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2.9.09

Haben Katzen Gefühle?





















Bild: (Michita, sucht zusammen mit ihrer Schwester Flöhchen ein neues Zuhause unter www.agtiere.de)

Ach, was gibt es nicht alles über Katzen zu hören und zu lesen. Wir sprechen Ihnen auf der einen Seite durchaus Positives zu und erzählen von ihnen, sie seien klug, unabhängig, willensstark, individualistisch. Oder aber wir behaupten, sie seien hinterlistig, grausam und böse. Ohne es zu merken, unterstellen wir den Minitigern menschliche Eigenschaften. Die Ethologie,die Lehre vom Verhalten, warnt vor solchen Gleichstellungen und nennt sie „anthropomorph“, also vermenschlichend.

Also haben Katzen gar keine Gefühle? Doch, die Wissenschaft hat schon längst erforscht, dass Tier ein reiches Gefühlsleben haben. Sie kennen Freude, Schmerz, Zuneigung, Angst. Manche Forscher gehen sogar davon aus, dass viele Tierarten etwas nicht aus einer Lebensnotwendigkeit heraus tun, oder alles tierische Verhalten einfach darauf ausgerichtet ist, die Art zu erhalten, sondern dass Tiere manche Dinge tun, schlicht, weil sie daran Freude haben.

Katzen mit positiven, zutiefst menschlichen Urteilen zu belegen, wie es ja viele Künstler, Schriftsteller, Maler, und Musiker getan haben, mag weiter nicht schlimm sein. Ihnen Eigenschaften wie Anmut, Eleganz und Schönheit nachzusagen, freut den Menschen und schadet dem Tier nicht.

Schwieriger wird es, wenn den Katzen unüberlegt eher negatives menschliches Verhakten unterstellt wird. Das bekannteste Beispiel ist wohl das „Protestpinkeln“. Die verstörten Halter entdecken eine unschöne Pfütze auf dem Sofa, in der Küche oder auf den Badematten und folgern sofort und ohne zu zögern, dass müsse eine Protestreaktion sein. Protest wogegen? „Dagegen, dass ich zu lange weg war, dass ich zu früh nach Hause gekommen bin, dass ich das Lieblingskissen verrückt habe, dass es anderes Futter gab, dagegen, dass ein neuer Mensch eingezogen ist....“


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