Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihr Hund greift den Briefträger an? Ihr Stubentiger wird unsauber oder Ihr bester Freund lässt die Kinder nicht mehr aus dem Haus? Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen und vielen anderen Verhaltensauffälligkeiten. Rufen Sie uns an, wir helfen gerne.

27.2.09

Portugiesischer Wasserhund für Obama?



Na,also, wir wissen mehr: Doch kein Labradoodle, sondern ein portugiesischer Wasserhund soll es werden - für die Töchter des neuen US-Präsidenten. Wer nicht auf Anhieb weiß, was das genau ist, der steht wohl nicht alleine da. Denn die Rasse ist recht selten. Aber das wird wohl nicht so bleiben. Wetten, dass wir in Kürze einen Boom erleben werden und überall Wasserhunde die Wohnungen bevölkern?
Wer sich schon mal schlau machen möchte, klickt hier

(Foto:"Gewöhnlicher" Wasserhund, Pixelio)

26.2.09

Sind Haustiere von der Krise betroffen?

Tierschützer beklagen ja nicht erst seit gestern, dass immer weniger Tierbesitzer bereit sind, ihre Tiere kastrieren zu lassen -sei es aus Sparsamkeit oder Unwissen. Ein Artikel im Züricher Tagesanzeiger zitiert Tierärzte und ein Tierheim, die berichten, dass Halter offenbar auch den Tierarztkosten sparen, wo immmer es geht. Oder eben nicht. Hier werden Fälle von langwierigen Infektionen beschrieben, wo die Besitzer viel zu spät den Veterinär aufgesucht haben - so dass das Tier nur noch von seinem Leiden erlöst werden konnte. Alles eine Folge des Sparzwanges? Sicher ist schon mal, dass das Angebot der Tiertafeln, bedürftige Menschen mit Tierfutter für ihre Vierbeiner zu versorgen, auf große Resonanz stößt.

23.2.09

Der Hund, der Mama sagen kann

"Otto Mohl lebt am Pol ohne Atomstrom". Oder so ähnlich....das dichtete weiland Loriot und ein sprechender, oder besser "angeblich sprechender" Hund bellte diesen Satz dann nach.
Bullterrier Armani kann zwar noch keine grammatikalisch korrekten und vollständigen Sätze bilden, aber MAMA kann er schon. Oder?
Hören Sie selbst..
Wie hieß das noch bei Loriot? "Also, wenn Sie mich fragen, der Hund kann überhaupt nicht...."

Socks hat sich auf die Socken gemacht

Sein Kleinkrieg mit Hund Buddy war legendär. Seine schwarz-weiße Zeichnung auch. Schließlich war Socks ein prominenter Kater, der mit den Clintons im Weißen Haus leben durfte. Nun hat er sich im Alter von 18 Jahren auf den Weg in den Katzenhimmel gemacht. Und die Welt ist um einen Katzencharakter ärmer geworden. Seine Ex-Familie bedankt sich, wie es sich gehört, diplomatisch für die guten Zeiten mit ihm.

12.2.09

Brauchen wir neue Hunderassen?

In den letzten Jahrzehnten entstanden vier neue „Rassen“, die zum Teil noch nicht anerkannt sind, deren Züchter sich aber gleichwohl in Zuchtverbänden organisieren.
Angefangen hat es 1945 mit dem „Kromfohrländer“, einer Zufallspaarung aus Griffon-Vendée und Foxterrier. Anerkannt wurde die Rasse 1945. Der „Eurasier“, eine Kreuzung aus Chow-Chow, Wolfsspitz und Samojede erhielt seine Anerkennung 1973. Die Rasse des „ELO“ ist noch im Aufbau begriffen. Hier treffen sogar vier verschiedene Rassen zusammen: Eurasier, Bobtail, Chow-Chow, Japanspitz, und Pekinese. Und schließlich der „Wäller“. Er wird seit 1994 gezüchtet, aus Kreuzungen von Briard und Australian Shepherd.
Was ist das Zuchtziel?
Ein gesunder, charakterfester Hund, familientauglich, robust, von ansprechendem Äußeren. Er soll leicht zu erziehen sein, wenig Jagdtrieb haben und umgänglich mit Artgenossen sein. Alles Eigenschaften, die man sich von jedem Hund wünschen würde.
Brauchen wir zum Erreichen dieses idealen Hundes neue Rassen?
Sollten nicht eher die Züchter der traditionellen Rassen auf diese Ziel hinarbeiten?
Haben die Elos, Eurasier, Kromfohrländer,Wäller wirklich alle diese Supereigenschaften?
Oder sind sie eben auch nur so gut wie Ihre Menschen sie erzogen haben?


 

Schon wieder Welpentransport gestoppt

Das Geschäft mit Hundekindern muss lukrativ sein. Scheinbar geht der Welpenhandel von Osteuropa aus munter weiter. Schon wieder wurde in Österreich ein Transport mit 56 Welpen gestoppt, der für Spanien bestimmt war. Manche der Tiere waren erst drei bis vier Wochen alt.

6.2.09

Noch 130 Kaninchen warten auf ein Zuhause

Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft für Tiere:

Sie hatten großes Glück und überlebten. Die Kaninchen aus der ehemaligen Rabbit-Notstation in Langenfeld wurden von der Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V. (AGT) übernommen und in einem leerstehenden Gewächshaus untergebracht. Auf dem bisherigen Gelände rollen nun die Bagger: Nach Ablauf des Pachtvertrages lässt der Besitzer dort neu bauen.

„Leider konnten wir nicht alle Tiere retten“, beklagt Marita Römer, Vorstandsmitglied
der AGT. Denn nach der Räumung des Geländes durch den bisherigen Betreiber der Rabbit-Notstation konnten die Tierschützer etliche Kaninchen, vor allem Jungtiere, nur noch tot bergen. Sie waren in zugeschütteten Gängen erstickt oder durch eingeleitetes Wasser so unterkühlt, dass sie nicht mehr zu retten waren. Dank des Engagements der AGT-Mitglieder wurden insgesamt rund 200 Tiere in Sicherheit gebracht, von denen viele inzwischen durch Tierschutzorganisationen in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz übernommen wurden.

Nachdem die AGT die bisherigen Tierarztkosten der Rabbit Notstation beglich, konnte sie ein großen Teil der Tiere in Sicherheit bringen. Danach musste das Veterinäramt Mettmann mit Ordnungsamt und Polizei mehrmals Beschlagnahmeaktionen durchführen. „Im Moment haben noch immer rund 130 Tiere in unserer Obhut“ sagt die langjährige Kleintierbeauftragte des Vereins und Leiterin der der Kaninchenstation, Martina Bruckert.

Seit Wochen werden die Tiere intensiv medizinisch von der Tierärztin Heike van der Kaap aus Leverkusen betreut. Sie und ihr Praxisteam haben alle Tiere fotografiert, dokumentiert, untersucht und behandelt. „Eine große Zahl litt unter chronischem Schnupfen, Bissverletzungen, Kokzidiose, Flöhen und Würmern“, schildert die Tiermedizinerin. „Aber es gab auch etliche Fälle von Tieren mit extremen Zahnfehlstellungen, offensichtlich unbehandelten und schwer entzündeten Augen oder eitrigen Abszessen, die große Schmerzen verursacht haben müssen.“ Die Tierärztin hat in 23 konkreten Fällen Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet.

Zur Zeit werden die letzten Böckchen kastriert, danach werden die Tiere geimpft und gechipt. Damit ist die AGT Vorreiter bei der Kennzeichnung von Kaninchen, die das Aussetzen erschweren soll.

„Als kleiner privater Verein kalkulieren wir Kosten von mehr als 15.000 Euro in die Rettung dieser Tiere“, rechnet Marita Römer vor. Das beinhaltet die Übernahme Tierarztschulden, die neu entstandenen Tierarztkosten, Miete, Futter, Heizung, Strom und Investitionen für Unterkunft. Nicht gerechnet ist die ehrenamtliche Arbeit der zahllosen Helfer. Und die werden weiter gesucht. „Wir brauchen Menschen, die uns bei der täglichen Versorgung helfen, aber auch weitere Spenden, um die hohen Kosten tragen zu können“, appelliert Martina Bruckert. Und natürlich das Allerwichtigste: Menschen, die bereit sind, den Kaninchen ein neues, artgerechtes Zuhause zu bieten. Dazu gehört unter anderem ausreichend Platz, damit die Tiere nicht ausschließlich im Käfig gehalten werden und die Vergesellschaftung mit einem anderen Kaninchen.

Über die Vermittlungsbedingungen informiert die Seite www.agtiere.de

5.2.09

TAZ berichtet: lebend gerupft für Daunendecke

Offenbar müssen viele Tiere extrem leiden, damit der Mensch es sich unter einen warmen Decke gemütlich machen kann: Wie die TAZ berichtet, werden längst nicht nur im fenrnen Asien, sondern auch in Ungarn Tiere fürchterlich gequält. Gänse werden lebend gerupft.Und dabei werden ihnen grausame Schmerzen und große Wunden zugefügt. Die Recherchen eines Fernsehteams ergaben, dass solche Daunen aus Ungarn auch in deutschen Produkten Verwendung finden - eine offenbar gängige Praxis, die deutsche Firmen unumwunden einräumen.