Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihr Hund greift den Briefträger an? Ihr Stubentiger wird unsauber oder Ihr bester Freund lässt die Kinder nicht mehr aus dem Haus? Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen und vielen anderen Verhaltensauffälligkeiten. Rufen Sie uns an, wir helfen gerne.

27.10.09

Wölfi und Desmond

Wahre Liebe gibt es eben nur unter Katern.... Diese beiden Hübschen heißen Wölfi (schwarzweiß) und Desmond (graugetigert), sind beide zwei Jahre alt, kastriert, geimpft, entwurmt, gechipt...und suchen zusammen ein Zuhause mit sicherem Freigang.


Wölfi ist ein großes Kind: Immer in Bewegung, immer neugierig, immer gut gelaunt und schmusig - ein wahres Powerpaket, das viel Beschäftigung braucht.
Wahre Liebe gibt es eben nur unter Katern.... Diese beiden Hübschen heißen Wölfi (schwarzweiß) und Desmond (graugetigert), sind beide zwei Jahre alt, kastriert, geimpft, entwurmt, gechipt...und suchen zusammen ein Zuhause mit sicherem Freigang.Wölfi ist ein großes Kind: Immer in Bewegung, immer neugierig, immer gut gelaunt und schmusig - ein wahres Powerpaket, das viel Beschäftigung braucht.


Desmond ist der Ängstlichere von beiden und hat sich seinem großen Freund angeschlossen. Menschen gegenüber ist er noch sehr ängstlich und vorsichtig. Er spielt aber für sein Leben gerne mit allem, was Fell und Federn hat und ist auch mit Leckerchen zu begeistern.

Für diese beiden Kater suchen wir einen Platz bei sensiblen Menschen mit Herz und Katzenverstand, die dem ängstlichen Desmond die Zeit lassen, die er braucht, um aufzutauen und die Spaß daran haben, mit Wölfi auf Abenteuerjagd zu gehen. Für beide wäre ein sicherer Freigang eine schöne Möglichkeit, sich auszutoben.



Kontakt: Vierpfotenprofis, G. Müller, 0202/7379140








Desmond ist der Ängstlichere von beiden und hat sich seinem großen Freund angeschlossen. Menschen gegenüber ist er noch sehr ängstlich und vorichtig. Er spielt aber für sein Leben gerne mit allem, was Fell und Federn hat und ist auch mit Leckerchen zu begeistern.







Für diese beiden Kater suchen wir einen Platz bei sensiblen Menschen mit Herz und Katzenverstand, die dem ängstlichen Desmond die Zeit lassen, die er braucht, um aufzutauen und die Spaß daran haben, mit Wölfi auf Abenteuerjagd zu gehen. Für beide wäre ein sichere Freigang eine schöne Möglichkeit, sich auszutoben.



Kontakt: Vierpfotenprofis, G. Müller, 0202/7379140

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26.10.09

Wenn Manager sich zum Affen machen



(Foto: Pixelio, Adlernest)

Ja, das hat uns noch gefehlt: Wir lernen das Betriebsklima zu verbessern, indem wir die Führungsstrukturen unter Gorillas beobachten. Ist doch logisch, oder? Rennt Ihr Chef etwa nicht öfters brüllend und sich auf die Brust trommelnd durch das Büro? Na, also: dann empfehlen Sie ihm doch ein Coaching bei Patrick van Veen im Gelsenkichener Zoo.Da lernt er lausen. Soll ungemein beruhigen. Und schenkt Vertrauen.

Ja, es wurde Zeit, dass endlich einmal jemand auf eine solch geniale Idee verfallen ist. Schon zu lange ist es her, dass der selige Emil Rattelband und sein Urwaldschrei "Tschakkaaa" von der Bühne der Coachings verschwunden ist. Wir waren verwaist und orientierungslos.

Alle Pferdeführungstrainings dieser Welt und alles Robben durch den Schlamm mit Wölfen, um die Bestie in uns zu finden, konnten uns über einen solchen Verlust nicht wirklich hinweg trösten.

Nun aber Brüllen mit den Gorillas: Und das noch mit einem echten Zoologen und Coach und unseren nächsten Verwandten. Die müssen uns doch was zu sagen haben, oder nicht? Ja, nämlich, dass das Verhalten von Chefs dem der Alpha-Affen unheimlich ähnlich ist. Sagt jedenfalls van Veen. Im Grunde sind wir doch alle Affen, das wusste schon Darwin. Warum sollten wir also nicht von unseren Cousins den Umgang mit Mitaffen lernen?

Gute Idee: Wir lernen brüllen und lausen, sie lernen, wie mit Dummheit Geschäfte gemacht werden können. In diesem Sinne: Tschaaakkkaaa

21.10.09

Alterserscheinungen bei Haustieren



(Foto: Nabuco, neun Jahre alt, davon fünf Jahre in einem rumänischen Tierasyl, sucht ein neues Zuhause)
Alt werden bei Tieren bedeutet allmähliches Nachlassen der körperlichen und geistigen Fähigkeiten, bis hin zu Blindheit, Taubheit, Demenz. (Kognitive Dysfunktion)

Wie geht man mit einem alten Tier und seinen Behinderungen um?
Aus der Sicht des Verhaltenstherapeuten

Beispiel Katze Pauline:
Pauline ist blind und taub, hat Phasen mit lang anhaltendem Vokalisieren, auch nachts.

Pauline verfügt noch über ihren Tastsinn und ihren Riechsinn, darum kann sie sich in ihrer vertrauten Umgebung noch gut orientieren. Sie kann sich in ihrem Gehege frei bewegen ohne anzustoßen, klettert und springt ohne herunterzufallen.
Verhaltensregeln:
1. Die Einrichtung soll nicht verändert werden, keine Gegenstände umstellen, keine Hindernisse auf vertraute Wege legen.
2. Die verbliebenen Sinne stärken und fordern:
Riechsinn und Tastsinn: Mit einem attraktiven Duftstoff (Katzenminze) präparierte Spielmäuse, Duftkissen anbieten.
Einen mittelgroßen Pappkarton mit dem Duft markieren und neben den üblichen Weg von Pauline stellen.
Ein Stofftier von Beutetiergröße( Kaninchen )mit dem Duft markieren und neben den Weg von P. legen.
P. soll die Gegenstände durch den Duft leicht finden, mit ihrem Tastsinn untersuchen, sie berühren, bewegen, damit spielen.
Achtung! P nicht überfordern, nur eine Sache pro Tag anbieten.
3. Langes, lautes Vokalisieren ist für den Menschen sehr nervend.
Die Katze leidet aber nicht. Wenn man sich das bewusst macht, fällt es leichter, das Schreien zu ertragen. Nachts muss man notfalls seine Ohren mit Oropax verschließen.
Bei P. hilft es, wenn Frauchen nachts aufsteht, durch liebevolle Ansprache und Streicheln das Schreien unterbricht. P. ist dann wieder ruhig.
4. Dem vermehrten Ruhebedürfnis alter Tiere muss zwar Rechnung getragen werden, aber täglich sollte man sich mehrmals mit dem Tier beschäftigen, es ansprechen, streicheln, zum Spielen und Erkunden animieren.

Beispiel Hund Otto:

Otto ist schwerhörig, sieht eingeschränkt, verliert öfter die räumliche Orientierung, verläuft sich dann, läuft nur noch kurze Strecken.

Verhaltensregeln:
1. Damit Otto nicht verloren geht, bzw. schneller gefunden werden kann sollte man ihm ein Glöckchen ans Halsband binden.
2. An der Leine laufen gibt ihm Sicherheit.
3. Seine geistigen Fähigkeiten müssen gefördert werden, dies kann zu Hause mit kleinen
Spielaufgaben geschehen:
- Leckerchen unter einem Tuch, einem Kissen, einem Plastikbecher verstecken
- Ein Spielzeug ( Kong) mit Futter füllen, beim Herumrollen fällt etwas raus
- Ein Spielzeug ( Kong) mit Vitaminpaste einstreichen, die längere Zeit abgeleckt werden kann.
4. Spaziergänge verlängern, indem O in einem Wägelchen gezogen wird, wenn er müde ist.
5. Dem vermehrten Ruhebedürfnis nachgeben, aber täglich für geistiges Training sorgen
6. Einhalten von Regeln und Ritualen gibt Sicherheit: Immer die vertrauten Wege spazieren gehen, immer die gleichen Fütterungszeiten einhalten.
7. Dem schlafenden O sollte man sich vorsichtig nähern, ihn anpusten oder ganz leicht berühren, wenn man ihn wecken will, damit er sich nicht erschreckt.

Wie kann man den geistigen Abbau, den Alterungsprozess verlangsamen?

Alle Hunde sollten während ihres Hundelebens geistig gefordert werden.
Nur Fressen, Schlafen, drei Mal täglich um den Block – da verkümmert die Intelligenz.

Wenn man dem Hund frühzeitig zu den Hörzeichen auch Sichtzeichen mit der Hand beibringt, ist eine Schwerhörigkeit oder Taubheit leichter zu bewältigen.

Text: Marita Römer

19.10.09

Ist der Mensch etwa nicht die Krone der Schöpfung?



(Foto: Pixelio, Bellach)

Die Wissenschaft tut sich schwer damit, Tieren Gefühle oder etwa gar eine Seele zuzusprechen. Müsste sie dann nicht etwa zugeben, dass wir Menschen gar nicht so einzigartig sind, wie wir immer denken? Immer mehr häufen sich aber die Beweise dafür, dass wir nur Teil einer unendlich langen und langsamen Entwicklung auf dieser Erde sind. Und dass wir vieles, was wir an uns so schätzen, mit anderen Lebewesen teilen.
Mitgefühl etwa? Die Frage, ob es im Tierreich echtes altruistisches Verhalten geben kann, ist immer noch heiß umstritten. Da kommt folgende Meldung:

Auch Schimpansen helfen ihren Artgenossen selbstlos. Sie tun dies jedoch meist nur nach besonderer Bitte. Das haben Forscher der japanischen Universität Kyoto in verschiedenen Tests herausgefunden.

Diese Art von Uneigennützigkeit könnte anfangs die Entwicklung des Altruismus unter Menschen befördert haben, schreiben Shinya Yamamoto und seine Kollegen im Journal «PLoS ONE» vom Mittwoch. Altruismus ist Handeln aus Selbstlosigkeit oder aus Solidarität heraus.

Die Forscher starteten mit sechs Schimpansen-Paaren verschiedene Experimente. Dabei saßen jeweils zwei Affen in je einem angrenzenden und durchsichtigen Käfig. Im ersten Experiment brauchte ein Tier einen Stock, das andere einen Strohhalm - die aber jeweils im falschen Käfig lagen. Im zweiten Versuch wurden die Paare in einer Situation getestet, in der es keine Chance zum Revanchieren gab, weil nur ein Werkzeug vorhanden war.

Ergebnis: Die Tiere überreichten die Werkzeuge vornehmlich, nachdem der Partner aktiv darum gebeten hatte, in dem er beispielsweise die Hand durch ein Loch streckte oder in die Hände klatschte. Und die Hilfe kam selbst dann, wenn es keine Hoffnung auf ein Revanchieren durch den Partner gab wie im zweiten Experiment. Die Tiere mussten nicht einmal miteinander verwandt sein.

«Während Menschen anderen helfen, ohne dazu aufgefordert zu werden, bieten Schimpansen Partnern in Schwierigkeiten kaum freiwillig ein nützliches Werkzeug an», sagte Yamamoto.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

16.10.09

Welches Katzenklo ist empfehlenswert?

Der Handel bietet sie in unzähligen Variationen: Rund, eckig, oval, für die Ecke...Für kleine, große, junge, alte Katzen. Mit Dekor oder ohne. Passend zur Wohnungseinrichtung in geblümt, getupft oder einfarbig. Aber was viel wichtiger ist: Mit Deckel und Schwingtür.
Und hier hört einfach das kätzische Vergnügen auf.

Mag eine Haubentoilette für den Menschen auch angenehm und praktisch sein, weil sie die Gerüche drinnen hält, für die Katze ist sie es aus eben diesem Grund nicht.
Niemals würde eine Katze in freier Natur sich freiwillig in eine solche Falle begeben. Der Instinkt rät jeder Katze, auch jeder Hauskatze, sich beim Absetzen von Kot und Urin umzusehen und freies Blickfeld zu haben. Denn Katzen sind Jäger und Beutetiere: Sie suchen zum Schlafen, Fressen und zum Ausscheiden immer nur absolute sichere Orte auf.

Stoßen sie dann womöglich noch mit Schwanz oder Vibrissen an die Wände und können sich nicht ausreichend drehen, dann ist das Mißbehangen vorprogrammiert. Noch dazu staut sich unter den Deckeln der Geruch - und die Schwingtür macht das Ganze nun vollkommen zum Klogefängnis. Das ist vor allem dann schlimm, wenn in Mehrkatzenhaushalten gemobbt wird: Kluge Katzen setzen dann zum Angriff an, wenn der Gegner erstens abgelenkt und zweitens in der Falle ist. Einfaches Drohen vor dem engen Ausgang genügt - voila, der Feind ist gestellt, die Unsauberkeit vorprogrammiert.

"Ja, aber meine Katze kommt prima damit klar". Wirklich? Woher wissen Sie das? Haben Sie Ihre Katze gefragt und hat sie das gesagt? Dass Katzen leider oder zum Glück sehr anpassungs- und leidensfähig sind, heißt noch lange nicht, dass sie mit einer Situation zufrieden sind. Katzen würden Deckel abnehmen!

A propos: Wer seine Katzen liebt, beherzigt den alten Grundsatz: Pro Katze eine Toilette ...plus eine. Vier Katzen, fünf Klos.

14.10.09

Vortrag Tierkinesiologie

Einladung zum Vortrag von Frau Karin Baja:

Am 16.10.2009 haben Sie die Möglichkeit an einem Vortrag über die Einsatzbereiche der Tierkinesiologie teilzunehmen. Ich erkläre Ihnen die "Geheimnisse" und Zusammenhänge in der Anwendung dieser energetischen Therapiemöglichkeit. Anschließend gibt es eine öffentliche Live-Sitzung am Tier (in diesem Fall ein Pferd im Stall), wo Sie alles hautnah erleben können und den realen Ablauf einer solchen Sitzung verfolgen können. Eventuell haben wir auch noch Zeit für eine zweite Sitzung.
Ich freue mich auf Ihr Interesse. Für Fragen stehe ich gerne den ganzen Tag zur Verfügung. Die Teilnahme ist für alle kostenlos.
Ort: Reitstall Gartz , An Schönkes Krüz 2, 41334 Nettetal
Termin: Freitag, den 16.10.2009 ab 10.00 Uhr (vormittags Vortrag, gegen mittag beginnen die Live-Sitzungen)

Bei Fragen oder wenn Sie Informationen brauchen, wenden Sie sich bitte an mich:


Karin Baja, Energetische Tierheilkunde, Boisheimer Str. 166, 41751 Viersen-Dülken
Tel.: 02162-1023560 Mobil: 0173 - 7224675
email: info@energetische-tierheilkunde.de

7.10.09

Vier Pfoten: Igel sind Wildtiere

Hamburg, 7.10.2009 Der heimische Igel ist ab jetzt in Gärten und Wäldern besonders aktiv. Die Tiere suchen Nahrung für den nötigen Winterspeck und einen geeigneten Unterschlupf für den Winterschlaf. Gesunde, kräftige Igel überleben den Winter in der freien Natur ohne Probleme. Deshalb rät die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, Igel nicht aus falsch verstandener Fürsorge aufzunehmen. Der Igel ist ein streng geschütztes Wildtier und gehört nur in menschliche Obhut, wenn er krank, verletzt oder offensichtlich geschwächt ist.

Von Mitte November bis März begeben sich Igel in den Winterschlaf. Dabei werden die Körperfunktionen auf ein Minimum herabgesetzt. Mit Hilfe ihrer angefressenen Energiereserven können die Tiere bis zu einem halben Jahr ohne Futter auskommen. Eine sehr gute Überlebenschance haben Igel, die vor dem Winterschlaf 500 Gramm oder mehr wiegen.

Schwache, verletzte, kranke oder elternlose Igel, die zum Überleben Unterstützung brauchen, sind häufig daran zu erkennen, dass sie sich am Tage zeigen. Schwache Tiere müssen nicht aus ihrem natürlichen Umfeld gerissen werden. "Erste Hilfe ist auch vor Ort möglich. Wir empfehlen die Einrichtung einer Futterstelle in geschützter Lage, außerdem sollten Laub-, Reisig- oder Komposthaufen im Garten belassen werden. Sie bieten den Igeln Schutz vor Wind und Wetter. „Zum Füttern eignet sich Trockenfutter für Frettchen aus dem Fachhandel. Es ist sehr eiweißreich und wird von Igeln gerne gefressen. Deshalb ist es eine ideale Nahrungsquelle auch für schwache Igel und Jungtiere", sagt Martina Schnell, Referentin für Heimtiere bei VIER PFOTEN.

Jeder, der in Absprache mit dem Tierarzt einen verletzten oder schwachen Igel in seine Obhut nimmt, muss wissen, dass die Aufzucht und Pflege von jungen Igeln viel Sachverstand erfordert und zeitraubend ist. Deshalb rät VIER PFOTEN die Tiere besser in die fachlichen Hände einer Igelpflegestation zu geben. Kleine Igel nehmen fünf bis zehn Mahlzeiten täglich zu sich und brauchen einen genauen Fütterungsrhythmus. Ist das Tier vor der Frostperiode wieder gesund, sollte es sofort in die freie Natur entlassen werden. VIER PFOTEN empfiehlt, vermeintlich verlassene Jungtiere zunächst genau zu beobachten, ehe man die Kleinen in Obhut nimmt. Denn Muttertiere lassen den Wurf auf der Suche nach Nahrung immer wieder für mehrere Stunden allein. Die wenigsten Jungigel werden tatsächlich verlassen.


Ansprechpartner bei VIER PFOTEN:

Martina Schnell
Referentin für Heimtiere
Tel: 040-399 249 42
E-Mail: martina.schnell@vier-pfoten.org

4.10.09

Kaninchenmast - nein Danke!

Anlässlich des am 04.10. stattfindenden Welttierschutztages fordert das Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke" eine klare und eindeutige Kennzeichnung der Herkunft von Kaninchenfleisch. "Eine Kennzeichnungspflicht für die Herkunft des Fleisches würde den Handel dazu zwingen, Erzeugungsabläufe transparenter zu gestalten und dem Verbraucher eine bewusste Entscheidung für oder gegen den Kauf von tierquälerisch erzeugtem Käfigfleisch zu ermöglichen. Die Einführung des Eierstempels vor einigen Jahren hat dazu geführt, dass Schaleneier aus Käfighaltung nahezu nicht mehr verkauft werden können; von der Kennzeichnung des Kaninchenfleisches vor allem aus Käfighaltung erhoffen wir uns einen ähnlichen Erfolg", so Ingo Schulz, Sprecher des Bündnisses.

Unter dem Namen "Kaninchenmast, nein danke" haben sich mehr als 60 namhafte Tierschutzorganisationen im Kampf gegen die Kaninchenmast zusammengeschlossen. Das Bündnis gibt einen Blick hinter die Kulissen der brutalen Wirklichkeit der Kaninchenproduktion in der industriellen Massentierhaltung und deckt auf, wie Handelskonzerne und Lobbyisten Tierquälerei hinter einer glänzenden Fassade zu verbergen versuchen.

Dabei kämpft das Tierschutzbündnis für die Abschaffung der tierquälerischen Käfighaltung und für die Einführung einer verbindlichen Vorschrift zur Freilandhaltung der empfindlichen Tiere. Jüngst zeigten sich Einfluss und Kraft des Bündnisses, als der Handelskonzern Tchibo einen von den Tierschützern als zu klein und damit als nicht artgerecht kritisierten Kaninchenstall umgehend aus dem Verkauf nahm. Zu den über 60 offiziellen Bündnispartnern kommt die große Resonanz aus der Bevölkerung. Mittlerweile haben schon mehr als 37.000 Menschen auf Unterschriftenlisten bestätigt, dass die geleistete Arbeit sinnvoll und notwendig ist. Gegen Ende des Jahres werden die Unterschriftenlisten an die zuständigen Behörden weitergeleitet werden, um die Dringlichkeit des Anliegens zu unterstreichen und den Handlungsdruck auf die Verantwortlichen zu erhöhen, endlich für eine deutliche Verbesserung der Bedingungen in der Kaninchenmast zu sorgen.

Das Bündnis ist auf Ihre Mithilfe angewiesen - bitte setzen auch Sie Ihre Stimme im Kampf gegen die Kaninchenmast ein und unterschreiben Sie auf unserer Unterschriftenliste. Die Unterschriftenlisten sowie eine Videodokumentation zum Alltag der Mastkaninchen und viele weitere Informationen finden Sie unter www.kaninchenmast.info.



Hier ein Überblick der Bündnispartner:

Deutsches°Tierschutzbüro, Tierheim Remagen, Deutscher°Tierhilfe°Verband, PAKT, Bund deutscher Tierfreunde, Bunny Hilfe, Tierschutzverein Euskirchen, aktion tier, Tierhilfe Lahn Dill, Tierversuchsgegner OB, Tierschutzverein Löffeltreff e.V. aktion tier Tierrettung München, Bunny In, TSV Reichenbach, Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner Baden-Württemberg, Tierschutzverein Rotenburg, SOS°Animals°Care, Rabbitrescue, Tier und Partner, Pferdeschutzhof Four Seasons, Tierschutzverein Nienburg u.U., Menschen für Tiere Taunus, Tierschutzverein Dresden, Arbeitskreis für humanen Tierschutz, Straßenkatzen Köln, KAGfreiland, Tierschutz der Tat, Tier und Mensch, APG Animalrights, Tierfreunde Rheinland, Landauer Tierrettung, Tierschutzverein Hera, Katzenhilfe Westerwald, Haustierbüro, TH Emmendingen, Tierhilfe Nordeifel, Schüler für Tiere, Das Tierhaus, Schule & Tierschutz, Animal Peace, Hasenhaus im Odenwald, Nager Info, Unabhängige Tierschutz-Union Deutschlands, Schwedter Tierschüt
zer, Tierschutzverein Neuss, Tierhilfe Sonnenschein, Gut Aiderbichl, KIS Ruhr, Sofawolf, sweetrabbits, TierRettung Herford, Straßentiere in Not, Möhre und Co, Tierheim Wermelskirchen, Ärzte für Tiere, Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, pro-iure-animalis, Animal Spirit, Bund gegen den Missbrauch der Tiere, Tierschutz Stiftung Hof Butenland, Aktionsgemeinschaft für Tiere, Kaninchenrettung, Kanincheninfo EU, "Wir helfen Kaninchen". Politischer Unterstützer: die Tierschutzpartei.



Das Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke" ist ein Zusammenschluss von mehr als 60 namhaften Tierschutzorganisationen mit dem Ziel, die Käfighaltung von Kaninchen abzuschaffen und eine gesetzliche Haltungsverordnung in Deutschland zu erreichen. Die Kampagne ist eine Initiative des Deutschen Tierschutzbüros.



Weitere Informationen bei:

Ingo Schulz, Sprecher des Tierschutzbündnisses "Kaninchenmast, nein danke", Tel.: 0221-20463862 (Ingo.Schulz@tierschutzbuero.de).



Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke"

Deutsches Tierschutzbüro

An Groß Sankt Martin 6 / 206
50667 Köln

Tel.: 0221-20463862

www.tierschutzbuero.de

Gedanken zum Welttierschutztag

Ach ja, es ist wieder soweit: Einmal im Jahr wird der Tiere und des Tierschutzes gedacht. Immer am vierten Oktober, dem Tag des Heiligen Franziskus. Der Heilige gilt ja als Radikaler. Als radikaler Christ und als radikaler Tierschützer. Heute, viele hundert Jahre später, sind wir weiter von seinen Idealen entfernt, als je zuvor. Das Tierlelend in unserer reichen Gesellschaft wird nicht weniger, sondern mehr.
Trotz aller gut gemeinten Aktionen und Ankündigungen an solchen Gedenktagen ändert sich nicht nur nichts - es wird eher schlimmer. Reihenweise laufen die Meldungen auf, dass Tierschutzvereine vor dem Kollaps und der Insolvenz stehen. Die sommerliche Flut der Ausgesetzen wird größer, die Vermittlungen schwieriger, die Kassen sind absolut leer, die Spenden gehen zurück. Hilferufe von Tierschutzorganisationen, die ums Überleben kämpfen, werden lauter. Aber erhört sie jemand?
Was wir brauchen, sind endlich gesetzliche Grundlagen zum Schutze der Tiere und Verordnungen, die dieses Recht auch konsequent umsetzen. Die Stadt Paderborn ist einen mutigen Schritt gegangen und eine Verordnung erlassen, die die Kastration und Kennzeichnung freilaufender Katzen vorschreibt. Ein wichtiger, ein überaus wichtiger Schritt zu einer Verbesserung des Tierlends. Sonst werden wir in hundert Jahren noch mühsamst versuchen, unerwünschte Katzenkinder vor einem qualvollen Tod durch Schnupfen, FIP oder Leukose zu retten. Dabei bleiben alle Bemühungen doch nur immer ein Tropfen auf den heißen Stein, so lange sich nicht wirklich das Bewusstsein des Menschen verändert. Wie sagte Franziskus noch: "Bruder Wolf, auch Du bist ein Geschöpf Gottes..."