Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihr Hund greift den Briefträger an? Ihr Stubentiger wird unsauber oder Ihr bester Freund lässt die Kinder nicht mehr aus dem Haus? Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen und vielen anderen Verhaltensauffälligkeiten. Rufen Sie uns an, wir helfen gerne.

29.3.10

Keine Kastrationspflicht in Bonn



Es tut sich etwas in den NRW-Städten: Immer mehr Kommunen arbeiten daran, eine Kastrationspflicht für Katzen einzuführen. Bonn nicht. Hier setzt die Stadt auf "Freiwilligkeit und Information", weil ein Zwang womöglich dazu führen würde, dass mehr Tiere ausgesetzt würden. Eine gelinde gesagt - eigenwillige Interpretation der Lage angesichts des ständig steigenden Katzenelends.

Doch kein Ende des Tötens in Rumänien?

Kurze Zeit war Aufatmen angesagt: Rumänien schien sich darauf zu besinnen, dass es in einem Land, dass der EU angehören will, pure Barbarei ist, Straßenhunde in Massen umzubringen. Das scheint sich wieder zu ändern. Aktuell kommen die Nachrichten von TASSO und dem ETN, dass sich rumänische Politiker dahingehend geäußert haben, das Töten der Streuner wiederaufnehmen zu wollen. Die beiden Tierschutzorganisationen rufen ihrerseits zum Protest auf.

28.3.10

Kaninchen: Underdogs der Tierszene?




 
Sie sind klein, puschelig und sehen ach so niedlich aus. Und sie sind für wenige Euro einfach überall zu kaufen: Kaninchen. Nicht wenige Eltern oder Großeltern möchten gerade vor Ostern ihren Kindern eine Freude mit einem lebendigen Tier machen. Was viele nicht wissen: Kaninchen sind nicht unbedingt Kindertiere, denn längst nicht alle lassen sich hochheben und beschmusen. Viele von ihnen fristen ein Leben lang ein trauriges Leben auf engstem Raum, weil sie vermeintlich so einfach zu halten sind. Aber: Die kleinen Hoppler haben ein recht kompliziertes Sozialverhalten. „Sie sind absolut nicht geeignet, alleine in engen Käfigen zu leben“, weiß Martina Bruckert, Leitern der Kaninchenstation der Aktionsgemeinschaft für Tiere (AGT) in Langenfeld. „Leider wissen viel zu wenige Menschen, was Kaninchen wirklich zum Glück brauchen: Gesellschaft, viel Platz, Auslauf, Bewegungsfreiheit und artgerechte Beschäftigung.“ 

Der Verein bereut seit über einem Jahr Tiere, die aus einer aufgelösten Massenhaltung stammen. Bruckert appelliert an Tierfreunde, sich zuerst beim Tierschutz umzusehen, wenn sie ein Kaninchen suchen: „Bei uns warten noch viele Tiere allen Alters und in allen Farben und Rassen auf ein neues Zuhause.“



Zum Beispiel Snowy, der weiße Kaninchenbock, der am ersten Weihnachtstag fast erfroren draußen gefunden wurde und der sich in die Damen Caramella und Tiramisu verliebt hat. Alle drei warten nun zusammen auf ein schönes Kaninchenheim. „Wir haben aber auch viele Tiere, die aufgrund der vorigen schlechten Haltung chronisch an Kaninchenschnupfen erkrankt sind und für die wir dringend Paten suchen, um die Futter- und Tierarztkosten auch weiter finanzieren zu können“, sagt Martina Bruckert. „Paten können natürlich jederzeit ihr Tier besuchen, es füttern und streicheln.“

Und dann gibt es da auch noch die ehemaligen „sieben Zwerge“, Mischlinge aus Wild- und Hauskaninchen, deren Mutter hochträchtig ausgesetzt wurde. Hier sind echte Tierliebhaber gefragt, denn diese Tiere sind nur zur Beobachtung geeignet. Für sie würde der Verein ein großes, ausbruchssicheres Gehege mitliefern und – wie bei allen Kaninchen — auch bei der Haltung beraten und helfen.

Trotz aller Mühen bei der Vermittlung kommt es derzeit vor, dass Tiere zurück zur AGT kommen: „Wenn sich die familiären Umstände verändern, sind oft die Vierbeiner die Leidtragenden“, wissen die Betreuer. Aber Kaninchen reagieren sehr sensibel auf Veränderungen und schlechte Haltung. So konnte ein Kaninchenbock, der innerhalb weniger Tage völlig abmagerte, weil er von seiner Gruppe getrennt wurde, nur in allerletzter Minute von der Tierärztin vor dem Tod gerettet werden.

Die AGT sucht dringend weiter ehrenamtliche Helfer, die Gehege reinigen, Müll abtransportieren und bei der Versorgung der Tiere helfen, Spender und Paten für die Kaninchen. Interessenten können sich melden bei:

Aktionsgemeinschaft für Tiere
Martina Bruckert
Tel. 02173/80962
Mobil 0176/ 620 37 935

22.3.10

Schon geht es wieder los: Zecken

Der Winter war nun wirklich lang und langweilig und grau und kalt und überhaupt...Aber ein Gutes hatte er doch: Er war zeckenfrei. Kaum wird es auch nur einige Grad wärmer, kommen Kater Paul und Toby auch schon wieder mit den ersten Zecken nach Hause. Zum Glück lassen sie sich manchmal in Paulchens weißem Fell schon sehen, wenn sie noch auf der Suche nach einer Stelle zum Beißen sind. Dann kann ich sie schnell herausklauben. Aber bei Toby, dem Grautiger, sind sie nicht nur nicht zu sehen, der Kerl lässt sich nicht anfassen und schon gar nicht hält er still, um sich Blutsauger entfernen zu lassen. Also wird das wieder ein Kampf bis aufs Messer, um ihm wenigstens ab und an einmal Frontline verpassen zu können - mit roher Gewalt. Und ob es hilft? Bei Paul jedenfalls muss alle zwei Wochen nachversorgt werden...so lange hält gerade mal der Zeckenschutz. Zeckenhalsbänder sind bei uns absolut verpönt, seit sich unser Chefkater an einem solchen fast stranguliert hätte: trotz Mechanismus, der das Halsband hätte öffnen müssen.

15.3.10

Vergesellschaftung von Katzensenioren: Rindergulasch, zweite Runde

Einige werden sich vielleicht noch an unsere schönste Weihnachtsgeschichte erinnern. Damals lernten sich gerade Kater Julchen und Kätzin Gisi kennen, beide elf Jahre alt. Noch dazu war Julchen bislang Alleinherrscher im Revier und Gisi saß sechs Jahre lang in einem Tierheim.  Welche Fortschritte die beiden inzwischen gemacht haben, lässt sich daran erkennen, dass sie nun schon friedlich nebeneinander auf der Terrasse sitzen und ihr geliebtes Rindergulasch fressen. Wer weiß, dass Katzen sehr territorial organisiert sind, kann ermessen, was es für Julchen bedeuetet, seine jahrelang gegen alle Eindringlinge verteidigte Terrasse nun mit einem Artgenossen zu teilen. Ein wahrer Meilenstein auf dem Weg zur Seniorenliebe....einfach schön.















Skeptischer Blick von Julchen zu Gisi.....

aber ok, das Gulasch hat gesiegt...

8.3.10

Besondere Menschen gesucht



Heute tun sich schon völlig unkomplizierte, junge hübsche Tiere schwer, ein neues Zuhause zu finden. Um wieviel schwerer wird es für Vierbeiner mit Handicap, einen Menschen zu finden, der bereit ist, sich ihrer anzunehmen?
Wir geben die Hoffnung nicht auf: zum Beispiel für diese kleine Katze namens Kitty hier, die auf dem Foto so kritisch schaut. Sie wurde sehr krank und schlecht ernährt auf einem Schrottplatz gefunden und mühsam wieder aufgepäppelt, medizinisch versorgt und kastriert. Sie hat inzwischen langsam mehr Vertrauen zu Menschen gefasst, aber es wird noch ein weiter Weg werden, um aus ihr eine Schmuserin zu machen. Sie hat leider ein gesundheitliches Handicap zurückbehalten: ein schwaches Herz. Deshalb sollte sie an einen ruhigen Platz, wenn überhaupt, dann nur zu ruhigen, lieben Katzen, die sie nicht bedrängen. Da sie noch keine zwei Jahre alt ist, kann sie bei entsprechender Haltung sicher noch viele schöne Jahre erleben.

Wer sich für Kitty interessiert, meldet sich bitte bei Förster, Tel 02131/3839666

TV:Tipp Arte, Verstehen wir unsere Tiere?

Leider wieder mal zu einer Zeit, bei der kaum jemand vor dem Fenseher sitzen dürfte: Aber dennoch sehr sehenswert: X: enius, Mensch und Tier - Das große Missverständnis Deutschland 2008 

Eine der größten Hindernisse im Mensch-Tier-Verhältnis ist unsere Angewohnheit, Tieren menschliches Verhalten zu unterstellen - völlig selbstverständlich. Aber wer sich die Mühe macht, arteigenes Verhalten zu erkunden und zwar frei von Vorurteilen, wird feststellen, dass wir oft schrecklich schief liegen mit unserer Interpretation. Dieser Film geht solchen Missverständnissen auf den Grund und ist schon deshalb sehr empfehlenswert. 


Arte, Do. 11.3.2020, 8.45-9.15 Uhr



5.3.10

Morgens, 4.30 Uhr: Würgen


Gut, den Wecker kann man sich sparen. Aber es gibt schönere Arten aufzuwachen, als von würgenden Geräuschen unter dem Bett geweckt zu werden. Und selbst, wenn die Übermüdung das Würgen überhören lässt, ist es nicht schön, mit bloßen Füße und ohne Brille in......hmmm....hineinzutreten. Und natürlich ist es für die Katzen alles andere als gesund, jeden Tag ihre Haare zu erbrechen. Das geht nun schon seit Wochen so...ob es daran liegt, dass so viel und schon so lange geheizt wird und die Katzen den Frühling "vermuten" und deshalb so haaren? 
Dass sie beim Putzen die losen Haare auflecken, ist der Lauf der Dinge. Leider können die sich im Magen zu sogenannten Bezoaren, Haarballen, zusammenklumpen. Die werden je nachdem entweder mit dem Kot ausgeschieden oder ausgewürgt. Dagegen sollen ja bekanntlich Malzpaste, Butter oder Pflanzenöl, unters Futter gemischt, helfen. Auch Katzengras wird gerne als Ballaststoff eingesetzt. Soweit die Theorie.

In der Praxis hilft leider alles nichts. Es wird gewürgt, mit schöner Regelmäßigkeit. Also her mit dem Anti-Hairball-Futter. Kleine, feine Dosen, alternativ Tüten zu 85 (!) Gramm, je teurer, desto besser....? Tja, keine wirkliche Besserung, obwohl es gerne gefressen wird. Zurzeit laufen nun Experimente mit Antihairball-Trockenfutter und - oh Wunder....seit drei Tagen keine Geräusche mehr in der Morgendämmerung......Sollten wir den Durchbruch erzielt haben?

Wer immer noch Ideen oder Anregungen hat, er möge sie bitte (!) mitteilen..... 

1.3.10

Die schönsten Miezen

gibt es beim STERN, wo sonst. Hundebesitzer sollten nicht traurig sein, es gibt auch die schönsten Möpse.