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7.3.06

Österreich: "Wir wollen Tiere nicht töten"

Nach all den populistischen Parolen und dem Hysteriegeschrei nun endlich ein Poltiker, dem die Angst offensichtlich nicht das Gehirn vernebelt. Im Nachbarland Österreich gehen die Verantwortlichen offenbar besonnener mit der Vogelgrippe um:

"Wie der steirische Agrarlandesrat Hans Seitinger am Montagnachmittag in einer Pressekonferenz bestätigte, seien drei Katzen - davon eine wiederholt - im Labor der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) in Mödling positiv befundet worden. Zwei von ihnen hätten die Krankheit bereits überwunden, beim zweiten Test waren sie negativ. Alle drei Tiere sind am Leben. "Wir wollen sie nicht töten", betonten die Landesräte Seitinger und Gesundheitslandesrat Helmut Hirt (SPÖ).

Stattdessen werden die Tiere unter Quarantäne gestellt und untersucht. Interessant ist vor allem der Übertragungsweg: Zwischen den Katzen und dem Federvieh soll sehr enger räumlicher Kontakt bestanden haben.

"Katzen in Quarantäne"

Die infizierten Katzen werden nun gemeinsam mit dem gesamten Katzenbestand von rund 170 Tieren noch am Montag ins Burgenland transportiert, wo sie in an der Außenstelle der Veterinärmedizinischen Universität unter besonderen Sicherheitsbedingungen untergebracht und beobachtet werden.Das Tierheim wurde bis auf weiteres gesperrt. Bei den Tests handelte es sich um Rachentupferproben, die eigentlich eher zufällig gemacht wurden, da die Amtstierärzte festgestellt hatten, dass zwischen den Katzen und dem Federvieh sehr enger räumlicher Kontakt war. Auch über eine Infektion durch Futter wurde spekuliert.

"Wichtig sei es", so Seitinger, "keine Panik auszurufen, damit Katzen nicht ausgesetzt werden". Er betonte, dass es sich um eine Infektion in einem geschlossenen Heim handele. Die Situation sei unumstritten sehr heikel und sehr sensibel, man wolle jedes Risiko ausschalten. Die Tiere sollen aber nicht eingeschläfert werden.

Wohl dem Land, dass solche Politiker hat.


Quelle: SteiermarkORF.at