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Eine neue Katze kommt ins Haus und der Frieden ist dahin? Ihre Samtpfote hält das Sofa für die Toilette? Ich erarbeite mit Ihnen ein Konzept zur Lösung des Problems, etwa bei Unsauberkeit, Markieren, Zerstörungswut, Aggression gegen andere Tiere oder Menschen. Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne. Beratung, die länger dauert als zehn Minuten, ist kostenpflichtig. Preise und Leistungen sehen Sie auf der Seite rechts.

4.9.09

Haben Katzen Gefühle? Teil II





(Bild: Kater Desmond wartet auf eine neue Familie )
FORTSETZUNG VON TEIL I


Die Liste ist schier unendlich lang. Bei genauer Betrachtung scheinen Katzen einfach gegen alles und jedes mit Urinieren zu protestieren, was dem Menschen einfällt. Dabei ist, wie die Verhaltensforschung schon lange erwiesen hat, eine solche Reaktion den Feliden völlig fremd. Weder wollen sie ihren Menschen bestrafen, noch erziehen, noch etwas erzwingen, weil alles das im Katzenverhalten einfach nicht angelegt ist.


Wohl aber empfinden die Tiere nachweisbar Angst, Verstörung und Verunsicherung, was dazu führen kann, dass die Toilette gemieden wird. Und sie empfinden unter Umständen Schmerzen. Die zu erkennen, fällt Menschen nicht leicht, weil der ureigene Instinkt dem Tier rät, sie möglichst zu verbergen, um sich Fressfeinden nicht als Beute anzubieten. So ist die Zahl der scheinbar völlig gesunden Katzen, die aus „Protest urinieren“, aber in Wirklichkeit unter Blasenentzündung oder Harngrieß leiden, ungeheuer hoch.


Verspürt die Katze bei jedem Absetzen von Urin ein Brennen, wird sie aufgrund der Gleichzeitigkeit von Gang zur Toilette und Schmerzen die Toilette genau dafür verantwortlich machen und sie meiden. Unsauberkeit ist bei Katzen ein durchaus komplexes Problem, aber eines ist es nie: Protest.