Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihr Hund greift den Briefträger an? Ihr Stubentiger wird unsauber oder Ihr bester Freund lässt die Kinder nicht mehr aus dem Haus? Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen und vielen anderen Verhaltensauffälligkeiten. Rufen Sie uns an, wir helfen gerne.

31.3.09

Tierheim Nürnberg baut eigenes Welpenhaus

Im Herbst soll es fertig sein, das erste Welpenhaus eines Tierheims. In Nürnberg wurde jetzt der Grundstein dafür gelegt. Nach Angaben des Nürnberger Tierschutzvereins gibt es in Deutschland kein Tierheim, das Welpen und Mütter in einem eigenen abgeschlosssenen Haus betreut. Von der Maßnahme versprechen sich die Nürnberger nach eigenen Angaben eine bessere, stressfreiere Betreuung und einen größeren Schutz vor Infektionen.

30.3.09

Tier TV und DOGS suchen Superhund

Schön, dass es so viele Tier-Wettbewerbe gibt - da hat doch jeder und jede eine Chance!
Hier geht es um den Superhund, den Helden auf vier Pfoten, den schönsten, besten, mutigsten, allertollsten Hund...der dann als Belohnung für seine Außerordentlichkeit eine eigene TV-Reportage bekommt.
Gesucht wird er von Tier TV und DOGS. Mehr Infos übe die Aktion und Bewerbung hier

29.3.09

Stray Animal Rights Society



Ärzte für Tiere e.V. gründet mit der Internetplattform STARS eine Tierschutzkoalition für die Rechte der Straßentiere in Europa


Liebe Mitstreiter im Tierschutz,

in Europa leiden Tausende von Streunerhunden und -katzen noch immer täglich unnötige Qualen; sie werden gejagt und misshandelt, totgeschlagen und vergiftet oder sitzen zu Hunderttausenden in sogenannten »Tierheimen«, aus denen es kein Entkommen gibt. Straßentiere sind in Europa eine willkommene Geldeinnahmequelle:
Mit dem Einfangen, der Lagerhaltung und der Tötung der Streuner lassen sich in vielen Ländern mit Steuergeldern gute Geschäfte machen.
Möglich ist dies, weil Tierschutzgesetze gar nicht oder nur teilweise vorhanden sind oder bestehende Gesetze nicht angewendet werden.

Ärzte für Tiere e.V. hat sich mit der Tierschutzkoalition STARS vorgenommen, die Situation der Straßentiere in ganz Europa zu verbessern.
Wir alle kämpfen seit Jahren im Namen der Tiere — mehr oder weniger jeder für sich und häufig nur mit lokalen Erfolgen.
Ärzte für Tiere e.V. ist der Meinung, dass es langfristig nichts bewirkt, einzelne Hunde zu retten und nach Deutschland zu holen, sondern halten eine nachhaltige Veränderung im entsprechenden Land selbst für die beste Lösung — dies ist aber nur auf politischem Wege möglich.
Deshalb wagt Ärzte für Tiere e.V. den Versuch, mit STARS ein Netzwerk für die Straßentiere Europas zu gründen, um eine verbindliche und für alle Staaten der EU geltende Tierschutzgesetzgebung zu erreichen und den politischen Tierschutz auf der Basis der landesspezifischen Probleme zu unterstützen:

STARS soll sich zu einer Koalition von Tierschutzorganisationen aus ganz Europa entwickeln — als Informationsplattform, denn jedes europäische Land wird hinsichtlich seiner Tierschutzproblematik beschrieben und die im Land tätigen Tierschutzorganisationen werden laufend über aktuelle Entwicklungen berichten.
STARS hilft den Tierschutzorganisationen, gemeinsame Strategien zu entwickeln und wird Aktionen durchführen, die sich über alle europäischen Länder erstrecken.
STARS gibt den Straßentieren mehr Relevanz in Öffentlichkeit und Presse - denn aus Problemen in den einzelnen Ländern wird ein europäisches Problem.

Namhafte Tierschutzvereinigungen aus ganz Europa — Italien, Griechenland, Zypern, Deutschland, Ungarn, Österreich, Spanien, Frankreich u.v.m. — haben STARS bereits ihre Unterstützung und Mitarbeit zugesagt.
Auf unserer Webseite werden zukünftig die einzelnen Organisationen als Mitglieder von STARS aufgeführt, so dass man sich auch direkt mit ihnen in Verbindung setzen kann.

STARS geht mit einer Petition an die EU-Parlamentarier online.
Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme!


Hier geht es zur Petition

Quelle: Ärzte für Tiere e.V.

26.3.09

Welpen hinter Gittern


(Foto:Pixelio)


Was bislang hierzulande nur filmische Fiktion war, ist nun Realität geworden: Harte Jungs und junge Hunde leben gemeinsam hinter Gittern. Als bundesweit erste JVA hat Bützow in Mecklenburg-Vorpommern ein Projekt gestartet, bei dem Häftlinge und Hunde gemeinsam leben. Erklärtes Ziel: Die Welpen sollen bei der Resozialisierung der Häftlinge helfen. Die Idee stammt aus den USA, wo es das Projekt "Puppies behind bars" schon länger gibt. Die Häftlinge bewerten laut Gießener Anzeiger die Sache jedenfalls sehr positiv. Wie die Hunde ihren Einsatz sehen, ist nicht bekannt.

25.3.09

Das jährliche Robbenschlachten hat begonnen

Alle Jahre wieder das gleiche Ritual in Kanada. Die Regierung hat mehrere hnderttausende Robben zum Schlachten freigegeben, Umwelt- und Tierschützer protestieren vehement, vor allem gegen die Methode, wie die Tiere getötet werden. Die Medien zeigen extrem blutige Bilder. Wer wäre davon nicht zutiefst angewidert.

Und doch stellt sich die Frage der Scheinheiligkeit: Nehmen wir nicht billigend in Kauf, dass jeden Tag in unseren Schlachthöfen tausende von Tieren umgebracht werden? Und ist deren Tod leichter?
Fragen, mit denen sich ein sehr lesenswerter Artikel beschäftigt.

Tierschutzverein bezuschusst Kastration von Katzen


Der Tierschutzverein Oberharz geht neue Wege:Um der jährlichen Flut der anstehenden Katzenwelpen Herr zu werden und um zu verhindern, dass wie jedes Jahr unzählige Tiere qualvoll getötet werden, bezuschusst der Verein die Kastration von Katzen. Das muss nicht unbedingt die eigene Katze sein, sondern es kann sich auch um ein anderes Tier handeln. Für Kater gibt der verein 30€, für Katzen 50€ dazu. natürlich nur gegen tierärztliche Bescheinigung.

23.3.09

Buchtipp: Königliche Hunde




Königin Elizabeth II wird ja von bösen Zungen nachgesagt, sie können mit ihren Corgis besser, als mit Menschen. Ob nun Gerücht oder Wahrheit - dass die Royals schon seit langem eine Vorliebe für Hunde haben, ist nicht zu leugnen. Schon von Maria Stuart wird berichet, sie sei beim Gang zum Schafott von einem kleinen weißen Hund begleitet worden.

Queen Victoria war bekannt für ihre Hundeliebe und auch von Elizabeth gibt es seit vielen Jahren Bilder mit Hunden.Viele davon gibt es in einem unterhaltsamen Bildband zu bestaunen: "Königliche Hunde" von Sophie Gordon, der Kuratorin der Royal Photograph Collection von Windsor Castle.

Kein Geld mehr für den Tierarzt?

In letzer Zeit häufen sich die Meldungen von Tierheimen und Tierschutzvereinen, dass die Spendenbereitschaft stark zurück geht. Und dass immer mehr Menschen den Unterhalt oder die Behandlungskosten für ihre Haustiere nicht mehr tragen können.
So zum Beispiel beschreibt es ein Beitrag aus Essen, veröffentlicht in: Der Westen

18.3.09

Die Geschichte von Nonnina, Teil II

FORTSETZUNG

Kontaktadresse: Margret Bauner, Bergstraße 25, 97076 Würzburg, Tel. 0931 / 27 26 40 Sommer: 0039 / 333 2329280, bauner@gmx.net

Spenden sind steuerlich absetzbar
Hypo Vereinsbank:
Konto Nr. 1490 245 703
BLZ 790 200 76




Zeta (hat ein Z im Schwanz, daher der Name) habe ich gefunden hinter einem Zaun, über den ich nicht klettern konnte, bei der Kirche von San Gennaro. Habe den Priester dort um Hilfe gebeten, der hatte aber 1000 Ausreden. Ich habe ihm gesagt, dass San Francesco sicher sofort mitgegangen wäre. Zum Glück kam die Handvoll Katze dann so nahe an den Zaun, dass ich sie packen konnte. Sie ist eine ganz Süße. Habe am nächsten Tag ihre Mami gefangen, eine zierliche Schildpattkatze. Wollte sie behalten, aber dann hat der TA festgestellt, dass sie mehrere Junge hat, die ich nie gefunden habe, so habe ich sie zurück gebracht, sonst wären die Jungen verhungert. Sie kam dann bis Mitte Oktober zum Fressen und war dann verschwunden. Eine Frau hat mir gesagt, dass die Leute, die dort wohnen, die Katzen, die sich nehmen lassen, ins Auto packen und irgendwo, weit weg, rausschmeißen. Habe bis zuletzt gehofft, dass sie zurück findet, dann hätte ich sie gleich mitgenommen.

Öhrchen vom Lago d’Avero fehlte schon einige Tage. Als ich in dem Lokal dort fragte, sagten sie mir, dass eine schwarze Katze totgefahren wurde. Jeden Abend bin ich rufend vor dem Lokal gewesen, keiner hat was gesagt.

Eine Freundin, bei der ich letztes Jahr in ihrer Katzenfamilie vor dem Haus für Ordnung gesorgt habe, hat mich zu einem kleinen Lokal geschickt wo Katzen leben, ständig Junge kriegen, die dann aber meist sterben. Die Katzen leben auf der Mauer zum Nachbargrundstück, unter einem kleinen Tisch stand ein flacher Korb, mit nichts drin, außer Kot. Wir haben alle Katzen gefangen, die Älteste, die seid 10 Jahren fleißig für Nachwuchs sorgt, hat mich Nerven gekostet. Wir konnten beobachten, wie sie immer wieder in die Falle gegangen ist, die ausgelegten Futterstückchen bis zur Wippe gefressen, dann die Pfoten ganz vorsichtig darüber gesetzt, das Futter dahinter gefressen und dann ganz sachte wieder zurück gegangen ist, ohne den Mechanismus auszulösen. Dass wir sie doch noch gekriegt haben, haben wir einem ihrer Kleinen zu verdanken, das einmal mit in die Falle und auf die Wippe getreten ist, sodass die Falle zuschnappen konnte. Nachdem wir mit der Frau, die oben wohnt gesprochen haben, durften wir ein Katzenklo mit Deckel oben aufstellen. (Die Katzen haben es auch sofort angenommen und nicht mehr überall hingemacht) ich habe 2 Körbchen mit kuscheligem Inhalt hingebracht, der junge Mann vom Lokal hat alles sauber gehalten. Er hat mir, als alles vorbei war gesagt, wir haben da eine gute Sache gemacht. Die Katzen kommen zwar noch immer ins Lokal, aber es bleibt bei den 12.


Sergio hat verschiedene Futterstellen, , kauft aber nur das billigste oder abgelaufenes Futter, wundert sich, dass er die Katzen nicht satt bekommt, lässt die Mütter Junge kriegen, die er dann nicht ordentlich versorgen kann. Eine seiner Mütter hatte sieben Junge und ich bin extra mit dem TA hingefahren, um zu sehen, ob die Kleinen schon kastriert werden können. Sergio sagte immer, die sind erst zwei Monate alt, waren aber schon größer als meine, die älter als zwei Monate waren.

Als ich geplant hatte, die Katzen zu fangen, war ein Freund von uns dabei und die Kleinen liefen auf der Straße rum, wir mussten nur zulangen und in die Käfige setzen. Sergio war außer sich, als er später dazu kam und wollte sie alle wieder rauslassen. Dann kam noch eine trächtige Katze, von der ich gar nichts wusste. S. wollte sie unbedingt die Jungen kriegen lassen. Insgesamt waren es sieben Weibchen, davon zwei schon wieder trächtig, eine mit sechs, die andere mit drei Babies. Wenn man nur pro Weibchen drei rechnet, wären es 21 Katzenbabies geworden.

Wer will schon über 30 Katzen in seinem Garten ? Unser Freund Jürgen war als Wache an den Käfigen postiert, während ich die restlichen Katzen gefangen habe. Sergio hatte mir auch versprochen, meine Katzen an der Stelle im Winter zu füttern. Er füttert von hinten im Garten, ich von der Straße aus vorne. Er kam dann sogar mit mir und zwei anderen Frauen zu der Stelle, wo er das Futter, das ich selbstverständlich bezahle, abholen kann. Dort hat er dann auf einmal gesagt, er kann nicht füttern, er möchte sich nicht binden. Was ist dabei, an einer Stelle, wo ich sowieso jeden Tag bin, drei Teller mehr hinzustellen ? Katzen sind intelligent und ich habe ihnen auch Bescheid gesagt, drum hoffe ich, dass sie so schlau sind und durch den Garten gehen und bei Sergio mitfressen. Leider haben sie dann nicht ihr gewohntes, gutes Futter. Dort sind aber auch zwei Lokale, die Futter rausstellen und so hoffe ich, dass sie gut über den Winter kommen.

Mehr Glück hatte Donatella. Im Bodenblech eines Autos von Leuten, die aus Palermo kommend, bei uns eine Nacht geschlafen hatten wurde ein Kätzchen entdeckt. An der Tankstelle haben sie es dann mit dem Wasserschlauch rausgespritzt und mir dann eine pitschnasse Handvoll Katze gebracht, die nur an der Nase geblutet hat. Die muss in Palermo schon in dem Auto gewesen sein, hat den Umzug ganz gut verkraftet und mischt bei den Kämpfen zwischen den Katzen kräftig mit, auch wenn die anderen doppelt so groß sind wie sie.

Am Lago Lucrino fehlte ein Karthäuserkater, der eine Verletzung im Gesicht hatte. Kann der böse rote Kater gewesen sein, der immer, wenn er kam, die anderen ganz bös verdroschen hat. Den ganzen Sommer lang habe ich versucht, ihn zu fangen. Dann war er wieder mal eine ganze Weile nicht da, dann habe ich schon an den Katzen gemerkt, dass er im Anmarsch war, wenn sie, wie von Furien gehetzt, weggelaufen sind. In der letzten Woche, es war stockfinster, war er auf einmal wieder da und ich habe ihn tatsächlich in die Falle locken können. Mit Hähnchen klappt es fast immer! Überhaupt konnte ich in den letzten Tagen einige Angst verbreitende Kater zum kastrieren bringen, bei denen ich den ganzen Sommer lang umsonst auf Lauer lag. Dabei war einer, der war so groß, dass er gar nicht in eine Box ging. Er musste seine Narkose in der Falle ausschlafen.

Mister Nuovo ist auch ziemlich groß, hat sich aber immer mit allen angelegt, selbst mit Rossito, einem wunderschönen rot-weißen Main-coone-Kater, für den ich einen guten Platz in Deutschland hätte, der aber entschieden hatte, nicht mit mir zu kommen. Micio vom Venustempel hat auch lange gebraucht, aber jetzt ist er auch kastriert. Es ist unwahrscheinlich, wie die Kastration aus bösen, liebe Kater macht. Meistens sind sie dann für eine Zeit verschwunden und wenn sie wieder auftauchen haben die Anderen auch keine Angst mehr vor ihnen, weil sie merken, da ist was anders und nicht mehr so schmerzhaft wenn man ihm näher kommt.

17.3.09

Die Geschichte von Nonnina, Teil I

Immer wieder machen Menschen mit viel Mut viel für Tiere in Not: Vor allem im Süden erfordert praktizierter Tierschutz persönliches Engagement über alle denkbaren Maßen hinaus. Und es sind oft Einzelkämpfer, die sich einsetzen und hinsehen, wo andere gleichgültig wegschauen. Gebraucht wird aber auch Hilfe aus Deutschland.

Wir veröffentlichen deshalb hier die Geschichte von Nonnina und anderen Leidensgenossen, weil sie so typisch ist für das Elend der Straßentiere. Wer die Autorin des nachfolgenden Briefes unterstützen möchte, kann hier Kontakt aufnehmen:Kontaktadresse: Margret Bauner, Bergstraße 25, 97076 Würzburg, Tel. 0931 / 27 26 40 Sommer: 0039 / 333 2329280, bauner@gmx.net

Spenden sind steuerlich absetzbar
Hypo Vereinsbank:
Konto Nr. 1490 245 703
BLZ 790 200 76


Liebe Tierfreunde,
vielen Dank für ihre Spenden für die Tiere von Neapel.
Dieses Jahr sind wir am 29.10.08 zurück gekommen. Das Wetter war noch schön, heiß am Tag und warm in der Nacht. Wir haben 17 Katzen mitgebracht. Sechs kleine sind jetzt noch bei uns zum Vermitteln und eine alte Katze, Nonnina, die Omama, darf bei uns bleiben.

Mein Oldi mag sie gar nicht, wenn immer er sie sieht, knurrt und faucht er, als wenn er sein Leben verteidigen müsste gegen sie. Dabei ist sie ganz lieb, schläft viel, direkt an den Heizkörper angeschmiegt, freut sich, dass sie im Warmen ist, nach all den Jahren auf der Straße. Der Tierarzt schätzt sie auf 15 Jahre, einen Zahn musste sie schon abgeben, der war sehr schlecht und sie hatte Schwierigkeiten beim Essen. Vor allem muss sie Streicheleinheiten nachholen. Hoffe doch sehr, dass Oldi sich mit ihr aussöhnt.

Anfang Oktober waren unsere Freundinnen Martina Pietrus und Margit Goldhammer (Piegoldtours, immer tierisch gut unterwegs) bei uns in Neapel und sind mit 10 Hunden und 16 Katzen zurück gefahren, mit Schnee am Brenner und im Auto Eiseskälte, da die Heizung ausgefallen war. Von dieser „Lieferung“ warten auch noch sechs Kittys auf ein gutes Leben in ihrer eigenen Familie. Dieses Jahr haben wir 34 Katzen und 21 Hunde von der Straße nach Deutschland gebracht.

Zum Kastrieren habe ich 65 Katzenweibchen und 56 Katzenmännchen gebracht Eine neue Futterstelle habe ich, die Katzen vom Haus des Notars. Der Fischer von Bacoli wollte voriges Jahr schon mit dem Notar sprechen, ob ich die Katzen fangen und kastrieren lassen kann. Dieses Jahr meinte der Tierarzt (TA) ich sollte selbst fragen. Ich dachte mir aber, wenn sie nein sagen, kann ich nichts machen, und fing an zu fangen. Die erste Falle stand noch nicht richtig, war auch schon ein Mann da und wollte wissen, was ich da mache. Als ich ihm sagte, ich wolle die Katzen zum TA bringen, da es ihnen nicht gut geht, was auch stimmte, hat er gemeint, ich könne die ruhig behalten, gefüttert würden sie nicht.

Die sechs Katzen waren in einem erbarmungswürdigen Zustand, habe sie auch alle an einem Tag bekommen, sie waren total ausgehungert. Der Tierarzt hatte Bedenken, zu kastrieren, weil sie wirklich schlimm dran waren. Der Mann hatte mir auch gesagt, dass es keine Jungen mehr gibt. Ich denke mir, entweder sind die gleich gestorben oder die Weibchen waren einfach zu schwach. Sie hatten Durchfall, der wie Wasser raus lief, habe sie übers Futter entwurmt und aufgepäppelt. Ein Weibchen, Mimi, wurde so zutraulich, dass ich sie immer erst streicheln musste, bevor sie anfing zu fressen. Später kam dann noch ein Kater dazu, der mir aber nicht mehr in die Falle ging.

Jedenfalls hat er sich als Boss aufgeführt und die Katzen auch über die, viel befahrene Straße gejagt. Meine Mimi habe ich dann auch tot auf der anderen Straßenseite gefunden. Habe gleich gewusst, als sie nicht da war, dass was passiert sein muss. Ihr Tod hat mir sehr weh getan. Hatte schon geplant, sie mit nach Deutschland zu nehmen, weil sie so lieb und zutraulich war.


Lesen Sie morgen weiter Teil II

16.3.09

Buchtipp: Tod und Trüffel

Wer die Ahrwein-Krimis von Carsten Sebstian Henn gelesen hat, kann kaum glauben, das er da sieht: Ein Hundekrimi aus dem Piemont. Aber dann wird klar: Der Protagonist, ein Trüffelhund namens Giaccomo, trinkt Barolo, wenn er zur Hochform auflaufen will. Ganz ohne Wein geht es eben doch nicht.
Ansonsten ist es eine höchst spannende, unterhaltsame Geschichte von Wölfen und Hunden, bei der Menschen nur Nebenfiguren sind - aber dafür viel Unheil anstiften, das die beiden Hundehelden verhindern wollen.

Mal ganz anders, aber gut.

14.3.09

Tierschützer sind doch schlimme Menschen

Gestern im WDR in der Sendung "Daheim und unterwegs" war ein Fischer zu sehen, der im Rhein chinesische Wollhandkraben und nebenbei an den Rheindämmen Nutrias in Fallen fängt. In schöner Ausführlichkeit wurde gezeigt,wie er die toten Tiere aus den Fallen holt und dabei erzählt, dass er pro abgeliefertem Schwanz bezahlt wird. Denn schließlich sind diese Tiere Schädlinge, die Deiche und Dämme zerstören. Nur wieder "diese Tierschützer" sind damit nicht einverstanden. Dabei sind die schuld, weil sie vor vielen Jahren die zu Pelzmänteln bestimmten Nutrias befreiten..tss, tss..

Heute kommt Aho aktuell mit der Schlagzeile. "Tierschützer prügelten Schlangenbesitzer krankenhausreif und raubten Tigerpythons".

Und in diversen Tierforum dieser virtuellen Welt wird gern vor Tierschützern gewarnt. Die einen wollen "Geld", igitt, um den Unterhalt für eine vom AmtsVet beschlagnahmte Massenhaltung von Kaninchen zu finanzieren und sind überdies beratungsresistent.

Andere wollen sogar TAUBEN oder Wasservögel retten. Ist das vorstellbar? Und das in einer Stadt wie Düsseldorf, die bekanntlich auf ihr Image viel hält, wenn schon auf sonst nichts.

Halten wir fest: Meist sind Tierschützer ja ohnehin entweder jung, dann fanatische Veganer und Tierbefreier oder alte Mütterchen und nicht ganz für voll zu nehmen. Sie sind hysterisch, irrational, großmäulig, geraten öfter wegen Unbelehrbarkeit in die Schlagzeilen...

Sind sie uns deshalb ein Dorn im Auge und gefälliger Prügelknabe - diese "Tierschützer"? Weil sie den Mund aufmachen und uns aus unserer bequemen Ruhe aufstören? Weil sie umsetzen, was die Naturwissenschaften schon lange bewiesen haben, nämlich dass der Mensch alles andere als die Krone der Schöpfung ist? Und weil sie sich für andere Mitbewohner dieser Erde stark machen?

Ich gestehe, ich in es satt. Satt diese dummen Plattitüden zu hören, satt, Arbeit zu machen, für die andere zu faul, zu borniert, zu geizig, zu unwissend sind. Satt, mich mit Halbwissen und Vorurteilen herum zu schlagen. Und satt, immer die selben wiedergekäuten Schlagzeilen zu lesen. Liebe Mitmenschen, lasst Euch endlich mal was Neues einfallen!

9.3.09

Welpenklappe wie Babyklappe?

Schon so genannte Babyklappen sind nicht unumstritten, in denen Mütter unerkannt nach der Geburt ihre Säuglinge abgeben. Nun gibt es in Deutschland die zweite Welpenklappe. In Dallgow-Döberitz, so berichtet heute die Märkische Allgemeine Zeitung, gibt es jetzt analog zu den Babyklappen die Möglichkeit, Tiere zu jeder Tages- und Nachtzeit abzugeben. Über ein Signal wird eine benachbarte Tierarztpraxis alarmiert und der Tierschutz informiert. Lieber Tierklappe als Mülltonne oder Aussetzen? Oder fördert eine solche Einrichtung nur noch das gewissenlose "Wegwerfen" von Lebewesen?

4.3.09

11 von 14 Welpen tot - Opfer illegalen Schmuggels

In Österreich machen immer mehr gestoppte, illegale Transporte auf sich aufmerksam, mit denen Welpen aus Osteuropa quer über den Kontinent nach Spanien gekarrt werden. Gerade wurde wieder einer dieser Transporte mit insgesamt 56 Jungtieren aufgehalten. Da bei solchen Fuhren immer auch Tiere dabei sind, die viel zu früh von den Müttern weggenommen werden, sind die Folgen schrecklich: Von den 14 nur wenige Wochen alten Hunden starben 11 jetzt in der Obhut eines Tierheims.
Der Grund: die ungeimpften Tiere hatten dem Parvo-Virus nichts entgegenzusetzen, der vermutlich durch den Stress der Trennung und der Fahrt ausgebrochen war. Zudem ist das Immunsystem junger Tiere noch längst nicht stabil.
In Östereich werden jetzt schon Forderungen laut, speziell geschulte Polizisten einzusetzen, um die Hundetransporte kontrollieren zu können. Die Zahl der Tiere, die allein vom Flughafen Wien aus nach Spanien verfrachtet werden, schätzen Tierschützer auf bis zu 20.000 jährlich.