Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

25.2.10

Müssen Katzen einmal im Leben Nachwuchs haben?

 

(Diese insgesamt sieben Kinder wurden aus verantwortungsloser Haltung befreit. Ihre armen, ausgemergelten und kranken Mütter durfte der Tierschutz nicht kastrieren lassen. Sie werden auch in diesem Jahr wieder zahllose Kinder bekommen müssen. Mehr Infos unter www.agtiere.de)  

Eines der hartnäckigsten und weit verbreitetsten Gerüchte über Katzen ist, es, dass die Kätzinnen mindestens einmal rollig gewesen sein und Nachwuchs bekommen haben sollten. Für dieses Gerücht gibt es keinerlei medizinische Grundlage, wie jetzt die Bundestierärztekammer noch einmal klar stellt: 

Aber: Meine Katze soll wenigsten einmal Junge bekommen?
„NEIN“, betont Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer
„Ein verantwortungsbewusster Züchter paart seine Katze gezielt an und hat vor der geplanten Trächtigkeit feste Abnehmer für die Katzenbabies, so dass die Tiere in gute und verantwortungsvolle Hände abgegeben werden. Eine ungeplante Vermehrung, einhergehend mit der Vorstellung: „Dann verschenke ich die Katzenbabies, die sind doch so süß!“, bedeutet für viele dieser Katzenbabies Elend und Katzenjammer.  

Tatsache ist dagegen, dass jedes Jahr wieder massenweise ungewollter Nachwuchs entsorgt wird. Es ist bei der desolaten Lage vieler Tierheime damit zu rechnen, dass auch in wenigen Wochen, wenn die Frühjahrskatzen auf die Welt kommen, wieder tausende von jungen Katzen auf den Straßen landen werden, wo sie um das Überleben kämpfen müssen. Denn sie sind als domestizierte Haustiere NICHT dazu gemacht, in freier Natur zu überleben. Zumindest nicht auf Dauer und nicht ohne medizinische Versorgung. Sie werden Opfer von Parasiten, tödlichen Infektionskrankheiten und Unfällen - oft ein kurzes, grausames Leben vor einem schlimmen Tod. Alles das muss nicht sein, wenn Katzenhalter für die Kastration ihrer Tiere sorgen. Das scheinen offenbar auch immer mehr Gemeinden so zu sehen, die sich mit dem Thema Kastrationsverordnung beschäftigen.