Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihr Hund greift den Briefträger an? Ihr Stubentiger wird unsauber oder Ihr bester Freund lässt die Kinder nicht mehr aus dem Haus? Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen und vielen anderen Verhaltensauffälligkeiten. Rufen Sie uns an, wir helfen gerne.

30.6.09

Gut durch die Hundstage?

(Foto:Pixelio, Alchemie)

Sprechen wir von den „Hundstagen“, dann hat wohl jeder sofort ein Bild von Hochsommer, Hitze und Schwüle vor Augen. Hergeleitet wird der Name vom „Hundsstern“, dem Sirius, der im Sommer gleichzeitig mit der aufgehenden Sonne am Himmel steht.

Aber tatsächlich hat so mancher Vierbeiner mit den Temperaturen im Sommer sehr zu kämpfen. Das gilt vor allem für kranke, schwache oder eben auch junge Hunde.

Denn die übernehmen sich oft beim wilden Spiel, ohne auf die Hitze und die körperliche Erschöpfung zu achten. Oberstes Gebot also bei sommerlichen Temperaturen: Alles schön langsam angehen. Ob Spaziergänge oder Spiel und Beschäftigung, Hundeschule oder Unternehmungen: Versuchen Sie, die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu nutzen. Und achten Sie vor allem auf eher kurze Aktivitäts- und lange Erholungsphasen zwischendurch.

Wasser spielt an den Hundstagen eine große Rolle: Bieten Sie den ganzen Tag lang frisches Wasser zum Trinken an. Auch wenn Sie unterwegs sind, sollte der Hund genug trinken können. Fressen dagegen darf an den heißen Tagen ruhig etwas weniger und in kleineren Portionen als sonst üblich serviert werden.Angenehme Abkühlung verschaffen sie ihrem Junghund durch schattige Plätze auf dem Balkon oder im Garten.

Und sollten Sie ihn einmal unbedingt im Auto mitnehmen müssen, dann packen Sie am besten seine Wasserflasche und einen Napf, aber auch feuchte Handtücher oder einen Kühlakku mit ein, den sie unter seine Decke legen können. Auf keinen Fall darf ein Hund längere Zeit im geparkten Auto alleine gelassen werden. Wandert die Sonne, dann wird aus dem Auto auf dem schattigen Parkplatz ganz schnell ein Brutkasten. Kreislaufversagen kann die schlimme Folge sein.

25.6.09

Aktionstag:Kollege Hund



Der Deutsche Tierschutzbund hat ihn ausgerufen, bundesweit beteiligen sich wohl an die 1000 Unternehmen - beim Aktionstag Kollege Hund.


Hund im Büro? Für die einen ganz normal, für die anderen eine Horrorvorstellung. Für die einen schafft ein Tier am Arbeitsplatz eine gute Atmosphäre, für die anderen verbinden sich damit Angst und Allergien. Und überhaupt, was denkt der Hund? Gefällt es ihm als Rudeltier den ganzen Tag bei seinem Menschen zu sein? Oder langweilt er sich zu Tode?












23.6.09

Besitzerin verstorben, Katze allein in der Wohnung



Notfall - dringend Pflegestelle für Alka gesucht

AGT-Perserkätzin Alka ist 16 Jahre alt und vorgestern ist ihr Frauchen verstorben. Die Wohnung wird schon geräumt und wir suchen für Alka ganz schnell eine neue Unterkunft. Unsere Pflegestellen haben alle selbst Katzen, aber Alka hat mit ihren Artgenossen nichts am Hut. Alka ist menschenbezogen und verschmust, eine ganz anhänglich alte Dame, die jedoch viel Zuwendung braucht; sie muß auch jeden Tag gebürstet werden.
Wir suchen deshalb dringend für unsere Alka - vorübergehend - eine rauchfreie Unterkunft im Umkreis von ca. 30 km um Langenfeld/Rheinland ohne andere Tiere.´

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de

18.6.09

Katzen mit Demenz gesucht

Für eine Fernsehreportage suchen wir Katzen mit Altersverwirrung/Demenz und Halter, die bereit sind, auch vor der Kamera über die Verhaltensveränderungen ihrer Tiere zu sprechen. Und da es sich um einen Beitrag für den WDR handelt, sollten es Menschen und Katzen aus NRW sein.
Kontakt: 0202/7379140

Das Märchen vom Welpenschutz

Neulich auf der Hundewiese:

Boxerrüde Alf, 6 Jahre, knurrt Jack Russelwelpe Willi, 3 Monate, an und drückt ihn mit der Pfote auf den Boden, als dieser fröhlich bellend wie ein Flummi an ihm hochspringt. Willi jault in den höchsten Tönen und flüchtet mit eingezogenem Schwanz, sobald Alf von ihm ablässt. Ihm ist nichts passiert, aber beide Hundebesitzer sind entsetzt: Willi hat doch Welpenschutz, warum ist Alf so böse zu ihm?
 
 
Die Mär vom Welpenschutz geistert noch durch so manche Menschenköpfe. Wenn es so etwas wie Welpenschutz gibt, dann unter ganz bestimmten Voraussetzungen und nicht in jedem Fall. Welpenschutz gilt nur für Welpen des eigenen Rudels, und auch nur in Grenzen. Wird ein Welpe zu dreist und aufdringlich, so wird er von dem erwachsenen Hund deutlich zurechtgewiesen, so wie es Alf getan hat. Ein gut sozialisierter Hund wird sich so verhalten wie der Boxerrüde: Ein Welpe darf vieles aber nicht alles.

Nun gibt es aber auch Hunde, die definieren „eigenes Rudel“ anders. Eigenes Rudel ist eben nur der eigene Wurf, die eigene Familie. Fremde Welpen sind auch nur fremde Hunde, und werden auch so behandelt. In der Regel passiert dann bei einer Begegnung nichts Schlimmes, weil der Welpe sich passiv unterwirft und so den erwachsenen Hund beschwichtigt. Außerdem lernt der kontaktfreudige Welpe auf diese Weise, wo die Grenzen sind.

Also freuen sie sich als Welpenbesitzer über solche Begegnungen, ihr kleiner Rüpel hat dann wieder ein Stück gutes Hundebenehmen gelernt.
 



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13.6.09

Aggressive Katze, Teil II

FORTSETZUNG

Wenn eine Kazte scheinbar plötzlich "aus dem Hinterhalt" einen Menschen oder eine andere Katze angreift, dann trägt ihr das schnell den Ruf ein, heimtückisch und boshaft zu sein. Nichts davon stimmt. Eine Katze greift nicht grundlos an, nur verstehen wir längst nicht immer den Zusammenhang.

Im ersten Teil ging es um das Phänomen der umgeleiteten Aggression. Am besten ist es, bewusst zu versuchen, hier nicht menschlich zu denken und zu handeln, sondern sich zu überlegen, was eigentlich "normales", artspezifisches Katzenverhalten ist und bedeutet.

Katzen als Beutegreifer haben das Waffenarsenal eines Räubers und auch die dazu gehörigen Instinkte. Wenn sie in Panik geraten, sei es durch ein unbekanntes Geräusch, sei es durch einen großen Schmerz, sei es durch das Alarmsignal einer anderen Katze, dann kann es einfach sein, dass die Panik "umschlägt" in Aggression. Ein bekanntes Phänomen, denn im Körper laufen ja auch nicht unähnliche Vorgänge ab: Alle Systeme, Herz-Kreislauf, Gehirn, Stresshormone laufen auf Hochtouren: Es ist höchste Alarmstufe.

Wichtig ist, zu verstehen, dass diese Aggression situationsbedingt ist. Entfällt der angstauslösende Reiz, wird sich auch das Tier wieder beruhigen. Hilfreich können Anti-Angstmittel aus der Homöopathie sein, in jedem Fall aber unbedingt der bekannte und vertraute Tagesablauf und die gleichen Rituale. Kontraproduktiv ist dagegen, wenn der Halter nun seinereits Angst hat und die Katze dementsprechend behandelt: Zuneigung verweigert oder bestraft. Denn die Katze hat vermutlich den Auslöser längst vergessen und versteht den Zusammenhang zwischen den beiden Situationen nicht.

Also, denken Sie kätzisch!

11.6.09

NRW TV

Wie Hund und Katze
Warum verstehen sich Hund und Katze nicht? Und läßt sich daran etwas ändern?  Guten Morgen NRW fragte nach bei Marita Römer...
 

10.6.09

Funny und Dee: Senioren im Doppelpack



Diese beiden würden sich sicher genauso, wenn nicht noch mehr freuen als Mohrle, ein neues Zuhause zu finden. Denn sie waren ein Leben lang zusammen und möchten das auch im Seniorenalter bleiben.

Funny & Dee sind am 30. Juni 1995 zur Welt gekommen. Das bereits in die Jahre gekommene Geschwisterpärchen muss wegen Nachwuchses in der Familie und nun auch beengter räumlicher Wohnsituation schweren Herzens abgegeben werden.

Funny ist das hübsche, schwarzweiße Weibchen mit weißen Pfoten, weißem Brusthaar und weißen Schnurrhaaren. Sie ist bei ihrem Menschen sehr verschmust und verbringt die Zeit gerne ganz nah bei ihm. Sie lässt sich allerdings nicht auf dem Arm nehmen.

Dee ist der schwarze Kater. Er wirkt sehr elegant, ist allerdings manchmal etwas tolpatschig, aber gerade das macht ihn so liebenswert. Er braucht viel Zuwendung und Streicheleinheiten und teilt sich gerne mauzend seiner Umwelt mit, insbesondere, wenn er sein Futter einfordert.

Die Zwei können sich gut mit sich selbst beschäftigen und sind ruhige Zeitgenossen. Obwohl sie beide sehr menschenbezogen und verschmust sind, sind sie Fremden gegenüber erstmal vorsichtig; sobald sie zu ihren neuen Menschen Zutrauen gefasst haben, sind sie angenehme Gefährten. Da Funny und Dee sich ausgezeichnet verstehen, werden sie nur zusammen vermittelt.

Wir suchen für Funny & Dee zusammen ein neues, rauchfreies Zuhause in einer mindestens mittelgroßen Wohnung, möglichst mit gesichertem Balkon. Kinder und andere Tiere sollten nicht im Haushalt leben. Beide Katzen sind natürlich kastriert, gechippt, entwurmt und vor der Aufnahme durch die AGT tierärztlich durchgecheckt worden.

Vermittlungsradius: 30 km um Langenfeld/Rheinland
Kontakt:
Elke Bernhardt, Telefon (0 21 73) 85 49 604
oder E-Mail an: bernhardt(at)agtiere.de


Glückliches Ende: Neues Zuhause für Mohrle








Eine hat es geschafft, zwei warten noch: Funny und Dee

Manchmal scheint es ja doch, entegen aller pessimistischen Erwartungen, ein happy end für "schwierige" Katzen zu geben. Schwierig nicht deshalb, weil sie aggressiv, unleidlich oder böse wären. Schwierig,weil sie nicht langhaarig, rot oder jung, sondern "nur" schwarz-weiß und älter sind.


Mohrle hat es geschafft und, so wie es aussieht, das große Los gezogen. Sie lebt nun mit einer älteren Dame allein in einem ruhigen Haushalt. Die beiden haben sch rasch angefreundet und nach der ersten, sehr schwierigen Woche scheint für beide die Welt in Ordnung zu sein. Hoffen wir, dass beide noch viele schöne Jahre zusammen verbringen werden. Und dass endlich mehr Menschen den Mut haben, auch Senioren eine Chance zu geben: Wie zum Beispiel Funny und Dee.






9.6.09

Freiheitsstrafe für Wolfsjäger?


(Foto:Pixelio, Schütz)

Handelte er vorsätzlich, dann erwartet den Jäger, der gerade einen Wolfsrüden in Sachsen-Anhalt erschossen hat, womöglich eine längere Freiheitsstrafe. Bei dem Rüden hanelt es sich um nur einen von zwei bekannten Wölfen in diesem Bundesland. Und es kommt noch schlimmer: Wolfsexperten des NABU befürchten, dass die Wölfin gerade ihre ersten Jungen aufzieht. Mit dem Tod des männlichen Tieres, dass nun als Ernährer ausfällt, wäre der ganze Wurf gefährdet.

Mag es nun fahrlässig oder vorsätzlich gewesen sein: So viel menschliche Dummheit, Ignoranz und Arroganz macht einfach sprachlos.

8.6.09

TV-Tipp: Tierkontrolle am Flughafen Frankfurt

REPORTAGE: Montag, 08.06.2009, 22.45 - 23.15 Uhr, Sat.1

Flughafen Frankfurt: Nicht nur ein Drehkreuz für Menschen aus aller Welt, sondern auch für Tiere. Die dort nicht immer freiwillig ankommen und schon gar nicht immer gesund sind. Viele überstehen illegale Transporte unter grausamen Bedingungen nicht. Andere können mühevoll von den Tierärzten gerettet werden.

Mehre Wochen verbrachte SPIEGEL-TV-Autor Markus Grün im weltweit größten Zwischenlager für reisende Tiere. Noch nie durfte ein Journalist die Arbeit der Veterinäre so umfassend begleiten. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erteilte für die Dreharbeiten eine bislang einmalige Ausnahmegenehmigung.