Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihr Hund greift den Briefträger an? Ihr Stubentiger wird unsauber oder Ihr bester Freund lässt die Kinder nicht mehr aus dem Haus? Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen und vielen anderen Verhaltensauffälligkeiten. Rufen Sie uns an, wir helfen gerne.

30.1.10

Deckelklo macht Katze froh?


(Matt ist ein Fundkater, der nun schon einige Zeit in einer unserer Pflegestellen sitzt. Leider hat sich bisher niemand gemeldet, der ihn vermisst, was uns und der Pflegestelle vollkommen unbegreiflich ist, denn Matt ist ein absoluter Traumkater. Er ist geschätzte 6 Jahre jung, kastriert, entwurmt, entfloht, gechippt und wird bei der Vermittlung auch geimpft sein. Er lebt zurzeit in einer Pflegestelle ohne Probleme mit anderen Katzen und auch Hunden zusammen, wobei man aber sagen muss, dass ihn seine vierbeinigen Mitbewohner nicht sonderlich interessieren.
Kontakt:
Nina Schön, Telefon (02 01) 999 68 33
oder E-Mail an: schoen(at)agtiere.de)



Eigentlich werden Katzentoiletten ja für Katzen gemacht. Eigentlich....

In Wirklichkeit sind sie natürlich einzig und allein auf das menschliche Bedürfnis zugeschnitten, ein Haustier zu haben, das möglichst wenig Schmutz und Geruch verbreitet. Das glauben Sie nicht? Deckelklos sind der beste Beweis. Keine einzige Katze würde in freier Natur jemals eine lichtlose, enge, stinkige Höhle aufsuchen, um Kot oder Urin abzusetzen. Was würde Ihnen wohl besser gefallen: Möchten Sie sich in ein enges Kabuff zwängen, in dem es stinkt und Sie sich nicht bewegen können? Oder lieben Sie Ihr bequemes Badezimmer mit viel Licht, Luft und Komfort?
Gut, zugegeben, das ist ein unzulänglicher Vergleich. Aber bedenken Sie bitte: Katzen sind Beutegreifer, aber auch Beutetiere. Sich freiwillig in eine Höhle zu setzen, die kein freies Sichtfeld bietet, während draußen potenzielle Gefahren lauern, widerspricht allen Instinkten. Und die sind bei  unseren Hauskatzen noch genauso ausgeprägt, wie bei den wilden Verwandten. Wer aber seine Katze dazu zwingt, gar ein Deckelklo mit Schwingtür zu benutzen, verlangt eigentlich Unmögliches, zumindest absolut Instinktwidriges.
Wer jetzt sagt, er habe für seine Katze schon immer eine solche Toiette im Einsatz gehabt, dem soll gesagt sein: Dass Ihre Katze nicht neben das Ungetüm uriniert, heißt noch lange  nicht, dass sie sich wohl fühlt. Spätestens aber dann, wenn eine Katze zeigt, dass ihr eine  geschlossene Toilette Angst macht  oder wenn es einem Mehrkatzenhaushalt zu Mobbing kommt, dann gibt es nur eine Devise: Freiheit auf der Toilette und Deckel runter. Denn kluge Katzen - und welche sind das nicht - mobben die Rivalen bevorzugt beim Schlafen, Fressen und beim Absetzen von Kot oder Urin. Denn dann ist die Gegnerin beschäftigt und abgelenkt. Was kann es Einfacheres und Wirkungsvolleres geben, als sich oben auf den Deckel zu legen und der anderen Katze den Ausgang aus einer stinkigen Höhle zu versperren? Das bedrängte Tier wird die Toilette daraufhin früher oder später komplett meiden.

27.1.10

Hauptsache klein und billig

Ein guter Film, ein wichtiger Film über den alltäglichen Haustierwahn, den der NDR da gestern ausgestrahlt hat. Wenn auch manchmal schwer zu ertragen. So viel Dreistigkeit und Unwissenheit und Gleichgültigkeit auf allen Seiten auf Kosten der Tiere, das raubt einem dann doch den Atem. Und immer wieder die bekannten Namen aus der Tierverkäufer- und Vermehrerszene, die für viel Leid verantwortlich sind....Vor wem soll einem eigentlich mehr grausen: Vor denjenigen, die ihren Profit damit machen oder vor denjenigen, die das erst ermöglichen?

Wer den Film verpasst hat, kann ihn hier noch einmal sehen.

26.1.10

Katzenkunst: Fortsetzung




Katzenbilder snd fast immer Kätzchenbilder. Süüüüüüüß. Niiiiiiiiedlich. Oder wenn es schon eine erwachsene Katze ist, die dargestellt wird, dann ist die wenigstens schön, elegant, geheimnisvoll......Sind Sie schon einmal von einem wütenden Kater gebissen worden? Gekratzt, dass das Blut spritzte? Und lieben Sie ihn dann immer noch? Dann haben Sie sicher ein Auge für Katzenkunst abseits der Whiskas-Werberomantik.

 Copyright: B. Klöss

Weil wir die Katzenkunst von Barbara Klöss so witzig und so herzerfrischend anders finden, hier noch einmal zwei ihrer Werke.

23.1.10

Katzenkunst

Hier ist Kater Rabanito zu sehen, einmal "live" 



und einmal künstlerisch verfremdet von Barbara Klöss...aus Düsseldorf

22.1.10

LESIA: Vortrag von Ärzte gegen Tierversuche


Dr. Corina Gericke

 Das Thema Tierversuche war lange medial präsent. Fast scheint es, als ob wir alle uns damit arrangiert hätten und es als alltgägliche Normalität hinnehmen. Dabei steigen die Zahlen der gequälten und getöteten Tier seit Jahren kontinuierlich wieder an. Das machte gestern bei einem Vortrag in Tiermedizin Zentrum der LESIA AG in Düsseldorf  Dr. med. vet. Corina Gericke, Mitglied im Vorstand des Vereins Ärzte gegen Tierversuche, mit Zahlen sehr deutlich. Der Verein führt eine eigene Datenbank, in der er aktuelle Tierversuche auflistet: es sind derzeit 3800. Und rund 2,7 Millionen Tiere, davon der größte Teil Mäuse, aber auch rund 800 Katzen, wurden 2007 im Tierversuch verbraucht.
Gericke machte klar, warum aus ihrer Sicht Versuche am Tier unnötig und überflüssig sind:

- Weil Ergebnisse aus dem Tierversuch eben nicht zuverlässig auf den Menschen übertragbar sind. Gericke      erinnerte an getestete Medikamente wie Contergan, aber auch an Vioxx und Lipobay.
-Weil Tiere leidensfähige Geschöpfe sind, die ebenso Schmerz empfinden wie der Mensch.
-Weil Tierversuche für den medizinischen Fortschritt nicht notwendig sind, denn es gibt längst hochspezialiserte Alternativverfahren mit besserer Aussagekraft.
- Weil Jahrzehnte der Forschung und der Tierversuche nichts dazu beigetragen haben, Fortschritte bei der Bekämpfung etwa von Krebs, Aids und Diabetes oder anderen Volkskrankheiten zu erzielen.

Ärzte gegen Tierversuche fordert daher einen anderen Umgang mit Forschung und Medizin und die stärkere staatliche Förderung der Alternativen zum Tierversuch. Gericke: "Diese Alternativmodelle werden pro Jahr mir rund vier Millionen Euro gefördert. Forschung mit Tierversuchen mit mehreren Milliarden Euro."

Eine Zusammenfsssung des Vortrages von Dr. Gericke sehen Sie demnächst auf der Website der LESIA AG unter www.lesia.de  

Ausfürhliches Informationsmaterial zum Thema Tierversuch in Medizin und Forschung  ist erhältlich bei
Ärzte gegen Tierversche e.V.
info@aerzte-gegen-tierversuche.de










17.1.10

FDP wettert gegen Kastrationsverordnung

ACHTUNG:  Dies ist ein Kommentar, der ausdrücklich eine persönliche Meinung enthält und zwar eine empörte!

Die tägliche Lokalzeit aus Düsseldorf hat das Thema Kastrationsverordnung zum Thema gemacht. In einem Filmbeitrag hat der WDR darüber berichtet und Stimmen von Politikern und Bürgern eingefangen. Besonders erschreckend: Die Stellungnahme von Marie-Agnes Strack-Zimmermann, FDP. Die  Dame leugnet schlichtweg, dass Düsseldorf ein Katzenproblem hat. Soviel Unkenntnis verschlägt denjenigen, die  - pardon -  die "Drecksarbeit" machen müssen, dann doch die Sprache. Wie oft mag die Dame wohl nachts, an den Wochenden, im Regen, bei Eiseskälte draußen gewartet haben, dass ihr ein verletztes, krankes, unkastriertes Tier in die Falle gegangen ist, dass ohne menschliche Hilfe elendiglich krepiert wäre. Wie oft hat sie wohl gefüttert, versorgt, gewartet, horrende Tierarztkosten bezahlt und mitgelitten, wenn sich ein Tier wegen  menschlicher Dummheit und Grausamkeit gequält hat? Hat sich denn die Dame schon mal mit Tierärzten, Tierschützern, Biologen unterhalten, oder wie kommt sie zu ihrem Wissen? Wenn Frau Strack-Zimmermann alle ihre Entscheidungen aufgrund solch profunder Recherchen trifft, wie offenbar im vorliegenden Fall, dann armes Düsseldorf, Du tust mir leid..


Die Aktionsgemeinschaft für Tiere stellt allen Tierschutzorganisationen ein juristisches Gutachen zur Verfügung, aus dem hervorgeht, dass die Kommunen verpflichtet sind, einem ungehinderten Wachstum des Katzenbestandes entgegen zu wirken. Daraus geht auch hervor, dass die Städte dem freiwilligen, ehrenamtlichen Engagement ihrer Bürger viel Geld verdanken.

Und noch eines, Frau Strack-Zimmernann: Tierschützer sind mündige Bürger und Wähler.  Sie sind sehr wohl in der Lage, zu beurteilen, wer wirklich ihre Interessen vertritt.

15.1.10

Aktuelle Stunde zum Mensch-Katze-Verhältnis

Am Sonntag, den 17. 1. 2010 ab 19.10 Uhr berichtet die Aktuelle Stunde des WDR über die Beziehung von Mensch zu Katze. Marita Römer wird dazu interviewt.
 

13.1.10

Stadt Düsseldorf beschließt Kastration freilaufender Katzen per Verordnung

Heute hat der Rat der Stadt Düsseldorf beschlossen, eine Verordnung zu erlassen. In dieser Verordnung soll geregelt werden, dass ALLE freilaufenden Katzen kastriert und gekennzeichnet werden müssen. Nach dem Paderborner Modell soll damit nun dadür gesorgt werden, dass die zunehmende Katzenflut auch der verwilderten Katzen in den Städten eingedämmt wird. 

Wir meinen: Das ist ein Meilenstein für den Tierschutz!
Auch wenn einige Ratsmitglieder das Thema offensichlich belustigend fanden, weil sie nicht realisiert haben, welche Relevanz dem Thema zukommt: Damit hat nun die zweite bundesdeutsche Großstadt beschlossen, dem Tierschutz mehr Rechte und eine Handhabe gegen das zunehmende Tierelend zu geben.  Ein kleiner Schritt mit hoffentlich großer Wirkung.

12.1.10

Hat Deutschland tierliebe Vermieter?

TASSO hat recherchiert und Erstaunliches herausgefunden: Haus- und Wohnungsbeitzer stehen Menschen mit Tieren übwerwiegend aufgeschlossen gegenüber. Ausnahmen kommen - warum auch immer - aus Aachen....
Hier die neueste TASSO-Medung zu diesem Thema.

Die Immobilien-Suchmaschine immobilo aus Berlin analysierte 10.102 Wohnungsangebote in den 30 größten Städten. Hunde- oder Katzenbesitzer haben in Hamburg die größte Chance, eine neue Mietwohnung zu finden
In 93,5 Prozent der Angebote mit Angaben zu Haustieren wurde diese ohne Einschränkung akzeptiert. Leipzig und Frankfurt folgen mit 85,9 beziehungsweise 85 Prozent. Auch in Dortmund, Bochum und Münster sind Haustiere in über 75 Prozent der Fälle willkommen. Ganz schlecht sehe es dagegen in Aachen aus, wie immobilo-Geschäftsführer Christian Scherbel verrät. 66,7 Prozent der Vermieter würden Haustiere generell ablehnen. In Stuttgart seien es immerhin noch 59,7 Prozent, in Karlsruhe 40,7. Unproblematisch geht es offenbar in Leipzig, Kiel und Hannover zu: In diesen Städten werde lediglich in 2 Prozent der Anzeigen darauf hingewiesen, dass Haustiere unerwünscht sind. "Insgesamt ist Deutschland aber sehr tierfreundlich", kommentiert Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO die Auswertung. "Schließlich akzeptieren 62,58 Prozent der Vermieter Hunde und Katzen und 27,52 Prozent könnten nach Vereinbarung zustimmen. Lediglich 8,53 Prozent der Vermieter lehnen Vierbeiner rundweg ab."
Wie McCreight erklärt, sei ein generelles Tierhaltungsverbot als Klausel im Mietvertrag ohnehin unzulässig. "Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, wird häufig schon im Wohnungsangebot deutlich gemacht, dass sich Mieter mit tierischen Anhang besser gar nicht erst um die Wohnung bewerben sollen", sagt er. "Dabei dürfen Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen, Fische oder auch Schildkröten grundsätzlich auch ohne die Zustimmung des Vermieters gehalten werden."


TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 - 65795 Hattersheim - Germany
Telefon: +49 (0)6190 93 73 00 - Telefax: +49 (0)6190 93 74 00
Email: info@tasso.net - Website: www.tasso.net

6.1.10

Vergesellschaftung von Katzensenioren



Und hier nachträglich das versprochene Weihnachtsfoto von  Julchen und Gisi....
FAST zusammen unter dem Tannenbaum, zumindest aber schon gemeinsam auf der Couch. Wenn das kein Erfolg ist!

4.1.10

Radieschen braucht Menschen


Dieser bildhübsche Jungkater heißt Rabanito, was übersetzt heißt: "Radieschen". Wie er zu seinem Namen kommt, wissen wir nicht, aber eines wissen wir: Er ist der weltgrößte Schmuser. Er lebt zusammen mit vielen anderen schwarz-weißen Katzenkindern und verträgt sich gut. Allerdings wird er wegen seines eher sanften Wesens von dieser wilden Bande auch schon mal im Eifer des Gefechts beiseite geschubst. Seelchen Rabanito schaut dann immer ganz verzweifelt.....Er ist rund acht Monate alt, kastriert, nur lieb, sehr anhänglich und braucht dringend Menschen, gerne mit einer anderen jungen Katze zum Spielen.

Kontakt: 02129/31649 AG Tiere, www.agtiere.de