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8.12.10

Bitte keine tierischen "Weihnachtsgeschenke"

Tammy ist eine scheue "Frauenkatze" und sucht ein Zuhause für immer. Infos unter www. agtiere.de
 Die Tage bis Weihnachten sind ja schon gut zu zählen - und da geht er wieder los, der jährliche Geschenkestress. So mancher Erwachsene kann den Bitten der Kinder nach einem Tier ohnehin nur schlecht widerstehen. Was liegt also näher, als den Kindern ein Tier, womöglich ein Jungtier zu schenken? Die Vorstellung vom Welpen mit dem roten Schleifchen um den Hals, wie er unter dem Weihnachtsbaum sitzt, ist doch aber auch zu verführerisch, oder?
Schon warnen wieder alle Tierschutzorgansationen vor solchen völlig unüberlegten und meist leidvollen Geschenken. Nicht nur Kinder werden gerne mit einem Tier beschenkt, auch gerade zu Weihnachten bekommen alleinstehende oder ältere Menschen gerne mal ein "Hündchen" oder "Kätzchen", damit sie nicht so einsam sind. Aber wenn sich Mensch und Tier nicht kennenlernen konnten und beide Seiten sicher sind, dass sie miteinander leben wollen, macht das keinen Sinn.
Schnell stellt sich nämlich dann heraus, dass der Beschenkte überfodert ist - mit dem Säubern der Katzentoilette, dem gassi gehen, der täglichen Versorgung. Und dass gerade junge Tiere viele Bedürfnisse haben, zu denenn eben auch Toben und Spielen gehört, das stellt sich dann heraus, wenn das eine oder andere zu Bruch geht. Schon ist der Ärger programmiert und nach den Weihnachtstagen landet das unerwünschte Geschenk wieder im Tierschutz - oder auf der Straße. Viele Tierschutzvereine vermitteln deshalb ausdrücklich über Weihnachten nicht - weil sie einschlägige Erfahrungen gemacht haben. Jetzt ist noch Zeit, sich ein Tier in Ruhe auszusuchen und sich sicher zu werden, ob der Hausgenosse wirklich die nächsten 15 Jahre das eigene Leben teilen soll.