sächsischen Bürgerbüro, der das Standard-Schreiben im Auftrag von Ihnen, Herr Ministerpräsident Tillich, verschickte, behauptet darin es sei legitim eine Fuchsohrprämie zu zahlen, weil dies in anderen Bundesländern auch so gehandhabt werden würde. Diese Behauptung ist falsch.
Wir haben recherchiert und bei den entsprechenden Stellen in den verschiedenen Bundesländern nachgefragt. In keinem anderen Bundesland wird derzeit eine Fuchsohrprämie bezahlt. Sachsen bildet hier eine unrühmliche Ausnahme.
Desweiteren beruft sich Herr Siegemund darauf, dass Jäger die Füchse nicht als Wildbret verwerten könnten und sich darum die Prämie verdient hätten. Ja, was ist das? Wird jetzt schon das private Hobby der Freizeitjäger aus öffentlichen Kassen finanziert?
Wie wir nun erfahren haben, ist nicht erst seit kurzem diese Fuchsohrprämie ausgelobt worden. Aus einem Presseartikel vom 01.April 2009 erschienen in der Sächsischen Zeitung online, geht hervor, dass die Fuchsohrprämie letztes Jahr auch schon bezahlt wurde und wie so oft, wurden die Füchse verstümmelt und einfach weggeworfen.
Sachsen scheint sich immer mehr zum „Jägerland“ zu entwickeln, da es als erstes Bundesland plant, offensichtlich auf der Druck der Jägerlobby, die Wölfe ins Jagdrecht aufzunehmen. Hierbei muss ernsthaft nachgefragt werden, wie lange es dauert, bis die ersten Ohrprämien für Wölfe gezahlt werden. Ein Wolfshasser-Verein, angeführt von Jägern, hat sich in der Lausitz bereits schon formiert.
Einen respektvollen Umgang mit den Tieren in Ihrem Land, ausgerichtet nach neuen wildbiologischen Erkenntnissen und basierend auf den Grundpfeilern von Tier- und Naturschutz, lässt sich in der Art und Weise, wie in Ihrem Land mit den Füchsen umgegangen wird, nicht erkennen.
Wir protestieren aufs Schärfste gegen die weitere Auszahlung einer Fuchsohrprämie, welche die sächsischen Jäger zu immer höheren Abschussquoten animieren und gegen das unwürdige Abschneiden der Ohrspitzen bei den lebenden und toten Tieren.
Bitte protestieren Sie bei:
Ministerpräsident Tillich:
ministerpraesident@sk.sachsen. de
info@sk.sachsen.de
Bürgerbüro Sachsen:
buergerbuero@sk.sachsen.de
Staatsministerium Umwelt und Landwirtschaft
Poststelle@smul.sachsen.de
NABU Sachsen:
dauderstaedt@NABU-Sachsen.de
heinitz@NABU-Sachsen.de
BUND:
Bund.sachsen@bund.net
weiland@uhlenhof.de
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Tillich,
Vor einigen Wochen ging ein Artikel durch die Presse über einen noch lebenden Fuchs, der aufgefunden wurde und dem man die Ohren abgeschnitten hatte. Abgeschnitten deswegen, weil in Ihrem Bundesland Sachsen für ermordete Füchse Prämien bezahlt werden. Eine Welle des Protestes ging durch die Republik und wie uns bekannt ist, wurde Sachsen von Protestbriefen überrollt, die jedoch alle in Form eines standardisierten Briefes vom sächsischen Bürgerbüro mit fadenscheinigen Begründungen zurückgewiesen wurden.
Als Begründung wurde angegeben, die Jagd auf Füchse diene der Regulierung der Population und der Eindämmung von Krankheiten. Dass die Jagd in keinster Weise dazu geeignet ist, Fuchspopulationen zu regulieren oder Krankheiten einzudämmen, hat sich schon in den 60-iger Jahren bei der Bekämpfung der Tollwut gezeigt.
Die verstärkte Bejagung der Füchse hatte sogar zur weiteren Ausbreitung der Tollwut beigetragen.
Selbiges trifft auch jetzt bei der Bekämpfung des Fuchsbandwurmes zu. Wie auch die Tollwut erst durch eine Impfung eingedämmt werden konnte, haben neue Studien gezeigt, dass nur eine Entwurmung der Füchse zum Erfolg führt, wobei dann nachweislich die Ansteckungsgefahr gen null tendiert.
Herr Siegemund vom sächsischen Bürgerbüro, der das Standard-Schreiben im Auftrag von Ihnen, Herr Ministerpräsident Tillich, verschickte, behauptet darin es sei legitim eine Fuchsohrprämie zu zahlen, weil dies in anderen Bundesländern auch so gehandhabt werden würde. Diese Behauptung ist falsch.
Wir haben recherchiert und bei den entsprechenden Stellen in den verschiedenen Bundesländern nachgefragt. In keinem anderen Bundesland wird derzeit eine Fuchsohrprämie bezahlt. Sachsen bildet hier eine unrühmliche Ausnahme.
Desweiteren beruft sich Herr Siegemund darauf, dass Jäger die Füchse nicht als Wildbret verwerten könnten und sich darum die Prämie verdient hätten. Ja, was ist das? Wird jetzt schon das private Hobby der Freizeitjäger aus öffentlichen Kassen finanziert?
Wie wir nun erfahren haben, ist nicht erst seit kurzem diese Fuchsohrprämie ausgelobt worden. Aus einem Presseartikel vom 01.April 2009 erschienen in der Sächsischen Zeitung online, geht hervor, dass die Fuchsohrprämie letztes Jahr auch schon bezahlt wurde und wie so oft, wurden die Füchse verstümmelt und einfach weggeworfen.
Sachsen scheint sich immer mehr zum „Jägerland“ zu entwickeln, da es als erstes Bundesland plant, offensichtlich auf der Druck der Jägerlobby, die Wölfe ins Jagdrecht aufzunehmen. Hierbei muss ernsthaft nachgefragt werden, wie lange es dauert, bis die ersten Ohrprämien für Wölfe gezahlt werden. Ein Wolfshasser-Verein, angeführt von Jägern, hat sich in der Lausitz bereits schon formiert.
Einen respektvollen Umgang mit den Tieren in Ihrem Land, ausgerichtet nach neuen wildbiologischen Erkenntnissen und basierend auf den Grundpfeilern von Tier- und Naturschutz, lässt sich in der Art und Weise, wie in Ihrem Land mit den Füchsen umgegangen wird, nicht erkennen.
Wir protestieren aufs Schärfste gegen die weitere Auszahlung einer Fuchsohrprämie, welche die sächsischen Jäger zu immer höheren Abschussquoten animieren und gegen das unwürdige Abschneiden der Ohrspitzen bei den lebenden und toten Tieren.
Bitte protestieren Sie bei:
Ministerpräsident Tillich:
ministerpraesident@sk.sachsen.
info@sk.sachsen.de
Bürgerbüro Sachsen:
buergerbuero@sk.sachsen.de
Staatsministerium Umwelt und Landwirtschaft
Poststelle@smul.sachsen.de
NABU Sachsen:
dauderstaedt@NABU-Sachsen.de
heinitz@NABU-Sachsen.de
BUND:
Bund.sachsen@bund.net
weiland@uhlenhof.de
5.5.10
Patenschaften für Kaninchen gesucht
Dieser Film entstand in unserer Kaninchenauffangstation in Langenfeld. Noch glücklicher wären die Tiere und wir allerdings, wenn auch noch diese letzten Überlebenden der Kaninchenkastrophe ein endgültiges neues Zuhause finden würden. Denn auf Dauer kann ein so kleiner Verein wie die AGT die Mittel nicht aufbringen, um diese Tiere zu halten und zu versorgen. Es werden dringend Spenden, Helfer und Patenschaften gesucht, denn viele dieser Tiere sind leider chronisch am Kaninchenschnupfen erkrankt und müssen regelmäßig tierärztlich versorgt werden.
Wer sich über die Vorgeschichte informieren will, kann das unter www.agtiere.de
tun. Den Bericht des WDR gibt es nach wie vor auf www.youtube.de unter dem Stichwort "Kaninchenkatrastrophe"
Der Welpenhandel blüht: Wien
Das war nicht das erste und es wird auch nicht das letzte Mal sein: Die Österreichische Polizeit ertappe am Wiener Flughafen Schwechat einen Spanier, der 26 Welpen mit gefälschten Papieren nach Spanien schaffen wollte. Nicht zum ersten Mal, wie er einräumte. Die Tiere sind im Moment im Wiener Tierschutzhaus untergebracht und werden versorgt.Um Nachschub macht sich der Hundehändler keine Sorgen: Aus Osteruropa rollt weiterhin ein nie endender Strom von jungen Hunden.
Labels:
Tierschutz
3.5.10
HUnwelpenwissen, Teil I
Früh übt sich...
Um
einen Hundewelpen zu erziehen, planen Sie kleine Übungseinheiten. Fünf
bis zehn Minuten genügen, länger kann sich der Kleine nicht
konzentrieren. Eine grüne Wiese genügt, und keine anderen Hunde oder
Menschen dabei, denn nichts soll ablenken.
Ganz konzentriert folgt das Hundebaby seinem Menschen, der ja nun die Rolle der Hundemutter und des Rudelführers übernommen hat. Gemeinsam erkunden Mensch und Hund die Umgebung. Kleine Spiele lenken immer wieder die Aufmerksamkeit des Welpen auf seinen Menschen. Wird er gerufen, so kommt er eifrig herbei, denn er weiß, dass etwas Interessantes auf ihn wartet. Mit kleinen Belohnungen, Spiel- und Schmuseeinheiten lernt der Hund, dass es sich lohnt, auf seinen Menschen zu achten.
Ganz konzentriert folgt das Hundebaby seinem Menschen, der ja nun die Rolle der Hundemutter und des Rudelführers übernommen hat. Gemeinsam erkunden Mensch und Hund die Umgebung. Kleine Spiele lenken immer wieder die Aufmerksamkeit des Welpen auf seinen Menschen. Wird er gerufen, so kommt er eifrig herbei, denn er weiß, dass etwas Interessantes auf ihn wartet. Mit kleinen Belohnungen, Spiel- und Schmuseeinheiten lernt der Hund, dass es sich lohnt, auf seinen Menschen zu achten.
Er
lernt aber auch, dass nicht alles erlaubt ist. Ruhig und souverän
verbietet der Boss bestimmte Dinge. Vertrauensvoll gehorcht der Welpe,
er braucht Grenzen, der kindliche Übermut bringt ihn sonst in Gefahr.
Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um die ersten Gehorsamkeitsübungen zu
starten.
„Sitz“, „Platz“ und „Bleib“ gelingen im Sonnenschein bei entspannter Stimmung am besten. Zur Belohnung beendet der Mensch die Unterrichtsstunde mit fröhlichem Spielen und Toben. Auf
dem Nachhauseweg wird das Laufen an der lockeren Leine geübt. Der Welpe
ist schon ziemlich müde und wird von sich aus nicht mehr so wild
herumspringen.
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