Herzlich willkommen bei den Vierpfotenprofis

Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihr Hund greift den Briefträger an? Ihr Stubentiger wird unsauber oder Ihr bester Freund lässt die Kinder nicht mehr aus dem Haus? Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen und vielen anderen Verhaltensauffälligkeiten. Rufen Sie uns an, wir helfen gerne.

27.1.09

Neue Katzenart oder alles nur Fake?

Im Jemen wurde jetzt eine neue, sehr bizarr aussehende Katze(nart) beobchtet Behauptet jedenfalls Tetrapodzoology
Das Tier sieht in der Tat merkwürdig aus mit seinem scheinbarr haarlosen Körper, Stummelschwanz, verformten Schädel und winzigen Ohren.
Alles nur ein Gag, eine Mutation, Folgen einer Misshandlung oder eine bis dato unbekannte Katzenart? Wir werden es erfahren.

25.1.09

Doch ein Labradoodle für Obama?

Na endlich: Die Lösung aller Probleme naht. In einem kanadischen Tierheim gibt es Labradoodle-Welpen. Damit wäre doch alles gelöst: Diese Rasse gilt als hypoallergen, damit wäre den Obama-Kindern eine Allergie erspart. Und die Mutter der Welpen wurde aus einer illegalen Zucht befreit - damit wäre dem sozialen Aspekt Rechnung getragen. UND: Obamas erster Staatsbesuch geht nach Kanada, woher die Welpen stammen. Wenn das nicht Fügung ist?

23.1.09

Apotheken-Umschau: Haustiere immer beliebter

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Zeitschrift Apotheken-Umschau hat ergeben, dass Haustiere in Deutschland immer beliebter werden. Denn: 36,7 Prozent aller Deutschen versorgt derzeit mindestens ein Haustier. Im Vergleich zum Jahr 2006 ein deutlicher Anstieg. Da waren es nur 29,7 Prozent.
Quelle

20.1.09

Hamster gehören nicht in Joggingbälle!

In neuen Animationsfilmen werden wieder häufig Hamster und andere Tiere in sogenannten Joggingbällen, auch bekannt als Laufkugeln oder Hamsterbälle, gezeigt. Da gibt es einen animierten Hamster, der sich den ganzen Tag in dieser Kugel aufhält und damit geschickt manövriert und für den die Kugel selbstverständlich ist. Solche Filme sorgen immer wieder dafür, dass Halter für ihre eigenen Tiere auch solche Joggingbälle haben möchten um sie dann damit durch die Wohnung rollen zu lassen. Was leider von diesen Haltern nicht bedacht wird: Für reale Tiere sind diese "Sportgeräte" keineswegs geeignet.




Hamster und auch andere Tiere können sich in solchen Bällen sehr schwer verletzen. Es ist nicht möglich, darin gezielt zu manövrieren oder gar zu bremsen. Also rollen die Tiere im Ball ungehindert gegen Wände und Tischbeine und fallen schlimmstenfalls sogar Treppen damit herunter. Dabei können die Tiere schwere Traumata, Verstauchungen und weitere Verletzungen erleiden. In den Bällen herrscht keine ausreichende Luftzirkulation, da die Belüftungsschlitze zu klein sind. Der Durchmesser der Kugeln ist zu klein. Damit ein Goldhamster mit geradem Rücken laufen kann, muss ein Laufrad - und ergo auch eine Laufkugel - einen Durchmesser von 30 Zentimeter haben. Die meisten Kugeln haben gerade mal 12 - 18 Zentimeter Durchmesser.

Ein Auslauf in einem Joggingball ist für die Tiere auch kein "echter Auslauf". Die Wände hindern die Tiere daran, etwas von ihrer Umgebung wahrzunehmen. Sie können also nicht sehen, wohin sie laufen. Der Sinn, auf den sich Nager am meisten verlassen, ist ihr Geruchssinn, aber in einer Plastikkugel eingesperrt, können Nager nichts riechen. Auf ihr feines Gehör verlassen sich Nager ebenfalls beim Laufen, aber in dieser Kugel dringen Geräusche nur eingeschränkt und verändert zum Nager durch. Er ist also nicht in der Lage, sich in einem Joggingball zu orientieren. Das allein sorgt beim Tier für ausgesprochen großen Stress. Dazu kommt noch, dass alle Kleinnager Fluchttiere sind. Sobald sie Angst bekommen, möchten Sie sich im Dunkeln verstecken. Aber der Ball hindert sie daran und so laufen sie panisch immer weiter auf der Suche nach einem Versteck, in das sie mit dem Ball aber nicht hinein können.

Hände weg von Joggingbällen für Hamster!

Mehr Infos über Hamster und Text: Christine Wilde, Nagerinfo

15.1.09

Ein Mann, ein Fjord und Canicalm

Auf, Ihr Hundetrainer, Ihr Therapeuten, Ihr Tierpsychologen: Die Lösung aller Eurer Problem winkt: canicalm ist da! "Canicalm macht Hunde müde", verspricht die Werbung. Das gilt nicht für Menschen: Die müssen nach Einnahme entweder furchtbar lachen oder bellen. Glauben Sie nicht? Canicalm im Einsatz gibt es am Mittwoch, 21.1. um 20.15 im ZDF...denn es ist einfach nur eine geniale Erfindung des Herrn Hans-Peter Kerkeling, der auch das nun verfilmte Hörbuch: "Ein Mann, ein Fjord" zu verantworten hat. Wer übrigens den Tierarzt Dr. Schwarz-Ebersbach und seine Gattin, den Campingplatz Bär ohne Hosen (Nudistencamping) oder einen pakistanischen Taxifahrer in Norwegen kennenlernen möchte, ist auch richtig.

Kleiner Vorgeschmack auf Norwegen?



Horst Schlämmer im Gejranger-Fjord.

12.1.09

Tasso hat 50.000 Tiere zurück gebracht

Noch immer lassen viele Haustierbesitzer ihre Tiere beim Veterinär zwar chippen, melden sie dann aber nicht beim zuständigen Register an. Dabei zeigen die neuesten, von TASSO veröffentlichten Zahlen, wie wichtig das ist:

Exakt 49.103 entlaufene Hunde und Katzen haben im Jahr 2008 buchstäblich das Weite gesucht und konnten trotzdem an ihre Besitzer zurückvermittelt werden. Dank TASSO, der Tierschutzorganisation, die sich seit über 26 Jahren unter anderem der kostenlosen Suche nach vermissten Haustieren widmet.

Dass der Verein im vergangenen Jahr besonders erfolgreich war, ist laut TASSO-Chef Philip McCreight auf das weiter wachsende Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter zurückzuführen: „Der unter die Haut schmerzlos eingesetzte Transponder-Chip ist bei Hunden und Katzen immer häufiger anzutreffen. Dieser Chip ist schließlich die Voraussetzung für die eindeutige Identifizierung des Tieres. Er allein aber nützt gar nichts, wenn das Tier nicht auch bei uns registriert ist, was übrigens keinerlei Kosten verursacht. 2008 hatten wir zum Glück einen regen Zulauf, es gab genau 501.159 Neuzugänge in unserem Haustierzentralregister.“


Neben Tasso gibt es auch noch das Deutsche Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes.

9.1.09

Dackel rettet Welpe vor dem Erfrieren - in der Mülltonne

Das macht wirklich sprachlos: Ein zwei Tage altes Hundekind wurde in Kassel in einer Mülltonne entsorgt und wäre wohl bald erfroren. Wenn nicht ein Dackel seine Halterin auf das Fiepen aus dem Müll aufmerksam gemacht hätte. Die holte das unterkühlte Wesen aus dem Dreck und brachte es in eine Tierklinik. Inzwischen kümmert sich das örtliche Tierheim.
Eine besonders grausame Geschichte? Keineswegs: Alltag in Deutschland.

8.1.09

Vögel füttern? Mit Bedacht

Es wird geschätzt, dass es rund 250 Vogelarten gibt, die hierzulande brüten, aber im heimischen Garten oder auf dem Balkon lassen sich nur einige wenige sehen. Und auch an Futterstellen, ob Häuschen oder Spender, kommen nur ungefähr ein Dutzend verschiedene Vogelarten. Winterfütterung von heimischen Vögeln ist also nicht wirklich ein Beitrag zum Naturschutz. Aber sie kann helfen, über die Beobachtung Interesse zu wecken und für den Vogelschutz zu sensibilisieren.
Vor allem Kinder sind wissbegierig und wollen gerne lernen und verstehen, welche gefiederten Gäste denn da ins Vogelhaus kommen. Das lässt sich prima spielerisch nutzen: Mit Zeichnungen oder Fotos und einem Vogelbestimmungsbuch kann man sehr schnell herausfinden, wer die fliegenden Besucher sind.
Zu den bekanntesten und beliebtesten gehören ganz sicher die Blau- und Kohlmeisen, leicht zu erkennen an ihrer „Kopfbedeckung“. Auch die Amseln, vor allem die schwarzen Männchen mit den gelben Schnäbeln lassen sich gut von anderen unterscheiden. Drosseln und Stare gehören ebenfalls zu den häufigen und bekannten Besuchern. Gut zu erkennen sind die Dompfaffen: Auch hier tragen wieder die Männchen ein leuchtend rotes Brustgefieder. Bei den Rotkehlchen ist der Name Programm und macht es einfacher, sie von anderen zu unterscheiden.
Schwieriger wird es da schon bei den vielen Finkenarten. Den heimischen Buchfinken können Beobachter an seiner blaugrauen Kopfplatte, dem rotbraunen Rücken und der rötlich-braunen Unterseite erkennen. Und wenn sich einmal ein Vogel am Futterhäuschen zeigt, der ein auffällig olivgelbgrünes Gefieder mit zitronengelber Unterseite zeigt, dann handelt es sich womöglich um einen Grünfinken.
Wunderschön und gut an ihrer Größe und ihren blau-schwarz gebänderten Flügeldecken zu identifizieren sind Eichelhäher – aber sie können an Futterstellen nur noch selten beobachtet werden. Genau so wie ein Vogel, der eigentlich als der bekannteste und beliebteste aller heimischen Vögel gilt: der Haussperling oder Spatz, dessen Bestand seit Jahren massiv zurückgeht. Auch wenn diese gefiederten Besucher nur einen kleinen Ausschnitt der heimischen Vogelwelt ausmachen: Nicht alle mögen und vertragen das gleiche Futter. Körnerfresser, also Finken, Sperlinge oder Zeisige und Eichelhäher bekommen eine Körnermischung, die Sonnenblumenkerne, Hanf, Hirse und Nüssen enthalten darf. Die Insektenfresser, dazu gehören Meisen, Rotkehlchen und Zaunkönige, freuen sich über Pflanzenfett mit Hafer- oder Weizenflocken, Früchte und kleine Sämereien, also alles, was auch ein Meisenknödel enthält. Immer tabu sein sollte dagegen altes Brot, das quillt und im Vogelmagen klumpt.
(Foto: Pixelio)

2.1.09

TV-Tipp: Hunde verändern die Welt

Montag, 5.1. 2009: Erlebnis Erde - wie Hunde die Welt verändern

Hunde begleiten den Menschen seit Jahrtausenden von Jahren: Doch wie ist diese einzigartige Verbindung zwischen Mensch und Hund entstanden? Mit außergewöhnlichen Bildern aus aller Welt erzählt dieser Film eine der spannendsten Geschichten, die die Evolution jemals geschrieben hat - vom wilden Wolf zum besten Freund des Menschen.
In fast allen Kulturen leben Menschen und Hunde Seite an Seite. Etwa 400 verschiedene Rassen gibt es heute, nach aktuellen Erkenntnissen stammen alle Hunde von Wölfen ab. Doch wann und wie aus Wölfen Hunde wurden, darüber rätseln Forscher bis heute: Der Biologe Raymond Coppinger ist sich sicher, dass der Müll unserer Vorfahren vor etwa 15.000 Jahren die Wölfe in Menschennähe lockte. Möglicherweise profitierten damals besonders die Wölfe, die sich möglichst nahe an Menschen heran trauten - ein Phänomen, das Coppinger bei Hunden noch heute auf Müllkippen in Mexiko City beobachtet.Wie kein anderes Tier hat der Mensch den Hund geformt - und umgekehrt: In Mexiko werden Nackthunde als mystische Tiere verehrt - den Welpen schreiben die Menschen heilende Kräfte zu. Bis heute sichern Schlittenhunde den Inuit in der Arktis das Überleben. Trotz Hightech-Alarmanlagen sind Wachhunde noch immer der wirksamste Schutz vor Einbrechern.Doch selbst im Chihuahua und der Deutschen Dogge schlummern noch immer die Instinkte ihres Urahns, des Wolfes. So nutzen Schäfer in Schottland den Jagdinstinkt ihrer Border-Collies: Unermüdlich treiben die durchtrainierten Hunde die ihnen anvertrauten Schafe zusammen - anders als Wölfe krümmen sie allerdings keinem Schaf auch nur ein Haar.Längst nicht alle Rätsel der einzigartigen Beziehung zwischen Mensch und Hund haben Wissenschaftler gelöst - doch in einem sind alle sich einig: Ohne Hunde wären wir Menschen nicht das, was wir sind.